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  • Deutscher Notbann, 1924-1926
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    [...] de Paramilitärische Organisation unter Franz Xaver Ritter von Epp (1868-1947), mit Unterstützung der bayerischen Regierung gegründet am 18. Januar 1924. Als Polizeireserve getarnt, sollte der Notbann nach dem Hitler-Putsch die radikalen Wehrverbände neu organisieren und stärker an die Regierung binden, was aber nur teilweise gelang. Der Deutsche Notbann wurde im März 1926 aufgelöst. de Die Ausgangslage Ende 1923 119446901 Gustav Ritter von Kahr 118551655 Adolf Hitler 118574841 Erich Ludendorff Nach dem Putsch wurden die im Deutschen Kampfbund zusammengeschlossenen radikalen Wehrverbände zwar entwaffnet und die führenden Putschisten vor Gericht gestellt. Aber auch der durch seine schwankende Haltung diskreditierte Generalstaatskommissar musste schon im Februar 1924 sein Amt niederlegen. Damit blieb für die Staatsregierung die Frage offen, wie man das mitgliederstarke Lager der Wehrverbände kontrollieren konnte. 119495279 Franz Xaver Ritter von Epp 2215 München Der Versuch der Entpolitisierung der Wehrverbände Den organisatorischen Rahmen dafür gab der am sog. Reichsgründungstag, dem 18. Januar 1924, aus der Taufe gehobene "Deutsche Notbann". Um die zur Mitarbeit bereiten Mitglieder des immer noch breit gestreuten Lagers der Wehrverbände nicht in allzu große Loyalitätskonflikte zu bringen, sollten Doppelmitgliedschaften möglich sein - immer vorausgesetzt, die zum Notbann stoßenden Wehrmänner würden sich zu zuverlässiger Mitarbeit im Rahmen der neuen halbstaatlichen Organisation bereiterklären. Die Überführung aller Waffenbestände in Staatseigentum sowie ihre Verwaltung durch den Landeskommandanten sollten dafür die materielle Rückversicherung abgeben. Ziel der neuen Wehrorganisation war es nach außen, eine Polizeireserve für den inneren Einsatzfall verfügbar zu halten. Der eigentliche Sinn lag aber in der Entpolitisierung der Wehrverbände als geheime Reserve der Reichswehr durch ihre Führung und Ausbildung nach militärischen Kriterien. Mit dem Bund "Bayern und Reich" gelang es, den mitgliederstärksten Wehrverband in den Notbann zu überführen. Der Bund Oberland gab für seine Mitglieder immerhin den Weg zur Doppelmitgliedschaft frei. 118745700 Ernst Röhm 116652004 Friedrich Freiherr Kress v. Kressenstein Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]