Facebook

von 109 Treffern sortiert nach

  • Alltag 1948
     Textstellen 
    [...] de Gruppenbild (Männer; Passanten; Transparent "Vor der Wahl Versprechungen - jetzt Gebührenerhöhung. Wir protestieren! KPD"; Fahrräder) [...]
  • Alltag 1948
     Textstellen 
    [...] de Gruppenbild (Männer; Passanten; Transparent "Vor der Wahl Versprechungen - jetzt Gebührenerhöhung. Wir protestieren! KPD"; Fahrräder) [...]
  • Dressel, Fritz (1896 – 1933), Zimmerer
     Textstellen 
    [...] de Zimmererlehre; 1914-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg (Frankreich und Russland); Nach Verwundung und Lazerettaufenthalt Rüstungsarbeiter in München; 1919 Mitglied der KPD und der Bezirksleitung Südbayern; März 1921 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er auf einer Versammlung in München eine Solidaritätsresolution für den Kommunisten und Anarchisten Max Hoelz eingebracht hatte (15 Monate verbüßt); 1925 Sekretär des KPD-Bezirks Südbayern und zeitweise Organisationsleiter; 1927 Besuch der Parteischule in Hohenstein (Sächsische Schweiz) und bis 1928 Organisationsleiter der KPD in Südbayern; 1928-1933 Vorsitzender der KPD-Fraktion im Bayerischen Landtag; Wegen einer von ihm im März 1929 angeführten Protestdemonstration von Münchner Arbeitslosen angeklagt und nach Aufhebung der Immunität zu mehreren Monaten Haft verurteilt; April 1933 Protest beim Gauleiter der NSDAP München, Adolf Wagner, gegen den Terror der SA; 30.03.1933 Verhaftung seiner Frau Dora als Geisel; 03.05.1933 Verhaftung und Internierung im KZ Dachau, dort von Hunden der Wachmannschaften zerfleischt - am 07.05.1933 auf dem Krankenrevier des KZ Dachau verblutet. de Weitere Angaben Konfession: konfessionslos. Wohnort: Ingolstadt Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Scheringer, Richard (1904 – 1986), Berufsoffizier, Landwirt
     Textstellen 
    [...] de Gymnasium in Koblenz und Berlin-Zehlendorf; 1923 gegen Separatisten und die französische Besatzungsmacht aktiv; Wegen Agitation gegen die Rheinlandbesetzung von einem französischen Kriegsgericht in Abwesenheit zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt; Flucht nach Berlin, hier in rechtsradikalen Kreisen tätig; 1923 Teilnahme am Küstriner Aufstand der „Schwarzen Reichswehr“; 1924 Abitur in Berlin; 01.04.1924 Offiziersanwärter bei der Reichswehr in Ulm, dort 1928 Beförderung zum Leutnant; 19.03.1930 wegen nationalsozialistischer Umtriebe im Offizierskorps verhaftet; 23.09.1930-04.10.1930 im „Ulmer Reichswehrprozess“ wegen illegaler Zellenbildung innerhalb der Reichswehr zu 18 Monaten Festungshaft verurteilt und aus der Reichswehr ausgeschlossen; Okt. 1930 - Sommer 1931 Festungshaft in Gollnow; Unter Einfluss von kommunistischen Mithäftlingen Abwendung vom Nationalsozialismus und Bekennung zu den Zielen der KPD (Erklärung gegen Adolf Hitler vom 18.03.1931); 1932 vom Reichsgericht erneut - nun aufgrund seiner KPD-Tätigkeit - zu zweieinhalb Jahren Festungshaft verurteilt; 1933 vom Reichspräsidenten begnadigt und vorzeitig aus der Haft entlassen; 1934 Übernahme des Dürrnhofs bei Kösching/Lkr. Eichstätt; 1934 während des so genannten „Röhm-Putsches“ kurzzeitig in Haft; 1939-1945 Offizier im Zweiten Weltkrieg; Anfang September 1945 schwerkrank aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft in Frankreich entlassen; November 1945 Eintritt in KPD; 1945-1956 Mitglied der KPD-Landesleitung Bayern; 1956 vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe zu zwei Jahren Gefängnis wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens verurteilt (wegen Krankheit allerdings kein Haftantritt); 1967 Mitbegründer des Initiativausschusses für die Wiederzulassung der KPD; 1968 Vorstandsmitglied der DKP; 1974 Karl-Marx-Orden der DDR. de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Ansicht (Arm mitHakenkreuzarmbinde; Hand zur Faust geballt; beim Zerschlagen von Wehrtürmen; Mützen symbolisierend SPD, Zentrumspartei, KPD; "Zentrumsturm"; Karikatur: "Faust im Goethejahr"; aus: Die Brennessel vom 24. Februar 1932)
     Textstellen 
    [...] de Ansicht (Arm mitHakenkreuzarmbinde; Hand zur Faust geballt; beim Zerschlagen von Wehrtürmen; Mützen symbolisierend SPD, Zentrumspartei, KPD; "Zentrumsturm"; Karikatur: "Faust im Goethejahr"; aus: Die Brennessel vom 24. Februar 1932) [...]
  • Söllner, Leopold (1905 – 1938), Schneider
     Textstellen 
    [...] de Schneiderlehre; 1920 Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands Deutschlands (KJVD); 1924 Leiter des KJVD-Unterbezirks Heilbronn; KJVD-Vorsitzender für Südbayern; 1926 KPD-Mitglied; 1928 Gauführer der Roten Jungfront Südbayerns; Mitglied der KPD-Bezirksleitung Südbayern; Mitglied des Einheitsverbands der Eisenbahner; Bis 1931 Betriebsratsvorsitzender beim Reichsautobahnausbesserungswerk München; Bis 1933 Organisationsleiter des Bezirkskomitees der Revolutionären Gewerkschaftsopposition; Ab April 1933 Fortsetzung seiner Tätigkeit als Agitpropfunktionär des illegalen KPD-Bezirkskomitees; Juli 1933 Emigration in die Tschechoslowakei; Bis Mitte Dezember 1933 Organisationsleiter der Politemigrantengruppen; Ab Ende 1933 in der UdSSR, dort unter dem Parteinamen Max Otto Kursant an der Internationalen Leninschule, anschließend im Auftrag des Zentralkomitees illegale Einsätze im Ausland; September 1938 ausgebürgert und vom NKWD verhaftet und seitdem verschollen (wahrscheinlich Opfer der stalinistischen Säuberungen). de Weitere Angaben Konfession: konfessionslos. Wohnort: Pasing (heute zu München) Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Kampfbund gegen den Faschismus, 1930-1933
     Textstellen 
    [...] de Die KPD-Massenorganisation formierte sich am 28. September 1930 in Berlin und stand unter der Leitung von Hermann Remmele (1880-1939). Als Nachfolgeorganisation des in Bayern 1929 verbotenen Roten Frontkämpferbundes baute der Kampfbund auf dessen organisatorischen Strukturen auf, strebte nun aber die Ausweitung der Basis auf die sozialdemokratischen Arbeiter an. Im Dezember 1931 hatte der Bund reichsweit mehr als 100.000 Mitglieder. Der Übergang zur Antifaschistischen Aktion von 1932 war fließend. de Gründung und Ziele 129413836 Hermann Remmele Der "Kampfbund" sollte eine auf Legalität bedachte, breiter angelegte, überparteiliche Organisation unter Führung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) sein, um massenwirksam den offensiven Kampf gegen den drohenden Faschismus und gegen das kapitalistische System zu propagieren. Entsprechend der politschen Linie der KPD gegen Ende der Weimarer Republik verfolgte der Kampfbund insbesondere auch das Ziel, "Aktionseinheit von unten" zu betreiben, d.h. die sozialdemokratisch orientierten Arbeiter von deren Führung zu trennen und letztlich für die Politik der KPD zu gewinnen. Ende 1931 umfasste der Kampfbund über 100.000 Mitglieder in 1.658 Ortsgruppen und 109 Betriebsstaffeln (zum Vergleich: Das "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" hatte ca. 1 Mio. Mitglieder). "Kampforgan" des Bundes war die Zeitung "Die Fanfare". Eine ähnliche Zielsetzung im Bereich des Arbeitersports verfolgte die am 7. März 1930 gegründete "Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit"; personelle Überschneidungen mit dem Kampfbund waren häufig. Als Reaktion auf die politische Radikalisierung, aber auch als Antwort auf die Erweiterung des Reichsbanners zur "Eisernen Front", initiierte die KPD Ende Mai 1932 schließlich die "Antifaschistische Aktion", an der sich der Kampfbund beteiligen sollte. Die "Antifaschistische Aktion" selbst war nicht als Mitgliedsorganisation gedacht, sondern als aktionsorientiertes Sammelbecken der gesamten Arbeiterschaft gegen die "Aufrichtung einer faschistischen Diktatur", gegen das "kapitalistische System" und für "ein freies, sozialistisches Deutschland" (aus dem "Kampfgelöbnis", in: "Die Rote Fahne" vom 12. Juli 1932). "Kampfbund" in Bayern Auch in Bayern baute die KPD nach dem Verbot des "Roten Frontkämpferbundes" einen legalen Wehrverband auf, da die eingeschränkte illegale Weiterführung des RFB keine offensive massenwirksame Arbeit zuließ. 15435 Penzberg Wirkung auf die Arbeiterjugend In begrenztem Maße gelang es auch, unorganisierte oder sozialdemokratisch orientierte Arbeiter, denen das Verhalten der SPD-Führung angesichts des Vordringens der Nationalsozialisten als zu passiv erschien, in Aktionen des Kampfbundes einzubinden. Dies galt vor allem in den größeren bayerischen Städten für die Arbeiterjugend, wo die Abgrenzung [...]
  • Boulanger, Jakob (1897 – 1968), Schmied
     Textstellen 
    [...] de Nach Schulentlassung zunächst als Schleifer in einer Aluminiumfabrik tätig; Lehre als Kunstschmied; Ab 1915 Mitglied im Deutschen Metallarbeiter-Verband; 1916-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg; 1919 Anschluss an die KPD; 1924-1925 Besuch der KPD-Parteischule in Moskau; 1927 Gauführer und Sekretär des Roten Frontkämpferbunds in Nordbayern; 1929 Organisationsleiter der KPD Nordbayern, 1930 Politischer Leiter; 1932 Wahl in den Bayerischen Landtag; April 1933 Politischer Leiter der KPD in Thüringen; 29.07.1933 verhaftet, anschließend zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt (laut einer Aussage Himmlers der „bestgehaßte Mann in Bayern“); 12.09.1936 aus dem Zuchthaus Amberg ins KZ Dachau überstellt, dort drei Jahre Bunker-Haft; Sept. 1939 Überführung ins KZ Buchenwald und weitere drei Jahre Bunker-Haft; Anschließend bis zum 5. Mai 1945 Haft im KZ Mauthausen; 1946 1. Vizepräsident der Zentralverwaltung für Industrie in der SBZ; Nov. 1947 Absetzung „aufgrund eines in Gang befindlichen Parteiverfahrens wegen grober Verfehlungen in seinem persönlichen Verhalten im Amte“; Kulturdirektor in Hennigsdorf und Potsdam-Babelsberg; 1951-1956 Werkleiter des VEB Straßenbahn- und Waggonbau Berlin-Johannisthal bzw. des VEB LOWA Waggonbau Reparaturwerks; 1956 Generaldirektor des Außenhandelsunternehmens Invest-Export; 1967 Vaterländischer Verdienstorden der DDR in Gold. de Weitere Angaben Konfession: konfessionslos. Wohnort: Nürnberg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Gröhl, Karl
     Textstellen 
    [...] de Gröhl, Karl - * 10. 02. 1896 Schneidemühl, † 20. 06. 1979 Frankfurt am Main; n. e. de ab 1953 Karl Retzlaw * 10. 02. 1896 Schneidemühl, † 20. 06. 1979 Frankfurt am Main; n. e. Industriearbeiter, 1918 Verweigerung des Militärdienstes, verhaftet und verurteilt, Jan. 1919 Teilnahme an den Kämpfen in Berlin, ab März 1919 in München, dort in der Räterepublik Kommissar für das Polizeiwesen bzw. 22. – 29. 04. 1919 stellvertretender Polizeipräsident in München, nach Niederschlagung der Räterepublik polizeilich gesucht, , konnte im Mai 1919 entkommen und tauchte in Berlin unter, wurde nicht gerichtlich belangt. Dann Sekretär der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg, 1920 mit dem Aufbau und der Leitung des illegalen Nachrichtenapparats der KPD beauftragt (Pseudonym Karl Friedberg), 1921 Versuch der Befreiung von Max Hoelz (1889 – 1933) aus dem Gefängnis, 1921 – 1926 offiziell Geschäftsführer der Verlagsbuchhandlung Carl Hoym, des deutschen Komintern-Verlages, tatsächlich aber Leiter des KPD-Geheimapparats, inhaftiert, vom Reichsgericht zu 2 ½ Jahren Gefängnis verurteilt, Juli 1928 amnestiert, dann bis Anfang 1933 Geschäftsführer des Neuen Deutschen Verlages. Februar 1933 vorübergehend in Moskau, dann Aufenthalte in der Schweiz, in Frankreich, Österreich und vorübergehend im Saargebiet, Leitung eines Emigrantenheims in Saarbrücken, November 1933 Bruch mit KPD und Komintern, Annäherung an Trotzki, Tätigkeit als Journalist, 1939/40 interniert, Flucht über Spanien nach Portugal, Okt. 1940 nach London ausgeflogen und Gründer des Bundes deutscher revolutionärer Sozialisten. Ab 1946 wieder im Saargebiet, Kultursekretär der saarländischen Sozialdemokratie, April 1949 ausgewiesen, ab 1950 in der Bundesrepublik und (bis 1963) Verlagsangestellter bei der "Frankfurter Rundschau", auch Betriebsratsvorsitzender. 1916 Arbeiterjugendbildungsverein, SPD, 1917 USPD, 1919 KPD, nach 1945 SPD. Q.: Weber/Herbst, S. 726 (mit Bild); (u.a. StaatsA München, Staatsanwaltschaften, Nr., 3122); Karl Retzlaw: Spartacus – Aufstieg und Niedergang. Erinnerungen eines Parteiarbeiters, Frankfurt am Main 1971. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Hösl, Viktoria (1902 – 1953), Tabakarbeiterin
     Textstellen 
    [...] de Bei Pflegeeltern in Kirchenthumbach aufgewachsen; Haushaltshilfe; Ab 1923 Fabrikarbeiterin in München; Mitglied und Funktionärin der KPD; Betriebsrätin bei der Tabakfirma Austria; Apr. 1932 Wahl in den Bayerischen Landtag; 1933 verhaftet (München-Stadelheim, ab 1936 KZ Moringen); 1937 freigelassen, anschließend unter Polizeiaufsicht; Anschluss an eine von Beppo Römer geleitete Widerstandsgruppe „Bund Oberland“; 1942 erneut verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt; Ab 1945 wieder in der KPD aktiv. de Weitere Angaben Konfession: freireligiös. Wohnort: München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]