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  • Simon, Joseph (1865 – 1949), Staatsminister, Schuhmachermeister
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    [...] de Schuhmacherlehrer; Schuhmachermeister; 1884 Mitglied der SPD; Ab 1885 in der Arbeiterbewegung Offenbach aktiv; 1894-1900 Vorsitzender des zentralen Verbandsausschusses des Zentralverbands der Schuhmacher Deutschlands in Nürnberg; 1895 Mitglied der SPD; 1900-1933 1. Vorsitzender des Zentralverbands der Schuhmacher; 1905 Mitglied des Landesvorstands der SPD; 1907-1918 Abgeordneter des Bayerischen Landtags; Ab 1908 Gemeindebevollmächtigter in Nürnberg; 1912-1918 Mitglied des Reichstags; 1919 Mitglied der Verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar; 1919 Leitung des Bayerischen Handelsministeriums im Kabinett Hoffmann; aus Protest gegen die Unterdrückung der Räterepublik durch die Regierung Hoffmann zurückgetreten; Übertritt zur USPD; Ab 1919 Mitglied des Stadtrats in Nürnberg; 1920-1931 Mitglied des Deutschen Reichstags; 1920-1933 Mitglied des vorläufigen Reichswirtschaftsrats; 1924 erneut Mitglied der SPD; 1933-1934 in Haft; 1935 im KZ Dachau interniert; Nach 1945 Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der Konsumgenossenschaft Nürnberg-Fürth. de Weitere Angaben Konfession: konfessionslos. Wohnort: Nürnberg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Literaturhinweise
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    [...] de Literaturhinweise Franz J. Bauer, Kabinett Eisner, 1918/19, in: Historisches Lexikon Bayerns. Karl Bosl (Hg.), Bayern im Umbruch. Die Revolution von 1918, ihre Voraussetzungen, ihr Verlauf und ihre Folgen, München 1969. Bernhard Grau, Revolution, 1918/1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Roter Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Kurt Eisner 1867-1919. Eine Biographie, München 2001. Diethard Henning, Johannes Hoffmann. Sozialdemokrat und Bayerischer Ministerpräsident. Biographie (Schriftenreihe der Georg-von-Vollmar-Akademie 3), München u. a. 1992. Rudolf Herz/Dirk Halfbrodt, Revolution und Fotografie. München 1918/19, Berlin 1988. Georg Köglmeier, Die Zentralen Rätegremien in Bayern 1918/19. Legitimation - Organisation - Funktion (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 135), München 2001. Johannes Merz, Kabinett Hoffmann I, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Johannes Merz, Freistaat Bayern, in: Historisches Lexikon Bayerns. Alan Mitchell, Revolution in Bayern 1918/1919, München 1967. Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.), Revolution! Bayern 1918/19 [eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte und des Instituts für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, der Monacensia, Literaturarchiv und Bibliothek München und der Stiftung Literaturhaus München ; 25.11.08-22.02.09, Literaturhaus München], München 2008. Markus Schmalzl, Erhard Auer. Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie in Bayern (Münchener historische Studien 20), Kallmünz 2013. Markus Schmalzl, Zweite Revolution, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Michael Seligmann, Aufstand der Räte. Die erste bayerische Räterepublik vom 7. April 1919, Grafenau-Döffingen 1989. Bruno Thoß, Weißer Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. [...]
  • Revolutionsministerien, 1918-1928/32
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    [...] de Bezeichnung für die drei Ministerien - Soziale Fürsorge, Landwirtschaft sowie Handel, Industrie und Gewerbe -, die nach der Revolution von 1918 als Reaktion auf die neuartigen Herausforderungen nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurden. Im Zuge der Staatsvereinfachung wurden diese neuen Ressorts 1928/32 aufgelöst und die meisten ihrer Aufgaben 1933 beim neu errichteten Wirtschaftsministerium konzentriert. 1945 kehrte man zur Dreiteilung - Soziales, Agrar und Wirtschaft - zurück. de Im Gefolge der Revolution vom November 1918 erfuhr die bayerische Ministerialstruktur die tiefgreifendste Veränderung seit ihrer Einführung zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit dem verfassungsmäßigen Übergang der entsprechenden Kernkompetenzen auf das Reich wurden 1919 das Staatsministerium für militärische Angelegenheiten (errichtet 1808) und 1920 das Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten (errichtet 1904) aufgehoben. Andererseits entstanden in den Jahren 1918 und 1919 drei neue Ministerien, die im Hinblick auf ihre Entstehungszeit auch irreführend als "Revolutionsministerien" bezeichnet werden. Es handelt sich um die Staatsministerien für Soziale Fürsorge, für Landwirtschaft sowie für Handel, Industrie und Gewerbe. In der zeitgenössischen Diktion wurden diese Ministerien in der Regel aufgrund ihrer Wirkungskreise als wirtschaftliche oder schlichtweg als neue Ministerien bezeichnet. Entstehung 1918/19 118529706 Kurt Eisner Das Handels- und das Landwirtschaftsministerium waren beide Anfang März 1919 vom bayerischen Rätekongress angeregt und vom Kabinett Hoffmann I am 1. April 1919 (Landwirtschaft) und am 3. April 1919 (Handel) errichtet worden. Auch diese beiden Ministerien lassen sich auf entsprechende Initiativen der betreffenden Wirtschaftskreise und ihrer parlamentarischen Interessenvertreter in den letzten Jahrzehnten des Königreichs zurückführen. Als besondere Befürworter eines Landwirtschaftsministeriums hatten sich agrarische Kreise betätigt, denen in der Revolutionszeit der Bayerische Bauernbund politisches Gehör verschaffte. Für ein Handelsressort waren die Handelskammern und der Bayerische Industriellenverband, auf parlamentarischer Ebene insbesondere die Liberalen eingetreten. Hintergrund dieser Forderungen war die gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik während der Hochindustrialisierung, wodurch sich der Staat wirtschaftlichen und sozialen Fragen stärker zuwandte. Dem Ersten Weltkrieg kam angesichts der Lenkungswirtschaft und seiner ökonomischen und sozialen Folgen dabei die Rolle eines Katalysators zu. Dieser Prozess stellte besondere administrative Anforderungen an den Staat, der darauf sowohl auf Reichs- wie auch auf Ebene der Länder mit der Errichtung entsprechender Ministerien während oder kurz nach dem Krieg reagierte. Anders als der Begriff [...]