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  • Nürnberg, Reichsstadt: Handel
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    [...] III. Nürnberger Handel im Spätmittelalter Ihre spätere wirtschaftliche Bedeutung und ihren Reichtum verdankte die Reichsstadt Nürnberg dem Groß- und Fernhandel, der vielseitigen Produktion ihres Handwerks (v. a. im metall- und textilverarbeitenden Bereich) sowie ihrer günstigen geographischen Lage. Die Ausdehnung des Handels ist aus den v. a. im 13. und 14. Jahrhundert erteilten Zollprivilegien in 72 Städten und Ländern ersichtlich. Nürnbergs bevorzugte Handelsräume im 14. und 15. Jahrhundert lagen am Ober- und Niederrhein, in Flandern, Südfrankreich, Norditalien, Österreich, Böhmen, Ungarn und Polen. Im 15. Jahrhundert verstärkte sich der Handel nach Italien (v. a. Venedig) und Nordosten [...]
    [...] aber auch als Ausdruck unternehmerischer Ermüdungserscheinungen zu werten ist. Hiermit war jedoch kein Niedergang des Handels der Reichsstadt verbunden. An die Stelle der patrizischen Kaufleute rückten nun endgültig bürgerliche. Der Nürnberger Rat strebte nach wie vor in Fragen der Währungs- und Zollpolitik, der Ansiedlung neuer unternehmerischer Kräfte und der wirtschaftlichen Struktur- und Beschäftigungspolitik danach, Wirtschaft und Handel zu fördern. Die Verlagerung der Welthandelswege infolge der Entdeckungen, der Zusammenbruch des internationalen Kapitalmarkts durch die französischen und spanischen Staatsbankrotte 1556 und 1559 sowie der Verlust des Handelsplatzes Antwerpen durch die spanische Eroberung 1567 zwangen die Nürnberger Kaufleute, sich den neuen internationalen Bedingungen anzupassen. Zudem ging man im 16. Jahrhundert an den wichtigsten Handelsplätzen Europas allmählich vom Messe- zum Börsenhandel über und ermöglichte so Geschäftsabschlüsse auch außerhalb festgelegter Messezeiten. Wenn die Nürnberger Kaufmannschaft nicht schwere Einbußen hinnehmen wollte, musste sie sich dieser Geschäftsform anschließen. So wurde im Zusammenhang mit der Gründung des Handelsvorstands 1560 am reichsstädtischen Herrenmarkt eine eigene Börse errichtet. Die Nürnberger Kaufmannschaft selbst wurde internationaler. Neben aus der Stadt stammenden Unternehmen traten seit der Mitte des 16. Jahrhunderts in großer Zahl unter anderem niederländische und italienische Handelsfirmen, aber auch solche von Exulanten aus Inner- und Oberösterreich bzw. aus den fränkischen Hochstiften. Diese drei Gruppen übertrafen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts den Umsatz der einheimischen Häuser bei weitem. Der internationale Aktionsradius der Nürnberger Kaufmannschaft benötigte - verstärkt seit Einführung des Börsenhandels - eine schnelle und zuverlässige Nachrichten- und Postübermittlung. So wurden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf Betreiben des reichsstädtischen Handelsvorstands regelmäßige Botendienste nach verschiedenen Handelszentren eingerichtet (seit 1615 in Konkurrenz zur kaiserlichen [...]
  • Siebenkees, Johann Christian: Kleine Chronik der Reichsstadt Nürnberg
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    [...] de Siebenkees, Johann Christian: Kleine Chronik der Reichsstadt Nürnberg Altdorf, Altdorf 1790: Meyer. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] Pan dekten zum Druck be fördert 59 Hammerwerke angelegt 25 Handel Nbgs 8 12 28 48 5 I er Handelsdiener Hülfs u Begräbniskaſſe 94 Handelsfreyheiten er theilt 13 Handelsgeſellſchaften [...]
    [...] Wöhrd und Altdorf zu bleiben I741 wurde eine Ehehalten Ordnung publicirt I742 errichteten die Handelsdiener eine Hülfs und Begräbnißcaſſe 1746 Vierter Zeitraum 95 746 ſingen zwey neue politiſche Zeitungen [...]
    [...] auſſer Teutſchland nach und nach viele Handels und Zollfreyheiten ertheit und zum Theil durch Verträge veſtgeſetzt welche die allmähliche weitere Verbreitung des Nürnbergiſchen Handels beweiſen 1300 s wurde die Morizkapelle [...]
    [...] Reichsſtädten verboten nicht nach Venedig zu handeln und dem Rath befohlen bey ſeiner Bürger ſchaft darob zu halten nur nach Wayland und Genua ſollten ſie handeln Conrad Kreß war der erſte Ä [...]
  • Mayer, Friedrich: Nürnberg's Handel und Industrie
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    [...] de Mayer, Friedrich: Nürnberg's Handel und Industrie. Mit bes. Berücks. d. Gegenwart Nürnberg 1852: Geiger. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] und mit Umſicht löſen da wirken die Handelskammern ſtets vortheilhaft In dieſem Abſchnitte ſoll ſchlüßlich noch von Handels und Gewerbsprämien Handelsgeſellſchaften und Handels ſchulen die Rede ſein hie und da [...]
    [...] den Handel ſind von jeher die Richtungen geweſen welche man von den Handelsplätzen aus bei Fortſchaffung der Waaren zu nehmen pflegt und dieſe ſind bedingt durch die Lage der Handelsplätze und [...]
    [...] auch eine Handelspolizei die den Handel zum Wohle der menſchlichen Geſellſchaft gehörig überwacht Das Handelsrecht entſtand im Mittelalter und mit ihm ka men auch die Handelsgerichte auf welche nun aus Kaufleuten [...]
    [...] die Herbeiſchaffung dringender Lebensbedürf niſſe handelt indeß kommt hier der Nutzen der Handelsprä mien mehr den auswärtigen als inländiſchen Handelsleuten zU gUte Die Handelsgeſellſchaften Vereinigungen Mehrerer zu ge meinſchaftlicher [...]
  • Grumbach, Wilhelm von: 1. 6. 1503 Rimpar — 18. 4. 1567 Gotha; Reichsritter
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    [...] de Aus fränkischem Adelsgeschlecht stammend. Markgräflich-brandenburgischer und würzburgischer Lehensmann. Schwager ? F. Geyers. Kämpfte im Bauernkrieg 1525 auf fürstlicher Seite. Seit 1540 enge Beziehung zum Markgrafen ? Alkibiades, mit diesem im Schmalkaldischen Krieg auf kaiserlicher Seite. 1551 Statthalter des Markgrafen und Teilnahme am 2. Markgräflerkrieg (1552-1554) gegen die Hochstifte Würzburg und Bamberg und die Reichsstadt Nürnberg. 1558 Grumbach'sche Händel nach der Ermordung des Würzburger Bischofs. 1563 Reichsacht, vollstreckt 1567 von Kurfürst August von Sachsen. Mit Grumbachs Tod Zusammenbruch der letzten politischen Bestrebungen der Reichsritterschaft. de Genealogisches V Conrad v. (f 1526); M Eva v. Schwaigern (f 1504); (verh.) 1523 Anna v. Hütten (um 1505-1572). Literatur NDB 7; ADB 10; BWB 1; Lcx. d. dt. Gesch.; Fränkische Bibliogr. 18852-18873. Kl Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • [...] de Popp, Friedrich: Anmerkungen über die sogenannte Wahre Geschichtserzehlung der, in dem, nach Absterben Herzog Georg des Reichen in Baiern entstandenen Kriege von der Reichsstadt Nürnberg usurpirten oberpfälzischen Städte, Ämter und Märkte [et]c. [et]c. [et]c. Nürnberg 1792: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] Churfürſt Ludwig und Pfalzgraf Friedrich handelten für 144 anamº für ſich alle ihre Gebrüder männlichen Stammes ihrer aller Erben Erbneh men und Nachkommen handelten als die älteſten Söhne und [...]
    [...] es blieb nicht dabei ſondern es nahm die Handlung überhaupts einen ganz andern Weg die Handelsſtraſſen veränderten ſich es traten nach und nach förmliche Handlungsſperren hinzu und dieſe wurden am Ende [...]
    [...] iſt daß bei dieſer oder iener Handlung gröſſere Abſichten V U muthet werden als der Handelnde wirklich gehabt hat ſo hat doch deſſen ungeachtet der Verfaſſer der urkundlichen Bemerkungen nichts [...]
    [...] aber ſtringente Beweiſe daß Se Churfürſtliche Durchlaucht und die in Höchſt der o Namen handelnde Regierungen die Verträge und den Nürnbergiſchen rechtmäſigen Beſitzſtand mit ausdrück lichen Worten in [...]
  • [...] de Popp, Friedrich: Anmerkungen über die sogenannte Wahre Geschichtserzehlung der, in dem, nach Absterben Herzog Georg des Reichen in Baiern entstandenen Kriege von der Reichsstadt Nürnberg usurpirten oberpfälzischen Städte, Ämter und Märkte [et]c. [et]c. [et]c. Nürnberg 1792: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] zunegotiiren Churfürſt Ludwig und Pfalzgraf Friedrich handelten für für ſich alle ihre Gebrüder männlichen Stammes ihrer aller Erben Erbneh men und Nachkommen handelten als die älteſten Söhne und Erben [...]
    [...] es blieb nicht dabei ſondern es nahm die Handlung überhaupts einen ganz andern Weg die Handelsſtraſſen veränderten ſich es traten nach und nach förmliche Handlungsſperren hinzu und dieſe wurden am Ende [...]
    [...] Fall iſt daß bei dieſer oder iener Handlung gröſſere Abſichten ver muthet werden als der Handelnde wirklich gehabt hat ſo hat doch deſſen ungeachtet der Verfaſſer der urkundlichen Bemerkungen nichts [...]
    [...] aber ftringente Beweiſe daß Se Churfürſtliche Durchlaucht und die in Höchſt der o Namen handelnde Regierungen die Verträge und den Nürnbergiſchen rechtmäſigen Beſitzſtand mit ausdrück lichen Worten in [...]
  • [...] de Ordnung des Handelsgerichts in der kaiserlichen freien Reichsstadt Nürnberg. vom 7. Jan. 1804. Nürnberg 1857: J. A. Stein. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] wird auf Requiſition vom Handels gerichte erſter Inſtanz vollzogen II Prozeß bei dem Handelsgerichte lſter Inſtanz c 03 4 Geſetz die Ausdehnung der Zuſtändigkeit der Handels gerichte zu Nürnberg betreffend [...]
    [...] Commiſſionswegen Franz Schrodt 95 Nürnbergiſcher Wechſelproceß dem Handelsgerichte Quellen 1 Die Wechſelordnung v 16 Febr 1722 nebſt Addi tionalien 2 Die Handelsgerichts Ordnung von 1804 3 Die Appellationsgerichts Ordnung vom [...]
    [...] und Schiedsge richte oder b bei dem Handelsgerichte 1ſter Inſtanz angebracht wird I Prozeß bei dem Merkantil Friedens und Schiedsgerichte Quellen Handelsgerichts Ordnung vom Jahr 1804 inſonderheit die 60 [...]
    [...] entſchieden werden kann wird ſie zum Handelsgerichte erſter Inſtanz ver wieſen 6 Die Appellation gehet an das Handelsappellations gericht wie von Erkenntniſſen des Handelsgerichts erſter Inſtanz 7 Alle übrigen [...]
  • Lochner, Georg Wolfgang Karl: Die Einwohnerzahl der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg
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    [...] de Lochner, Georg Wolfgang Karl: Die Einwohnerzahl der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg Nürnberg 1857: Schmid. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] Mann nur einem oder höchſtens zweien auf drei Stund Urlaub 47 geben und wer dawider handele das erſtemal um einen halben Gulden geſtraft beim Wiederholungsfalle in des Capitäns Discretion geſtellt [...]
    [...] mochte es geweſen ſein Daß er die ſpeciell von Nürnbergs Lage im dreißig jährigen Kriege handelnden Schriften wie der Recenſent ſagt nicht benützt wir möchten ſagen nicht gekannt hat iſt kein [...]
  • [...] de Nürnberg: Eines Hochlöblichen Raths der kaiserlichen freien Reichsstadt Nürnberg Verordnung die Ehescheidungen betreffend Ansbach 1822: Brügel. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] ganz oder doch zum größeſten Theile für die Zukunft unerreichbar gemacht werden 7 Der Geſetzgeber handelt nicht für die Schule ſondern für den Staat wir ſetzen daher den Begriff mit dem erſten [...]
    [...] über die Zeit der ertheilten richterlichen Erlaubniß hinaus von den Ehegatten erſtreckt werden wollte handelt der Richter von Amtswegen und vermüſſiget dieſe durch Vorkehrung zweckmäſiger Mittel zum Wie derzuſammenleben [...]
  • [...] de Nürnberg: Supplement zu der von Einem Hochlöblichen Rathe der freien Reichsstadt Nürnberg im Jahr 1803 ertheilten Taxordnung [Nürnberg] 1804: Milbradt. de Inhalt innen Textbeginn innen Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] B Unglücksfälle Polizeimängel c den Behörden bekannt gemacht werden oder wo dieſelben von Amtswegen zu handeln haben dür fen keine Sporteln erhoben werden 3 In Sachen welche den Werth von 5of nicht [...]