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  • Borstei, München
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    [...] de Wohnquartier im Nordwesten Münchens, zwischen 1924 und 1929 von dem Bauunternehmer und Architekten Bernhard Borst (1883-1963) errichtet und seit 1929 nach ihm benannt. de Die Borstei in München - ein konservatives Siedlungsmodell 11866199X Bernhard Borst 2215 München Von der Villa über das Reihenhaus zum Siedlungsbau 119134454 August Exter 118691414 Theodor Fischer Der Architekt als Erzieher und Mäzen 118760661 Alwin Seifert Konservatives Siedlungsmodell In seiner Siedlung schuf Borst eine bürgerliche Kultiviertheit, eine an visuellen Reizen reiche Beschaulichkeit und eine von Individualität und Privatheit geprägte Form des Zusammenwohnens, die sich ausdrücklich unterschied vom genossenschaftlich orientierten "Sozialen Wohnungsbau" mit seinen modernen Bauformen (Zeilenbauweise, Flachdach, "soziales Grün"). Als er im Februar 1933 seinen Mietern das Aushängen von Hakenkreuzflaggen untersagte, um die Ästhetik der Hausfassaden nicht beeinträchtigt zu sehen, zog das heftige Angriffe der NSDAP im "Völkischen Beobachter" nach sich (28. Februar 1933). Die Mieter der Borstei stammten von Anfang an aus der bürgerlichen Mittelschicht (Beamte, Geschäftsleute, freie Berufe, darunter auch Künstler). Die Siedlung wurde im Zweiten Weltkrieg nur geringfügig in Mitleidenschaft gezogen. Sie ist heute noch wegen ihrer Wohnqualität sehr geschätzt, was sich auch in einer geringen Fluktuation der Mieter ausdrückt. Die Borstei ist Eigentum einer Erbengemeinschaft und geht nach dem Tode des letzten Enkels von Bernhard Borst an die Stadt München über. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Fischer, Theodor: 28. 5.1862 Schweinfurt — 25. 12. 1938 München; Architekt
  • Technisches Rathaus, München
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    [...] de Mit dem sog. Technischen Rathaus, 1928/29 erbaut von dem Münchner Architekten Hermann Leitenstorfer (1886-1972), wurde erstmals ein Hochhaus in der Münchner Innenstadt realisiert. Der Name geht auf die Grundidee zum Wettbewerb 1919 zurück, alle wichtigen technischen Ämter der Stadt München in einem großen Verwaltungsgebäude zusammenzufassen. de Die Münchner Hochhausdiskussion in den 1920er Jahren 2215 Münchner 118691414 Theodor Fischer 116626100 Otto Orlando Kurz Der Wettbewerb für das Technische Rathaus 119113104 Hermann Leitenstorfer Die Baugestalt Wesentliches Kennzeichen der Außengestaltung ist die einfache additive Reihung der Fensterachsen in den acht Hauptgeschossen. Die Fenster sind als rahmenlose Einschnitte im Wandverlauf gekennzeichnet, wodurch der Charakter einer modernen Lochfassade entsteht. Um den Hochbau in das historische Stadtbild harmonisch einzubinden, unterteilte der Architekt den gesamten mit Ziegelstein verblendeten Baublock in mehrere Teileinheiten. Ein gedrungener Sockel aus Nagelfluh und ein bekrönendes Attikageschoss mit weit vorkragenden Konsolsteinen dienen als optische Einfassung. Mit historisierenden Gestaltungselementen suchte Leitenstorfer einen optischen Dialog mit der im Sichtkontakt stehenden Frauenkirche. Hierbei handelt es sich um die Abfasung der Kanten und die Achsengliederung der oberen Geschosse durch flache Strebepfeiler. Der schwere Sockel mit seinen festungsartigen Durchgängen und die polygonalen Ecktürmchen als Kantenbetonung der oberen Geschosse sollten demgegenüber auf das so genannte "alte Angertor" verweisen: ein mittelalterliches Stadttor, das sich ursprünglich an der Stelle befunden hatte, wo nun das Hochhaus erbaut wurde. Die architekturhistorische Bedeutung des Technischen Rathauses Nachdem bereits in den ersten Jahren der Weimarer Republik in mehreren deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und Düsseldorf vielgeschossige Hochbauten errichtet worden waren, erhielt nun, Ende der 1920er Jahre, auch die bayerische Landeshauptstadt ihr erstes Hochhaus. Trotz der Wahl eines modernen Bautypus korrespondiert das Technische Rathaus in seiner Formensprache mit bedeutsamen, in der Münchner Stadtgeschichte verankerten Baudenkmälern wie der Frauenkirche. Folglich hat der Architekt bei der Planung einen baukünstlerischen Kompromiss gewählt. Er verarbeitete in seinem Hochhauskonzept sowohl traditionelle, aus dem lokalen und historischen Kontext übernommene Stiltendenzen als auch moderne Gestaltungsprinzipien im Sinne des so genannten "Neuen Bauens". Damit ist das Technische Rathaus ein Musterbeispiel für den in der wissenschaftlichen Fachliteratur schon häufig beschriebenen "Münchner Sonderweg" in der Architektur der Weimarer Republik. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Neues Bauen
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    [...] Die Tradition des Neuen Bauens reicht auch in Bayern vor den Ersten Weltkrieg zurück und ist unter dem Schlagwort „die andere Tradition“ bekannt gemacht worden. Das Neue Bauen kann daher nicht unmittelbar in Zusammenhang mit der Weimarer Republik gesetzt werden. 2215 München 41576 Augsburg 36607 Nürnberg 39544 Würzburg 36585 Fürth Architekten und Werke Die bekanntesten Namen deutscher Architekten sind: 118621041 Bruno Taut 118756281 Max Taut 118542443 Walter Gropius 118700251 Hugo Häring 118732218 Ernst May 11858071X Erich Mendelsohn 118582291 Ludwig Mies van der Rohe 118606565 Hans Scharoun Für Bayern sind beispielhaft die folgenden Architekten mit Werken zu nennen: 118691414 Theodor Fischer 121598039 [...]
  • Kunst (Weimarer Republik)
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    [...] de In Bayern dominierten nach dem Ersten Weltkrieg konservative, traditionsgebundene Strömungen, doch lässt sich vereinzelt auch die künstlerische Moderne fassen, vor allem in Architektur, Malerei und Typographie. In kultureller Hinsicht blieb die Landeshauptstadt München führend, auch wenn deren zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Ludwig I. (1786-1868, reg. 1825-1848) begründetes Ansehen als "Kunststadt" verblasste. de 2215 München 118532715 Lion Feuchtwanger 133664341 Martin Krüger 118577166 Thomas Mann 116623926 Hans Rosenhagen 118577131 Heinrich Mann 118630431 Leo Weismantel 118538195 Willy Geiger 116696885 Walter Courvoisier 118744542 Paul Renner In Bayern, wo das Beharren auf Traditionen in sämtlichen künstlerischen Bereichen vorherrschte, überwiegt die weniger bekannte konservative Seite der Kunst der Weimarer Republik. Punktuell lässt sich jedoch eine "Münchner Moderne" fassen, vor allem in den Bereichen Architektur, Malerei und Typographie. Mit der Eröffnung des Deutschen Museums (1925), der "Abteilung für Gewerbekunst" ("Neue Sammlung") des Bayerischen Nationalmuseums (1926) und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus (1930) entstanden bedeutende kulturelle Einrichtungen. Architektur 118662619 German Bestelmeyers 36607 Nürnberg 118913522 Paul Ludwig Troost 133512126 Oswald Eduard Bieber 118891987 Paul Schultze-Naumburg 11877798X Wilhelm Kreis 118691414 Theodor Fischer 11688200X Karl Badberger 118600915 Richard Riemerschmid 119113104 Hermann Leitenstorfer 41576 Augsburg 119393468 Thomas Wechs 11857535X Hermann Luppe 116701331 Ludwig Ruff 133664376 Robert Erdmannsdorffer 119372789 Otto Ernst Schweizer 11858071X Erich Mendelsohn 121598039 Peter Feile 39544 Würzburg 116671327 Fritz Landauer 36585 Fürth 124701671 Michael Kurz 32732 Bamberg 116626100 Otho Orlando Kurz 42901 Neu-Ulm 118660632 Dominikus Böhm 118557513 Jesu 118659421 Albert Bosslet 118914669 Robert Vorhoelzer 39540 Schweinfurt 39762 Bad Kissingen Malerei 118575864 August Macke 11857745X Franz Marc 118630407 Albert Weisgerber 118518674 Heinrich Campendonk 118557157 Alexej von Javlensky 118559737 Wassily Kandinsky 118562827 Paul Klee 118519441 Karl Caspar 118937146 Maria Caspar-Filser 118522140 Lovis Corinth 4359 Walchensees 118524070 Heinrich Maria Davringhausen 119385678 Wilhelm Heise 118720694 Alexander Kanoldt 119155117 Carlo Mense 11876179X Georg Schrimpf 12190511X Walter Schulz-Matan 118803484 Max Unold 118602691 Alfred Rosenberg 116768355 Julius Heß 118552678 Hans Hofmann Plastik 118550934 Adolf von Hildebrands 116109823 Fritz Behn 118540874 Theodor von Gosen 116944943 Hubert Netzer 117427055 Georg Wrba 115689281 Bernhard Bleeker 116563508 Theodor Georgii 11883245X Hermann Hahn 118606522 Edwin Scharff 119447630 Karl Knappe 116287411 Fritz Koelle 119454416 Karl Röhrig Typographie 118744542 [...]