Merian, Maria Sibylla (1647-1717); Verfasser: [Brief an Johann Georg Volckamer] : [Tagesangabe fehlt, muss aber Ende des Monats Oktober 1702 sein] Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:UBE-TRE-00000BAV80014107
  • [Brief an Johann Georg Volckamer] : [Tagesangabe fehlt, muss aber Ende des Monats Oktober 1702 sein]
  • Erweiterte Beschreibung
    • Merian, Maria Sibylla (1647-1717); Verfasser
    • Volckamer, Johann Georg (1662-1744)
    • Amsteldam
  • 1702
  • 1 Seite, 24,5 x 18,6 cm
    • Deutsch
    • Quelle
    • Briefsammlung des Christoph Jacob Trew
  • Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
  • Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
    • Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg - Signatur: H62/TREWBR MERIAN_MARIA_SYBILLA[2
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:29-bv044004979-9
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV044004979
  • http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv044004979-9
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Autograph - Katalogisat nach: Schmidt-Herrling, Eleonore: Die Briefsammlung des Nürnberger Arztes Christoph Jacob Trew (1695-1769) in der Universitätsbibliothek Erlangen - Kurzaufnahme eines Autographen der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
  • 2019-02-26

[Brief an Johann Georg Volckamer] : [Tagesangabe fehlt, muss aber Ende des Monats Oktober 1702 sein]

1702
  • Merian, Maria Sibylla (1647-1717); Verfasser
  • Amsteldam

Beschreibung

Die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647–1717) schrieb zu Beginn des 18. Jahrhunderts an den Nürnberger Arzt und Botaniker Johann Georg Volkamer (1662-1744), mit dem sie in enger geschäftlicher und wissenschaftlicher Verbindung stand. Nach der Rückkehr von ihrer gefährlichen Expedition in die tropischen Regenwälder Südamerikas gibt sie Auskunft über das Entstehen ihres Hauptwerks der "Metamorphosis Insectorum Surinamensium". Sie schildert ihre vielfältigen Arbeiten als Forscherin, beginnend mit dem Sammeln von Raupen über deren Aufzucht bis hin zum Präparieren der Insekten. Als Geschäftsfrau bietet sie ihrem Kunden exotische Präparate an und sorgt sich um die schwierige Finanzierung ihres neuen Werks, das im Großformat erschien und sie weltberühmt machen sollte. Da Merian keine Autobiografie und kein Selbstporträt hinterlassen hat, sind ihre Briefe die wichtigsten Selbstzeugnisse eines außergewöhnliches Forscher- und Künstlerlebens zu Beginn des Zeitalters der Aufklärung. Merian schickt mit dem vorliegenden Brief westindische Insekten an Volkamer und bietet weitere exotische präparierte Tiere wie ein Krokodil, Schlangen, einen Gecko und eine Schildkröte zur Ansicht und Auswahl an. Über das rein Geschäftliche hinaus bestellt sie Grüße an die Malerin Dorothea Maria Auer (1641-1707), die 1678 in Nürnberg die Patenschaft für ihre jüngere Tochter übernommen hatte.

CC0