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  • Staatsministerium für Landwirtschaft
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    [...] de In die Kompetenz des 1919 nach längeren Vorbereitungen gegründeten Ministeriums fielen Ernährungsfragen und Landwirtschaft. Die 1919 vorgesehene Übertragung der Forstverwaltung vom Finanzministerium unterblieb. In der Weimarer Zeit war das Landwirtschaftsministerium überwiegend mit Ministern aus dem Bayerischen Bauernbund besetzt. 1928 wurde es im Zuge der Staatsvereinfachung mit dem Staatsministerium für Soziale Fürsorge zum Staatsministerium für Landwirtschaft und Arbeit vereinigt und 1932 aufgehoben. Die Kompetenzen für Landwirtschaft fielen zurück an das Außenministerium und gingen 1933 an das Wirtschaftsministerium über. 1945 wurde das Landwirtschaftsministerium wieder begründet und führte nach der Überweisung der Forstverwaltung 1946 den Namen Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten. Die Kompetenz für die Ernährungsfragen ging 2001 im Zuge des BSE-Skandals verloren. de Zuständigkeiten für die Land- und Forstwirtschaft vor 1919 Nach der Revolution im November 1918 kam es zu größeren Veränderungen in der bayerischen Ministerialstruktur. Um die wirtschaftlichen und sozialen Probleme der unmittelbaren Nachkriegszeit in den Griff zu bekommen, wurden 1918/19 drei neue Ministerien, die "Revolutionsministerien", geschaffen. Diese waren die Ministerien für Soziale Fürsorge, für Handel, Industrie und Gewerbe sowie für Landwirtschaft. Die Landwirtschaft lag bis 1919 in der Zuständigkeit des Innenressorts. Lediglich zwischen 1848 und 1871 war der landwirtschaftliche Bereich vom Ministerium des Handels und der öffentlichen Arbeiten betreut worden. Die Forstverwaltung unterstand dem Finanzministerium. Errichtung 1919 129883808 Karl Gandorfer 129869503 Theodor Dirr 11892835X Johannes Hoffmann 136153704 Martin Steiner 2215 München Kompetenzen Das neue Ministerium hatte "die oberste Leitung der Angelegenheiten der Landwirtschaft einschließlich der Volksernährung sowie des Forstwesens und die oberste Aufsicht auf die der Landwirtschaft einschließlich der Volksernährung und dem Forstwesen dienenden Einrichtungen" (Gesetz- und Verordnungsblatt für [...]
    [...] werden. Der Widerstand der bayerischen Staatsregierung führte jedoch zum Scheitern dieses Vorhabens, "so dass die Landwirtschafts-, Tier- und Saatzucht-, Flurbereinigungs- und Kulturbauämter staatliche Behörden blieben, aber dem Reichsnährstand 'zur Verfügung gestellt' wurden" (Wilhelm Volkert, Staats- und Kommunalverwaltung, 119). Neueinrichtung 1945/46 116362057 Ernst Rattenhuber Per Verordnung vom 18. Juni 1946 wurde die Bezeichnung Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten eingeführt. Die zentralen Aufgaben hatten sich jedoch rasch von der Lebensmittelversorgung der unmittelbaren Nachkriegszeit hin zu den Herausforderungen der allgemeinen Umstrukturierung der Landwirtschaft verschoben [...]