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  • -, Nicodemus: † 13. 8. 1443 Wien; Bischof von Freising
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    [...] de Stand in großem Ansehen bei Herzog ? Heinrich dem Reichen von Bayern-Landshut, dessen Rat er war. 1421 als Nachfolger ? H. v. Cillis Bischof von Freising, obwohl das Domkapitel ? J. Grünwalder, einen unehelichen Sohn Herzog ?Johanns von Bayern, gewählt hatte. Setzte sich 1422 mit Unterstützung Herzog Heinrichs in den Besitz des Bistums. Löste die von Bischof Hermann an die bayerischen Herzöge verpfändete Grafschaft Werdenfels wieder ein. ?J. Grünwalder, der von dem auf dem Konzil von Basel gewählten Papst Felix V. zum Kardinal ernannt worden war, wurde von ihm, der weder Papst noch Konzil anerkannte, seiner Ämter in Freising enthoben. Starb während eines Aufenthalts in Wien, wo er von dem neu gewählten Kaiser Friedrich 111. die Reichslehen empfing. Sein Geheimsekretär war Aeneas Silvius Piccolomini, der spätere Papst Pius 11. -, Paulus, 15. Jh. 1418 mit seinen Brüdern ? Brunorio und ? Nicodemus am Konzil zu Konstanz. 1434 kaiserliche Bestätigung der Statthalterschaft von Verona und Vicenza. Hielt sich am Hofe seines Bruders Nicodemus zu Freising auf, dort 1432 Pfleger, 1438 Hauptmann. de Genealogisches V Guglielmo; (verh.) Amalie v. Fraunberg. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Grosso von Gegenpapst Johannes XXIII. aus Rom
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    [...] Rückseite: Aufschrift "SANCTVS - PETRVS"; Gekreuzte Schlüssel. Außen Perlkreis und Schriftkreis. Dieser Grosso, zu Deutsch Groschen, wurde unter dem pisanischen Gegenpapst Johannes XXIII. geprägt, dessen Papstname 1958 von einem legitimen Papst übernommen wurde. Der Gegenpapst Johannes XXIII. (1410-1415) war einer der drei Päpste, die auf dem Konzil von Konstanz entweder abdankten oder für abgesetzt erklärt wurden. Durch die Absetzung aller drei Päpste und die Wahl eines neuen Papstes wurde nach rund 40 Jahren das Große Abendländische Schisma beendet und die Einheit der Kirche wiederhergestellt. Während seiner Regierungszeit ließ Johannes XXIII. in Rom Groschen prägen. Diese Münzen zeigen auf der [...]
  • Kastler Reform
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    [...] de Älteste spätmittelalterliche benediktinische Reformbewegung im deutschsprachigen Raum. Einflüsse aus Böhmen führten ab 1380 zu einer Reform des oberpfälzischen Klosters Kastl unter Abt Otto Nortweiner (reg. 1378-1399, gest. 1400), gefördert durch den späteren deutschen König Rupprecht von der Pfalz (reg. 1400-1410 als König). Von Kastl ausgehend erfasste die Reformbewegung weitere Klöster vorwiegend in Altbayern, beginnend mit Reichenbach 1394/1410. Zentrale Dokumente der Kastler Reform sind die "Consuetudines" und der "Liber ordinarius", die vor allem im 15. Jahrhundert große Verbreitung erfuhren. Charakteristisch für die Kastler Reform ist der hohe Stellenwert von Bildung und Wissenschaft sowie die kritische Einstellung zur Tradition. Am längsten blieb die Kastler Reform im Kloster Füssen wirksam. de 27652 Kastl Ausgangspunkt: Kloster Kastl 138776997 Berengar von Sulzbach 133833046 Friedrich von Kastl-Habsberg 118508903 Benedikts XII. Das 992 gegründete Brevnov hatte als ältestes Benediktinerkloster Böhmens einen gewissen Vorrang und war seit dem 11. Jahrhundert als Reformkloster ein geistiges Zentrum. Die Äbte übten einen Ehrenprimat und Reformrechte aus und besaßen ab 1392 auch das Visitationsrecht über die Benediktinerklöster Böhmens und Mährens. 28465 Reichenbach 118750410 Ruprecht III. 118712659 Johannes von Kastl 136438636 Otto Nortweiner Die "Consuetudines" und der "Liber ordinarius" Franz von Kastls Reise nach Rom und Subiaco 1390 hatte höchstwahrscheinlich auch besondere Bedeutung für die Entstehung der grundlegenden Texte der Kastler Reformbewegung. Man unterscheidet zwei Gattungen derartiger Reformtexte: "Consuetudines", die den Alltag und die Lebensform regeln, und den "Liber ordinarius", der die liturgischen Bräuche bestimmt. Für Kastl dürfte die erste Fassung der "Consuetudines" ca. 1390/91 fertig vorgelegen und der "Liber ordinarius" vorher vollendet gewesen sein (laut Prolog der "Consuetudines"). Das Konzil von Konstanz und das Äbtekapitel zu Petershausen (1417) bewirkten einen zweiten Schritt in der Entwicklung der Kastler Reformtexte (Einschübe kleinerer Textabschnitte). Die Arbeiten und Diskussionen des Konzils zu Basel (1431-1439) bewirkten auch eine gründliche Überarbeitung der Texte der Kastler Reform. Diese gereinigte und gestraffte Redaktion blieb dann maßgebend für das 15. Jahrhundert. Aus dem 15. Jahrhundert existiert auch eine große Zahl von Kurzfassungen dieser Kastler Reformtexte. Inhalte und Ziele der Reform Das geistige Konzept der Reform schuf der aus Böhmen stammende Benediktinermönch Franz von Kastl, der 1390 nach Rom und in das damals berühmte Reformkloster Subiaco gepilgert war. Ein eifriger Mitarbeiter am Reformwerk war Johannes von Kastl, dessen Regelkommentar (1410 abgeschlossen) eine weitreichende Wirkung hatte. Franz [...]
  • Kemptner Zeitung
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    [...] rein italieniſche Inſtitution Konzile ſollen alle zehn Jahre abgehalten wer den wie das Konzil von Konſtanz auch be ſchloß Damit wäre das Uebergewicht Roms vernichtet deshalb ſträubt man ſich [...]
  • Kuch(e)lmund, Johann II (OSB): Regen — f 17. 5. 1433 od. 16. 6. 1434 Niederaltaich; Abt von Niederaltaich (1414-1433/4)
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    [...] de Zunächst Propst in Rinchnach. Ließ Kirche, Schlafund Krankenhaus massiv aus Stein erbauen. 1414- 1433/34 Abt von Niederaltaich. Spielte keine unbedeutende Rolle beim Konzil von Konstanz. Visitator der bayerischen Benediktinerklöster. de Literatur Krick; R. Guby Rinchnach, in: J. Oswald (Hrsg.), Alte Klöster in Passau u. Umgebung, 1950; Stadtmüller. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Rosenheim, Petrus von (OSB): um 1380 Rosenheim — 27. 1.1433 Basel; Klosterreformer und Prediger
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    [...] de Seit 1398 Studium in Wien. 1403 mit Nikolaus Seyringer Eintritt ins Kloster Sacrospeco bei Subiaco, 1413 nach Rocca di Mandragone, den Keimzellen der benediktinischen Klosterreformbewegung des 15. Jahrhunderts. 1416 Teilnahme am Konzil von Konstanz. 1418 an der Visitation von Kloster Melk beteiligt; dort dann Prior (1418-1423) und Magister studentium (1426-1428). Maßgeblich beteiligt an der nach Melker Vorbild erfolgten Reform der bayerischen Klöster (u. a. Tegernsee, Weihenstephan, Indersdorf). 1431 Prior zu St. Peter in Salzburg, 1432 als Deputierter der Benediktineräbte der Diözese Passau am Konzil zu Basel. Als Schriftsteller trat er vorrangig durch mnemotechnische Werke hervor, verfaßte auch zahlreiche Predigten und Gelegenheitsgedichte. de Werke u. a. Roseum memoriale divinorum eloquiorum, o. O. 1470. Literatur LThK 8; F. Thoma, P. v. R., in: Das bayerische InnOberland 32, 1962; J. Angerer, Die Bräuche der Abtei Tegernsee unter Abt Kaspar Ayndorffer (1426-1461), 1968. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Scheill, Joseph: Das baierische Konkordat
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    [...] Deutſchland Dieſe gerechten Beſchwerden wurden unter dem Namen der bekannten Aviſamenten auf dem Konzil von Konſtanz und Baſel von den Deutſchen übergeben aber keine genügende Abhilfe gebracht Es wurde denſelben [...]
  • [...] und in vielen folgenden Konzilien Und dieſen hat man von jeher vor und nach dem Konzil von Konſtanz die höchſte Macht in der Kirche zuge ſchrieben mit einziger Ausnahme der Römer und [...]
  • Zipfler, Johann (III.) (OCist): † 20. 7. 1417; Abt von Raitenhaslach
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    [...] de Aus angesehener Burghausener Familie. Zunächst Pfarrvikar in Halsbach. 1410 Abt des Zisterzienserklosters Raitenhaslach. Nahm am Konzil von Konstanz teil. Während seiner Regierungszeit Abschluß von zahlreichen Gebetsverbrüderungen mit anderen geistlichen Kommunitäten. Vergrößerte den Klosterbesitz. Nahm 1417 die Taufe des späteren Herzogs ? Ludwig des Reichen vor. Erster Abt des Klosters, von dem ein persönliches Wappen überliefert ist. de Literatur E. Krausen, Die Zisterzienserabtei Raitenhaslach (= Germania Sacra NF 11: Die Bistümer der Kirchenprovinz Salzburg 1), 1977. Ma Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Zweibrücker Zeitung
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    [...] ein beſonderer Umſtand eine Aus nahme rechtfertige und ſind die Gründe welche das Konzil von Konſtanz zum Verbot des Kelchgebrauches an trieb für jetzt ganz offenbar untriftige Gründe geworden [...]