Facebook

von 526 Treffern sortiert nach

  • Geistliche Gerichtsbarkeit
     Textstellen 
    [...] de Gerichtsbarkeit in kirchlichen Angelegenheiten, vor allem auch Ehefragen. Die geistliche Gerichtsbarkeit als Aufgabe der Bischöfe ist schon in der frühen Kirche nachweisbar. Ab dem 10. Jahrhundert war sie vielfach Kompetenz der Archidiakone, bis im 12. und vor allem 13. Jahrhundert mit den bischöflichen Offizialen eigene Amtsträger für dieses Aufgabenfeld erscheinen. Trotz einheitlicher universalkirchlicher Normen existierten bis Anfang des 19. Jahrhunderts im heutigen Bayern zahlreiche Sonderformen. Neben Bistümern mit ordentlichen, bischöflichen Offizialen (Augsburg, Eichstätt, Würzburg, Passau) gab es auch solche, in denen die Gerichtsbarkeit in der Hand des Domkapitels lag (Bamberg [...]
    [...] ansahen, sollten sich daraus Streitigkeiten ergeben. Auch das Fehlen einer weltlichen Gerichtsbarkeit oder deren Rechtsverweigerung bzw. die Gewohnheit bewirkten eine Zuständigkeit des geistlichen Hofs. Neben derartigen Fällen der streitigen Gerichtsbarkeit konnten geistliche Gerichte auch in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit wirken (z. B. durch Beglaubigung von Urkunden, Aufzeichnung von Krediten u. a.) und waren dann in gewissermaßen notarieller Funktion tätig. 41576 Augsburger Verdrängung der archidiakonalen Gerichtsbarkeit 121463435 Marquards von Randeck Die geistliche Gerichtsbarkeit im modernen Sinne ruhte seit dem späteren 13. Jahrhundert zumeist in der Hand des bischöflichen [...]
    [...] von Trient (1545-1563), das die geistliche Gerichtsbarkeit - sofern sie noch bei den Archidiakonen verblieben war - auf die Bischöfe übertrug, auf die Zeit bis zum späten 16. Jahrhundert. Allerdings wurde auch diese Regelung nicht ausnahmslos durchgesetzt. Genauere Details sind den Beiträgen zu den unterschiedlichen Sprengeln zu entnehmen. Während in mehreren Bistümern die geistliche Gerichtsbarkeit dem allgemeinen Trend folgend in die Hände der neu eingerichteten, bischöflichen Offizialatsgerichte (Augsburg um 1260, Würzburg 1275, Eichstätt 1281) überging, gab es in anderen Diözesen Sonderentwicklungen: In Passau ist für 1326 der erste Generalvikar bezeugt, der die volle Verwaltungs [...]
    [...] geleiteten Gerichtshof, der weitgehende Unabhängigkeit von der bischöflichen Jurisdiktion erlangt hatte. Die Exemtion des Bistums Bamberg und das damit verbundene Fehlen eines Metropolitangerichts als Berufungsinstanz führte dazu, dass seit Ende des 14. Jahrhunderts vom Offizialat des Domdekans an den ständigen Generalvikar oder den Bischof selbst appelliert werden musste.Als bislang noch unklar erweist sich die Situation in Freising: Während im 13. Jahrhundert die geistliche Gerichtsbarkeit mitunter durch vom Bischof bestimmte Richter (zumeist Äbten oder Pröpsten aus bischofsnahen Klöstern oder Stiften) ausgeübt wurde, wurde sie später auf das Domkapitel als Gesamtheit übertragen. Die Statuten [...]
  • Halbdukat des Würzburger Bischofs Christoph Franz von Hutten
     Textstellen 
    [...] diesem Bischof wieder Münzen in allen Nominalen ausgegeben, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf den Goldmünzen lag. Dabei ließ er auch Halbdukaten prägen. Dieser spezielle Typ verweist mit der Umschrift "Würzburg allein" auf eine Sonderstellung des Bistums Würzburg. Der Bezug wird durch das Rückseitenbild deutlich, dass die weltliche und geistliche Gerichtsbarkeit darstellen soll. Beide Gewalten zusammen soll Würzburg zuerst und allein unter allen deutschen Bistümern besessen haben. Die entsprechende Legene lautet übersetzt: "Es verteidigt, aber schadet nicht". Standardzitierwerk: K. Helmschrott und Helmschrott, R., „Würzburger Münzen und Medaillen von - fünfzehnhundert bis achtzehnhundert“. K. [...]
  • Bamberg, Domkapitel
     Textstellen 
    [...] als Vertreter der Reform auf Seiten der alten Kirche auftraten. 36512 Ansbach 35595 Kulmbach Zwischen Reformation und Rekatholisierung Einfluss und Machtanspruch des Domkapitels auf Mitregierung des Hochstifts schlugen sich Ende des 15. Jahrhunderts in der Forderung nach Erbhuldigung nieder und erreichten in der geistlichen Verwaltung im 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Außer dem Amt des Weihbischofs und des Generalvikars, die dem Zugriff des Kapitels weitgehend entzogen blieben, besetzten die Mitglieder des Kollegiums praktisch alle Leitungsstellen in der Verwaltung. Zusätzlich übte der Domdekan die geistliche Gerichtsbarkeit im Bistum durch einen ihm unterstellten Offizial aus, was in den deutschen [...]
  • Augsburg, Bistum: Sprengel und Verwaltung (bis 1803)
     Textstellen 
    [...] die geistliche Gerichtsbarkeit aus und hielten Visitationen ab. Um 1258 sind im Bistum acht Archidiakonatssprengel nachweisbar, die allerdings infolge der Zurückdrängung des Einflusses ihrer Amtsinhaber seit der Mitte des 13. Jahrhunderts an Bedeutung verloren. Wohl deshalb bieten die erhaltenen Quellen über ihren jeweiligen Umfang keine genauen Aufschlüsse. Nur für den Archidiakonat Augsburg, der nominell bis 1897 existierte, ist eine Zuordnung von 12 Pfarreien in der Umgebung der Stadt belegt. Von den rund 1050 Pfarreien des Bistums konnte der Bischof von Augsburg indes lediglich 64 frei besetzen; die große Mehrzahl der Pfarreien war dem Domkapitel (72) und den 95 Stiften und Klöstern (ca. 587) zumeist [...]
  •  Textstellen 
    [...] weit es sich darum handelt über die Glaubens und Sittenlehre zu wachen o die geistliche Gerichtsbarkeit nur für geistliche Sachen be gehrt wurde 6 für den Erwerb weltlichen Eigenthums ab [...]
    [...] verliert er dadurch seine Aemter und Einkommen doch mit Vorbehalt seiner Ehren 4 Die geistliche Gerichtsbarkeit der katholischen Geistlichkeit wird über die Evangelischen bis zur gütlichen Vergleichung der Re [...]
    [...] endlicher Ausgleichung der Religionsstreitigkeiten suspendirt seyn solle und daß das Diözesanrecht und die geistliche Gerichtsbarkeit sich auf die Gränze eines jeden Gebietes zu beschranken habe Der Art VII erklärt [...]
    [...] die mit dem Religionsbegriffe der betreffenden Konfession nicht im Einklange stehet t Die geistliche Gerichtsbarkeit Hurisüiotia eoolesis siio ist in dem westphälischen Frieden nur hinsichtlich der prote stantischen [...]
  • [...] beſtehen mögen Nichtsdeſtoweniger iſt hinnach öfters er ärt worden daß jedennoch deſſen ungeachtet die geiſtliche Gerichtsbarkeit und Erkänntniß in cauſis ſponſalitiis gar nicht gehemmt ſeyn ſolle Uebrigens laſſe ich dahin geſtellt [...]
    [...] dem Nicolaus Burgundus Hiſt Bav L 3 f 167 iſt ebenfalls zu leſen daß die geiſtliche Gerichtsbarkeit ihren Einfluß bey der Sache gehabt habe und das widrige eine Fabel ſey Curienſis an [...]
    [...] geiſtlichen Jurisdiction über ihre katholiſche Unterthanen angemaßet warum hat man denn der Biſchöfe ihre geiſtliche Gerichtsbarkeit nur wider die Augſpurgiſche Confeßioniſten eingeſchränkt und ſuſpendirt iſt ſie nicht eben dardurch [...]
  • [...] Nuntien in jenen Geſetzen nicht blos die Eingriffe in die welt liche ſondern auch die geiſtliche Gerichtsbarkeit unterſagt worden ſeyen oder daß es gar nicht nöthig geweſen ſeye die leztere zu verbieten [...]
    [...] eine Gränzlinie gezogen theils aber auch weil die Nuntien gar keine Eingriffe in die geiſtliche Gerichtsbarkeit gewagt hätten Beide Meinungen haben ihre Vertheidiger gefunden a Der 2te Satz der leztern [...]
    [...] jure et officio c ſo an als wären den Nuntien die Ein griffe in die geiſtliche Gerichtsbarkeit auch zugleich unterſagt worden b Ich muß ausdrücklich bitten bey den folgenden en den [...]
    [...] feſtgeſezt zu ſehen wünſchte Warum baten ſie nicht auch daß man die Eingriffe in die geiſtliche Gerichtsbarkeit zu gleich unterſagen ſolle Und warum unterſagte ſie das Cammergericht nicht von Amtswe gen [...]
  • [...] beſtehen mögen Nichtsdeſtoweniger iſt hinnach öfters erklärt worden daß jedennoch deſſen ungeachtet die geiſtliche Gerichtsbarkeit und Erkänntniß in cauſis ſponſalitis gar nicht gehemmt ſeyn ſolle Uebrigens laſſe ich dahin geſtellt [...]
    [...] dem Nicolaus Burgundus Hiſt Bav L 3 f 167 iſt ebenfalls zu leſen daß die geiſtliche Gerichtsbarkeit ihren Einfluß bey der Sache gehabt habe und das widrige eine Fabel ſey FCurienſis [...]
    [...] geiſtlichen Jurisdiction über ihre katholiſche Unterthanen angemaßet warum hat man denn der Biſchöfe ihre geiſtliche Gerichtsbarkeit nur wider die Augſpurgiſche Confeßoniſten eingeſchränkt und ſuſpendirt iſt ſie nicht eben dardurch [...]
  • [...] Biſchof vorgefunden der es gewagt hätte die dem rechtmäſſigen Biſchofe zu Paßau abge nommene geiſtliche Gerichtsbarkeit auszuüben Dieſen Fall daß ſich nämlich ein jeder Geiſtli cher weigern würde ohne höhern [...]
    [...] rechtlicher Grund vorhanden aus welchem das Erzhaus befugt wäre dem Biſchoffe zu Paßau ſeine geiſtliche Gerichtsbarkeit einzuziehen und nie ward von dem Kaiſer ein anderer angegeben als daß es ſein Syſtem [...]
  • [...] Biſchof vorgefunden der es gewagt hätte die dem rechtmäſſigen Biſchofe zu Paßau abge nommene geiſtliche Gerichtsbarkeit auszuüben Dieſen Fall daß ſich nämlich ein jeder Geiſtli cher weigern würde ohne höhern [...]
    [...] rechtlicher Grund vorhanden aus welchem das Erzhaus befugt wäre dem Biſchoffe zu Paßau ſeine geiſtliche Gerichtsbarkeit einzuziehen und nie ward von dem Kaiſer ein anderer angegeben als daß es ſein Syſtem [...]