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  • Kabinett Hoffmann II, 1919/20
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    [...] de Vom 31. Mai 1919 bis 14. März (geschäftsführend bis 16. März) 1920 amtierende Regierung Bayerns, neu gebildet nach der Niederschlagung der Münchner Räterepublik. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, dem Kabinett Hoffmann I, stützte sich die neue Regierung auf eine Koalition aus MSPD, BVP sowie DDP und verfügte so über eine breite Mehrheit im Landtag. Das Kabinett, in dessen Amtszeit die Verabschiedung von Bamberger und Weimarer Verfassung sowie die Unterzeichnung des Versailler Vertrages fielen, zerbrach an den Spannungen zwischen MSPD und BVP, die sich vor allem an der Schul- und Kirchenpolitik sowie der Frage der Einwohnerwehren entzündeten. Auslöser für den Rücktritt Hoffmanns und aller weiteren MSDP-Minister am 14. März 1920 war die von Einwohnerwehren und Reichswehr im Zuge des Kapp-Putsches erzwungene Übertragung der vollziehenden Gewalt an General Arnold von Möhl (1867-1944). de Bildung 11892835X Johannes Hoffmann Personelle Zusammensetzung 129870935 Fritz Endres 127934251 Martin Segitz 117649015 Karl Friedrich Speck 102725160 Karl Gustav Kofler 118737694 Ernst Müller-Meiningen 130373958 Ernst Schneppenhorst 126529817 Karl Freiherr von Freyberg 118946226 Eduard Hamm 116721251 Heinrich von Frauendorfer Politische Stabilisierung, Aburteilung der Räteherrschaft 32732 Bamberg 2215 München 11696507X Eugen Leviné 116228849 Gustav Klingelhöfer 118584758 Erich Mühsam 118623230 Ernst Toller Bayern im Reich 118709623 Georg Heim 128255862 Konrad von Preger 11853100X Matthias Erzberger Bamberger Verfassung In die reichsrechtlichen Rahmenbedingungen hatte sich die bayerische Verfassung einzupassen. Sie ging auf einen Entwurf der ersten Regierung Hoffmanns zurück, der dem noch in Bamberg tagenden Landtag am 28. Mai 1919 vorgelegt worden war. Am 12. August angenommen und zwei Tage später unterzeichnet, trat die Verfassung am 15. September 1919 in Kraft. Fixiert wurde darin ein parlamentarisch-republikanisches und repräsentativdemokratisches Verfassungsmodell, das sich explizit der Reichsverfassung und der Reichseinheit unterordnete. Das Zweikammersystem wurde endgültig abgeschafft [...]
    [...] zu einer ernsthaften Krise ausgewachsen, weil diese Felder gewissermaßen von Beginn an eine Sollbruchstelle zwischen MSPD und einer zunehmend auch vom Episkopat bedrängten BVP bildeten und außerdem die in Aussicht genommenen Konkordatsverhandlungen mit Rom zu belasten drohten. Zum dritten aber spielten mehr und mehr eben die divergierenden Ansichten zu den Wehren eine Rolle. In eigentümlicher Weise eskalierte diese Angelegenheit während des Kapp-Lüttwitz-Putsches im März 1920, dessen spezifisch bayerischen Auswirkungen das Kabinett Hoffmann II letztlich zum Opfer fiel. Das Ende im Kapp-Lüttwitz-Putsch 36607 Nürnberg 117080764 General Arnold von Möhl 116248459 Ernst Pöhner Folgen Eine von der SPD vorgeschlagene [...]