Facebook

von 71 Treffern sortiert nach

  • Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), 1919-1933/1945-1956
     Textstellen 
    [...] de Politische Partei, gegründet am 30. Dezember 1918 aus Spartakusbund und anderen linken Gruppierungen. Die KPD entwickelte sich bis zum Ende der Weimarer Republik zu einer Massenpartei mit rund 320.000 Mitgliedern. Nach der Machtübernahme der NSDAP bereits Ende Februar 1933 verboten, prägten Verfolgung und Widerstand die Entwicklung der Partei bis 1945. Nach Kriegsende in allen Besatzungszonen zugelassen, nahm die KPD kurzfristig an einigen Landesregierungen teil (so in Bayern 1945/46), verlor aber in Westdeutschland zunehmend an Bedeutung, während sie in Ostdeutschland bereits im April 1946 mit der SPD zur SED zwangsvereinigt wurde. Mit dem Verbot vom 17. August 1956 wegen Verfassungswidrigkeit wurde die Partei in der Bundesrepublik aufgelöst, ihr Vermögen beschlagnahmt. 1968 entstand als Nachfolgepartei die Deutsche Kommunistische Partei (DKP). de Anfänge in der Rätezeit Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), gegründet am 30. Dezember 1918 in Berlin, verstand sich als neue revolutionäre Partei der Arbeiterbewegung in Abgrenzung zur Politik der Sozialdemokratie, da deren Zusammenarbeit mit den alten politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eliten die notwendige revolutionäre Umgestaltung Deutschlands verhindere; nur mit einer konsequent revolutionären Partei könne die Arbeiterschaft die "wahre Demokratie" (Programm der KPD 1919) im Sozialismus erkämpfen. 2215 München 132269392 Max Levien 118584758 Erich Mühsam 36607 Nürnberg 2217 Rosenheim 41576 Augsburg 39540 Schweinfurt 39544 Würzburg 2172 Ingolstadt Die KP der bayerischen Pfalz gehörte organisatorisch zunächst zum Parteibezirk Hessen-Frankfurt; ab 1921 bildete sie dann einen eigenen Bezirk. Vom Dezember 1923 bis Februar 1926 war die pfälzische KPD als Unterbezirk dem Bezirk Rhein-Saar angegliedert. Unklarer Kurs in München im April 1919 11696507X Eugen Leviné Der Rückzug der MSPD und das folgende militärische Vorgehen gegen die Räterepublik, vor allem die Gefahr der Isolation von der revolutionären Rätebewegung in München ließen die KPD aber wenig später eher notgedrungen eine Kehrtwende vollziehen [...]
    [...] Eliten, des Staatsapparates und der MSPD belegten für die Kommunisten scheinbar den im Parteiprogramm der KPD angelegten Kurs der Ablehnung von Parlament, bürgerlichem Staat und Sozialdemokratie und förderten unrealistische Einschätzungen des tatsächlichen Kräfteverhältnisses. Auf der Gegenseite sahen sich weite Teile des Bürgertums ihrerseits durch die Erfahrungen mit Revolution und Räterepublik im traditionellen Feindbild ("jüdisch-kommunistisch-russisch-landfremd") bestätigt, was die nahezu völlige Ausgrenzung von Kommunisten aus der bürgerlichen Gesellschaft förderte. So richteten sich staatliche Verfolgungsmaßnahmen bis 1933 wesentlich gegen die KPD und andere linksradikale Bewegungen [...]
  • Palmsonntagsputsch, 13. April 1919
     Textstellen 
    [...] de Palmsonntagsputsch, 13. April 1919 Ein Grundproblem der Räterepublik in München war die Gegnerschaft der sozialistischen Parteien USPD, MSPD und KPD. Am 12. April konnten sie eine Einigung erzielen, wobei die Sozialdemokraten der KPD weit entgegen kamen. in Bamberg sitzenden Regierung Hoffmann Erich Mühsam Da die Schutztruppe jedoch keine Verstärkung von außen erhielt und sich der größte Teil der Münchner Garnison ihr nicht anschloss, konnte sie sich nicht durchsetzen. Die Räteregierung und die KPD starteten Aufrufe zu Gegendemonstrationen, in der Münchner Innenstadt kam es zu ersten bewaffneten Auseinandersetzungen. Am Hauptbahnhof wurde die Truppe schließlich von Anhängern der Räterepublik geschlagen und floh daraufhin mit einem Zug aus der Stadt. 21 Tote und 80 Verletzte waren letztlich zu beklagen. Trotz dieses Sieges konnte sich die Räteregierung aber nicht länger halten. Zum Digitalisat [...]
  • Alltag 1948
     Textstellen 
    [...] de Gruppenbild (Männer; Passanten; Transparent "Vor der Wahl Versprechungen - jetzt Gebührenerhöhung. Wir protestieren! KPD"; Fahrräder) [...]
  • Alltag 1948
     Textstellen 
    [...] de Gruppenbild (Männer; Passanten; Transparent "Vor der Wahl Versprechungen - jetzt Gebührenerhöhung. Wir protestieren! KPD"; Fahrräder) [...]
  • Ansicht (Arm mitHakenkreuzarmbinde; Hand zur Faust geballt; beim Zerschlagen von Wehrtürmen; Mützen symbolisierend SPD, Zentrumspartei, KPD; "Zentrumsturm"; Karikatur: "Faust im Goethejahr"; aus: Die Brennessel vom 24. Februar 1932)
     Textstellen 
    [...] de Ansicht (Arm mitHakenkreuzarmbinde; Hand zur Faust geballt; beim Zerschlagen von Wehrtürmen; Mützen symbolisierend SPD, Zentrumspartei, KPD; "Zentrumsturm"; Karikatur: "Faust im Goethejahr"; aus: Die Brennessel vom 24. Februar 1932) [...]
  • Kampfbund gegen den Faschismus, 1930-1933
     Textstellen 
    [...] de Die KPD-Massenorganisation formierte sich am 28. September 1930 in Berlin und stand unter der Leitung von Hermann Remmele (1880-1939). Als Nachfolgeorganisation des in Bayern 1929 verbotenen Roten Frontkämpferbundes baute der Kampfbund auf dessen organisatorischen Strukturen auf, strebte nun aber die Ausweitung der Basis auf die sozialdemokratischen Arbeiter an. Im Dezember 1931 hatte der Bund reichsweit mehr als 100.000 Mitglieder. Der Übergang zur Antifaschistischen Aktion von 1932 war fließend. de Gründung und Ziele 129413836 Hermann Remmele Der "Kampfbund" sollte eine auf Legalität bedachte, breiter angelegte, überparteiliche Organisation unter Führung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) sein, um massenwirksam den offensiven Kampf gegen den drohenden Faschismus und gegen das kapitalistische System zu propagieren. Entsprechend der politschen Linie der KPD gegen Ende der Weimarer Republik verfolgte der Kampfbund insbesondere auch das Ziel, "Aktionseinheit von unten" zu betreiben, d.h. die sozialdemokratisch orientierten Arbeiter von deren Führung zu trennen und letztlich für die Politik der KPD zu gewinnen. Ende 1931 umfasste der Kampfbund über 100.000 Mitglieder in 1.658 Ortsgruppen und 109 Betriebsstaffeln (zum Vergleich: Das "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" hatte ca. 1 Mio. Mitglieder). "Kampforgan" des Bundes war die Zeitung "Die Fanfare". Eine ähnliche Zielsetzung im Bereich des Arbeitersports verfolgte die am 7. März 1930 gegründete "Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit"; personelle Überschneidungen mit dem Kampfbund waren häufig. Als Reaktion auf die politische Radikalisierung, aber auch als Antwort auf die Erweiterung des Reichsbanners zur "Eisernen Front", initiierte die KPD Ende Mai 1932 schließlich die "Antifaschistische Aktion", an der sich der Kampfbund beteiligen sollte. Die "Antifaschistische Aktion" selbst war nicht als Mitgliedsorganisation gedacht, sondern als aktionsorientiertes Sammelbecken der gesamten Arbeiterschaft gegen die "Aufrichtung einer faschistischen Diktatur", gegen das "kapitalistische System" und für "ein freies, sozialistisches Deutschland" (aus dem "Kampfgelöbnis", in: "Die Rote Fahne" vom 12. Juli 1932). "Kampfbund" in Bayern Auch in Bayern baute die KPD nach dem Verbot des "Roten Frontkämpferbundes" einen legalen Wehrverband auf, da die eingeschränkte illegale Weiterführung des RFB keine offensive massenwirksame Arbeit zuließ. 15435 Penzberg Wirkung auf die Arbeiterjugend In begrenztem Maße gelang es auch, unorganisierte oder sozialdemokratisch orientierte Arbeiter, denen das Verhalten der SPD-Führung angesichts des Vordringens der Nationalsozialisten als zu passiv erschien, in Aktionen des Kampfbundes einzubinden. Dies galt vor allem in den größeren bayerischen Städten für die Arbeiterjugend, wo die Abgrenzung [...]
  • Gröhl, Karl
     Textstellen 
    [...] de Gröhl, Karl - * 10. 02. 1896 Schneidemühl, † 20. 06. 1979 Frankfurt am Main; n. e. de ab 1953 Karl Retzlaw * 10. 02. 1896 Schneidemühl, † 20. 06. 1979 Frankfurt am Main; n. e. Industriearbeiter, 1918 Verweigerung des Militärdienstes, verhaftet und verurteilt, Jan. 1919 Teilnahme an den Kämpfen in Berlin, ab März 1919 in München, dort in der Räterepublik Kommissar für das Polizeiwesen bzw. 22. – 29. 04. 1919 stellvertretender Polizeipräsident in München, nach Niederschlagung der Räterepublik polizeilich gesucht, , konnte im Mai 1919 entkommen und tauchte in Berlin unter, wurde nicht gerichtlich belangt. Dann Sekretär der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg, 1920 mit dem Aufbau und der Leitung des illegalen Nachrichtenapparats der KPD beauftragt (Pseudonym Karl Friedberg), 1921 Versuch der Befreiung von Max Hoelz (1889 – 1933) aus dem Gefängnis, 1921 – 1926 offiziell Geschäftsführer der Verlagsbuchhandlung Carl Hoym, des deutschen Komintern-Verlages, tatsächlich aber Leiter des KPD-Geheimapparats, inhaftiert, vom Reichsgericht zu 2 ½ Jahren Gefängnis verurteilt, Juli 1928 amnestiert, dann bis Anfang 1933 Geschäftsführer des Neuen Deutschen Verlages. Februar 1933 vorübergehend in Moskau, dann Aufenthalte in der Schweiz, in Frankreich, Österreich und vorübergehend im Saargebiet, Leitung eines Emigrantenheims in Saarbrücken, November 1933 Bruch mit KPD und Komintern, Annäherung an Trotzki, Tätigkeit als Journalist, 1939/40 interniert, Flucht über Spanien nach Portugal, Okt. 1940 nach London ausgeflogen und Gründer des Bundes deutscher revolutionärer Sozialisten. Ab 1946 wieder im Saargebiet, Kultursekretär der saarländischen Sozialdemokratie, April 1949 ausgewiesen, ab 1950 in der Bundesrepublik und (bis 1963) Verlagsangestellter bei der "Frankfurter Rundschau", auch Betriebsratsvorsitzender. 1916 Arbeiterjugendbildungsverein, SPD, 1917 USPD, 1919 KPD, nach 1945 SPD. Q.: Weber/Herbst, S. 726 (mit Bild); (u.a. StaatsA München, Staatsanwaltschaften, Nr., 3122); Karl Retzlaw: Spartacus – Aufstieg und Niedergang. Erinnerungen eines Parteiarbeiters, Frankfurt am Main 1971. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • [...] abhangen einen Nuntium anzunehmen oder abzuweiſen denn dieſes läuft nicht gegen die Reichsverfaſſung iſt vÄr KPD 23 GRO ſelben ganz gemäs wie aus dem von mir angezognen Reichsab ſchied von 15or erhellet [...]
    [...] thun befugt iſt was er will wenn er die Verfaſſung des Körpers nicht 2 s A KPD 36 GER Es iſt Uns zwar nicht unbekannt daß man vielfältig ausſprenge Es Eönne keine neue [...]
  • Roter Frontkämpferbund, 1924-1929
     Textstellen 
    [...] de Der paramilitärische Wehrverband der KPD entstand im Mai 1924 unter der Leitung des KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann (1886-1944). Erkennungszeichen waren die rote Armbinde, der Sowjet-Stern und die geballte Faust, die Kampfbereitschaft signalisieren sollte. 1928 organisierte der Bund reichsweit rund 100.000 Mitglieder, hatte in Bayern aber nur schwachen Zulauf. Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen im Mai 1929 wurde er reichsweit verboten und ging 1930 in den Kampfbund gegen den Faschismus über. de Roter Frontkämpferbund auf Reichsebene Wie in allen politischen Lagern der Weimarer Republik kam es auch in der Arbeiterbewegung zur Bildung von – teilweise bewaffneten – Parteitruppen. So hatte die KPD etwa in den frühen 1920er Jahren vorzugsweise in größeren Betrieben (später illegale) "Proletarische Hundertschaften" aufgebaut. Das meist polizeilich geduldete öffentliche Auftreten völkisch-nationaler Wehrverbände wie "Stahlhelm" einerseits, die Gründung des republikanischen "Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold" durch die SPD am 22. Februar 1924 andererseits führten auch in der KPD zu dem Wunsch, einen eigenen Verband zu formieren, da auch nach Aufhebung des KPD-Verbots am 1. März 1924 die Proletarischen Hundertschaften weiter verboten blieben. Blutige Auseinandersetzungen am 11. Mai 1924 in Halle zwischen Polizei und kommunistischen Demonstranten, die gegen einen "Deutschen Tag" nationaler Verbände protestierten, nahm die KPD zum Anlass, den "Roten Frontkämpferbund" (RFB) zu gründen; erste Ortsgruppen entstanden seit Juli 1924 in Sachsen und Thüringen. Massenpropaganda als Aufgabe 118621505 Ernst Thälmann Zunehmende Militarisierung Um aber in Konkurrenz zum Stahlhelm, zur nationalsozialistischen SA und auch zum Reichsbanner bestehen zu können, wurde das Auftreten des RFB zunehmend "militarisiert": grüne Russenbluse, Mütze, Koppel, Breecheshose und Schaftstiefel. Anstelle der Begriffe "Leiter", "Vorsitzender" und "Bezirk" verwendete man nun "Führer" und "Gau". Seit 1928 wurde der Kampfcharakter des Bundes verstärkt, wozu nun auch Wehrsportübungen, vor allem im Rahmen [...]
    [...] , erfolgte das seit längerem vorbereitete reichsweite Verbot des Frontkämpferbundes am 6. Mai 1929. Die Organisation wurde illegal weitergeführt; als legale Nachfolgeorganisation entstand der Kampfbund gegen den Faschismus. Entwicklung in Bayern seit 1919 36607 Nürnberg 36566 Erlanger Auf Seiten der KPD übernahmen zunächst meist Arbeitersportgruppen den Schutz von Veranstaltungen. 1924 wurde für diese Aufgabe zeitweise ein "Kommunistischer Wahldienst" (trotz Verbots der Partei konnte die KPD an den Wahlen teilnehmen) eingesetzt, bevor dieser als "paramilitärische Organisation" verboten wurde. Im Nürnberger Raum traten gelegentlich auch Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbandes einheitlich [...]
  • [...] KS p ck Z p tM 1 M P nc Urd M Ol 1 KvKu r Oirboick 1 Kpd kclimi t Z stsdUt vi niä tet mz r 1 5 pKu Z ZoKxd ll ei Ker [...]
    [...] ek Sr K Zv v yeoigi I o i sc d ocr 1 Pdon X u In 1 kpd Oo Istex Kd Ii jokcvll ZoicK xr pr K cip u urIc 1 ZM d 1 e [...]