Ströbel, Hans; Medailleur: Medaille auf die Nürnberger Zeppelintage 1909 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:SMM-OBJ-0000000000341950
  • Medaille auf die Nürnberger Zeppelintage 1909
  • Erweiterte Beschreibung
    • Ströbel, Hans; Medailleur
    • Verein für Münzkunde <Nürnberg> (Herausgeber)
    • Nürnberg
  • 1909-01-01 - 1909-12-31
  • Durchmesser: 49,9 mm Gewicht: 50,59 g Stempelstellung: 12 h / Material: Silber, Prägung
    • 1909 Königreich Bayern Verein für Münzkunde <Nürnberg>
    • Festplatz
    • Rummelplatz
    • Schützenplatz
    • Festwiese
    • Fesselballon
    • Luftschiff
    • Zeppelin
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    • Medaillen der Städte und Gemeinden in Bayern ab 1806
  • Staatliche Münzsammlung München
  • Staatliche Münzsammlung München
    • Staatliche Münzsammlung München - Inventarnummer: 8-6967
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/5f9d3077-a0ac-4f80-ae0f-ddec4f692cb1
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: H. J. Erlanger, „Nr 1 - 1044. Nürnberger Medaillen 1806 - 1981 / die "metallene Chronik" der ehemaligen Reichsstadt im Zeitalter industrieller Kultur; Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum d. Vereins f. Münzkunde Nürnberg e.V. 1982 ; Teil 1“. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, 1985. Seite/Nr.: 758
  • 2019-07-09

Medaille auf die Nürnberger Zeppelintage 1909

1909-01-01 - 1909-12-31
  • Ströbel, Hans; Medailleur
  • Nürnberg

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "H. St."; Luftschiff und Fesselballon über Festwiese. Links unten Signatur.

Rückseite: Aufschrift "ZUM GEDAECHTNISS AN DIE NÜRNBERGER ZEPPELINTAGE - VOM VEREIN / FÜR MÜNZKUNDE NBG."; In Girlande über Stadtwappen Schrift in fünf Zeilen: Z II / 30. MAI 1909 / Z III / 27. AUG. 1909 / 2. SEPT. 1909. Außen Schrift.

Die Montage zum ersten Zeppelin-Starrluftschiff, dem Prototypen LZ 1 begann 1899 in einer schwimmenden Montagehalle auf dem Bodensee in der Bucht von Manzell bei Friedrichshafen. Es folgte eine lange Serie von Pannen und Unglücken, die Vision des Grafen Zeppelin konnte letztlich jedoch durch die Zeppelinspende des Deutschen Volkes 1908 doch noch verwirklicht werden. Ausschlaggebend für den Erfolg der Luftschiffe war neben der Begeisterung im Volk das Interesse der Militärs: Das anfänglich für zivile Zwecke konstruierte LZ 5 wurde vom Heer übernommen und in Z II umbenannt. Bevor Z II im Jahr 1910 strandete und dabei zerstört wurde, überflog das Luftschiff am 30. Mai 1909 die Nürnberger Altstadt. Im selben Jahr landete der von Friedrichshafen kommende Zeppelin III am 27. August und blieb bis zum 2. September, um zwecks seiner Weiterreise nach Berlin Motorreparaturen durchzuführen. Hierzu diente ein Areal südöstlich der Stadt rund um den großen und kleinen Dutzendteich, dem späteren Zeppelinfeld. Geführt wurde Z III von Graf Zeppelin und Oberingenieur Dürr. Geplant war ursprünglich ebenfalls ein Zwischenstopp in Nürnberg auf der Rückreise, jedoch überflog das Luftschiff nur nachmittags die Stadt.