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  • Brigade Ehrhardt, 1919/20
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    [...] de Freikorps, im Februar 1919 hervorgegangen aus der 2. Marinebrigade, dem schlagkräftigsten der drei Marine-Korps, das besser unter dem Namen seines Kommandeurs Hermann Ehrhardt (1881-1971) bekannt war. Die Brigade Ehrhardt wurde im April 1919 gegen die Räterepublik in München eingesetzt und war maßgeblich am gescheiterten Kapp-Putsch im März 1920 beteiligt. Sie wurde zum 31. Mai 1920 aufgelöst, ihre aktionsbereiten Teile gruppierten sich im Geheimbund der "Organisation Consul" (O.C.) neu. de Vom Freikorps zur Kerntruppe der gegenrevolutionären Aktion 1919/20 118819860 Hermann Ehrhardt 126754233 Walther Freiherr von Lüttwitz Von der Brigade Ehrhardt zur Organisation Consul 2215 München 116248459 Ernst Pöhner In der Illegalität finanzierte sich der Bund, dem rund 250 Aktivisten angehörten, stark aus privaten Spenden, teilweise aber auch immer noch aus Geldern der Reichswehr. Seit Sommer 1921 tauchte er in den polizeilichen Aufklärungsberichten unter dem Decknamen "Organisation Consul (O.C.)" auf; der Name bezog sich auf ihren steckbrieflich gesuchten Führer Ehrhardt (= Consul). Zwischen 1921 und 1924 führte die O.C. eine Serie gezielter Morde an führenden Politikern der Weimarer Republik durch, um so das verhasste Weimarer System im erneuten Bürgerkrieg zu destabilisieren. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Obernitz, Heinz
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    [...] de Obernitz, Heinz - * 05. 05. 1895 Düsseldorf, † 15. 01. 1944 Exin bei Bromberg/Westpr. (gefallen). de Obernitz, Heinz Günther v. * 05. 05. 1895 Düsseldorf, † 15. 01. 1944 Exin bei Bromberg/Westpr. (gefallen). Jan. 1916 Abitur, Jan. 1916 Eintritt in ein Garde-Füsilier-Regiment als Fahnenjunker, Jan. 1917 – Nov. 1918 Fronteinsatz als Zug- und Kompanieführer (Maschinengewehrkompanie), Ordonnanzoffizier und MG-Offizier, 17. 05. 1917 Leutnant, Sept. 1919 Verabschiedung aus dem Heer. Danach Studium der Landwirtschaft, landwirtschaftliches Examen, Sept. 1922 – Mai 1924 Führer der MG-Kompanie der Brigade Ehrhardt, 1923 (neben Klintzsch) Organisator der ersten SA-Hundertschaften in München, 1924 – 1926 Reichsgeschäftsführer des Bundes Wiking, Febr. 1929 – April 1931 Adjutant des Obersten SA-Führers Süd (München), 01. 07. 1932 SA-Oberführer, 01. 07. 1932 – 24. 03. 1933 Führer der SA-Untergruppe Mittelschlesien-Süd. März – 01. 09. 1933 Sonderkommissar bzw. (ab 29. 08. 1933) Sonderbevollmächtigter der Obersten SA-Führung (OSAF) bei der Kreisregierung Mittelfranken, 25. 03. 1933 – 31. 01. 1942 Führer (bis 01. 09. 1933 m. d. F. b.) der SA-Gruppe Franken (Nürnberg), 07. 04. – 14. 05. 1933 zugleich Führer (m. d. F. b.) der SA-Untergruppe Mittelfranken, 01. 07. 1933 SA-Brigadeführer, 01. 09. 1933 SA-Gruppenführer. 01. 09. 1933 – 05. 07. 1934 kommissarischer Polizeipräsident der Polizeidirektion Nürnberg-Fürth, 01. 09. 1933 – 05. 07. 1934 Sonderbevollmächtigter der OSAF für Mittel-, Ober- und Unterfranken, 01. 07. 1934 im Zusammenhang mit dem sog. "Röhm-Putsch" verhaftet und nach Berlin gebracht, 02. 07. 1934 (nach Fürsprache von Julius Streicher bei Adolf Hitler) wieder freigelassen, 05. 07. 1934 auf Weisung des Reichsministers des Innern als Polizeipräsident enthoben, 09. 11. 1937 SA-Obergruppenführer, zum Kriegseinsatz bei der Luftwaffe als Flugzeugführer und Verbandsführer einberufen, zuletzt Oberstleutnant d. R., bei einem Einsatz gefallen. 01. 01. 1930 NSDAP (Nr. 211.000), 1933 – 1939 Ratsherr der Stadt Nürnberg, März 1936 und April 1938 erfolglos zur Reichstagswahl vorgeschlagen, 07. 02. 1939 – 15. 01. 1944 MdR. Q.: Lilla, Statisten Nr. 760.Bildnachweis: Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek, Fotoarchiv Hoffmann, Bildnummer: hoff-2982. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Rechtsextremismus (20. Jahrhundert)
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    [...] Gebiete war ihr der Einbruch gelungen. Konkurrierende Strömungen im rechten Lager wurden gleichgeschaltet oder, wo dies nicht möglich schien, verboten und radikal unterdrückt (z. B. Stahlhelm, Brigade Ehrhardt, Tannenbergbund oder die bündischen Jugendorganisationen). Rechtsextremismus unter der amerikanischen Besatzung 1945-1949 1945 war die Niederlage viel gravierender als 1918. Sowohl die Politik der Besatzungsmächte als auch der Schock, den die breite Bevölkerungsmehrheit durch Kriegsalltag und Zusammenbruch erlitten hatte, machten es rechtsextremen Gruppen unmöglich, nahtlos an den Nationalsozialismus anzuknüpfen. Doch bedeutete der Zusammenbruch nicht das plötzliche Verschwinden [...]