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  • Rheinische Städtebünde (13./14. Jahrhundert)
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    [...] von 1326 bis 1376 eine nachhaltige Bündnispolitik. Freiburg schied jedoch nach dem Fall an Habsburg 1368 aus, und Straßburg suchte sich 1365 mit Köln, Mainz, Worms und Speyer Bündnispartner im Norden. Im Elsaß kam es 1342 erstmals zu einem Städtebund von sieben Reichsstädten, der 1354 im Zehnstädtebund ("elsässische Dekapolis") mit Hagenau, Weißenburg, Colmar, Schlettstadt, Oberehnheim, Rosheim, Mülhausen, Kaysersberg, Türkheim und Münster seine Fortsetzung fand. 14058451X Eberhard II. von Kiburg Der Rheinische Städtebund von 1381 bis 1389 Die kriegerischen Konflikte zwischen dem Erzstift Mainz und der Pfalzgrafschaft, der Ausbruch des Abendländischen Schismas 1378 und das Aufkommen [...]
  • Städtekrieg, 1387/1389
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    [...] de Der erste süddeutsche Städtekrieg war eine militärische Auseinandersetzung, in der sich die Spannungen zwischen den im Nürnberger Herrenbund vereinigten Territorialherren einerseits und den Mitgliedern des Schwäbischen und Rheinischen Städtebundes andererseits entluden. Der Konflikt gilt als einer der zentralen Ordnungskonflikte des 14. Jahrhunderts. An den von Dezember 1387 bis April 1389 andauernden Auseinandersetzungen beteiligten sich mehr als 70 Städte des oberdeutschen Raumes, alle bedeutenden süddeutschen Reichsfürsten und der König. Nach der militärischen Niederlage der Städte wurden sie 1389 von König Wenzel in den für die Territorialherren vorteilhaften, für sie selbst jedoch nachteiligen "Landfrieden von Eger" gezwungen. de Anlass 124987885 Stephan III. 133574415 Friedrich 134289560 Johann II. 136419593 Pilgrim II. 2312 Raitenhaslach 41576 Augsburg 118631349 Wenzel Der Kriegsverlauf König Wenzel, der mit den Städten seit 1387 ein Schutzbündnis unterhielt, vertrat zunächst die Position der Geschädigten und befahl Reichsfürsten und -städten, Bayern anzugreifen. Die Weisungen des reichsfernen und schlecht informierten, in Prag residierenden Herrschers blieben jedoch folgenlos. Die Fürsten ignorierten den Kriegsbefehl; die Bundesstädte erklärten den Krieg aus eigener Vollmacht heraus und betrachteten sich selbst als Hüter der Reichsrechte. 119515016 Ruprecht I. von der Pfalz Trotzdem fanden die Feindseligkeiten im Reich keinen Abschluss. Die Auseinandersetzungen griffen weiter aus, und auf Seiten Bayerns traten die Grafen von Württemberg, die Pfalzgrafen bei Rhein, die Bischöfe von Würzburg und Bamberg, der Burggraf von Nürnberg sowie zahlreiche weitere adlige Herren in den Krieg ein. Die schwäbischen Städte unterstützte der Rheinische Städtebund. In zwei großen Feldschlachten bei Döffingen (Gde. Grafenau, Lkr. Böblingen, Baden-Württemberg) (23. August 1388) und Worms (6. November 1388) unterlagen die Städte schließlich den Fürsten. Das Kriegsende Da inzwischen die Mehrheit der süddeutschen Reichsfürsten in die Reihe der Gegner der Städte eingetreten war und sich auch Erzbischof Pilgrim von Salzburg mit den bayerischen Herzögen ausgesöhnt hatte, stellte sich König Wenzel auf die Seite der Fürsten. Er sah nun die Gelegenheit, dem Machtstreben des Schwäbischen Städtebundes, der ein Widerstandsrecht auch gegen die oberste Reichsgewalt proklamierte, Einhalt zu gebieten. Um seine Macht zu festigen, verfolgte der König ab November 1388 konsequent das Ziel, die Kontrolle über den angestrebten Friedensschluss zu gewinnen und der königlichen Friedenshoheit Geltung zu verschaffen. Der Städtebund sollte zerschlagen, die Fürsten sollten einseitig begünstigt werden. Deshalb wollte er die eigenständige Aussöhnung der Reichsglieder verhindern. Jeweils zu den Terminen, an denen [...]
  • Herrlein, Adalbert von: Aschaffenburg
  • Hopf, Georg Wilhelm: Bayerische Geschichte in Zeittafeln
  • Hopf, Georg Wilhelm: Bayerische Geschichte in Zeittafeln