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  • Rudolf Diesel (1858-1913); Ingenieur
  • Diesel, Rudolf Christian Karl: 18. 3. 1858 Paris — 29. 9. 1913 Ärmelkanal (Suizid bei der Überfahrt nach England); Ingenieur
  • Diesel, Rudolf [Ingenieur 1858-1913]
  • Industrialisierung
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    [...] de Bei der Entstehung Staatsbayerns zu Beginn des 19. Jahrhunderts kamen zum agrarisch strukturierten Kurbayern die bereits punktuell bedeutende Gewerbeplätze aufweisenden fränkischen und schwäbischen Gebiete hinzu. Heute ist Bayern ein von modernsten Industrien geprägtes Land. Der 200 Jahre währende Industrialisierungsprozess verlief jedoch nicht immer geradlinig, sondern erlebte Entwicklungsschübe und Zeiten der Stagnation, wobei insbesondere nach 1945 ein Zusammenspiel innerer und äußerer Einflüsse wirkmächtig war. de 1806-1848: Ausgangsbedingungen und erste vereinzelte Industrialisierungsaktivitäten 27258 Amberg 41576 Augsburg 39544 Würzburg 36607 Nürnberg 36585 Fürth 2215 München Letztlich entstand damit, sowie mit dem Chausséebau seit dem späten 18. Jahrhundert, eine Verkehrsinfrastruktur, die späteren Industrialisierungsprozessen zugutekommen sollte. Flankierend wirkte die Vergrößerung der Märkte durch die Schaffung einer zunächst innerbayerischen Freihandelszone (1806/07), die nach dem bayerisch-württembergischen Zollverein (1829) in den Deutschen Zollverein von 1834 mündete. 39540 Schweinfurt 32741 Bayreuth 35595 Kulmbach 32843 Hof 36365 Selb 1848-1870/71: Punktuelle Industrialisierung 118574884 Ludwig I. 118579347 Maximilians II. 12025302X Joseph Anton von Maffei 118574892 Ludwig II. 1870/71-1918: Die erste Industrialisierungswelle in Bayern Die Einbindung Bayerns in das Kaiserreich bedeuteten für die bayerische Wirtschaft freie, aber auch größere Märkte mit mehr Druck durch mehr (Weltmarkt-) Konkurrenten als zuvor durch den Freihandel im Zollverein, mit Einführung der Mark bald aber auch die Vorteile einer einheitlichen und stabilen Währung. Der Rückgang des Eisenbahnbaus im Gefolge der Gründerkrise und der Wegfall von Schutzzöllen bedeutete zum Beispiel zunächst einen deutlichen Einbruch bei der Maxhütte. Doch die ab 1880 immer schneller werdende Hochindustrialisierung im Deutschen Reich erfasste nun auch die bisher nur punktuell vorhandenen industriellen Kerngebiete Bayerns, obgleich das Land eine rohstoffarme Randlage hatte: Neben der privat getragenen Maxhütte errichtete der bayerische Staat 1882/83 einen Eisenerzbergbau mit Verhüttungswerk, die ab 1911 so benannte Luitpoldhütte. 118525476 Rudolf Diesel 39540 Schweinfurt 14780 Trostberg 2289 Burghausen 3321 Töginger 1919-1945: Industrialisierungsschübe und Stagnation 118581376 Willi Messerschmitt 32732 Bamberg 27282 Regensburg 36566 Erlangen 39536 Aschaffenburg Die 1930er Jahre brachten Bayern einen zweiten Industrialisierungsschub, der aber ebenfalls noch auf die großen und größeren Städte begrenzt blieb. Da die Nationalsozialisten Rüstungsaufträge bevorzugt an bestehende Großbetriebe vergaben, entstanden - von den Messerschmitt-Werken abgesehen - kaum größere Industriebetriebe neu, insbesondere [...]
  • Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN)
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    [...] de Die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN) ist heute eines der größten Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen in Europa. Der Konzern hat zwei Wurzeln: Eine liegt mit zwei Maschinenbauunternehmen, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Nürnberg und Augsburg bestanden, in Bayern, die andere im Ruhrgebiet, da hier 1758 als Ursprung des Gutehoffnungshütte-Konzerns (GHH) die Zeche St. Antony ihren Betrieb aufnahm. Die Geschichte von MAN und GHH sind seit 1921 eng verknüpft, da damals die GHH die in finanzielle Schwierigkeiten geratene MAN als Tochter übernahm. Durch die zunehmende Bedeutung, die MAN in der Nachkriegszeit nach der Zerschlagung der GHH innerhalb des Konzerns erlangte, tauschten 1986 beide Unternehmen ihre Rollen. In der Folgezeit verschwanden durch eine neue Profilbildung des Unternehmens die Bereiche der GHH durch Verkauf immer mehr. Die beiden bayerischen Vorgängerunternehmen haben das Profil des heutigen Unternehmens mit seinen Geschäftsbereichen Nutzfahrzeuge, Dieselmotoren, Turbomaschinen und Industriedienstleistungen stärker geprägt als die GHH. de MAN entsteht - Maschinenbau in Augsburg und Nürnberg (1840 bis 1898) 41576 Augsburg 36607 Nürnberg 135557925 Johann Friedrich Klett 132464985 Theodor von Cramer-Klett 136851266 Ludwig Sander 119538881 Carl August Reichenbach 130801704 Carl Buz 11857311X Carl von Linde 119535904 Heinrich von Buz 118525476 Rudolf Diesel 11883035X Anton von Rieppel Von der Fusion bis zur Übernahme durch die GHH (1898-1921) Die Jahre bis zum Ersten Weltkrieg waren für MAN eine Zeit großer wirtschaftlicher Erfolge und weiterer wichtiger technischer Innovationen: 1900 entstand die erste deutsche Sechsfarben-Rotationsmaschine, 1901 das erste Walzenwehr der Welt, 1902 das Tragwerk der Wuppertaler Schwebebahn. Vor allem im Dieselmotorenbau wurden große Gewinne eingefahren, auch weil es 1903 gelungen war, den Motor nicht nur stationär, sondern auch als Schiffsmaschine nutzbar zu machen. Im Dieselmotorenbau, Druckmaschinenbau und im Brückenbau gehörte MAN zu den weltweit führenden Herstellern. Als Rieppel 1913 mit dem Rücktritt von Buz alleiniger Generaldirektor wurde, fand das selbständige Nebeneinanderarbeiten zweier gleichberechtigter Werke ein Ende. Verbunden mit einer umgreifenden Produktionsrationalisierung entstand nun ein geschlossenes Unternehmen mit vier Werken. Neben den Stammwerken hatte MAN seit 1860 ein Werk in Gustavsburg und seit 1912 eines in Duisburg. Im Ersten Weltkrieg brach das erfolgreiche Auslandsgeschäft weg; es wurde auf Kriegsproduktion umgestellt. Die Produktpalette umfasste Geschosse, Zünder, alle Arten von Transportwagen, Minenwerfer, Lafetten und Geschützrohre, Tank- und Flugabwehrgeschütze, Flugzeugmotoren sowie Dieselmotoren für Unterseeboote. 1915 erfolgte auf Drängen der Heeresverwaltung [...]