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Evangeliar - Universitätsbibliothek Augsburg, Cod.I.2.2.2 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:UBA-HSS-00000BAV80000024
  • Evangeliar - Universitätsbibliothek Augsburg, Cod.I.2.2.2
  • Erweiterte Beschreibung
    • [Salzburg]
  • um 820
  • XII, 237, II Bl.; Material: Pergament
    • Latein
    • Evangeliar <Universitätsbibliothek Augsburg>, Cod.I.2.2.2
    • Evangeliar
    • Die Bibliothek der Fürsten von Oettingen-Wallerstein
  • Universitätsbibliothek Augsburg
  • Universitätsbibliothek Augsburg
    • Universitätsbibliothek Augsburg - Signatur: Cod.I.2.2.2
    • GND-Identifikator - Identifikator: 1066409501
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV042289445
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:384-uba003087-1
  • http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:384-uba003087-1
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • XII Bl. Papier, 237 Bl. Pergament, II Bl. Papier
  • 2015-07-07

Evangeliar - Universitätsbibliothek Augsburg, Cod.I.2.2.2

um 820
  • [Salzburg]

Beschreibung

Der Schreiber der Handschrift ist der Salzburger Schreibschule unter Bischof Adalram (821-836) zuzurechnen. Ebenso wie ihre Schwesterhandschrift in Paris muss die heutige Augsburger Handschrift in künstlerischer Auseinandersetzung mit einem Evangeliar der Ada-Gruppe aus der Hofschule Karls des Großen (768-814 König des fränkischen Reiches, seit 800 römischer Kaiser) entstanden sein. Weitere Einflüsse sind irisch beeinflussten Traditionen geschuldet, auch Bezüge zum Kremsmünsterer Codex Millenarius sind konstatiert worden.

Die Handschrift gehört zu den Erwerbungen des Fürsten Kraft Ernst von Oettingen-Wallerstein (1748-1802). Das schmale, hohe Format lässt darauf schließen, dass der Einband ursprünglich mit einer Elfenbeinplatte dekoriert war. Zum Zeitpunkt der Erwerbung um 1779 war der ursprüngliche Einband jedoch schon nicht mehr vorhanden. Bei der Neubindung der Handschrift führte das Beschneiden des Buchblocks zu Textverlusten.

Dr. Günter Hägele, Universitätsbibliothek Augsburg

CC BY-NC-SA 4.0