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  • Adalbero (Adelbero): † 28. 4. 909 Augsburg; Bischof von Augsburg
  • Augsburg, Bistum/Hochstift: Politische Geschichte (Spätmittelalter)
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    [...] de Den Augsburger Bischöfen gelang es im Laufe des 13. Jahrhunderts, ihr Hochstiftsterritorium zu konsolidieren. Mit dem Erbe der 1286 ausgestorbenen Grafen von Dillingen erfuhr es noch einen deutlichen Zugewinn. Dagegen konnte sich die Stadt Augsburg von der bischöflichen Stadtherrschaft emanzipieren. Die Augsburger Bischöfe verlegten daher ihre Residenz im Laufe des Spätmittelalters nach Dillingen. Die Auseinandersetzung um Ludwig den Bayern und das große abendländische Schisma überstand das Bistum ohne große innere Spaltungen; erst zwischen 1413 und 1423 kam es zu Streitigkeiten um die Besetzung des Augsburger Bischofsstuhls. Bedeutendster Bischof des 15. Jahrhunderts war Kardinal Peter von Schaumberg (reg. 1424-1469), Humanist, Diplomat und Kirchenreformer, der die Beschlüsse der Konzilien von Konstanz und Basel umsetzte und die Hochstiftsverwaltung reformierte. Trotz der von seinen Nachfolgern fortgeführten Reformpolitik erlitt das Bistum durch die Reformation schwere Einbußen. de Die Ausprägung des hochstiftischen Territoriums - Altbesitz und Dillinger Erbe 41576 Augsburg 7619 Wörth i. Staffelsee 43542 Füssen 45774 Oberstdorf 43729 Marktoberdorf 133606058 Hartmann 42478 Dillingen a. d. Donau 118535765 Friedrich II. Die Bischöfe von Augsburg im Dienst des Reiches 102417946 Adalbero 118729462 Ludwig des Kindes 100940528 Embriko 118548271 Heinrichs IV. 118541862 Gregor VII. Andererseits nahmen Könige und Kaiser wiederholt in der Augsburger Bischofspfalz Aufenthalt, beriefen nach Augsburg Hoftage und Reichsversammlungen ein, feierten in der Stadt bedeutende dynastische Feste und pflegten auf dem Lechfeld (beim Gunzenlee [abgegangen]) das Heer für ihre Italien- und Romzüge zu sammeln. 118713892 Konrads III. 15544 Steingaden 118819712 Alexander III. 118535757 Friedrich Barbarossa 140071709 Hartwigs von Lierheim Der Kampf um das Konradinische Erbe 118565141 Konradin 118565087 Konrads IV. 133576515 Elisabeth 119486849 Otto II. 118640100 Karl von Anjou 119431386 Ludwig II. der Strenge 11860371X Rudolf von Habsburg Das Bistum in den Auseinandersetzungen um Ludwig den Bayern und im Abendländischen Schisma 118574957 Ludwig den Bayern 32732 Bamberger 121463435 Marquard von Randeck 118661469 Bonifaz IX. 100936032 Alexander V. 136509703 Anshelm von Nenningen 118557882 Johannes XXIII. 118614185 Sigismunds 133826422 Friedrich von Grafeneck 118578286 Martin V. Bischof Peter von Schaumberg: Kirchenreform, Humanismus und Kardinalswürde 103078711 Peter von Schaumberg 118729381 Ludwig VII. dem Bärtigen 118531328 Eugen IV. 118734911 Nikolaus V. Peter von Schaumbergs Einsatz als königlich-kaiserlicher Rat und Diplomat kam aber in Form mannigfacher Gunsterweise auch seinem Hochstift zugute. Er konnte dessen Besitz vermehren und dessen Rechtsstellung stärken; durch den Bau von Handelsstraßen [...]
  • Ulrichskreuz auf die Lechfeldschlacht und auf die Wallfahrt nach St. Ulrich und Afra zu Augsburg
  • Ulrichskreuz auf die Lechfeldschlacht und auf die Wallfahrt nach St. Ulrich und Afra zu Augsburg
  • Ulrichskreuz auf die Lechfeldschlacht und auf die Wallfahrt nach St. Ulrich und Afra zu Augsburg
  • Augsburg, Bistum: Sprengel und Verwaltung (bis 1803)
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    [...] de Das Bistum Augsburg ist seit dem 8. Jahrhundert sicher bezeugt. Der Sprengel beiderseits des Lechs war bereits im 9. Jahrhundert fest ausgeprägt. Seit dieser Zeit gehörte das Bistum bis zur Säkularisation zur Kirchenprovinz Mainz. Bei der Verwaltung der Diözese unterstützten Bischöfe und das einflussreiche Domkapitel zunächst Archidiakone. Eigene bischöfliche Verwaltungsorgane entstanden seit dem 13. Jahrhundert, zunächst die Ämter des Offizials und des Weihbischofs, ab dem 14. Jahrhundert auch das Amt eines ständigen Generalvikars. Der Geistliche Rat als Verwaltungsbehörde wurde Ende des 16. Jahrhunderts eingerichtet. Im 15. Jahrhundert war das Bistum in vier Distrikte gegliedert, die 40 Dekanate und rund 1050 Pfarreien umfassten; letztere waren größtenteils dem Domkapitel, Klöstern und Stiften inkorporiert oder hatten weltliche Patronatsherren. 164 Pfarreien gingen in der Reformation verloren. de Unklare Anfänge 41576 Augsburg 137922442 Wikterp Der Sprengel 36816 Dinkelsbühl 44935 Kaisheim 10522 Neuburg a. d. Donau 118797352 Sintpert 46283 Starnberger- 4359 Walchensee 4462 Schlehdorf 7484 Ettal 15485 Rottenbuch Der Bischofssitz 100940528 Embriko Kirchenprovinz Das Bistum gehörte ursprünglich wohl zur Metropole Mailand, seit dem Ende des 8. Jahrhunderts zur Kirchenprovinz Mainz (erstmals 829 bezeugt). Frühe Nachrichten über Seelsorge und Organisation des Bistums 118513249 Bonifatius 43542 Füssen 41597 Kempten Die Gliederung des Bistums mit der Ausbildung von geschlossenen Seelsorgebezirken, dem Bau von Kirchen (aus Stein) samt deren materieller Fundierung und der Anstellung ständiger Geistlicher war ein langer, im Einzelnen kaum zu erhellender Prozess. In Augsburg selbst ist als erster abgegrenzter Pfarrsprengel um 1070 St. Ulrich bezeugt. 102417946 Adalbero 118625284 Ulrich Eine wichtige Einrichtung zur Leitung des Bistums und zur Bekanntgabe bischöflicher Verordnungen war die Synode. Bischof Ulrich scheint, wie damals üblich, jährlich zwei Synoden, in der Karwoche und im September, einberufen zu haben, in denen er seinen Klerus auch liturgisch zu erziehen suchte (cap. 4). Seine Nachfolger hielten an dieser Regelmäßigkeit nicht fest, wenngleich das ganze Mittelalter hindurch und zur Zeit der katholischen Reform Bistumssynoden nachzuweisen sind (letztmalig 1610). Archidiakonate, Dekanate und Pfarreien Eine vollständige Dekanats- oder Kapitelseinteilung, jedoch ohne Nennung der jeweils dazugehörigen Pfarreien, überliefert erstmals ein Verzeichnis von 1452. Ein nicht ganz vollständiges Verzeichnis der Landkapitel, Pfarreien und sonstigen Pfründen wird in einem "Registrum steurae" von 1523 greifbar, das allerdings nur in einer Abschrift aus der Zeit um 1570 erhalten ist. Danach umfasste das Bistum im Spätmittelalter 40 Kapitel (Dekanate) unterschiedlicher [...]