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  • Koenig, Friedrich: 17. 4. 1774 Eisleben — 17. 1. 1833 Oberzell b. Würzburg; Erfinder der Schnellpresse
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    [...] de Buchdruckerlehre von 1790-94 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig, Selbststudium der Mathematik und Mechanik, 1798 bis 1802 Gasthörer an der Leipziger Universität. Versuche zur Verbesserung der Druckpresse, vor allem zur Steigerung der Druckgeschwindigkeit. Aus Mangel an geeigneten Geldgebern 1806 Übersiedlung nach London, hier 1807 Vertrag mit Thomas Bensley über die gemeinsame Verwertung seiner Erfindung, 1809 Beitritt zweier weiterer Buchdrucker. Dadurch Sicherung der Finanzierung, zunächst Bau einer Tiegeldruckmaschine zusammen mit dem Mechaniker A. F. Bauer, 1810 Patent, 1811 Herstellung des ersten maschinell gedruckten Buches. Konstruktion einer Zylinderdruckmaschine (1812/13 Patent). Erste maschinell gedruckte Zeitung „The Times" vom 29. 11.1814.1814 auch Patente für eine Zweitourenmaschine und eine Presse für beidseitigen Druck. Nach Streitigkeiten mit seinen Partnern 1817 Kauf des ehemaligen Prämonstratenserklosters Oberzell, Würzburg. Errichtung einer Fabrik für Druckmaschinen zusammen mit Bauer. Große finanzielle Schwierigkeiten, etwas gebessert durch einen Staatskredit 1821/22 und den Verkauf der ersten Maschinen nach Berlin; ab 1825 starker Aufschwung. Seit 1828/29 Einrichtung von Papierfabriken in Oberzell und Schwarzach, Beteiligung von Cotta. Nach seinem Tod Fortführung der Unternehmen durch Bauer, Weiterentwicklung der Druckmaschinen durch seine Söhne Wilhelm und Friedrich, 1875 Bau der ersten Rotationsdruckmaschine in Oberzell. Weiterer Ausbau der Firma mit Zweigbetrieben und Tochterunternehmen in Europa, den USA und Kanada. de Genealogisches V Johann Christoph, Ackerbürger (1741-1791); M Sophie Christiane Rose (1735-1822); (verh.) 1825 Fanny Jacobs (1808-82). Literatur NDB 12 Lebensläufe Franken 3; H. Barnikol, F. K. 1965 (Diss.); Festschrift z. 150j. Jubiläum der Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer, 1967. Fr Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Rückert, Friedrich: 16. 5. 1788 Schweinfurt — 31. 1. 1866 Neuses; Orientalist und Dichter
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    [...] de Ausbildung in Schweinfurt, Rechtsstudium in Würzburg seit 1805, in Heidelberg 1808. 1807 erste Gedichte in Seßlach bei Coburg. Weitere wissenschaftliche Studien, Abbruch des Jurastudiums und Dr. phil. in Jena 1811. Fehlgeschlagene Versuche als Privatdozent in Jena und Lehrer in Hanau. Bekanntschaft mit den romantischen Dichtern. Mit Unterstützung des Verlegers Cotta Italienreise 1817/18. Seit 1820 in Coburg. Professor für orientalische Sprachen an der Universität Erlangen 1826, an der Universität Berlin seit 1841. Zugleich sprachwissenschaftliche Studien und lyrische Arbeiten; Ehrenmitglied des Freien deutschen Hochstiftes in Frankfurt am Main. Nach 1848 im Ruhestand in Neuses bei Coburg. Erschließung der persisch-arabischen Dichtung. - Mitglied des Ordens Pour le merite 1842. de Genealogisches V Johann Adam, Advokat (* 1763); M Maria Barbara Schoppach (* 1766); (verh.) um 1820 Luise Wiethaus-Fischer (1797-1857). Werke u. a. Die Makamen des Hariri, Übers. 1826; Liebesfrühling, Gesammelte Ged. 1834; Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839; Poet. Tagebuch, 1850ff.; Dutzend Kampflieder für Schleswig-Holstein, 1863; Sonette; Obers, oriental. und ind. Poesie. Literatur ADB 29; Lebensbilder Franken 1; H. Prang, F. R., 1963; Die Mitglieder des Ordens Pour le merite, Bd. 1,1975. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]