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  • Bürgerhäuser (Spätmittelalter)
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    [...] erkennbar, sind die nachgewiesenen steinernen Bürgerhäuser der Zeit vor und um 1250 aus Natursteinen errichtet worden. Verwendung fanden Lese-, Bruch- oder Hausteine. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts lassen sich dann erstmals auch aus Lehm gebrannte Ziegel (Backsteine) als Baumaterial für Wohnbauten nachweisen. Dabei streuen die frühen Belege über ganz Bayern und finden sich auch in den Regionen, die in späterer Zeit kaum noch die Ziegelbauweise kennen. Im Norden bildet Bamberg einen ersten Schwerpunkt des Ziegelbaus. Ältestes Beispiel ist das zweigeschoßige Haus Hinterer Bach 4, dendrochronologisch datiert auf 1292. Außerdem finden sich mehrere einräumige Gebäude aus Backstein im rückwärtigen Teil [...]
    [...] sind grundsätzlich fast überall in Bayern nachweisbar, sowohl im Fachwerk- als auch im Massivbau, häufen sich aber auffallend im Süden. In München gab es beispielsweise Ende des 16. Jahrhunderts rund 600 Flacherker. In Nürnberg, wo aufgrund obrigkeitlicher Bestimmungen Vorkragungen der Hausfassaden selten sind, entwickelten sich - ausgehend von den Fenstererkern und spätgotischen Kapellenerkern einzelner, reicher Bürgerhäuser - die Chörlein, die ihre Hauptverbreitung erst im 17./18. Jahrhundert fanden. Spätmittelalterlicher Fachwerkbau Umfang und Gestalt des spätmittelalterlichen Fachwerkbaus lassen sich für Franken gut überblicken. Immerhin sind rund 500 Fachwerkbauten jahrgenau in die Zeit vor 1500 datiert (vorwiegend mit Hilfe der Dendrochronologie, künftig "d"). Zieht man die ebenfalls erfassten, noch nicht fest datierten, aber anhand ihrer Merkmale ebenfalls in die Zeit vor 1500 weisenden Bauten mit ein, können wir derzeit von rund 2.000 spätmittelalterlichen Fachwerkbauten in Franken (den heute zu Oberbayern gehörenden Landkreises Eichstätt eingeschlossen) ausgehen; die meisten davon sind Bürgerhäuser. Diese stattliche Reihe beginnt mit bisher sehr wenigen, rudimentär erhaltenen Bauten vom Ende des 13. Jahrhunderts; der Bestand steigert sich dann kontinuierlich im 14. und 15. Jahrhundert. Schwerpunkte des spätmittelalterlichen Fachwerkbestandes bilden die ehemaligen ReichsstädteDinkelsbühl [...]
    [...] ist diese Erschließungszone dann angelegt, von der aus es nicht nur in einzelne Wohnräume, sondern auch in die Obergeschoße geht. Lauben und Höfe 12993 Wasserburg Liste fest datierter Bürgerhäuser in Bayern 1250-1500. Eine kleine Auswahl (Stand: 2008) d=dendrochronologisch, i = inschriftlich 27282 Regensburg 45033 Nördlingen 32732 Bamberg 38380 Bad Windsheim 5429 Eichstätt 27282 Regensburg 5429 Eichstätt 38380 Bad Windsheim 5429 Eichstätt 39502 Weißenburg 45033 Nördlingen 27282 Regensburg 36607 Nürnberg 40868 Miltenberg 45033 Nördlingen 34264 Forchheim 37349 Rothenburg 40596 Iphofen 41043 Karlstadt 38380 Bad Windsheim 39536 Aschaffenburg 36816 Dinkelsbühl 39868 Münnerstadt 41587 Kaufbeuren 38948 Hilpoltstein 39536 [...]
  • Richter, Rudolf Heinrich: 13. 8. 1709 Altenburg/Thüringen — 8. 2. 1771 Bayreuth; Maler
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    [...] de 1734 in Schloß Schwedt/Oder tätig, seit 1736 mit seinem Lehrer Johann F. Grael in Bayreuth, hier 1737 Kondukteur beim Hofbauamt. Von 1745 an Hofbauinspektor, seit 1754 Leiter der Hofbauinspektion. Mitgründer (1740) und von 1756-1763 Rektor der Kunstakademie. Erbauer des Bayreuther Spitals, ne für das Schloß und für Bürgerhäuser, sein Hauptwerk die Pfarrkirche in Bindlach (1767/69). de Literatur Th.-B. 28; K. Sitzmann, Künstler u. Kunsthandwerker in Ostfranken, 1957. Fr Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Stadtmuseum Lindau
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    [...] der östlichen Bodenseeregion. Das den Markplatz dominierende Museumsgebäude, genannt „Zum Cavazzen“, gilt als eines der schönsten barocken Bürgerhäuser der Bodenseeregion. de Marktplatz 6 88131 Lindau (Bodensee) 47.54715 9.686539 museum@kultur-lindau.de www.lindau.de/adresse/stadtmuseum-haus-zum-cavazzen Stadtmuseum Lindau Geschichte Das Stadtmuseum Lindau gehört zu den zentralen Institutionen im Kulturbetrieb der östlichen Bodenseeregion. Das den Markplatz dominierende Museumsgebäude, genannt „Zum Cavazzen“, gilt als eines der schönsten barocken Bürgerhäuser der Bodenseeregion. Errichtet in den Jahren 1729/30, ist das Wohn- und Handelshaus der Patrizierfamilie Seutter von Loetzen ein Werk des [...]
  • Hoffmann, Nickel; Baumeister, gen. 1543 Torgau bis 1589 Halle/Saale
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    [...] de 1543 unter Nickel Grohmann Arbeit an Schloß Hartenfels in Torgau. 1550 Bürger in Halle und Stadtbaumeister. 1563-1566 Rathausbau in Hof. 1570-1572 Bau des Schweinfurter Rathauses, einer Glanzleistung der deutschen Renaissance. Einbürgerung der Renaissanceformen in Halle und Verschmelzung mit dem in der Überlieferung des 15. Jahrhunderts wurzelnden deutschen Stilempfinden. Beratung beim Bau des Rothenburger Rathauses. 1557-1590 Stadtfriedhof in Halle in der Art eines italienischen Campo Santo. de Werke Zwickau (Chorgewölbe von St. Martin); Halle (Marktkirche, Ratswaage, Bürgerhäuser). Literatur NDB 9; Th.-B. 17; Spindler III; K. Sitzmann, Künstler u. Kunsthandwerker in Ostfranken, 1957. Kl Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Gontard, Carl Philipp Christian von: ~ 13. 1. 1731 Mannheim — 23. 9. 1791 Breslau; Architekt
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    [...] de Tätigkeit als Ballettmeister an der markgräflichen Oper in Bayreuth, 1749 Eintritt in das Bayreuther Hofbauamt. Von Markgraf Friedrich 1750 zur weiteren Ausbildung nach Paris entsandt, entscheidende Impulse von der klassizistischen Architektur, vertieft durch eine Südfrankreich- und Italienreise. Seit 1754 Bauinspektor, 1756 Titel eines Ingenieurhauptmanns. 1761 Lehrer für Baukunst und Perspektive an der Bayreuther Kunstakademie. Nach dem Tode des Markgrafen Einstellung der Bautätigkeit in Bayreuth, daher 1764 Leitung des Potsdamer Baukontors und Direktion sämtlicher königlicher Bauten, 1779 in gleicher Position in Berlin. 1786 Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Künste und der mechanischen Wissenschaften, hier bis zu seinem Tode tätig. Hauptwerke seiner Frühzeit in Bayreuth sind die südlichen Erweiterungstrakte des Neuen Schlosses (1757/64) sowie zahlreiche Adelspaläste und Bürgerhäuser. In Berlin und Potsdam neben Knobelsdorff der bedeutendste Architekt der friederizianischen Epoche. de Genealogisches V Alexander, Ballettmeister (1706/07); M Elisabeth Kurz (f 1776); (verh.) 1756 Sophia v. Erckert (1733-95). Literatur NDB 6; Th.-B. 14; K. Sitzmann, Künstler und Kunsthandwerker in Ostfranken, 1957. Fr Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schulz, Fritz Traugott: 6. 8. 1875 Dahlhausen a. d. Ruhr — 30. 5.1951 Nürnberg; Kunsthistoriker
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    [...] de 1898-1899 Hilfsassistent an der Gemälde- und Kupferstichsammlung in Göttingen und Praktikant am Provinzialmuseum in Hannover. 1928 hauptamtlicher Direktor der Städtischen Kunstsammlungen Nürnberg. 1933 amtsenthoben und zwangsweise Versetzung in den Ruhestand. 1948-1950 ehrenamtliche Betreuung der Städtischen Kunstsammlungen. Mitorganisator der historischen Ausstellung der Stadt Nürnberg auf der Jubiläums-Landesausstellung, Nürnberg 1906. Mitglied im Ausschuß des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg und Geschäftsführer des Albrecht-Dürer-Vereins. Einer der besten Kenner Alt-Nürnbergs. de Werke u. a. „Typisches d. großen Heidelberger Liederhandschrift u. verwandter Handschriften nach Wort u. Bild" (Diss.) 1899; „Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. HI Reg.-Bez. Lüneburg. 1. Kreise Burgdorf u. Fallingbostel", 1902; „Nürnberger Bürgerhäuser und ihre Ausstattung, Bd I: das Milchmarktviertel", 1909-1933; „Festschrift des Germanischen Nationalmuseums", 1927; „Führer durch die kunst- u. kulturgeschichtlichen Sammlungen des German. Nat.Mus.", Ausgaben 1924/25 und 1928; ferner Aufsätze zur Nürnberger Kunst, Ausstellungskataloge. Literatur GNM-FS, 1978; Jahrbuch d. dt. Museen 5,1932. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schwarz, Christoph: um 1545 München — 15. 4. 1592 München; Maler
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    [...] de Kam 1560 in die Lehre zu ? Joh. M. Bocksberger. Erste Erwähnung einer größeren Arbeit 1568 gelegentlich der Hochzeit Herzog ? Wilhelms V.: Ausschmückung der Turnierbahn neben ? H. Müelich und?M. Ostendorfer. 1569 Meister. 1570/73 wahrscheinlich in Italien. Vermutlich in Venedig Bekanntschaft mit den Werken Tizians, Veroneses und Tintorettos, die seinem an? B. Beham, ? L. Refinger, ? M. Feselen und besonders ? H. Müelich geschulten Stil starke Prägung gaben. Frühestes erhaltenes Werk: Kreuzigungsaltar für die Fuggerkapelle in St. Ulrich und St. Afra in Augsburg von 1578/81 (Altaraufbau von ? W. Dietrich). Seit Anfang der 80er Jahre umfangreiche Arbeiten für die herzogliche Residenz und die Jesuitenbauten Herzog ? Wilhelms V. von Bayern. Schlechtes Verhältnis zu ? F. Sustris, dem 1586 alle Künstler unterstellt wurden. Wiederholt auch in Landshut beschäftigt (1584/89). Aus dieser Zeit wohl die große Kreuzigung in der Martinskirche. Eine ähnliche große Kreuzigung im Ordinariat zu Augsburg. Verschiedene seiner Bilder wurden von ? E. Sadeler gestochen. Neben Arbeiten für den Hof schuf er zahlreiche nicht erhaltene Fresken an Fassaden der Münchner Bürgerhäuser, die seinen Ruhm lange erhalten haben. Auch zahlreiche Zeichnungen, u. a. in München, Wien und Berlin. Mit Sustris einer der erfolgreichsten Wegbereiter für die italienische Hochrenaissance in Süddeutschland und zwar in ihrer venezianischen Prägung. Sein Werk wurde fortgesetzt vor allem von ? H. Rottenhammer, ?Joh. M. Kager, ? P. Candid; sein Einfluß ist deutlich zu spüren bei ? G. Beham, H. Wernle, ? Joh. D. Werl, ? S. Hebenstreit, ? H. Weiner, ? C. Fraisinger, ? E. Greuter. de Genealogisches V Conrad, Goldschmied (?). Werke u. a. Hauptaltar der Michaelskirche in München mit dem von Raffael und Tintoretto beeinflußten Sturz Luzifers von 1586/90 (Altaraufbau von Wendel Dietrich); weitere Altarbilder u. a. im German. Nationalmuseum, Nürnberg; Alte Pinakothek, München; Kunsthistor. Museum, Wien. Literatur ADB 33; Th.-B. 30. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • [...] Den kleinen abschüssigen Marktplatz zieren steinerne Bildsäulen und Baumgruppen wie zum Theil ansehnliche Bürgerhäuser und das be thürmte Rathhaus einige noch mit Lauben Ein schönes Gebäude von außen und [...]
    [...] suchte sie 1tt8l und 1714 heim und ein Brand legte I78S das Minoritenkloster und 57 Bürgerhäuser in Asche aber die verheerendste Feuersbrunst brach noch den 1 Oet 18 l aus und [...]
    [...] und geraden Straßen Die Festung hat 12 große mili tärische Aerarialgebäude und über 1W Bürgerhäuser mit ungefähr 1700 Zivileinwohnern so daß noch eine Menge Bauplätze übrig sind Unter den [...]
    [...] auf den geräumigen Markt platz welchen die Kirche das bethürmte Rathhaus die Garküche und andere Bürgerhäuser umgeben Fast in der Mitte desselben steht ein großer Brunnen bei welchem man nicht nur [...]
  • [...] hinab ist der Wall unsichtbar weil auf der rechten Seite Bürgerhäuser und auf der linken der Pfarrhof und weiter hin ebenfalls Bürgerhäuser an dem Platze den er einst eingenom men hat erbauet [...]
  • Die Kunstdenkmäler von Bayern : vom elften bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts / 4,3. Die Kunstdenkmäler von Niederbayern ; 3. Stadt Passau (mit Einschluß der Gemeinden Beiderwies und Hacklberg)
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    [...] Gruppen, die durch bestimmte gemeinsame Merkmale zusammengehalten werden: in ehemalige Domherrnhöfe und in Bürgerhäuser im weitesten Sinne. Unter letztere Gruppe fallen einige ehemalige Adelshöfe. Ehern. Domherrnhöfe. Wann [...]
    [...] bei Schmidt geschilderten Gartenanlagen bestehen nicht mehr. Fig. 424. Ehern. Sommerschlößchen Haidenhof. Brunnengruppe. Bürgerhäuser. Infolge der Brände, von denen Passau 1662 und 1680 heimgesucht wurde, ist das mittelalterliche [...]
    [...] usw. gesehen haben. Dieses allen Innstädten geläufige Baumotiv weist auf die italienische Loggia. Bürgerhäuser . Übersicht. 5°6 III. Stadt Passau. Bürger- Die Vorderhäuser enthalten im Erdgeschoß neben dem [...]
    [...] Oberen Sand (Nr. 7). öfters brachte das 17. und 18. Jahrhundert an den Fassaden der Bürgerhäuser ein religiöses GEMÄLDE an, vielfach die Darstellung von Mariahilf. Ein gutes Beispiel dieser Art [...]