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  • Der Freistaat. Amtliches Organ der Bayerischen Landesregierung
  • Freistaat Bayern
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    [...] de Der bayerische Staatsname lautet seit 1919 offiziell "Freistaat Bayern". Ursprünglich bedeutete "Freistaat" die Freiheit vom deutschen Reich, dann als deutsche Entsprechung von "Republik" das Gegenteil der Monarchie. 1918/19 setzte sich das Wort als allgemeine Bezeichnung der ehemaligen deutschen Bundesstaaten und nunmehrigen Teile der Weimarer Republik durch. Seit den 1960er Jahren stand es vor allem für die föderalistische Politik und die kulturelle Identität des Landes Bayern in der Bundesrepublik Deutschland. de Geschichte des Wortes "Freistaat" bis 1918 Das Wort "Freistaat" ist erstmals 1731 belegt, und zwar zur Kennzeichnung der Unabhängigkeit der Schweizer Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation seit 1648. Im Kontext der Aufklärung und der Entstehung der Republiken in Nordamerika und Frankreich sowie im Zuge des sprachgeschichtlichen Phänomens der Verdeutschung von Ausdrücken bezeichnete "Freistaat" als freie Übertragung von "Republik" eine Staatsform, mit der die politische und persönliche Freiheit aller Staatsbürger gewährleistet wurde. Im Zuge der liberalen und demokratischen Bewegungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verengte sich diese Bedeutung auf den Gegensatz zur monarchischen Staatsform. Nach dem Scheitern der Revolution von 1848 verschwand das Begriffspaar "Republik/Freistaat" weitgehend aus dem politischen Vokabular. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ersetzt durch das Wort "Volksstaat", mit dem auch eine parlamentarische Monarchie bezeichnet werden konnte. "Freistaat" in der Weimarer Republik 118529706 Kurt Eisners 118596403 Hugo Preuß 11892835X Johannes Hoffmann "Freistaat" nach 1945 118551922 Wilhelm Hoegner Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Prinz-Carl-Palais, München
  • Kabinett Segitz, 1919
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    [...] de Beim "Kabinett Segitz" handelt es sich um eine Ministerliste, die am 1. März 1919, also nach dem Tod des Ministerpräsidenten Kurt Eisner (21. Februar 1919) und vor dem Antritt der Regierung Hoffmann (17. März 1919), veröffentlicht wurde. Diese "Regierung" trat nie in Aktion, wird in der Literatur jedoch häufig als handelndes Gremium vorausgesetzt. de Entstehung 118529706 Kurt Eisner 127934251 Martin Segitz 118587846 Ernst Niekisch 129870935 Fritz Endres 118711431 Edgar Jaffé 117310549 Hans Unterleitner 11719364X Richard Scheid 116721251 Heinrich von Frauendorfer 118765493 Josef Simon 129869503 Theodor Dirr Wirksamkeit Das "Kabinett Segitz" wurde von den bürgerlichen Parteien und der MSPD abgelehnt, fand deshalb keine allgemeine politische Zustimmung und tagte nie als Gremium. Drei der vom Rätekongress benannten Minister gehörten bereits dem Kabinett Eisner an (Frauendorfer, Jaffé, Unterleitner), die übrigen waren schon aus Parteidisziplin überwiegend nicht zum Regierungseintritt bereit. 117385387 Johannes Timm 116376961 Erhard Auer 11719364X Richard Scheid 118602942 Albert Roßhaupter 2215 München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Landesherrschaft/Landeshoheit
  • Reichsfürsten (Mittelalter)
  • Herzogswürde, fränkische
  • Sozialisierungspläne, 1918/19
  • Kabinett Hoffmann I, 1919
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    [...] de Das sozialistische Minderheitskabinett von MSPD, USPD und Bauernbund des pfälzischen MSPD-Politikers Johannes Hoffmann(1867-1930) amtierte vom 17. März bis 31. Mai 1919. Hervorgegangen aus einem Kompromiss zwischen Anhängern des Rätesystems und den Vertretern der politischen Parteien, der auf Dauer nicht tragen konnte, entschied es sich für die parlamentarische Demokratie. Die deshalb ausgerufene Räterepublik bekämpfte es mit Reichshilfe militärisch. Die Vernichtung der Rätemacht entzog auch der von München nach Bamberg geflüchteten Regierung die politische Grundlage, die in einem zweiten Kabinett Hoffmann durch den Einbezug bürgerlicher Parteien verbreitert werden sollte. de Politische [...]
    [...] unter Einschluss des Bauernbundes in Frage kam. Verhandlungen zur Regierungsbildung 36607 Nürnberg 32732 Bamberg 11892835X Johannes Hoffmann 116721251 Heinrich v. Frauendorfer 118765493 Josef Simon 117310549 Hans Unterleitner 129870935 Fritz Endres 11719364X Richard Scheid 130373958 Ernst Schneppenhorst Die Bestellung des Kabinetts Nach der Vorbereitung der notwendigen Gesetzentwürfe und Verhandlungen des Ältestenrates trat der Bayerische Landtag am 17. März zu seiner 2. Sitzung zusammen. Nach der Annahme eines vorläufigen Staatsgrundgesetzes für den Freistaat Bayern, dessen Entwurf noch vom Kabinett Eisner verabschiedet worden war, wählte er den Ministerpräsidenten, der dem Landtag am Tag darauf die vereinbarte Ministerliste vorlegte. Dieser erteilte dann der Regierung in Form eines Ermächtigungsgesetzes, eines Übergangsgesetzes und eines Notgesetzes über die Weiterführung des Staatshaushalts sehr weitreichende Vollmachten. Die Minister waren im Einzelnen: 11892835X Johannes Hoffmann 129870935 Fritz Endres 127934251 Martin Segitz 116956305 Karl Neumaier 134133625 Sigmund Haller von Hallerstein 116721251 Heinrich von Frauendorfer 117310549 Hans Unterleitner 133519406 Hans Gasteiger 118765493 Josef Simon 136153704 Martin Steiner 130373958 Ernst Schneppenhorst Erste Regierungsmaßnahmen Mit der ersten Ministerratssitzung am 19. März 1919 setzte ein verzweifelter Wettlauf der Regierung gegen die Zeit [...]
    [...] von Johannes Hoffmann geführt wurde, demonstrierte nicht nur die mangelnde Bereitschaft der Bayerischen Volkspartei, politische Verantwortung zu übernehmen, sondern auch die Anerkennung, die dem Ministerpräsidenten für seine konsequente Verteidigung der parlamentarischen Demokratie gezollt wurde. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Literaturhinweise
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    [...] de Literaturhinweise Franz J. Bauer, Kabinett Eisner, 1918/19, in: Historisches Lexikon Bayerns. Karl Bosl (Hg.), Bayern im Umbruch. Die Revolution von 1918, ihre Voraussetzungen, ihr Verlauf und ihre Folgen, München 1969. Bernhard Grau, Revolution, 1918/1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Roter Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Kurt Eisner 1867-1919. Eine Biographie, München 2001. Diethard Henning, Johannes Hoffmann. Sozialdemokrat und Bayerischer Ministerpräsident. Biographie (Schriftenreihe der Georg-von-Vollmar-Akademie 3), München u. a. 1992. Rudolf Herz/Dirk Halfbrodt, Revolution und Fotografie. München 1918/19, Berlin 1988. Georg Köglmeier, Die Zentralen Rätegremien in Bayern 1918/19. Legitimation - Organisation - Funktion (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 135), München 2001. Johannes Merz, Kabinett Hoffmann I, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Johannes Merz, Freistaat Bayern, in: Historisches Lexikon Bayerns. Alan Mitchell, Revolution in Bayern 1918/1919, München 1967. Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.), Revolution! Bayern 1918/19 [eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte und des Instituts für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, der Monacensia, Literaturarchiv und Bibliothek München und der Stiftung Literaturhaus München ; 25.11.08-22.02.09, Literaturhaus München], München 2008. Markus Schmalzl, Erhard Auer. Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie in Bayern (Münchener historische Studien 20), Kallmünz 2013. Markus Schmalzl, Zweite Revolution, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Michael Seligmann, Aufstand der Räte. Die erste bayerische Räterepublik vom 7. April 1919, Grafenau-Döffingen 1989. Bruno Thoß, Weißer Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. [...]