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  • Sesterz des Nerva auf die Einschränkung der Erhebung der Sondersteuer für Juden
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    [...] und bekannteste Buntmetallnominal Roms, stellt eine der wenigen Münzen dar, die sich auf steuerliche Fragen bezieht. So wurde mit diesem Typ die Abschaffung der strengen Untersuchungen bezüglich des Glaubens als Grundlage einer Sondersteuer für Juden gefeiert. Als Folge mussten nur noch diejenigen diese Sondersteuer entrichten, die sich offen zum Judentum bekannten. Standardzitierwerk: H. Mattingly und Sydenham, E. A., „Vespasian to Hadrian : with introduction. The Roman imperial coinage ; Vol. 2“. Spink, London, 20011926. Seite/Nr.: 58 - eindeutig (Vorder- und Rückseite): RIC II Nerva 58 [...]
  • [...] nicht enthalten der allerhöchſtrichterliche Ausſpruch geſchehen Wid Wahrhafte faäi ſpecies ibique M 4 alleg Judentum incaſa Ichenhauſen domum ſ S o S 3 Ad Homum In vorgehenden Numeris iſt dargethan wor [...]
  • [...] des Juden und Heidentums zu entfernen ſuchte Chriſtliche Lehrer müſſen alles das was dem verdorbenen Judentum und dem herſchenden Heidentum ge mein und folglich menſchlicher Wahn oder lie ſtige Erfindung und [...]
    [...] der Juden nur mehr in Chriſten lebendig wird und jene Vorur theile mit dem ganzen Judentum nun faren läßt Es wirkt alſo der Teufel vor wie nach wer Chriſten vor wie [...]
  • ˜Dasœ Jhesus Christus ain geborner Jude sey
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    [...] de Beschreibung Luthers Verhältnis zum Judentum gehört zu den am kritischsten betrachteten Aspekten seiner Biographie. Im Vordergrund stehen dabei meist die Schriften, die er in seinen letzten Lebensjahren verfasste. Sie sind tatsächlich überaus stark von einem aggressiv formulierten Antijudaismus geprägt. Gleichwohl ist seine Schrift "Das Jesus Christus ain geborner Jude sey" von 1523 noch von einer verständnisvollen Haltung durchdrungen. Unter dem Eindruck der enormen Erfolge der reformatorischen Bewegung war Luther von dem Gedanken beseelt, Juden könnten nun massenhaft zum Christentum bekehrt werden. Der Umgang mit ihnen müsse von Barmherzigkeit und Nächstenliebe geprägt sein, freundlich solle ihnen das Christentum vermittelt werden. Die Schuld der Juden am Tod Christi, den Ritualmord und den Hostienfrevel bezeichnet er als Lügen, die das Papsttum verbreite. Juden sollten ihre Ghettos verlassen dürfen, das Zunftverbot müsse für sie aufgehoben werden. Bei allem Entgegenkommen betont Luther jedoch immer die grundsätzliche Überlegenheit des Christentums. Theologisch lehnt er das Judentum damit bereits in dieser frühen Schrift ab. Wie mit einer Vielzahl seiner frühen reformatorischen Publikationen hatte Luther auch mit diesem Werk großen Erfolg. Bis 1525 erschien es in zehn deutschen und acht lateinischen Ausgaben. Datum: 2016 Matthias Bader CC0 Bibliograph. Nachweis: Benzing 1535 - Vorlageform des Erscheinungsvermerks: M.D.xxiii. [Augsburg: Melchior Ramminger] [...]
  • [...] 1 Aufnahmsbedingung für Christen ernstes sittliches Streben nach Wahrheit 2 für Juden ein über das Judentum hinausgehendes Streben 3 Erbauungskriinzchen durch freie Uebereinkunft einzel ner Mitglieder 4 Keine Accomodation an [...]
  • [...] unu ter ſeiner Kirchenparthey dafür angeſehen werden könte wofür Jeſus angeſehen wurde der das Judentum in ſeiner ganzen Verfaſſung öffentlich angrif In dieſer Bedeutung ein Sünder Kezer oder Rebelle [...]
  • Autorenporträt zu Barbara Bronnen
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    [...] de Beschreibung Barbara Bronnen wird 1938 in Berlin geboren. Ihr Vater ist der Schriftsteller Arnolt Bronnen, ihre Mutter die Journalistin Hildegard Bronnen-von Lossow. Barbara Bronnen wächst in Österreich auf und beginnt 1957 ein Studium der Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie promoviert mit einer Arbeit über den österreichischen Schriftsteller Fritz von Herzmanovsky-Orlando, in der sie der Frage nach „Original und Bearbeitung“ in der Gesamtausgabe von dessen Werken nachgeht. Ab Mitte der 1960er Jahre arbeitet Bronnen als Lektorin, Redakteurin und Journalistin, unter anderem für Kindlers Literaturlexikon. Sie publiziert zunächst vor allem Sachbücher, die soziale und kulturelle Themen behandeln. 1975 entscheidet sie sich, fortan als freie Schriftstellerin tätig zu sein. Fünf Jahre später erscheint ihr erster Roman Die Tochter, in dem sie sich mit der schwierigen Beziehung zu ihrem Vater auseinandersetzt. Bereits ein Jahr zuvor ist ihr Dokumentarfilm auf der suche nach A.B. im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt worden. Auch der spätere Roman Das Monokel (2000) handelt von der Suche nach der Wahrheit über Arnolt Bronnen. In ihrem Buch Meine Väter (2012) setzt sie sich mit dem Judentum des Großvaters Ferdinand Bronnen und ihres Vaters Arnolt Bronnen auseinander. 118554190 Ricarda Huch [...]
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    [...] 167 OAGE v 19 Nov 1850 Nr 152 49 4 Nichtigkeitsbeſchwerde über Erkenntniſſe contra rem judentum Wenn auch nach der beſondern Vorſchrift der Ger Ordn XIV 11 Nr 3 und den [...]
  • Nürnberger Zeitung
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    [...] Commentaren über daS Ge setz welche die Zeiten notwendig gemacht und die das moderne Judentum verdunkelt haben zu vereinigen Ich nclmie mir vor in andern Briefen zu untersuchen ob [...]
  • Autorenporträt zu Hilde Marx
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    [...] de Beschreibung Hilde Marx wird in Bayreuth geboren, ihre Eltern betreiben ein Textilhaus in der Richard-Wagner-Straße. Schon in frühen Jahren verfasst sie Gedichte, die sie den Eltern diktiert, weil sie selbst noch nicht schreiben kann. Sie besucht die Graserschule und gerät in das frauenfreundliche Bildungsklima der Nachkriegszeit. Zum Schuljahr 1925/26 tritt sie in die vierte – nach heutiger Zählung achte – Klasse des Humanistischen Gymnasiums ein. Die Tanzstunde wird ihr aber, weil sie Jüdin ist, in der Wagnerstadt verwehrt – es bleibt das Unbehagen über einen im Alltagsleben virulenten „passiven Antisemitismus“. Gleichwohl werden die Lehrer auf Hilde Marx’ literarisches Talent aufmerksam: bei der alljährlichen Verleihung des mit 50 Mark dotierten Jean-Paul-Preises an Schüler der Mittelschulen zählt sie zu den neun Preisträgern. Nach der Reifeprüfung 1931 will sie Zeitungswissenschaften, Theater- und Kunstgeschichte in Berlin studieren; als im April 1933 das sich gegen Juden richtende „Gesetz gegen Überfüllung von deutschen Schulen und Hochschulen“ in Kraft tritt, muss sie das Studium jedoch abbrechen. Auf Empfehlung des bekannten Zeitungswissenschaftlers Emil Dovivat kommt sie bei der jüdischen C.V.-Zeitung unter. Ein bereits 1934 von einem US-Bürger angebotenes Affidavit zur Ausreise nach Amerika lehnt Hilde Marx mit dem lakonischen Hinweis ab, sie werde in Deutschland noch dringend gebraucht. 118577166 Thomas Mann Neben ihrer journalistischen Arbeit verdingt sie sich als Kabaretttexterin für jüdische Autoren. Gleichzeitig reist sie zu Rezitationsabenden in ganz Deutschland herum, wobei sie von der Gestapo überwacht wird. In Bayreuth trägt sie beim Chanukka-Fest Gedichte vor oder gibt in kleineren Städten in unbeobachteten Momenten ihre Einschätzungen aus Berlin weiter. Im Winter 1937/38 wird Hilde Marx von der Gestapo unter Androhung von KZ-Haft zur Ausreise in die Tschechoslowakei gezwungen, da sie sich weigert, ein Auslandsguthaben in Form einer kleinen Erbschaft in Pilsen nach Deutschland zu transferieren. Von nun an wendet sie sich ab vom Glauben und fühlt sich dem Judentum nur mehr als geschichtlich geprägte Schicksalsgemeinschaft verbunden. In Prag versucht sie mit journalistischen Gelegenheitsarbeiten über die Runden zu kommen und unterhält Kontakt mit Kafkas Freund Max Brod, der ihre Gedichte im Prager Tagblatt abdruckt. Weil das Geld für die Miete nicht ausreicht, lebt sie zeitweise mit anderen Flüchtlingen zusammen in einem unfertigen Gebäude. Als sich ihre Lebenszustände zuspitzen, wagt sie die Ausreise in die USA. Mit viel gutem Willen des US-Konsuls und Unterstützung ihres früheren US-Bekannten erhält sie ein Visum und trifft am 14. November 1938 in New York ein. Als Gelegenheitsarbeiterin, Kindermädchen, Verkäuferin und Altenbetreuerin bestreitet [...]