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  • Zweites Arbeiter-Turn- und Sportfest, Nürnberg, 18.-21. Juli 1929
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    [...] war es in der deutschen Arbeitersportbewegung nach langen Auseinandersetzungen zwischen sozialdemokratischen und kommunistischen Sportlern zur Spaltung gekommen. Während des Nürnberger Bundesfestes im folgenden Jahr verteilte die ausgeschlossene Opposition vom KPD-Parteilokal in der Prechtelgasse Flugblätter und Einheitsfrontplaketten an die Sportler, um der immer deutlicher werdenden offenen Unterstützung der SPD durch den ATSB zu widersprechen. Politische Manifestation auf der Abschlussveranstaltung Das Turnfest schloss am 21. Juli 1929 mit dem abendlichen Festspiel "Mach dich frei" am Dutzendteich. 10.000 Mitwirkende zeigten mit Sprech- und Bewegungschören "die politisch-ideologische Versklavung [...]
  • Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, 1924-1933
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    [...] de Der SPD nahe stehende Massenorganisation, gegründet von SPD, Zentrum, DDP und kleineren Parteien am 22. Februar 1924 in Magdeburg zum Schutz der Republik gegen die gewalttätigen Aktivitäten der rechtsextremen Verbände seit 1920, aber auch gegen die radikale Politik der KPD. Der Vorsitz lag bei den SPD-Politikern Otto Hörsing (1874-1937) bis zum 2. Juli 1932 und Karl Höltermann (1894-1955) bis 1933. Gegen Ende der Weimarer Republik waren maximal 1-2 Millionen Mitglieder in der reichsweiten Selbstschutzorganisation versammelt, vor allem aus SPD und Gewerkschaften, ferner aus den übrigen Parteien der Weimarer Koalition. Die Wahl der offiziellen Reichsfarben unterstrich das republikanische Bekenntnis der Organisation. Das Reichsbanner wurde im März 1933 verboten und 1953 als Bundesverband Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V., wiederbegründet. de Vorläufer in Bayern 2215 Münchner 119446901 Gustav von Kahr Gründung des Reichsbanners 1924 Am 24. Februar 1924 gründeten SPD, Zentrum, DDP und einige kleinere Parteien die überparteiliche republikanische Schutztruppe "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner". Der paramilitärische Verband stellte sich mit seinem Verweis auf die verfassungsmäßigen Reichsfarben bewusst in die Tradition der Revolution von 1848. Seine wichtigste Aufgabe bestand darin, politische Veranstaltungen gegen Störungen zu sichern; außerdem warb er mit Aufmärschen und Kundgebungen offensiv für ein Bekenntnis zur Weimarer Republik. Gründungen in Bayern 36607 Nürnberger Struktur des Verbandes 116376961 Erhard Auer Sonderrolle Bayerns Bayern spielte in der Geschichte des Reichsbanners eine Sonderrolle. DDP, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und Bayerischer Bauernbund schlossen sich an, die BVP lehnte im Unterschied zum Zentrum eine Mitarbeit im Reichsbanner jedoch kategorisch ab. Das Reichsbanner hatte in Bayern und besonders in München einen schweren Stand, da die Stadt ein Sammelbecken der nationalistischen Verbände war, die auch von Politikern der herrschenden Partei unterstützt wurden. Demgegenüber unterlagen die Aufmärsche der uniformierten Republikaner bürokratischen Auflagen, polizeilicher Beobachtung und Beschränkungen durch die Justizbehörden. Reaktion auf antisemitische Vorwürfe Auf den Vorwurf der "Süddeutschen Monatshefte" und der "Münchener Neuesten Nachrichten", das Reichsbanner sei jüdisch finanziert, reagierte der Verband im Herbst 1924 mit einer Anpassungsstrategie, indem er dafür sorgte, dass jüdische Mitglieder wieder austraten. Öffentliches Auftreten 118551922 Wilhelm Hoegner 118563793 Waldemar von Knoeringen 118855239 Thomas Wimmer 117310549 Hans Unterleitner 118524348 Thomas Dehler 11857535X Hermann Luppe 123414962 August Schwingenstein Das Verhältnis der Bayerischen [...]