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  • Abschlag vom Talerstempel im Gewicht eines Doppeltalers vom Eichstätter Bischof Martin von Schaumberg
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    [...] dauernden Pontifikats in Eichstätt ein Reformer in kirchlichen und wirtschaftlichen Belangen. So konnte er die Schulden des Hochstifts Eichstätt spürbar reduzieren und den Besitz erweitern, wobei er auch versuchte die protestantisch gewordenen Gebiete seiner Diözese wieder zum katholischen glauben zu führen. Dies scheiterte jedoch bei den zollernschen Markgrafschaften. Zudem förderte er die Bildung der Bevölkerung durch die Gründung von Dorfschulen. In dieses Bild passt auch, dass Bischof Martin bereits 1583, als einer der ersten Fürsten im Reich, den Gregorianischen Kalender einführte. Allerdings begann in den 1580er Jahren auch die Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt. Numismatisch trat Martin [...]
    [...] Eichstätter Bischof hervor, der Taler prägen ließ. Diese Münzen, zeitgenössisch als Reichsguldiner bezeichnet, hatten den Wert eines Goldgulden und trugen die Wertzahl 60, da sie 60 Kreuzern entsprachen. In diesem Fall handelt es sich jedoch um einen Abschlag im Gewicht von zwei Talern. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 35c [...]
  • 10 Kreuzer des Eichstätter Bischofs Johann Christoph von Westerstetten
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    [...] der Ausprägung von Münzen im Wert von 10 Kreuzern. Münzen dieses Nominals finden sich im süddeutschen Raum sehr oft in Hortfunden, da sie bereits aus gutem Silber bestanden, aber auf Grund des Nominals auch durch Handwerker und Bauern aus dem Umlauf heraus zurückgelegt werden konnten. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 71a [...]
    [...] darüber Stern, unten Signatur. Außen Fadenkreis, Schriftkreis, Fadenkreis und Perlkreis. Rückseite: Aufschrift "FERDINAND II D G ROM IMP SEM AVGVST"; Doppelköpfiger Reichsadler, darüber Krone, auf der Brust Wertzahl. Außen Fadenkreis, Schriftkreis, Fadenkreis und Perlkreis. Johann Christoph von Westerstetten war von 1612 bis 1637 Bischof von Eichstätt. Lange Jahre seines Pontifikats waren von den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs überschattet. So gelang es ihm zwar zahlreiche Gebiete, gerade in der Oberpfalz, mit Unterstützung Bayerns zu rekatholisieren, allerdings musste er auch die Zerstörung Eichstätts durch schwedische Truppen miterleben. In der seiner Münzprägung ging Bischof Johann Christoph [...]
  • Halbschilling des Eichstätter Bischofs Gabriel von Eyb
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    [...] beschränkte sich jedoch ansonsten auf die Ausgabe von Schillingen und noch kleineren Nominalen. Damit stand er aber am Beginn der neuzeitlichen Eichstätter Münzprägung, nachdem die Prägetätigkeit über Jahrhunderte geruht hatte oder zum Teil heute nicht mehr sicher nachgewiesen werden kann. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 28 [...]
    [...] "GABRIEL D G EPS EYSTETTENS Unten: E"; Hochstifts- und Bischofswappen durch Girlande verbunden, darunter Buchstabe. Außen doppelter Perlkreis, dazwischen Schriftkreis. Rückseite: Aufschrift "SANCTA WALPVRGIS VIRGO"; Hüftbild der Heiligen Walpurga. Außen doppelter Perlkreis, dazwischen Schriftkreis. Gabriel von Eyb war von 1496 bis 1535 Bischof von Eichstätt. Somit fielen auch die ersten knapp zwei Jahrzehnte der Reformationszeit in sein Pontifikat. So war er der erste deutsche Bischof, der die Bannandrohungsbulle gegen die Anhänger Martin Luthers veröffentlichte und unterstützte Johannes Eck, einen der großen Luthergegner. Er war aber auch verwandt bzw. bekannt mit Bernhard Adelmann von Adelmannsfelden [...]
  • Denar/Pfennig Herzog Heinrichs IV.
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    [...] ließ Heinrich den Münzausstoß seiner Prägestätten deutlich steigern. Aus dieser ersten Phase stammt auch dieser Herzogsdenar, der wahrscheinlich aus der Nebenmünzstätte Eichstätt stammt. Standardzitierwerk: Wolfgang Hahn, Moneta Radasponenis. Bayerns Münzprägung im 9., 10. und 11. Jahrhundert, Braunschweig 1976. Seite/Nr.: 114? - Literatur zum Typ: Wolfgang Hahn, Grundzüge der Altbaierischen Münz- und Geldgeschichte. Teil 19: Die Münzprägung Herzog Heinrichs IV. (995-1002) in den Nebenmünzstätten (Nabburg, Neuburg, Cham, Eichstätt und Salzburg). In: Money Trend 10, 2006, S. 146-150. Seite/Nr.: 114? [...]
  • Denar/Pfennig Kaiser Heinrich III.
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    [...] an einen neuen Herzog, so dass ab diesem Zeitpunkt sowohl Prägungen von König Heinrich III. im Herzogtum Baiern entsanden, als auch Münzen des Herzogs Heinrich VII. geprägt wurden. Die Ausmünzng dieses königlichen Pfennigs begann in der Zeit der alleinigen Herrschaft und dauerte bis in die Zeit der gemeinschaftlichen Nutzung der Nebenmünzstätte Eichstätt. Standardzitierwerk: Wolfgang Hahn, Moneta Radasponenis. Bayerns Münzprägung im 9., 10. und 11. Jahrhundert, Braunschweig 1976. Seite/Nr.: 121 [...]
  • Denar/Pfennig Herzog Heinrichs IV.
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    [...] Heinrich den Münzausstoß seiner Prägestätten deutlich steigern. Aus seiner ersten Prägephase als König, von 1002 bis 1009, als er die meiste Zeit einen anderen Herzog eingesetzt hatte, ließ Heinrich trotzdem unter seinem Namen und mit dem Königstitel Münzen schlagen. Diese Prägungen erfolgten auch, wie bei diesem Pfennig, in der Nebenmünzstätte Eichstätt. Standardzitierwerk: Wolfgang Hahn, Moneta Radasponenis. Bayerns Münzprägung im 9., 10. und 11. Jahrhundert, Braunschweig 1976. Seite/Nr.: 115a1 [...]
  • Halbbatzen des Eichstätter Bischofs Johann Christoph von Westerstetten
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    [...] guthaltige Silbermünze nach dem Ende der Kipper- und Wipperzeit, einer der größten Münzverschlechterungen der europäischen Geldgeschichte, die erst 1623 beendet werden konnte. In dieser Zeit verloren vor allem die kleinen Silbernominale innerhalb von 3 Jahren über 90% ihrer Kaufkraft. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 88 [...]
    [...] Vorderseite: Aufschrift "IOHANNES CHRISTOPH E E"; Hochstifts- und Familienwappen, darüber Jahreszahl, darunter Blüte. Außen Fadenkreis, Schriftkreis und Perlkreis. Rückseite: Aufschrift "FERDINAN II R I S A"; Reichsapfel, darin Wertzahl. Außen Fadenkreis, Schriftkreis und Perlkreis. Johann Christoph von Westerstetten war von 1612 bis 1637 Bischof von Eichstätt. Lange Jahre seines Pontifikats waren von den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs überschattet. So gelang es ihm zwar zahlreiche Gebiete, gerade in der Oberpfalz, mit Unterstützung Bayerns zu rekatholisieren, allerdings musste er auch die Zerstörung Eichstätts durch schwedische Truppen miterleben. In der seiner Münzprägung ging Bischof Johann Christoph [...]
  • Vom Domkapitel auf die Sedisvakanz von 1725 gegengestempelter Taler
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    [...] liegt jedoch darin begründet, dass es sich nicht um eine Sedisvakanzmedaille oder -münze handelt, sondern um einen Taler der mit einem Sedisvakanzgegenstempel gestempelt wurde. Dies ist für die Geldgeschichte des 18. Jahrhunderts einmalig und auch das Stück selbst stellt ein Unikum dar. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 120 [...]
  • Doppeltaler des Eichstätter Bischofs Johann Konrad von Gemmingen
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    [...] EYSTET"; Zweifach behelmtes bischöfliches Wappen, darüber Mitra und Jahreszahl. Außen Schriftkreis. Rückseite: Aufschrift "RVDOLPHVS II ROM IMP SEMP AVGVST"; Doppelköpfiger Reichsadler, darüber Krone, darunter Künstlersignatur. Außen Schriftkreis. Johann Konrad von Gemmingen war bereits ein Jahr für die Verwaltung des Bistums Eichstätt zuständig, als er 1595 zum Bischof von Eichstätt geweiht wurde. Er war aber nicht nur Bischof sondern auch Renaissancefürst, so dass er vor allem die Künste in seinem Hochstift aktiv förderte. Das wohl bekannteste, von ihm in Auftrag, gegebene Kunstwerk war die sogenannte Gemmingen-Monstranz. Der Wert dieser Monstranz, die aus Gold, Perlen, Diamanten und weiteren Edelsteinen [...]
    [...] Monstranz wurde kurz nach 1800 zerstört und Teile des Goldes und der Edelsteine wurden in die Bayerischen Kroninsignien eingearbeitet. In der Münzprägung beschränkte sich Bischof Johann Konrad auf die Ausprägung von repräsentativen Talern und Halbtalern, sowie von deren Goldabschlägen. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 42b [...]
  • Taler des Eichstätter Bischofs Johann Konrad von Gemmingen
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    [...] Aufschrift "IO CONRADvs - D G EPS EYSTET"; Kapitelwappen über Hochstifts- und Familienwappen, unten Jahreszahl. Außen Schrift. Rückseite: Aufschrift "SANCTVS - WILLIBALDVS"; Thronender Heiliger Willibald mit Buch und Krummstab. Außen Schrift. Johann Konrad von Gemmingen war bereits ein Jahr für die Verwaltung des Bistums Eichstätt zuständig, als er 1595 zum Bischof von Eichstätt geweiht wurde. Er war aber nicht nur Bischof sondern auch Renaissancefürst, so dass er vor allem die Künste in seinem Hochstift aktiv förderte. Das wohl bekannteste, von ihm in Auftrag, gegebene Kunstwerk war die sogenannte Gemmingen-Monstranz. Der Wert dieser Monstranz, die aus Gold, Perlen, Diamanten und weiteren Edelsteinen [...]
    [...] Monstranz wurde kurz nach 1800 zerstört und Teile des Goldes und der Edelsteine wurden in die Bayerischen Kroninsignien eingearbeitet. In der Münzprägung beschränkte sich Bischof Johann Konrad auf die Ausprägung von repräsentativen Talern und Halbtalern, sowie von deren Goldabschlägen. Standardzitierwerk: E. B. Cahn, „Die Münzen des Hochstifts Eichstätt. Bayerische Münzkataloge ; Bd. 3“. Geiger, Grünwald bei München, 1962. Seite/Nr.: 44 [...]