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  • Autorenporträt zu Marieluise Fleißer
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    [...] de Beschreibung 118532715 Lion Feuchtwanger 118514768 Bertolt Brecht 1927 reist die Studentin ohne Abschluss nach Berlin und gewinnt in der Folgezeit beste Kontakte zur dortigen Literatur- und Kritikerszene. Es ist Brecht, der sie fördert und zur Abfassung des Stücks Pioniere in Ingolstadt auf der Basis realer Ereignisse ermutigt. Die erotisch und politisch verschärfte Inszenierung 1929 im Theater am Schiffbauerdamm erregt Aufsehen und verschafft Fleißer literarisches Renommee, aber auch Anfeindung, vor allem in ihrer Heimatstadt. 1929 erscheint ihr Erzählungsband Ein Pfund Orangen, 1931 die Mehlreisende Frieda Geier, der „Versuch eines Romans“. Nachdem sie die Beziehung zu Brecht und ihre eigene [...]
    [...] rechtskonservativen Schriftsteller Hellmut Draws-Tychsen Reisen nach Schweden (1929) und Andorra (1930). Bedingt durch finanzielle Probleme und infolge seelischer Demütigung durch Draws-Tychsen beginnt für Fleißer eine lang anhaltende Leidenszeit, die sie derart zerrüttet, dass sie 1932 versucht, sich umzubringen. Im Herbst desselben Jahres kehrt sie von Berlin nach Ingolstadt zurück; 1935 heiratet sie ihren Ex-Verlobten Bepp Haindl. Die Nazidiktatur übersteht Marieluise Fleißer nur unter Schwierigkeiten. Ihr Name gerät auf die Liste der unerwünschten Literatur, sie selbst erleidet durch mehrfache Arbeitsüberlastung 1938 einen Nervenzusammenbruch, der sie zum Kuraufenthalt Neufriedenheim bei München zwingt [...]
  • Autorenporträt zu Bertolt Brecht
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    [...] gerufen wird, hat mit einem Herzleiden zu kämpfen und wird deshalb von der Mutter besonders aufmerksam behütet. 118532715 Lion Feuchtwanger Die Uraufführungen seiner Stücke Trommeln in der Nacht (1922) und Baal machen Bertolt Brecht schnell bekannt, er arbeitet als Dramaturg und Regisseur an den Münchner Kammerspielen und am Deutschen Theater in Berlin, wohin er 1924 umsiedelt. In diesen Jahren sympathisiert Brecht mit der Kommunistischen Partei und begreift seine Marx-Lektüren als Grundlage von Lehrstücken, die die gesellschaftlichen Missstände darstellen sollen. Er entwickelt das Konzept des „epischen“, später „dialektisch“ genannten Theaters, das nicht auf die Identifikation, sondern auf Distanz [...]
    [...] Exil, später in Finnland und emigriert schließlich 1940 in die USA. Da er dort wegen seines Engagements für den Kommunismus nicht gut gelitten wird – was allerdings auf Gegenseitigkeit beruht –, bemüht Brecht sich darum, nach Österreich oder Deutschland zurückzukehren. Von den Westmächten wird ihm das verwehrt, stattdessen reist er 1948 nach Ost-Berlin. Dort beginnt er bald wieder zu inszenieren, 1949 gründet er sein eigenes Ensemble, das Berliner Ensemble, das ab 1954 im Theater am Schiffbauerdamm eine Heimat findet. Am 12. August 1956 erleidet Bertolt Brecht einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er zwei Tage später stirbt. [...]
  • Autorenporträt zu Walter Höllerer
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    [...] geistesgeschichtlichen Wende. Von 1954 bis 1958 ist er Assistent an der Universität in Frankfurt/Main, er habilitiert sich mit dem Thema „Zwischen Klassik und Moderne. Lachen und Weinen in der Dichtung der Übergangszeit“ und lehrt Neuere Deutsche Literatur. 118674196 Georg Britting 118529374 Günter Eich 118557211 Jean Paul Am 20. Mai 2003 stirbt Walter Höllerer in Berlin. Sein Nachlass erschließt das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). [...]
  • Autorenporträt zu Stefan Wirner
  • Autorenporträt zu Günter Herburger
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    [...] Frankreich, Spanien, Nordafrika und Italien, in denen er verschiedene Jobs ausübt, kehrt er 1956 zurück nach Deutschland. Er arbeitet eine Zeitlang als Fernsehredakteur beim Süddeutschen Rundfunk, lebt von 1963 bis 1967 in Celle und geht dann nach West-Berlin. 1973 wird er DKP-Mitglied und zieht nach München, wo er bis in die 1990er Jahre  als freier Schriftsteller lebt und arbeitet. Nach einer kurzen Phase in seinem Geburtsort Isny lebt er nun wieder in Berlin.  Für seinen ersten Erzählband, Eine gleichmäßige Landschaft (1964)  erhält Günter Herburger den Berliner Fontane-Preis. Der erste Gedichtband, Ventile, erscheint 1966. Weitere Gedichtbände folgen, darunter: Ziele (1977), Das brennende Haus (1990) [...]
  • Autorenporträt zu Tobias Roth
  • Autorenporträt zu Eva Roman
  • Autorenporträt zu Susanne Röckel
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    [...] de Beschreibung Susanne Röckel wird in Darmstadt geboren und studiert in Berlin. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik zieht sie 1983 nach München, wo sie als Mitarbeiterin der Zeitschrift Filmkritik, als Deutschlehrerin sowie als freie Lektorin tätig wird. Ihr literarisches Debüt gibt sie 1989 mit der Erzählung Palladion, für die sie gleich zwei Preise erhält. Die Geschichte einer spielsüchtigen Universitätssekretärin, die sozial absteigt und schließlich stirbt, wird als „zeitlose Darstellung einer entfremdeten Existenz“ (Sigrid Löffler) geschildert. In ihren Prosawerken (1990 Der Kimonofärber, 1994 Der Käfig) gibt es immer wieder Situationen, die mit abstrakten Bedrohungen spielen [...]
    [...] Stelle stehen Romane von Antonia S. Byatt, Paula Fox, Irène Némirovsky und Jim Lynch, in letzter Zeit auch zunehmend Sachbücher. Susanne Röckel hat mehrfach literarische Auszeichnungen erhalten, u.a. den Gerhard-Fritsch-Preis (1988), den Kunstförderpreis des Freistaats Bayern in der Sparte Literatur (1989), ein Stipendium der Stiftung Kulturfonds (Berlin) im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf (1994), den Mara-Cassens-Preis des Hamburger Literaturhauses (1998), ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Bundes in Peking (2005), ein Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg (2010) sowie zweimal den Tukan-Preis der Stadt München (1999, 2018). 2012 bekommt sie ein Stipendium [...]
  • Autorenporträt zu Klaus Mann
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    [...] de Beschreibung 118577166 Thomas Mann 118747436 Erika Im Inflationsjahr 1923 reist Klaus Mann zusammen mit seiner Schwester Erika nach Berlin und entdeckt das Großstadtleben. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Wirtschaftskrise fühlt sich Klaus Mann einer ‚verlorenen Generation‘ zugehörig, die sich lediglich an der Oberfläche übermütig gebärdet. 1925 schreibt er sein erstes Drama Anja und Esther, in dem er dem Gefühl, „ohne festen Boden unter den Füßen zu sein“, Ausdruck verleiht. Das Stück wird am 20. Oktober 1925 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt, kurz darauf findet die spektakuläre Premiere in Hamburg unter der Regie von Gustaf Gründgens statt. Auf der Bühne stehen Klaus und Erika Mann [...]
    [...] wo er ab Dezember 1933 die Exil-Zeitschrift Die Sammlung herausgibt. Im Amsterdamer Querido Verlag erscheint 1936 der Roman Mephisto, der von lebhaften Kontroversen begleitet wird. Klaus Mann hat seiner Hauptfigur, dem Schauspieler Hendrik Höfgen, unverkennbar die Züge von Gustaf Gründgens verliehen, der als Intendant des Staatlichen Schauspiels Berlin im nationalsozialistischen Deutschland Karriere macht. Zusammen mit seiner Schwester Erika fährt Klaus Mann im Juni 1938 nach Spanien, um als Reporter vom dort herrschenden Bürgerkrieg zu berichten. Im September desselben Jahres schifft er sich nach New York ein, wo sein amerikanisches Exil beginnt. 1939 erscheinen zwei Bücher, die das Leben in [...]
  • Autorenporträt zu Franz Hessel