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  • ORT Bayernwerk
  • Bayernwerk AG
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    [...] de 1921 gegründetes Energieversorgungsunternehmen, das nach Plänen von Oskar von Miller (1855-1934) ganz Bayern mit Elektrizität versorgen sollte. De facto erhielt das Bayernwerk in seinen Anfangsjahren den Strom vom ebenfalls 1921 begründeten Walchenseekraftwerk und der Mittleren Isar AG und stand in Konkurrenz zu zahlreichen weiteren Energieversorgern, die es erst schrittweise übernehmen konnte. Hatte das Bayernwerk anfangs vor allem auf die Wasserkraft gesetzt, gewannen ab den 1950er Jahren zunächst fossile Energieträger, ab den 1970er Jahren dann die Atomenergie an Bedeutung. 1994 privatisierte der Freistaat Bayern das Bayernwerk, das von der VIAG übernommen wurde und mit dieser 2000 in E.ON aufging. de Gründung 1921 118582542 Oskar von Millers Neben dem Bayernwerk versorgten die Großkraftwerk Franken AG, die Isar-Amperwerke, die Innwerk AG, die Rhein-Main-Donau AG und viele kleinere Kraftwerke, die alle irgendwann im Bayernwerk aufgingen, den Freistaat mit Strom. Erheblicher Einfluss der Nationalsozialisten Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit der Großkraftwerk Franken AG und der Rhein-Main Donau AG, ständigen Auseinandersetzungen über Demarkationsverträge mit diesen, der REWE und der VIAG lehnte sich das Bayernwerk 1939 unter dem Einfluss der Nationalsozialisten an die reichseigene VIAG an. Der staatliche Einfluss, das heißt der der Nationalsozialisten, auf die Geschäftspolitik beider Unternehmen war erheblich. Zahlreiche Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder gehörten der NSDAP an und versuchten, die Mitarbeiter in das nationalsozialistische System zu integrieren. Ausbau der Wasserkraft nach 1945, Wechsel zur Atomenergie 39536 Aschaffenburg Beteiligungen und Fusionen seit den 1980er Jahren, Aufgehen in VIAG und E.ON Mit der Übernahme der 1855 gegründeten Contigas AG, der Großkraftwerk Franken AG in den Jahren 1978/79 ordnete das Bayernwerk 1982/83 seine regionalen Beteiligungen in Franken neu. Mit der Privatisierung der VIAG und des Bayernwerks begann Mitte der 1980er Jahre ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte, die damit endete, dass die VIAG 1994 das Bayernwerk übernahm. Im Jahr 2000 fusionierte VIAG dann mit VEBA zum Energieversorgungsunternehmen E.ON. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Partenkirchen, Erholungsheim d.Bayernwerk A.G. ❬Mittenwalder Straße 43❭
  • Mittlere Isar AG
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    [...] de Die seit Beginn des 20. Jahrhunderts reifenden Pläne für die Nutzung der reichen Wasserkräfte Bayerns zur Elektrizitätserzeugung im großen Stil traten unmittelbar mit dem Ende des Ersten Weltkrieges in die Realisierungsphase ein. Nachdem noch 1918 mit dem Bau des Walchenseekraftwerks begonnen worden war, wurde in zwei Bauabschnitten von 1920 bis 1924 und von 1926 bis 1929 ebenfalls in einem Akt aktiver staatlicher Arbeitsmarktpolitik der energietechnische Ausbau der Isar zwischen München und Moosburg durch die Betriebsgesellschaft Mittlere Isar AG vollzogen. de Gründung und Kapitalausstattung 2215 München 140194509 Franz Krieger 117456489 Franz Wörner 116376961 Erhard Auer Am 28. Januar 1921 beschloss der Landtag die Übernahme einer umfassenden Staatsbürgschaft für Schuldverschreibungen der Mittleren Isar AG. Das Gründungskapital der Gesellschaft belief sich auf 75 Mio. Mark, die zunächst praktisch vollständig der bayerische Staat zeichnete. Die zunehmende Inflation machte bis Ende 1923 eine schrittweise Erhöhung des Aktienkapitals auf 1,9 Mrd. Mark notwendig. Im Zuge dieser Aufstockung erwarb die Deutsche Reichsbahn durch Vertrag zwischen dem Reichsverkehrsministerium und der Mittleren Isar AG vom 21./23. November 1923 ein Neuntel des Aktienkapitals. Die technischen Anlagen und ihre Baugeschichte 7124 Moosburg 5970 Finsing 6308 Aufkirchen 5938 Eitting 5666 Berglern 7140 Pfrombach Fusion mit der Bayernwerk AG 1942 In der NS-Zeit verschaffte sich das Reich massiven Einfluss auf die bayerische Elektrizitätswirtschaft. Nachdem die reichseigene Vereinigte Industrie-Unternehmungen AG (VIAG) 1939 bereits große Teile des Aktienkapitals der Bayernwerk AG übernommen hatte, übertrug der bayerische Staat am 3. Juli 1942 auch Aktien der Mittleren Isar AG über 6,2 Mio. RM an die VIAG, die damit ein Drittel des Gesamtkapitals von 27 Mio. RM hielt. Hauptabnehmer des von der Mittleren Isar AG erzeugten Stromes war - neben der Reichsbahn - stets die Bayernwerk AG. In diese wurde die Mittlere Isar AG nach Fertigstellung ihrer Betriebsanlagen Schritt für Schritt integriert. Nachdem bereits seit April 1931 die Verwaltungen beider Gesellschaften im gleichen Gebäude logierten, ging die Betriebsführung der Mittleren Isarwerke mit dem 1. April 1932 an das Bayernwerk über. Seit 14. Juni 1933 bestand dann ein Interessengemeinschafts- und Betriebsführungsvertrag zwischen der Mittleren Isar AG, der Walchenseewerk AG und der Bayernwerk AG. Aufgrund eines Beschlusses von Vorstand und Aufsichtsrat des Bayernwerks vom 23. September 1942 wurde die Mittlere Isar AG schließlich zusammen mit der Walchenseewerk AG ganz mit der Bayernwerk AG (heute E.ON) fusioniert; der entsprechende Eintrag in das Handelsregister erfolgte am 24. März 1943. Die Anlagen an der mittleren Isar sind - teils [...]
  • München, Walchenseewerk AG, Mittlere Isar AG und Bayernwerk AG: Empfangsbescheinigung über 42 Goldmark von 1923
  • Freund, August (1926 – 1997), Bankkaufmann
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    [...] de Volksschule und Städtisches Gymnasium in München; Teilnahme am Zweiten Weltkrieg; Banklehre; 1945-1953 Tätigkeit als Bankkaufmann, danach im öffentlichen Dienst, LRA Miesbach; 1952 Mitglied der ÖTV, betriebliche und ehrenamtliche Funktionen; 1960 Sekretär und Geschäftsführer der Ortsverwaltung München-Land, 1969 Seketär der ÖTV-Bezirksleitung in München; 1976 stellv. Landesvorsitzender, 1980-1988 Landesvorsitzender der ÖTV in Bayern; Mitglied des DGB-Landesbezirksvorstands; Aufsichtsratsmitglied der Isar-Amperwerke, Aufsichtsratsmitglied der Bayernwerk AG. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Brunhöber, Ralf ( * 1942), Jurist
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    [...] de 1961 Abitur an der Hermann-Lietz-Schule auf Spiekeroog; Bis 1962 Wehrdienst; Studium der Sozial- und Rechtswissenschaften in Berlin, Freiburg und München; 1968 1. Staatsprüfung, Rechtsreferent; 1973 Assessorexamen; 1974 Zulassung als Rechtsanwalt.; 1978 Sekretär für Arbeits- und Sozialrecht; Ab 1981 Leiter der Landesrechtsstelle; Mitglied des Landesbezirksvorstands DGB in Bayern; 1984 Beamtensekretär, 1986 Leiter des Rechtsreferats, 1988-1996 Vorsitzender der ÖTV in Bayern; Mitglied des Hauptvorstands der ÖTV; Mitglied der Großen Tarifkommission; Aufsichtsratmitglied der Bayernwerk AG und der Flughafen München GmbH. de Weitere Angaben Konfession: evangelisch. Wohnort: München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schneider, Hans
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    [...] de Schneider, Hans - * 20. 10. 1867 Hof, † 14. 05. 1947; prot. de * 20. 10. 1867 Hof, † 14. 05. 1947; prot. Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen, Berlin, München, Erlangen, 12. 08. 1890 Universitätsabsolutorium ("befähigt"), 30. 08. – 25. 09. 1890 Vorbereitungsdienst bei dem Amtsgericht Hof, 26. 09. 1890 – 02. 05. 1891 aktiver Militärdienst, 03. 05. 1891 – 01. 04. 1894 Vorbereitungsdienst bei dem Amtsgericht Hof, dem Landgericht Hof, dem Bezirksamt Hof, der Rechtsanwaltschaft in Hof, 02. 04. 1894 – 01. 06. 1895 Konzipient bei einem Rechtsanwalt in Hof, 05. – 19. 12. 1894 Staatskonkurs (Note II11/20 = II), 07. 06. 1895 geprüfter Rechtspraktikant bei dem Bezirksamt Sonthofen, 01. 08. 1895 bei der Regierung der Oberpfalz und von Regensburg, später Akzessist, 01. 05. 1898 Bezirksamtsassessor in Straubing. 01. 09. 1906 im Staatsministerium des Innern, 01. 12. 1906 Regierungsassessor, 01. 04. 1909 Bezirksamtmann in Wolfratshausen, 01. 08. 1913 Regierungsrat im Staatsministerium des Innern, 01. 05. 1916 Oberregierungsrat, 01. 02. 1919 Ministerialrat, 01. 01. 1926 Titel und Rang eines Ministerialdirektors, 01. 02. 1929 Ministerialdirektor, 01. 04. 1933 i. R. 01. 07. 1917 Mitglied des Landesamtes für Flurberenigung, 01. 01. 1918 Mitglied des Vorstandsrats des Deutschen Museums, [1922] Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bayernwerk AG bzw. der Staatlichen Großkraftwerke (Bayernwerk AG, Mittlere Isar AG, Walchenseewerk AG), Sept. 1925 Staatskommissar bei der Bayerischen Vereinsbank, Juni 1926 Mitglied des Kompetenzssenats am Verwaltungsgerichtshof. Q.: BayHSTA MInn 84922; Forstner, Beamte, S. 50f., 184f.; Wenzel. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt 1949
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    [...] leisten Bayerisches Gesetz und Verordnungsblatt Nr 20 1949 193 1 Für die Verbindlichkeiten der Bayernwerk AG Bayer Landeselektrizitätsversorgung aus einer zum 1 März 1949 aufgenommenen Teilsehuldver schreibungsanleihe in [...]
    [...] zu verzinsen und bis 1 März 1959 zu tilgen ist 2 für die Verbindlichkeiten der Bayernwerk AG Bayer Landeseleklrizitätsversorgung aus einer Teilschuldverschreibungsanleihe von 61 5 Mil lionen DM die [...]
  • Rhein-Main-Donau AG
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    [...] de 1921 gegründete Aktiengesellschaft, deren Ziel der Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals sowie die Errichtung von Elektrizitätswerken war. An der Gesellschaft waren unter anderem das Deutsche Reich, die Freistaaten Bayern und Thüringen sowie der Volksstaat Hessen beteiligt. Während der Bau der Wasserkraftwerke rasch erfolgte, entstand der Kanal erst von 1960 bis 1992. Der endgültige Ausbau der Schifffahrtsstraße ist bis heute nicht abgeschlossen. 1994 ging die Rhein-Main-Donau AG in das Eigentum des Bayernwerks über. de Gründung und Zielsetzung 2215 München Die Rhein-Main-Donau AG sollte die Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau-Kanal und somit den Nordwesten mit dem Südosten Europas durch eine leistungsfähige Wasserstraße verbinden. Zudem sollte die Rhein-Main-Donau AG an den Strecken des Mains und der bayerischen Donau Elektrizitätswerke errichten. Aktivitätsschwerpunkt in der Stromerzeugung Letztere Aktivitäten lagen zunächst allerdings in weiter Ferne. Infolge der Inflation und knapper finanzieller Mittel sah der Vorstand der Rhein-Main-Donau AG im Bau von Kraftwerken eine gewinnbringende Anlage, um die eigentliche Aufgabe, den Bau des Kanalbau, voranzutreiben. Hierdurch geriet die Rhein-Main-Donau AG mit dem Bayernwerk in einen langwierigen Konflikt, den auch ein Schiedsgericht 1931 nicht endgültig lösen konnte. Erst 1934 kam es zu einer Einigung, die bis 1939 hielt. 36607 Nürnberg 41502 Randersacker 41347 Wipfeld 40325 Limbach 15754 Passau Ausbau der Großschifffahrtsstraße Die eigentliche Aufgabe der Rhein-Main-Donau AG, der Ausbau der Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau, ist bis heute noch nicht abgeschlossen. In der Zwischenkriegszeit konnte nur der Ausbau der Flüsse Main und Donau begonnen werden. Erst nach Abschluss des Mainausbaus folgte zwischen 1960 und 1992 der Bau des Kanals zwischen Main und Donau. Der Donauausbau war dagegen bis 2007 noch nicht zum Abschluss gebracht. Die fertig gestellten Streckenabschnitte gingen vertragsgemäß in das Eigentum des Bundes als Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs über, während die Rhein-Main-Donau AG noch bis 2050 die Konzession zur Nutzung der Wasserkräfte innehat. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]