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  • Caritas Pirckheimer
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    [...] de Caritas Pirckheimer Nürnberg Pirckheimer wurde 1467 in Eichstätt geboren und trat 1479 dem Nürnberger Klarissenkloster bei. Wegen ihrer hohen Bildung und ihrer Sprachkenntnisse stieg sie rasch in der Hierarchie des Klosters auf und wurde 1503 Äbtissin des Klosters. Sie trat auch mit den humanistischen Kreisen ihres jüngeren Bruders Willibald (1470-1530) in Nürnberg in Kontakt und wurde von anderen Humanisten als eine der gelehrtesten Frauen in Deutschland gerühmt. Als die Reichsstadt Nürnberg 1525 die Reformation einführte, wehrte sie sich gegen die Auflösung ihres Klosters. Sie erreichte schließlich durch Vermittlung ihres Bruders und Philipp Melanchthons (1497-1560), dass das Kloster nicht aufgelöst wurde und die Nonnen es nicht verlassen mussten. Nachdem aber keine neuen Novizinnen mehr aufgenommen werden durften, bestand das Kloster nur bis zum Tode der letzten Nonne 1596. Caritas Pirckheimer verstarb 1532 in Nürnberg. [...]
  • Nürnberg
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    [...] de Nürnberg Martin Luthers Andreas Osiander Caritas Pirckheimer Kirchenordnung [...]
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    [...] de Caritas Pirckheimer, Denkwürdigkeiten, Nürnberg 1524-1528 (Staatsarchiv Nürnberg, Rst. Nürnberg, St. Klarakloster Akten und Bände 5A) Die "Denkwürdigkeiten" der Caritas Pirckheimer (1467-1532) sind eine Sammlung an Briefen und Manuskripten, die die Vorgänge im Nürnberger Klarissenkloster der Jahre 1524 bis 1528 betreffen. Unter der Führung Pirckheimers widersetzte sich das Kloster beharrlich Versuchen des Nürnberger Rates, die Reformation einzuführen. Die Briefe schildern, wie die Franziskaner als Beichtväter der Klarissen durch einen Anhänger des Protestantismus, Johannes Poliander (1487-1541), ersetzt wurden. Mütter der Nonnen, die dem Nürnberger Patriziat entstammten, versuchten, ihre Töchter aus dem Kloster zu holen; sie scheiterten lange. Die Briefe vermitteln einen Eindruck von den Konflikten zwischen dem Kloster und dem Nürnberger Rat, vertreten durch den Pfleger. Der Rat forderte die Äbtissin auf, die Schwestern vom Gelübde zu entbinden, die Eltern der Nonnen sollten diese holen dürfen. Außerdem musste der Besitz des Klosters inventarisiert werden. Die Nonnen litten darunter, von den Sakramenten abgeschnitten zu sein. Schließlich wurden Margaret Tetzel, Katharina Ebner und Klara Nützel von ihren Müttern aus dem Kloster geholt (S. 76). Obwohl der Nürnberger Reformator Andreas Osiander (1498-1552) als Prediger im Klarakloster wirkte und Philipp Melanchthon (1497-1560) es besuchte, blieb Caritas Pirckheimer bis zu ihrem Tode standhaft dem katholischen Glauben treu. Die Aufhebung des Klarissenklosters konnte sie tatsächlich verhindern. Das Kloster bestand noch bis 1596 fort. Zum Digitalisat [...]
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    [...] de Caritas Pirckheimer, ˜Eynœ missyve oder Sendbrieff, so die Ebtische von Nürnberg an den hochberümptenn Bock Emser geschrieben hatt, Erfurt 1523 (Bayerische Staatsbibliothek, H.mon. 733 r) Ein Beleg für die aufgeladene Atmosphäre der frühen Reformationszeit ist dieser im Juni 1522 verfasste Brief der Caritas Pirckheimer (1467-1532) an den Theologen Hieronymus Emser (1478-1527), einem entschiedenen Widersacher Martin Luthers (1483-1546). Emser diente am Hof des Sächsischen Herzogs und Reformationsgegners Georg des Bärtigen (1471-1539, Herzog 1500-1539). In dem Brief bedankt sich Pirckheimer für die Schriften, die ihr Emser zur Lektüre übersandt hatte. Gleichzeitig lobt sie Emser für seine ablehnende Haltung gegenüber Luther und setzt sich kritisch und besorgt mit den ersten reformatorischen Strömungen in Nürnberg auseinander. Anonyme Anhänger der Reformation fingen den Brief ab, versahen ihn mit hämischen Randbemerkungen und brachten ihn 1523 sogar zum Druck. Sehr wahrscheinlich wollten sie damit dem Ansehen des Nürnberger Klarissenklosters und seiner Äbtissin schaden. Tatsächlich entschuldigte sich Hieronymus Emser daraufhin auch. Den Ärger des Nürnberger Humanisten und Bruders der Äbtissin, Willibald Pirckheimer (1470-1530), konnte er damit jedoch nicht aus der Welt schaffen. Pirckheimer fürchtete um den guten Ruf seiner Familie. Zum Digitalisat [...]
  • Denkwürdigkeiten
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    [...] de Beschreibung Die "Denkwürdigkeiten" der Caritas Pirckheimer sind eine Sammlung an Briefen und Manuskripten betreffend die Vorgänge im Nürnberger Klarissenkloster der Jahre 1524 bis 1528. Unter der Führung Pirckheimers widersetzte sich das Kloster beharrlich Versuchen des Nürnberger Rates, die Reformation einzuführen. Die Briefe schildern, wie die Franziskaner als Beichtväter der Klarissen durch einen Anhänger des Protestantismus, Johannes Poliander (1487-1541), ersetzt wurden. Mütter der Nonnen, die dem Nürnberger Patriziat entstammten, versuchten, ihre Töchter aus dem Kloster zu holen; sie scheiterten lange. Die Briefe vermitteln einen Eindruck von den Konflikten zwischen dem Kloster und dem Nürnberger Rat, vertreten durch den Pfleger. Der Rat forderte die Äbtissin auf, die Schwestern vom Gelübde zu entbinden, die Eltern der Nonnen sollten diese holen dürfen. Außerdem musste der Besitz des Klosters inventarisiert werden. Die Nonnen litten darunter, von den Sakramenten abgeschnitten zu sein. Schließlich wurden Margaret Tetzel, Katharina Ebner und Klara Nützel von ihren Müttern aus dem Kloster geholt (S. 76). Obwohl der Nürnberger Reformator Andreas Osiander (1498-1552) als Prediger im Klarakloster wirkte und Philipp Melanchthon (1497-1560) es besuchte, blieb Caritas Pirckheimer bis zu ihrem Tode standhaft dem katholischen Glauben treu. Die Aufhebung des Klarissenklosters konnte sie tatsächlich verhindern. Das Kloster bestand noch bis 1596 fort. CC0 [...]
  • Pirkheimer (Pirckheimer), Caritas (Barbara): 21. 3. 1467 Eichstätt — 19. 8. 1532 Nürnberg; Äbtissin des Klaraklosters in Nürnberg
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    [...] de 1479 zunächst zur Erziehung und zum Unterricht in das Klarakloster nach Nürnberg geschickt. 1503 Äbtissin des Klosters. Sie verteidigte das Kloster gegen den Nürnberger Rat, der es aufheben lassen wollte, so erfolgreich, daß Melanchthon für Caritas eintrat. Das Kloster hatte fortan bis zum Absterben der Nonnen Bestand. Sie pflegte Freundschaft mit namhaften Humanisten ihrer Zeit und fand auch deren Anerkennung. de Genealogisches V ?Johann, Rat (†  1501); M Barbara Löffelholz (†  1488). Literatur ADB 26; Lebensbilder Franken 2; J. Kist, C P-, Ein Frauenleben im Zeitalter des Humanismus und d. Reformation, 1948. Bo Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • ˜Eynœ missyve oder Sendbrieff, so die Ebtische vo[n] Nürnberg an de[n] hochberümptenn Bock Emser geschrieben hatt : fast kunstlich un[d] gei...
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    [...] de ˜Eynœ missyve oder Sendbrieff, so die Ebtische vo[n] Nürnberg an de[n] hochberümptenn Bock Emser geschrieben hatt : fast kunstlich un[d] geistlich auch gut Nonhisch getichtet de Beschreibung Ein Beleg für die aufgeladene Atmosphäre der frühen Reformationszeit ist dieser im Juni 1522 verfasste Brief der Caritas Pirckheimer (1467-1532), Äbtissin des Nürnberger Klarissenklosters, an den Theologen Hieronymus Emser (1478-1527), einem entschiedenen Widersacher Martin Luthers. Emser diente am Hof des Sächsischen Herzogs und Reformationsgegners Georg des Bärtigen (1471-1539). In dem Brief bedankt sich Pirckheimer für die Schriften, die ihr Emser zur Lektüre übersandt hatte. Gleichzeitig lobt sie Emser für seine ablehnende Haltung gegenüber Luther und setzt sich kritisch und besorgt mit den ersten reformatorischen Strömungen in Nürnberg auseinander. Anonyme Anhänger der Reformation fingen den Brief ab, versahen ihn mit hämischen Randbemerkungen und brachten ihn 1523 sogar zum Druck. Sehr wahrscheinlich wollten sie damit dem Ansehen des Klosters und seiner Äbtissin schaden. Tatsächlich entschuldigte sich Hieronymus Emser daraufhin auch. Den Ärger des Nürnberger Humanisten und Bruders der Äbtissin, Willibald Pirckheimer (1470-1530), konnte er damit jedoch nicht aus der Welt schaffen. Pirckheimer fürchtete um den guten Ruf seiner Familie. Datum: 2016 Matthias Bader CC0 [...]
  • Literatur in Franken (Spätmittelalter)
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    [...] de Wichtigstes literarisches Zentrum Frankens war bis ca. 1400 die Bischofsstadt Würzburg, die in dieser Funktion dann von der Reichsstadt Nürnberg abgelöst wurde. Überliefert ist ein breites Spektrum literarischer Gattungen: Verserzählungen, Romane, Lehrgedichte, mystische Texte, Erbauungsliteratur, Meistergesang, politische Dichtung, Spruchdichtung, Fastnachtspiele, Sachliteratur. Sprachen waren Deutsch und Latein. Die wichtigsten spätmittelalterlichen fränkischen Autoren waren Konrad von Würzburg (gest. 1287), Hugo von Trimberg (gest. nach 1313), Michael de Leone (gest. 1355), Hans Rosenplüt (gest. 1460), Albrecht von Eyb (1420-1475), Hans Folz (gest. 1513) und Ludwig von Eyb (1450-1521). de Grundzüge 39544 Würzburg 32732 Bamberg 118634933 Wolfram von Eschenbach 36607 Nürnberg Würzburg 118628976 Walther von der Vogelweide 118565133 Konrad von Würzburg 139008756 Ludwigs III. von Rieneck 118600273 Richard von Cornwall Ein weiterer herausragender Romanautor war Johann von Würzburg, der 1314 im Auftrag der Grafen von Hohenberg-Haigerloch (bei Tübingen) den bis in das 16. Jahrhundert hinein beliebten, genealogisch fundierten Abenteuerroman "Wilhelm von Österreich" abschloss, der auch ein begeistertes Lob der fränkischen Heimat des Autors enthält. 11884024X Ruprecht von Würzburg 118928074 Michael de Leone 11859950X Reinmar von Hagenau 119070707 Ortolfs von Baierland 100943144 Gottfrieds von Franken 102559309 Bernhard von Uissigheim (Utzingen) 103146253 Johannes Sintram 100961177 "Stephan von Gumpenberg" 103151222 Siegfried von Bacharach 100782787 Johann Sieder 100752349 Johann Pfeiffelmann 119463326 Hiermonymus Schenck von Siemau Bamberg 39540 Schweinfurt 118554638 Hugo von Trimberg 118644378 Albrecht von Eyb 5429 Eichstätt Nürnberg In Nürnberg entstand ab dem Beginn des 14. Jahrhunderts eine beinahe unübersehbare Fülle deutscher und lateinischer Texte unterschiedlicher Art. 38079 Engelthal 11853582X Friedrich Sunder 10094034X Christine Ebner 102369364 Adelheid Langmann 118594591 Caritas Pirckheimer 102500355 Erhart Groß 11851217X Giovanni Boccaccio 100164978 Stephan [...]
    [...] Willibald Pirckheimer 118521330 Johannes Cochlaeus Weitere Autoren 11878076X Ludwig von Eyb d. Ä. zu Eybburg 118637665 Albrecht Achilles 124119255 Heinrich Steinrück 11906457X Michel von Ehenheim 119082381 Ludwig von Eyb d. J. zum Hartenstein 35595 Kulmbach 115736697 Wilwolts von Schaumberg Forschungsstand Zur Literaturgeschichte des Mittelalters in Franken liegen kürzere Darstellungen, vor allem zu den literarisch relevanten Städten, ferner Textausgaben, Detailuntersuchungen, Lexikonartikel zu den einzelnen Autoren und zu den anonym überlieferten Werken in reicher Fülle vor. Da die große Zahl der Titel nur noch für das Fachpublikum zu überblicken ist, wäre eine größere, auch dem breiteren Publikum [...]
  • Katholische Großstadtseelsorge
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    [...] des Erwachsenenbildungsangebots und der Aufbau eines engmaschigen Netzes von Caritasstationen und lebensweltlichen Beratungsstellen im Vordergrund. Beispielhaft sind hier die Arbeit der "Münchner Insel" im Untergeschoss des Marienplatzes, die an das Bildungsbürgertum gerichteten Veranstaltungen der Katholischen Akademie in München, das Tagungszentrum Haus St. Ulrich in Augsburg und das 1961 gegründete Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg, das sowohl die Katholische Akademie der Erzdiözese Bamberg als auch eine Vielzahl weiterer Begegnungsstätten für die Jugend und das katholische Verbandswesen beherbergt. Daneben bemühen sich zahlreiche Pfarrgemeinden und andere kirchliche Einrichtungen um neue Formen religiösen [...]
  • [...] de Pirckheimer, Charitas; Höfler, Karl Adolf Constantin von: Der hochberühmten Charitas Pirkheimer, Aebtissin von S. Clara zu Nürnberg Denkwürdigkeiten aus dem Reformationszeitalter. aus den Originalhandschriften zum ersten Male herausgegeben und mit einem urkundlichen Commentare versehen Bamberg 1852: Reindl. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] und nymant ſchuldig wer ſy zu halten Auß demſelben entſprang das vil nunnen Willibald Pirckheimer ſelbſt ſchrieb in Betreff ähnlicher Vorzei chen Es ſind nun ſchon 10 Jahre her daß [...]
    [...] vorausgeſagt und zwar nicht aufs ohngefähr ſondern auf aſtrologiſche Principien geſtützt Riemeyers W Pirckheimer S 479 1 4 und münch die ſich ſolcher Freyheit gebrachten auß den Cloſtern luffen [...]
    [...] suntprelati ecclesie Vnde Jeronimus super illud Sophonie Extendann manum meam super iudam Quan dorefrigescet caritas multorum et ita hundabit abun dabit iniquitas ut filius hominum veniens vix inveniat fidem super [...]
    [...] aus urſachen mich darzu bewegent aus ſolchen cloſter gethun das die w geiſtlich fraw Caritas Abtiſſin und der Eonvent gemelts cloſters zu S Clarämir die gemelten 100 f außfertigung [...]