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  • Luppe, Hermann [Politiker 1874-1945]
  • Hermann Luppe (1874-1945); Jurist, Oberbürgermeister
  • Luppe, Herrmann: 6. 8. 1874 Kiel — 3. 4. 1945 Kiel; Jurist und Oberbürgermeister von Nürnberg
  • Oberbürgermeister
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    [...] die Gemeindeordnung von 1952 wurde die Position des Bürgermeisters/Oberbürgermeisters erheblich verstärkt. Dazu trugen die Volkswahl auf sechs Jahre ebenso bei wie auch seine Kompetenzen. So ist er Vorsitzender des Stadtrates und der Ausschüsse, führt die Stadtratsbeschlüsse aus, ist Chef der Stadtverwaltung und vertritt die Stadt nach außen. Bekannte Oberbürgermeister in Bayern im 20. Jahrhundert 116599723 Otto Geßler 11850066X Konrad Adenauer 123232430 Franz Schwede 32816 Coburg 117354902 Ludwig Siebert 43092 Lindau 116256230 Wilhelm von Borscht 118855239 Thomas Wimmer 119110407 Christian Ude 119472295 Georg von Schuh 11857535X Hermann Luppe 140062378 Martin Treu Die folgende Liste der Amtsinhaber in den beiden größten bayerischen Städten München und Nürnberg soll die Bedeutung vieler Stadtoberhäupter in anderen bayerischen Städten nicht schmälern. Oberbürgermeister von München 116256230 Wilhelm von Borscht 117109681 Karl Scharnagl 116500115 Karl Fiehler 118855239 Thomas Wimmer 118627414 Hans Jochen Vogel 119426137 Georg Kronawitter 114233365 Erich Kiesl 119110407 Christian Ude Oberbürgermeister von Nürnberg 119472295 Georg von Schuh 116599723 Otto Geßler 11857535X Hermann Luppe 116987448 Willy Liebel 13012088X Hans Ziegler 107774003 Otto Ziebill 133252582 Otto Bärnreuther 117315478 Andreas Urschlechter 119473917 Peter Schönlein 119488035 Ludwig Scholz 140062939 Ulrich Maly Rechteinformationen [...]
  • Deutscher Tag, Nürnberg, 1./2. September 1923
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    [...] de Formal als Erinnerungsfeier an die Schlachten von Sedan (1./2. September 1870) und Tannenberg (17. August.-2. September 1914) geplant, wurde der 4. "Deutsche Tag" in Nürnberg tatsächlich zu einer "Heerschau" und Großkundgebung mit 100.000 Teilnehmern vaterländischer und völkischer Verbände. Die Veranstaltung diente den Nationalsozialisten in Teilen auch als Vorbild für ihre späteren Reichsparteitage in Nürnberg. Die Gründung des Deutschen Kampfbunds gilt als wichtigstes politisches Ergebnis des Nürnberger "Deutschen Tages". de "Parademäßige Aufmärsche" in Franken 1923 40640 Marktbreit 40610 Nenzenheim 38125 Hersbruck 40636 Mainbernheim 38669 Neustadt a.d.Aisch 35595 Kulmbach 36607 Nürnberg Explosive Stimmung 36607 Nürnberg 11857535X Hermann Luppe 118615335 Wilhelm Sollmann 117048941 Hans von Hülsen Abordnungen aus ganz Deutschland 133383067 Heinrich Gareis 102642885 Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern 118574841 Erich Ludendorff 119037521 Christian Roth 133383083 Adolf Heiß 118551655 Adolf Hitler 118619233 Julius Streicher Begeisterung der Polizei Aus einem Bericht des Staatspolizeiamts Nürnberg-Fürth spricht die Begeisterung: "Die Straßenzüge waren in ein Meer von schwarzweißroten und weißblauen Fahnen gehüllt, brausende Heilrufe der Straßen, Gehsteige und Fenster in dicht gedrängten Massen füllenden Bevölkerung umtosten Ehrengäste und Zug, zahllose Arme streckten sich ihm mit wehenden Tüchern entgegen, ein Regen von Blumen und Kränzen schüttete sich von allen Seiten über ihn: Es war wie ein freudiger Aufschrei hunderttausender Verzagter, Verschüchterter, Getretener, Verzweifelnder, denen sich ein Hoffnungsstrahl auf Befreiung aus Knechtschaft und Not offenbarte. Viele, Männer und Frauen, standen und weinten, überwältigt von seelischer Erregung." (zit. nach Deuerlein, Aufstieg, 181) Gründung des "Deutschen Kampfbunds" SA und Nationalsozialisten dominierten rein zahlenmäßig den Deutschen Tag keineswegs. Doch Adolf Hitler machte diese Demonstration der national-völkischen, vaterländischen Verbände zu seinem Erfolg. Vorbeimarsch am Hauptmarkt und Massenversammlungen kennzeichneten später auch die Reichsparteitage der NSDAP. 118540157 Hermann Göring 132270137 Friedrich Weber Proteste und Unruhen in den Betrieben 133383105 Georg Krämer Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Zweites Arbeiter-Turn- und Sportfest, Nürnberg, 18.-21. Juli 1929
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    [...] de Der Arbeiter Turn- und Sport-Bund (ATSB) veranstaltete vom 18. bis 21. Juli 1929 im 1928 neu eingeweihten Nürnberger Stadion, dem heutigen Frankenstadion, sein zweites Bundesfest. Das erste hatte 1922 in Leipzig stattgefunden. de Funktionen der Arbeitersportfeste Arbeitersportfeste hatten innerhalb der Arbeiterbewegung drei wesentliche Funktionen: Sie sollten der Selbstverwirklichung des Proletariats dienen. Sport sorgte für die Regeneration des Körpers und die Pflege des gesunden Selbstbewusstseins. Ferner bewirkte kollektiver Sport die Entfaltung des Bewusstseins, einer Klasse anzugehören, in der man sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam für die Emanzipation kämpft. Schließlich waren Arbeitersportfeste Manifestationen im öffentlichen Raum, die die Stärke der organisierten Arbeiterbewegung zeigten. Die Wahl des Veranstaltungsortes Nürnberg: Symbolischer "Wink" an die Bayerische Staatsregierung 36607 Nürnberger 126032262 Cornelius Gellert 140257500 Fritz Wildung 11857535X Hermann Luppe 118728725 Paul Löbe 11879678X Carl Severing Zwischen Hochleistungssport und Breitensport Die aus allen Ländern des Reichs und auch aus dem Ausland angereisten Sportlerinnen und Sportler wurden zwar von der Nürnberger Arbeiterbevölkerung mit offenen Armen aufgenommen und untergebracht; sie mussten aber Anreise und Verpflegung aus eigener Tasche bezahlen - für viele Teilnehmer kein kleines Opfer. Einerseits befriedigte das Sportfest das im Laufe der 1920er Jahre zunehmende Bedürfnis, sich mit den Rekorden des bürgerlichen Leistungssports zu messen, andererseits legte der Arbeiter Turn- und Sport-Bund Wert darauf, die Arbeitersportbewegung als sozialistische Kulturbewegung zu propagieren: Gemeinschaftsgeist stiftende Körperertüchtigung gegen kapitalistisch-konkurrierende "Rekordfexerei". Wettkämpfe und Massengymnastik 1.645 Athletinnen und Athleten maßen sich in rund 3.000 Wettkämpfen im Sportpark auf dem Zeppelinfeld am großen Dutzendteich. In manchen Disziplinen kam es zu außerordentlichen Ergebnissen: Der Finne Etholén siegte im 100-m-Lauf mit 10,7 Sekunden, der Leipziger Wagner im 5.000-m-Lauf mit 15 Minuten, 40,2 Sekunden. Im 100-m-Lauf der Frauen siegte die Nürnbergerin Stibitz mit 13,1 Sekunden; im Weitsprung der Frauen erreichte die Nürnbergerin Kehrt 5,16 m. Im 100-m-Kraulschwimmen gewann die Berlinerin Frohn mit 1 Minute, 19 Sekunden. Die 1924 errichtete Leipziger Bundesschule des ATSB führte als Kontrast zur sportlichen Konkurrenz Übungen unter dem Titel "Unser Körper in Formung, Schulung, Kraft und Schönheit" vor. 13.400 Männer und 4.800 Frauen zeigten Massenübungen - auch um der bürgerlichen Öffentlichkeit zu signalisieren, dass die Arbeiterklasse diszipliniert war und "fähig zur Ordnung", wie es in der offziellen Festschrift heißt. Konflikte um den Klassenkampf 1928 [...]
  • Wehrverbände in Bayern, 1918/19-1933
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    [...] und radikaleren "schwarz-weiß-roten" Verbänden von Stahlhelm und SA und den in Bayern wesentlich mitgliederstärkeren gemäßigten föderalistischen Kräften des Bayerischen Heimatschutzes. Die nicht-rechten Verbände Gegenüber der erdrückenden Übermacht der rechtsbürgerlichen und rechtsradikalen Organisationen fielen in Bayern die republikanisch-linken oder linksradikalen Wehrbünde kaum ins Gewicht. Sie waren als Schutzreaktion gegen die Unterdrückungspolitik und die Putschversuche der politischen und paramilitärischen Rechten von 1920 bis 1923 entstanden und von Anfang an bewaffnet. 116932929 Friedrich Otto Hörsing 11857535X Hermann Luppe 36607 Nürnberg Der im September 1924 auf Reichsebene gegründete Rote [...]
  • Deutsche Demokratische Partei in Bayern (DDP), 1918-1930
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    [...] " unterstützten den politisch organisierten Linksliberalismus in Bayern. Politische Bedeutung in der bayerischen Landes- und Kommunalpolitik 116823739 Josef von Graßmann 39544 Würzburger 116185953 Robert von Piloty 118946226 Eduard Hamm Von 1919 bis 1928 war die DDP im Landtag vertreten, allerdings in deutlich abnehmender Stärke (1920: 14%, 25 Abgeordnete; 1924: 3,2%, 3 Abgeordnete). 11857535X Hermann Luppe 36607 Nürnberg 118930575 Hans Löffler 39544 Würzburg 13008350X Konrad Weiß 118619233 Julius Streichers 136149855 Rudolph Bing 133344568 Julie Meyer 133344576 Siegfried Guggenheimer 133365417 Richard Kohn Wichtige Organe und Zeitungen des bayerischen Linksliberalismus (z. B [...]
  • Kunst (Weimarer Republik)
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    [...] de In Bayern dominierten nach dem Ersten Weltkrieg konservative, traditionsgebundene Strömungen, doch lässt sich vereinzelt auch die künstlerische Moderne fassen, vor allem in Architektur, Malerei und Typographie. In kultureller Hinsicht blieb die Landeshauptstadt München führend, auch wenn deren zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Ludwig I. (1786-1868, reg. 1825-1848) begründetes Ansehen als "Kunststadt" verblasste. de 2215 München 118532715 Lion Feuchtwanger 133664341 Martin Krüger 118577166 Thomas Mann 116623926 Hans Rosenhagen 118577131 Heinrich Mann 118630431 Leo Weismantel 118538195 Willy Geiger 116696885 Walter Courvoisier 118744542 Paul Renner In Bayern, wo das Beharren auf Traditionen in sämtlichen künstlerischen Bereichen vorherrschte, überwiegt die weniger bekannte konservative Seite der Kunst der Weimarer Republik. Punktuell lässt sich jedoch eine "Münchner Moderne" fassen, vor allem in den Bereichen Architektur, Malerei und Typographie. Mit der Eröffnung des Deutschen Museums (1925), der "Abteilung für Gewerbekunst" ("Neue Sammlung") des Bayerischen Nationalmuseums (1926) und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus (1930) entstanden bedeutende kulturelle Einrichtungen. Architektur 118662619 German Bestelmeyers 36607 Nürnberg 118913522 Paul Ludwig Troost 133512126 Oswald Eduard Bieber 118891987 Paul Schultze-Naumburg 11877798X Wilhelm Kreis 118691414 Theodor Fischer 11688200X Karl Badberger 118600915 Richard Riemerschmid 119113104 Hermann Leitenstorfer 41576 Augsburg 119393468 Thomas Wechs 11857535X Hermann Luppe 116701331 Ludwig Ruff 133664376 Robert Erdmannsdorffer 119372789 Otto Ernst Schweizer 11858071X Erich Mendelsohn 121598039 Peter Feile 39544 Würzburg 116671327 Fritz Landauer 36585 Fürth 124701671 Michael Kurz 32732 Bamberg 116626100 Otho Orlando Kurz 42901 Neu-Ulm 118660632 Dominikus Böhm 118557513 Jesu 118659421 Albert Bosslet 118914669 Robert Vorhoelzer 39540 Schweinfurt 39762 Bad Kissingen Malerei 118575864 August Macke 11857745X Franz Marc 118630407 Albert Weisgerber 118518674 Heinrich Campendonk 118557157 Alexej von Javlensky 118559737 Wassily Kandinsky 118562827 Paul Klee 118519441 Karl Caspar 118937146 Maria Caspar-Filser 118522140 Lovis Corinth 4359 Walchensees 118524070 Heinrich Maria Davringhausen 119385678 Wilhelm Heise 118720694 Alexander Kanoldt 119155117 Carlo Mense 11876179X Georg Schrimpf 12190511X Walter Schulz-Matan 118803484 Max Unold 118602691 Alfred Rosenberg 116768355 Julius Heß 118552678 Hans Hofmann Plastik 118550934 Adolf von Hildebrands 116109823 Fritz Behn 118540874 Theodor von Gosen 116944943 Hubert Netzer 117427055 Georg Wrba 115689281 Bernhard Bleeker 116563508 Theodor Georgii 11883245X Hermann Hahn 118606522 Edwin Scharff 119447630 Karl Knappe 116287411 Fritz Koelle 119454416 Karl Röhrig Typographie 118744542 [...]
  • Fränkischer Kurier
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    [...] zwei Ausgaben. Wegen der auch diese Zeitung betreffenden Schwierigkeiten in der Inflationszeit wurde sie zum 1. Oktober 1922 auf sechs Ausgaben pro Woche reduziert. Seit Juni 1923 erschienen bis 1930 wieder sieben Nummern in der Woche. Die Auflagen veränderten sich von 53.000 bei zwölf Ausgaben je Woche im Jahr 1920 auf rund 55.000 bei sieben Ausgaben im Jahr 1928. 11857535X Hermann Luppe Die Rechtstendenz verstärkte sich, als im Mai 1923 der halbe Anteil der Tümmels-Buchdruckerei vom damaligen Besitzer Otto Wilhelm Rauenzahner an die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN) verkauft wurde. Die MAN selbst war zu mehr als zwei Dritteln im Besitz der Gutehoffnungshütte (GHH) in Oberhausen [...]