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  • Wacker-Chemie
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    [...] de Die Wacker Chemie AG wurde 1914 gegründet und entwickelte sich zum größten Chemiekonzern Bayerns. Das Unternehmen ist heute weltweit tätig und auf fünf Kontinenten in über 100 Ländern durch Tochter-, Beteiligungs- oder Vertriebsgesellschaften vertreten. de Gründung 117086207 Alexander von Wacker 36607 Nürnberg 2289 Burghausen Entwicklung während der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 38274 Röthenbach a.d. Pegnitz 41597 Kempten Bedingt durch die vom NS-Regime betriebene Aufrüstung steigerte die Wacker-Chemie ihre Produktion an allen Standorten stark. Nach dem Kriegsausbruch 1939 lag der Schwerpunkt der Tätigkeit der Wacker-Chemie auf der Produktion von Acetaldehyd für die Herstellung von synthetischem Kautschuk. Die Zahl der Beschäftigten stieg während des Krieges von 4.125 Ende 1939 auf 6.500 im Jahr 1944 an. Entwicklung nach 1945 Auf Grund der sowjetischen Besetzung Schlesiens und der Niederlausitz gingen 1945 die Betriebe in Tschechnitz und Mückenberg verloren. Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich auf knapp 2.100. Die neuen Produkte Silicone und Reinstsilicium sowie der Ausbau der Polyvinyl-Kunststoffe bestimmten das Bild der Wacker-Chemie in den 1950er und 1960er Jahren. 1968 stieg das Unternehmen mit der Errichtung einer Raffinerie bei Burghausen durch die "Deutsche Marathon Petroleum GmbH" in die Petrochemie ein. Nach dem Bau eines Werkes in Köln-Merkenich (1958-1960) begann es dann ab der Mitte der 1960er Jahre, in das europäische und außereuropäische Ausland zu expandieren. Hierbei wurden unter anderem Gesellschaften in Frankreich, England, Belgien, Österreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Dänemark, Finnland, Schweden, in der Schweiz und den Niederlanden, in den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Südafrika, Australien, Japan und Singapur gegründet. Heute ist die Wacker Chemie AG, die im November 2005 durch die Umwandelung der Rechtsform der Wacker-Chemie GmbH entstand, auf fünf Kontinenten in über 100 Ländern durch Tochter-, Beteiligungs- oder Vertriebsgesellschaften vertreten. Im Jahr 2004 erwirtschafteten 14.700 Beschäftigte einen Weltumsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Alzwerke
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    [...] de 1918 gegründete Tochtergesellschaft der "Wacker Chemie AG". Die Alzwerke betreiben bis heute eine Wasserkraftanlage nördlich von Burghausen, die das dortige Werk der Wacker-Chemie mit Elektrizität versorgt. Das seit 1909 geplant Kraftwerk war die Voraussetzung für die Ansiedlung der chemischen Industrie in Burghausen. de Gründung der Gesellschaft 1918 117086207 Alexander Ritter von Wacker 2289 Burghausen Planungen und Bau 1909-1923 14780 Trostberg 14444 Schalchen 14365 Tacherting 2385 Hirten Erst seit 1916 - unter anderem mit Hilfe des Einsatzes von russischen Kriegsgefangenen - wurde der 16 km lange Alzkanal ausgehoben. Bis 1921 stiegen die Baukosten auf 160 Millionen Mark. Die Mehrkosten gegenüber der ursprünglichen Kalkulation trug die Wacker-Gesellschaft, dafür reduzierte sich der Anteil des Reichs am produzierten Strom auf ein Drittel. Die Inbetriebnahme erfolgte am 12. Mai 1923. Betriebsanlagen 2411 Margarethenberg 27282 Regensburg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Kunzmann, Alfred ( * 1923), Industriekaufmann, Metallfacharbeiter
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    [...] de Volks- und Mittelschule; Ausbildung und Tätigkeit als Industriekaufmann; 1942-1945 Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft; 1946-1956 Ausbildung und Tätigkeit als Metallfacharbeiter; 1954-1955 Besuch der Akademie der Arbeit in Frankfurt a. Main; Ab 1956 hauptamtlich bei der IG Chemie-Papier-Keramik, Landesbezirk Bayern, zunächst als Tarif- und Organisationssekretär, ab 1967 als Landesvorsitzender und Bezirksleiter; Mitglied des DGB-Bezirksvorstands, Landesbezirk Bayern; Mitglied des Bundesbeirats der IG Chemie; Mitglied der Industriegruppen-AS Keramik beim Hauptvorstand; Mitglied des Stiftungsrats des Berufsbildungswerks Burghausen; Aufsichtsratsvorsitzender der Hutschenreuther AG, Selb, der Agip AG München und der Wacker-Chemie GmbH München. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: Oberpframmern, Lkr. Ebersberg/Obb. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Binder, Michael ( * 1920), Schlosser, Schweißer, Elektriker, Oberingenieur
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    [...] de Lehrzeit als Schlosser, Schweißer; Elektriker bei der Wacker-Chemie in Burghausen; Berufliche Qualifizierung beim Innwerk Töging für das Studium der Starkstrom-Technik; Fünf Kriegsjahre als Infanterist, v.a. an der Ostfront, 1942 Offizierspatent, drei Verwundungen; 1946 Abschluss des vor dem Krieg begonnenen Studiums am Polytechnikum in München; seither Leiter der Stadtwerke Mühldorf a.Inn; Ab 1962 zusätzlich Geschäftsführer der Energie-Versorgung Inn/Salzach GmbH; Ab 1955 Vorstandsmitglied des Verbands Kommunaler Unternehmen; Ab 1960 Vorstandsmitglied des Verbands Bayerischer Elektrizitätswerke; Mitglied verschiedener Fachausschüsse; Ab 1966 parlamentarische Arbeit als Stadt- und Kreisrat; Mitglied des Bayerischen Landtags: 22.11.1970-27.10.1974. de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Wohnort: Mühldorf a.Inn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schenk, Georg (1901 – 1992), Bürgermeister, Schlosser
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    [...] de Volksschule in Lechbruck und anderen Orten der Umgebung; Schon als Neunjähriger in der Landwirtschaft tätig, um sich seinen Unterhalt und einen geringen Jahreslohn zu verdienen; 1915-1919 Lehre als Bauschlosser in Augsburg, parallel dazu Fachschulbesuch und Weiterbildung in Abendkursen; 1917 Eintritt in den Deutschen Metallarbeiterverband, später Mitglied der IG Chemie Papier Keramik; 1919 Gesellenprüfung, anschließend kurze Tätigkeit in Augsburg und im November 1920 Eintritt in die Dr.-Alexander- Wacker-Werke (heute Wacker Chemie GmbH) in Burghausen als Schlosser; 1924 Eintritt in die SPD; Ortsvorsitzender des Reichsbanners „Schwarz-Rot-Gold“; 1928 Wahl in den Betriebsrat und zum Betriebsratsvorsitzenden, 1933 Entlassung; Danach Tätigkeit in einem Schlossereibetrieb in Burghausen; Nach 1933 mehrmals in Schutzhaft, 20.12.1935-19.04.1937 Internierung im KZ Dachau; 1945 Wiedereinstellung bei den Wacker-Werken und in der ersten Betriebsratswahl wieder zum Vorsitzenden gewählt; 1946-1972 Mitglied des Stadtrats in Burghausen (SPD); 1946-1948 2. Bürgermeister in Burghausen; 1946-1982 Mitglied des Kreistags von Altötting; 1948-1966 1. Bürgermeister in Burghausen; 1972 Verdienskreuz 1. Klasse. de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Wohnort: Burghausen, Lkr. Altötting/Obb. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Industrialisierung
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    [...] in einer ersten Welle Gründungen von Unternehmen oder die Stärkung von Unternehmensteilen vorhandener Konzerne in den wachsenden Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik, der Umwelt- und Energietechnik, der Automatisierungs- und Medizintechnik. Dafür stehen als bekannte Namen Siemens, MAN, MAN-Roland, der Industrieroboterbauer KUKA oder die Wacker-Chemie, die Reinstsilizium herstellte. In einer sich noch im Verlauf befindlichen Welle entstehen zum Teil jetzt noch kleine Betriebe in den Bereichen Umwelt- und Biotechnologien, die Potentiale für eine industrielle Fertigung aufweisen; als "Inkubatoren" wirkten hier in vielen Fällen nahe gelegene Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen [...]