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  • Kabinett Hoffmann I, 1919
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    [...] de Das sozialistische Minderheitskabinett von MSPD, USPD und Bauernbund des pfälzischen MSPD-Politikers Johannes Hoffmann(1867-1930) amtierte vom 17. März bis 31. Mai 1919. Hervorgegangen aus einem Kompromiss zwischen Anhängern des Rätesystems und den Vertretern der politischen Parteien, der auf Dauer nicht tragen konnte, entschied es sich für die parlamentarische Demokratie. Die deshalb ausgerufene Räterepublik bekämpfte es mit Reichshilfe militärisch. Die Vernichtung der Rätemacht entzog auch der von München nach Bamberg geflüchteten Regierung die politische Grundlage, die in einem zweiten Kabinett Hoffmann durch den Einbezug bürgerlicher Parteien verbreitert werden sollte. de Politische Rahmenbedingungen 118529706 Kurt Eisners 127934251 Martin Segitz 2215 München Schon früh zeichnete sich folgender Kompromiss ab: die Festlegung eines Regierungsprogramms und einer Ministerliste in Abstimmung zwischen Parteienvertretern und Rätekongress, aber die Legitimierung durch den einzig zu diesem Zweck zu einer kurzen Tagung zusammentretenden Landtags, der das Ministerium durch eine Notverfassung und weitgehende legislative Vollmachten arbeitsfähig machen sollte. Dieser Kompromiss schloss von Seiten des Rätekongresses aus, dass Vertreter der bürgerlichen Parteien an einer Koalition beteiligt werden könnten. Dadurch war schon frühzeitig entschieden, dass nur eine sozialistische Minderheitsregierung unter Einschluss des Bauernbundes in Frage kam. Verhandlungen zur Regierungsbildung 36607 Nürnberg 32732 Bamberg 11892835X Johannes Hoffmann 116721251 Heinrich v. Frauendorfer 118765493 Josef Simon 117310549 Hans Unterleitner 129870935 Fritz Endres 11719364X Richard Scheid 130373958 Ernst Schneppenhorst Die Bestellung des Kabinetts Nach der Vorbereitung der notwendigen Gesetzentwürfe und Verhandlungen des Ältestenrates trat der Bayerische Landtag am 17. März zu seiner 2. Sitzung zusammen. Nach der Annahme eines vorläufigen Staatsgrundgesetzes für den Freistaat Bayern, dessen Entwurf noch vom Kabinett Eisner verabschiedet worden war, wählte er den Ministerpräsidenten, der dem Landtag am Tag darauf die vereinbarte Ministerliste vorlegte. Dieser erteilte dann der Regierung in Form eines Ermächtigungsgesetzes, eines Übergangsgesetzes und eines Notgesetzes über die Weiterführung des Staatshaushalts sehr weitreichende Vollmachten. Die Minister waren im Einzelnen: 11892835X Johannes Hoffmann 129870935 Fritz Endres 127934251 Martin Segitz 116956305 Karl Neumaier 134133625 Sigmund Haller von Hallerstein 116721251 Heinrich von Frauendorfer 117310549 Hans Unterleitner 133519406 Hans Gasteiger 118765493 Josef Simon 136153704 Martin Steiner 130373958 Ernst Schneppenhorst Erste Regierungsmaßnahmen Mit der ersten Ministerratssitzung am 19. März 1919 setzte ein verzweifelter Wettlauf der Regierung gegen die Zeit [...]
  • Kabinett Hoffmann II, 1919/20
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    [...] de Vom 31. Mai 1919 bis 14. März (geschäftsführend bis 16. März) 1920 amtierende Regierung Bayerns, neu gebildet nach der Niederschlagung der Münchner Räterepublik. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, dem Kabinett Hoffmann I, stützte sich die neue Regierung auf eine Koalition aus MSPD, BVP sowie DDP und verfügte so über eine breite Mehrheit im Landtag. Das Kabinett, in dessen Amtszeit die Verabschiedung von Bamberger und Weimarer Verfassung sowie die Unterzeichnung des Versailler Vertrages fielen, zerbrach an den Spannungen zwischen MSPD und BVP, die sich vor allem an der Schul- und Kirchenpolitik sowie der Frage der Einwohnerwehren entzündeten. Auslöser für den Rücktritt Hoffmanns und aller weiteren MSDP-Minister am 14. März 1920 war die von Einwohnerwehren und Reichswehr im Zuge des Kapp-Putsches erzwungene Übertragung der vollziehenden Gewalt an General Arnold von Möhl (1867-1944). de Bildung 11892835X Johannes Hoffmann Personelle Zusammensetzung 129870935 Fritz Endres 127934251 Martin Segitz 117649015 Karl Friedrich Speck 102725160 Karl Gustav Kofler 118737694 Ernst Müller-Meiningen 130373958 Ernst Schneppenhorst 126529817 Karl Freiherr von Freyberg 118946226 Eduard Hamm 116721251 Heinrich von Frauendorfer Politische Stabilisierung, Aburteilung der Räteherrschaft 32732 Bamberg 2215 München 11696507X Eugen Leviné 116228849 Gustav Klingelhöfer 118584758 Erich Mühsam 118623230 Ernst Toller Bayern im Reich 118709623 Georg Heim 128255862 Konrad von Preger 11853100X Matthias Erzberger Bamberger Verfassung In die reichsrechtlichen Rahmenbedingungen hatte sich die bayerische Verfassung einzupassen. Sie ging auf einen Entwurf der ersten Regierung Hoffmanns zurück, der dem noch in Bamberg tagenden Landtag am 28. Mai 1919 vorgelegt worden war. Am 12. August angenommen und zwei Tage später unterzeichnet, trat die Verfassung am 15. September 1919 in Kraft. Fixiert wurde darin ein parlamentarisch-republikanisches und repräsentativdemokratisches Verfassungsmodell, das sich explizit der Reichsverfassung und der Reichseinheit unterordnete. Das Zweikammersystem wurde endgültig abgeschafft [...]
    [...] zu einer ernsthaften Krise ausgewachsen, weil diese Felder gewissermaßen von Beginn an eine Sollbruchstelle zwischen MSPD und einer zunehmend auch vom Episkopat bedrängten BVP bildeten und außerdem die in Aussicht genommenen Konkordatsverhandlungen mit Rom zu belasten drohten. Zum dritten aber spielten mehr und mehr eben die divergierenden Ansichten zu den Wehren eine Rolle. In eigentümlicher Weise eskalierte diese Angelegenheit während des Kapp-Lüttwitz-Putsches im März 1920, dessen spezifisch bayerischen Auswirkungen das Kabinett Hoffmann II letztlich zum Opfer fiel. Das Ende im Kapp-Lüttwitz-Putsch 36607 Nürnberg 117080764 General Arnold von Möhl 116248459 Ernst Pöhner Folgen Eine von der SPD vorgeschlagene [...]
  • Bamberg als Sitz der bayerischen Regierung : Kundgebung des Ministeriums Hoffmann : die Nachricht, daß die sozialistische Regierung des Ministerpräsidenten Hoffmann zurückgetreten sei, ist unwahr
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    [...] de Beschreibung Am 7. April 1919 riefen Rätegremien in München die "Räterepublik Baiern" aus und beanspruchten die Regierungsgewalt. Nach dem Umsturz vom 7./8. November 1918 und den Ereignissen nach den Attentaten auf Kurt Eisner (1867–1919) und Erhard Auer (1874–1945) am 21. Februar 1919 begann damit die dritte Phase der Revolution in Bayern. Die bayerische Regierung unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann (MSPD, 1867-1930) reagierte prompt und verlegte bereits am 7. April ihren Sitz von München nach Bamberg. Diesen Schritt verkündete sie am 8. April im Bamberger Tagblatt. In seiner Erklärung wendet sich das Kabinett Hoffmann gegen Gerüchte und Behauptungen von Vertretern der Räterepublik, es sei zurückgetreten. Die Regierung besteht darauf, die "einzige Inhaberin der höchsten Gewalt Bayerns" zu sein. Ihre Legitimierung bezieht sie aus ihrer Wahl durch den Landtag. Von Bamberg aus ergriff die Landesregierung Maßnahmen gegen die Räterepublik. Sie begann eine publizistische Propagandaoffensive und ließ eine Vielzahl von Flugblättern über dem Münchner Raum abwerfen. Zusätzlich verhängte die Regierung eine Blockade über die Landeshauptstadt. Gemeinsam mit der Reichsregierung setzte sie zudem die militärische Niederschlagung der Räteregierung in Gang. Nach der gewaltsamen Beendigung der Räterepublik im Mai blieb das Kabinett Hoffmann noch bis zum 17. August 1919 in Bamberg und arbeitete gemeinsam mit dem Landtag die neue bayerische Verfassung aus (sog. Bamberger Verfassung). Datum: 2018 Dr. Matthias Bader CC0 [...]
  • Flugblatt der USPD, Ende 1918/Anfang 1919
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    [...] de Flugblatt der USPD, Ende 1918/Anfang 1919 Kurt Eisner (1867-1919) MSPD Die Landtagswahlen am 12. Januar und 2. Februar 1919 gingen für die USPD verheerend aus. Sie erreichte 2,5% der Stimmen und stellte somit nur drei Mandate im neuen Landtag. Eine weitere Regierungsbeteiligung schien daher unmöglich und zwang Eisner, seinen Rücktritt vorzubereiten. Nach seiner Ermordung am 21. Februar 1919 stellte die USPD noch zwei Minister im neuen Kabinett Hoffmann. Sie schieden aber bei der Ausrufung der Räterepublik am 7. April aus. Zum Digitalisat [...]
  • Bamberger Abkommen, 30. Mai 1919
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    [...] de Koalitionsvereinbarung zwischen SPD, DDP und BVP, abgeschlossen am 30. Mai 1919 und benannt nach dem Ort ihrer Entstehung. Mit dem Abkommen, bei dem die BVP programmatische Zugeständnisse machte, war der Weg frei für einen Wechsel vom sozialistischen Minderheitskabinett Hoffmann I zum Kabinett Hoffmann II, das von den Parteien der sog. Weimarer Koalition getragen wurde und bis März 1920 bestand. de Vorgeschichte: Das Kabinett Hoffmann I 11892835X Johannes Hoffmann Die Koalitionsverhandlungen 117649015 Karl Friedrich Speck 118737694 Ernst Müller-Meiningen 32732 Bamberger Inhalt der Koalitionsvereinbarung Im Bamberger Abkommen wurden die Neuordnung der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse des Landes, die Ausbildung eines geregelten parlamentarischen Lebens und die Konsolidierung der Staatsfinanzen als zentrale Ziele der zu bildenden Koalitionsregierung festgeschrieben. Gleichzeitig beschloss man, das Ermächtigungsgesetz vom 18. März 1919 aufzuheben, das die Regierung zum Erlass dringender Gesetze und Verordnungen auf sozialpolitischem Gebiet ohne Mitwirkung des Landtags autorisiert hatte, seine Grundgedanken fanden jedoch auch in die neue Abmachung Eingang. Dem schlossen sich programmatische Vereinbarungen an, auf deren Umsetzung sich die Regierungsparteien und ihre Landtagsfraktionen verpflichteten. Im Bereich der Wirtschaftspolitik beschloss man, Bergwerke und Wasserkraftwerke sowie Apotheken in Gemeinwirtschaft zu überführen und eine strenge Staatskontrolle der für Ernährung, Bekleidungs- und Wohnbedarf maßgeblichen Betriebe anzustreben. Hinzu traten allgemeine Richtlinien und zahlreiche Programmsätze sozialpolitischer Natur, die sich jedoch weitgehend im Rahmen der Unverbindlichkeit hielten, zumal die Frage der Sozialisierung und des Rätewesens primär als Gegenstand und Aufgabe der Reichspolitik eingestuft wurde. Im Hinblick auf die staatsrechtliche Neugestaltung sah das Abkommen vor, zentrale Bestimmungen des zweiten "Vorläufigen Staatsgrundgesetzes" vom 17. März 1919 auch in der endgültigen bayerischen Verfassung umzusetzen. So bekannten sich die künftigen [...]
    [...] die Neubildung der Regierung freizumachen. Noch am selben Tag wurde er mit 75 von 92 abgegebenen Stimmen erneut zum Ministerpräsidenten gewählt und stellte sogleich sein neues Kabinett, das Kabinett Hoffmann II, vor. Trotz erheblicher Spannungen, die schon bald zwischen den Koalitionspartnern auftraten, gelang es, zahlreiche der im Koalitionsprogramm fixierten Vorhaben zu realisieren. Der Beratung und Verabschiedung der "Verfassungsurkunde des Freistaates Bayern" vom 14. August 1919 kam hierbei zentrale Bedeutung zu. So trug das Bamberger Abkommen maßgeblich zur Stabilisierung und Konsolidierung der innenpolitischen Verhältnisse Bayerns nach dem Ende der Räteherrschaft bei. Eine ähnliche Wirkung [...]
  • Literaturhinweise
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    [...] de Literaturhinweise Franz J. Bauer, Kabinett Eisner, 1918/19, in: Historisches Lexikon Bayerns. Karl Bosl (Hg.), Bayern im Umbruch. Die Revolution von 1918, ihre Voraussetzungen, ihr Verlauf und ihre Folgen, München 1969. Bernhard Grau, Revolution, 1918/1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Roter Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Kurt Eisner 1867-1919. Eine Biographie, München 2001. Diethard Henning, Johannes Hoffmann. Sozialdemokrat und Bayerischer Ministerpräsident. Biographie (Schriftenreihe der Georg-von-Vollmar-Akademie 3), München u. a. 1992. Rudolf Herz/Dirk Halfbrodt, Revolution und Fotografie. München 1918/19, Berlin 1988. Georg Köglmeier, Die Zentralen Rätegremien in Bayern 1918/19. Legitimation - Organisation - Funktion (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 135), München 2001. Johannes Merz, Kabinett Hoffmann I, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Johannes Merz, Freistaat Bayern, in: Historisches Lexikon Bayerns. Alan Mitchell, Revolution in Bayern 1918/1919, München 1967. Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.), Revolution! Bayern 1918/19 [eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte und des Instituts für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, der Monacensia, Literaturarchiv und Bibliothek München und der Stiftung Literaturhaus München ; 25.11.08-22.02.09, Literaturhaus München], München 2008. Markus Schmalzl, Erhard Auer. Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie in Bayern (Münchener historische Studien 20), Kallmünz 2013. Markus Schmalzl, Zweite Revolution, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Michael Seligmann, Aufstand der Räte. Die erste bayerische Räterepublik vom 7. April 1919, Grafenau-Döffingen 1989. Bruno Thoß, Weißer Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. [...]
  • Revolutionsministerien, 1918-1928/32
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    [...] de Bezeichnung für die drei Ministerien - Soziale Fürsorge, Landwirtschaft sowie Handel, Industrie und Gewerbe -, die nach der Revolution von 1918 als Reaktion auf die neuartigen Herausforderungen nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurden. Im Zuge der Staatsvereinfachung wurden diese neuen Ressorts 1928/32 aufgelöst und die meisten ihrer Aufgaben 1933 beim neu errichteten Wirtschaftsministerium konzentriert. 1945 kehrte man zur Dreiteilung - Soziales, Agrar und Wirtschaft - zurück. de Im Gefolge der Revolution vom November 1918 erfuhr die bayerische Ministerialstruktur die tiefgreifendste Veränderung seit ihrer Einführung zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit dem verfassungsmäßigen Übergang der entsprechenden Kernkompetenzen auf das Reich wurden 1919 das Staatsministerium für militärische Angelegenheiten (errichtet 1808) und 1920 das Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten (errichtet 1904) aufgehoben. Andererseits entstanden in den Jahren 1918 und 1919 drei neue Ministerien, die im Hinblick auf ihre Entstehungszeit auch irreführend als "Revolutionsministerien" bezeichnet werden. Es handelt sich um die Staatsministerien für Soziale Fürsorge, für Landwirtschaft sowie für Handel, Industrie und Gewerbe. In der zeitgenössischen Diktion wurden diese Ministerien in der Regel aufgrund ihrer Wirkungskreise als wirtschaftliche oder schlichtweg als neue Ministerien bezeichnet. Entstehung 1918/19 118529706 Kurt Eisner Das Handels- und das Landwirtschaftsministerium waren beide Anfang März 1919 vom bayerischen Rätekongress angeregt und vom Kabinett Hoffmann I am 1. April 1919 (Landwirtschaft) und am 3. April 1919 (Handel) errichtet worden. Auch diese beiden Ministerien lassen sich auf entsprechende Initiativen der betreffenden Wirtschaftskreise und ihrer parlamentarischen Interessenvertreter in den letzten Jahrzehnten des Königreichs zurückführen. Als besondere Befürworter eines Landwirtschaftsministeriums hatten sich agrarische Kreise betätigt, denen in der Revolutionszeit der Bayerische Bauernbund politisches Gehör verschaffte. Für ein Handelsressort waren die Handelskammern und der Bayerische Industriellenverband, auf parlamentarischer Ebene insbesondere die Liberalen eingetreten. Hintergrund dieser Forderungen war die gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik während der Hochindustrialisierung, wodurch sich der Staat wirtschaftlichen und sozialen Fragen stärker zuwandte. Dem Ersten Weltkrieg kam angesichts der Lenkungswirtschaft und seiner ökonomischen und sozialen Folgen dabei die Rolle eines Katalysators zu. Dieser Prozess stellte besondere administrative Anforderungen an den Staat, der darauf sowohl auf Reichs- wie auch auf Ebene der Länder mit der Errichtung entsprechender Ministerien während oder kurz nach dem Krieg reagierte. Anders als der Begriff [...]