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  • Autorenporträt zu Friedrich Reck-Malleczewen
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    [...] der deutschen Währung“ sowie staatsabträglicher Äußerungen ist er vom Direktor des Münchner Verlags Knorr & Hirth, Alfred Salat, denunziert worden. Reck-Malleczewen wird schließlich am 9. Januar 1945 ins Konzentrationslager Dachau überführt; wenige Wochen darauf, am 16. bzw. 17. Februar 1945 stirbt er, wahrscheinlich an Fleckfieber (nach Aussage seines Nachlassverwalters Curt Thesing am 24. Februar 1945 durch Genickschuss). 2014 bekommen Friedrich Reck-Malleczewen und seine Frau Irmgard postum den Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem verliehen. [...]
  • Presse (20. Jahrhundert)
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    [...] de Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts entstand auch in Bayern eine moderne Massenpresse. Nachdem zunächst die liberalen Zeitungen die Gesamtauflage dominierten, traten nach Weltkrieg und Inflation die katholischen Blätter in den Vordergrund. Während des Nationalsozialismus standen nicht nur die meisten nationalsozialistischen, sondern auch die größten Zeitungen Münchens und Augsburgs unter die Kontrolle des Parteiverlags der NSDAP, Franz Eher Nachfolger. Nach 1945 schufen die Amerikaner überparteiliche Lizenzzeitungen, die das Gesicht der Zeitungslandschaft in Bayern veränderten. Zugleich ging der Konzentrationsprozess weiter, die großen Zeitungsunternehmungen wurden schließlich zu modernen Medienkonzernen. de Presse und Staat in Bayern bis 1914 Das Reichspressegesetz von 1874 bedeutete das endgültige Ende der Zensur. Anstelle von purer Repression nutzte die Regierung nun Methoden der indirekten Beeinflussung durch bevorzugte Nachrichtenvergabe an bestimmte Zeitungen und persönliche Kontakte zu wichtigen Journalisten. 1912 schuf die bayerische Regierung ein eigenes Presseorgan, die "Bayerische Staatszeitung". Zeitungszahl und Auflagenhöhe in Bayern bis 1914 41576 Augsburg 2215 München 36607 Nürnberg 39544 Würzburg Politische Ausrichtung und Verbreitung bis 1914 1898 hatten rund 34 % der bayerischen Zeitungen eine liberale Richtung, 22 % waren katholisch gesinnt, knapp 10 % sozialdemokratisch und rund 3 % dem Bayerischen Bauernbund (BB) verbunden. Innerhalb der liberalen Zeitungen bestand die gesamte Bandbreite von national- bis linksliberal, bei den katholischen Zeitungen von extrem partikularistisch-konservativ bis gemäßigt progressiv. Die katholische, zentrumsnahe Presse war am stärksten in kleinen Orten verbreitet, in Orten über 10.000 Einwohner herrschten die liberalen Blätter vor. Zeitungsverlage als Wirtschaftsunternehmen Die großen Zeitungsverlage in den großen Städten Bayerns beschränkten sich nicht nur auf das Zeitungsgeschäft, sondern verlegten auch Zeitschriften und Bücher wie z. B. Knorr & Hirth in München oder Haas & Grabherr in Augsburg. Auch das Druckgeschäft spielte eine wichtige Rolle. Im Anzeigengeschäft waren die großen Berliner Annoncen Expeditionen "Rudolf Mosse" und "Ala Anzeigen AG" in vielen bayerischen Orten vertreten. Frühe Zeitungskonzerne in Bayern 133668762 August Huck Innerhalb Bayerns bildete sich vor dem Ersten Weltkrieg nur in Ansätzen ein Pressekonzern: Der Katholische Preßverein für Bayern wurde am 15. Juli 1901 mit dem Kapital katholischer Adliger errichtet. Er erwarb Anteile an der G.J. Manz AG, die den Druck des "Bayerischen Kurier" und des "Neuen Münchner Tagblatts" besorgte. Die bayerischen Zeitungen im Ersten Weltkrieg Der Erste Weltkrieg brachte die bayerischen Zeitungen in mehrfacher Hinsicht in eine kritische Lage [...]
  • Proklamation des "Freistaats Bayern", 8. November 1918
  • Rücktritt des bayerischen Ministeriums - Reformen - Amnestie : ein Bekenntnis Kaiser Wilhelms zu demokratischen Reformen
  • [Sammlung von Flugblättern betreffend die Münchener Räterepublik 1919] : [Drucksachen in Oktav]