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  • Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt 1947
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    [...] Religionsgemeinschaften werden zwei durch die katholischen Bischöfe der bayerischen Diözesen zwei durch den Evangelischen Landeskirchenrat gemeinsam mit dem Landessyno dalausschuß und einer durch den Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden [...]
  • Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt 1948
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    [...] Bischöfe der bayer Diözesen der Vertreter der evangelischen Kirche durch den evangelisch lutherischen Landeskirchenrat und der Vertreter der israelitischen Kultusgemeinden durch den Landesverband der israelitischen Kultusgemein den [...]
  • Breit, Thomas (1880 – 1966), Theologe, Pfarrer, Oberkirchenrat
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    [...] de Humanistisches Gymnasium; Ab 1898 Studium der Mathematik und Theologie in Erlangen, Militärdienst, Theologiestudium in Greifswald und Erlangen; 1902-1903 Präfekt am Pfarrwaisenhaus in Windsbach; 1903-1904 in Nördlingen (Spitalkirche) und Baldingen tätig; 1904 Studien zur Stadtmission in Berlin; 1905 Hilfsgeistlicher an der St. Lukaskirche in München; 1908-1925 Pfarrstelle in St. Ulrich in Augsburg; 1914-1918 Feldseelsorger im Erster Weltkrieg; 1925 Dekan in Hof; 1933 Oberkirchenrat im Ev.Luth. Landeskirchenrat in München, Oktober 1934 Amtsentsetzung; 1934-1938 Vertreter der lutherischen Landeskirchen bei der Bekennenden Kirche, April 1945 Versetzung in den Ruhestand; Ab 1947 Leitung des Martin-Luther Bunds; Veröffentlichungen:; Reformation gestern und heute. Hrsg. von Th. Breit, München 1930; Wozu Religion?, Nürnberg 1930; Gemeindeaufbau in der ev. Kirche. Von Th. Breit und Friedr. Langenfaß, München 1930; Bekenntnisgebundenes Kirchenregiment, München 1936 (Bekennende Kirche; 45=5. Reihe); Sammlung von Feldpredigten im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg. de Weitere Angaben Konfession: evangelisch. Wohnort: Nördlingen, Lkr. Donau-Ries/Schw.§Augsburg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (nach 1945)
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    [...] de Mit 2.558.043 Mitgliedern (Stand 31. Dezember 2010) ist die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern die drittgrößte Landeskirche Deutschlands. An ihrer Spitze stehen die Landessynode, der Landessynodalausschuss, der Landeskirchenrat und der Landesbischof. Eine besondere Bedeutung kam der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern nach 1945 insbesondere bei der Versorgung der Vertriebenen und Flüchtlinge zu, die die zuvor in Bayern regional sehr homogene Bekenntnisverteilung stark vermischten. Wie andere Kirchen auch, ist die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern nicht nur seelsorgerisch, sondern auch in vielfältiger Weise gesellschaftlich engagiert. de Vergangenheitsbewältigung Unter dem Druck der amerikanischen Besatzungsmacht musste sich auch die bayerische Landeskirche einer systematischen Entnazifizierung vor den staatlichen Spruchkammern unterziehen. Nur die Kirchenleitung selbst war davon ausgenommen. Diese Maßnahme hatte jedoch durchwachsenen Erfolg, ähnlich wie im außerkirchlichen Bereich. Nach wenigen Jahren wurde ein Großteil der ursprünglich sehr strengen Urteile aufgehoben, so dass nur noch ein verschwindend geringer Teil der Pfarrerschaft von Maßnahmen betroffen war. Ein Grund für diese Entwicklung lag in der allgemeinen Stimmungslage begründet. Für die Masse der Bevölkerung hatte der materielle Wiederaufbau höchste Priorität. Dafür, so meinte man, würden alle Kräfte benötigt. Quer durch alle politischen Lager glaubte man, einer Schicksalsgemeinschaft anzugehören. Dies kam letztendlich den Unterstützern des NS-Regimes zugute. Die Kirchenleitung begnügte sich mit der Entlassung von zwölf Pfarrern, die bis zuletzt den Deutschen Christen angehört hatten. Selbst aus diesen Kreisen gelang einzelnen in späteren Jahren die Rückkehr in ein bayerisches Pfarramt. Es dauerte Jahrzehnte, bis eine kritischere Haltung mehrheitsfähig wurde und es zu einer Aufarbeitung der Vergangenheit und zu einem Dialog mit den Opfern der NS-Herrschaft kam. Im Zuge dessen stellte 1998 die Erklärung "Christen und Juden" das Verhältnis zu den Juden auf eine tragfähige Basis. Viel schneller gelang dagegen die Wiederannäherung an die Kirchen aus den Staaten, die sich mit Deutschland im Kriegszustand befunden hatten. Deren Vertretern stand die bayerische Kirchenleitung aufgrund der Zusammenarbeit in der Zwischenkriegszeit auch viel näher als nach dem Ersten Weltkrieg. Vor allem die US-amerikanischen Kirchen, darunter die lutherische Missouri-Synode, waren bereit, die Not leidenden bayerischen Glaubensgeschwister auch materiell zu unterstützen. Bereits wenige Jahre nach dem Krieg wurde die bayerische Landeskirche schon als gleichberechtigtes Mitglied in die neugegründeten kirchlichen Zusammenschlüsse auf internationaler Ebene aufgenommen, nämlich in den Lutherischen Weltbund [...]
  • Evangelische Kirche (19./20. Jahrhundert)
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    [...] mit jeweils drei weiteren geistlichen und weltlichen Oberkirchenräten unter dem Vorsitz des Kirchenpräsidenten den Landeskirchenrat, der als oberste Behörde für die Verwaltung der Landeskirche an die Stelle des Oberkonsistoriums trat und zu dessen Sitz 1927 endgültig München bestimmt wurde. Da die Gliederung in Kirchengemeinden und Dekanatsbezirke bestehen blieb, konnte die neue Kirchenverfassung im Übrigen in vielem an bisher gewachsene Strukturen anknüpfen. Neu war allerdings, dass der Dekanatsbezirk nicht nur eine Verwaltungs- und Aufsichtsebene mit dem Dekan an der Spitze war, sondern die in ihm zusammengeschlossenen Kirchengemeinden einen Kirchenbezirk mit eigener Rechtspersönlichkeit bildeten [...]
  • Kirchenpräsident, 1920-1933
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    [...] de Oberhaupt der evanglisch-lutherischen Landeskirche Bayerns zwischen 1920 und 1933. Der Kirchenpräsident trat an die Stelle des bayerischen Königs, der bis 1918 als "summus episcopus" der Landeskirche vorgestanden hatte. 1933 wurde das Amt in "Landesbischof" umbenannt. de Verfassungsgeschichtlicher Hintergrund Mit dem Sturz der deutschen Fürsten 1918 fiel der Summepiskopat, der seit der Reformationszeit bestanden hatte und die tragende Säule des evangelischen Kirchentums gewesen war. In Bayern war der katholische Monarch zugleich nominelles Oberhaupt der Protestanten gewesen. 118729373 König Ludwigs III. Kontroverse: Landesbischof oder Kirchenpräsident? Die Synode war der Ansicht gewesen, dass für den Bischofstitel in Bayern die Zeit nicht reif sei. Die einen verbanden mit der Einführung des bischöflichen Amtes den entscheidenden Faktor für den geistlichen Charakter der Landeskirche, andere befürchteten das Ende protestantischer Identität und eine Assimilation an die katholische Kirche mit allen Folgen der Hierarchisierung und Klerikalisierung. Diese Frage wurde in allen 28 Landeskirchen während der Weimarer Zeit in der Presse kontrovers und anhaltend diskutiert. Eine Reihe von Landeskirchen führte bereits während der Weimarer Republik Landesbischöfe ein (z. B. Sachsen oder Hannover). Andere Landeskirchen schufen anfänglich das Amt des Kirchenpräsidenten, um dieses nach einiger Zeit in das des Landesbischofs umzuwandeln (z. B. 1933 in Bayern und Württemberg). Einige Landeskirchen (Pfalz, Hessen-Nassau) besitzen noch heute Kirchenpräsidenten, wobei es in der pfälzischen Landeskirche von 1933 bis 1945 einen Landesbischof gab. Die Reformierten hielten am Titel Präses fest. Aufgaben des Kirchenpräsidenten in Bayern Das episkopale Element vertrat der mit Zweidrittelmehrheit von der Landessynode gewählte geistliche Kirchenpräsident. Er stand an der Spitze der Landeskirche (Art. 46). In oberhirtlichen Angelegenheiten hatte er als Inhaber eines kirchenleitenden Amtes (neben Synode, Landeskirchenrat, Landessynodalausschuss) eigene Zuständigkeiten, so u. a.: Vorsitz im Landeskirchenrat,Vertretung der Landeskirche nach außen,Ausfertigung und Verkündung von Gesetzen und Verordnungen,Vollzug der Ernennung von Geistlichen und Kirchenbeamten. In Fragen der Verwaltung fungierte er als Kollegialmitglied des Landeskirchenrates als primus inter pares. Der einzige Kirchenpräsident der Landeskirche: Friedrich Veit 117368172 Friedrich Veit In die Amtszeit Veits fiel der Abschluss des Kirchenvertrages mit dem bayerischen Staat vom 15. November 1924, nachdem am 29. März 1924 bereits das Konkordat mit Rom unterzeichnet worden war. Der Kirchenvertrag war der erste umfassende Vertrag als Ausdruck einer Partnerschaft zwischen einer freien Kirche und einem freien Staat. Er wurde zum Vorbild für [...]
  • Kirchenverträge, 1924/1925
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    [...] die Erteilung evangelischen Religionsunterrichts an Volksschulen bedürfen staatliche Lehrkräfte neben einer entsprechenden Ausbildung, an der die Kirche zu beteiligen ist, der Bevollmächtigung (vocatio) durch den Landeskirchenrat (Art. 6 StKV). Religionslehrkräfte an höheren Lehranstalten können staatlicherseits erst ernannt werden, wenn gegen die in Aussicht genommenen Kandidaten keine Erinnerung erhoben worden ist. Bemerkenswert für einen evangelischen Kirchenvertrag ist das kirchliche Beanstandungsrecht in Bezug auf Lehre und sittliches Verhalten dieser Religionslehrkräfte (Art. 3 StKV). Da es sich bei den damals bestehenden evangelischen Privatschulen im Wesentlichen um Gründungen der Inneren [...]
    [...] in den Verhandlungen die Position der staatlichen Seite hinnehmen, dass trotz "möglichster Gleichstellung der christlichen Religionsgesellschaften ... die tiefgreifenden Unterschiede tatsächlicher und rechtlicher Natur nicht unbeachtet" bleiben können. So wurden den Leistungen an die katholische Kirche entsprechende Erhöhungen der Personalkostenzuschüsse für den Landeskirchenrat abgelehnt und im Unterschied zum Konkordat (Art. 10 § 1 Buchst. h und i) Zuschüsse zur Altersversorgung der Pfarrer und für die Predigerseminare nur als freiwillige und von den jeweiligen Willigungen des Staatshaushaltes abhängige Leistungen deklariert (Art. 25 StKV). Als vertragliche Verpflichtungen für die Kirche werden in Art. 26 [...]
  • Konsistorium (evangelisch) (19./20. Jahrhundert)
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    [...] Freistaates Bayern vom 28. Januar 1920 als staatliche Behörden aufgelöst. Als kirchliche Behörden wurden sie mit ihren bisherigen Mitgliedern in die Landeskirchenräte der nun in die Eigenständigkeit entlassenen evangelischen Landeskirchen in Bayern rechts und links des Rheins (Pfälzische Landeskirche) überführt. Der Landeskirchenrat der evangelisch-lutherischen Kirche rechts des Rheins übernahm zugleich auch die Zuständigkeiten der Konsistorien in Ansbach und Bayreuth, unterhielt jedoch bis 1930 für das Finanzreferat eine Zweigstelle in Ansbach. Mit der Auflösung dieser Zweigstelle wurde mit Wirkung vom 1. April 1930 die noch heute bestehende Evang.-Luth. Landeskirchenstelle Ansbach errichtet, die als dem Landeskirchenrat nachgeordnete kirchliche Mittelbehörde beratende und aufsichtliche Aufgaben bezüglich der vermögensrechtlichen Angelegenheiten der Kirchengemeinden wahrnimmt. Präsidenten des Oberkonsistoriums 11746256X Carl August v. Seckendorff 116638443 Karl v. Roth 100417175 Friedrich Christian v. Arnold 118720414 Adolf v. Harleß 117562238 Johann Matthias Meyer 117202401 Adolf v. Stählin 116822686 Alexander v. Schneider 11851055X Hermann v. Bezzel 117368172 Friedrich Veit Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Landeskirchenrat
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    [...] de 1920 als Nachfolger des bisherigen königlichen Oberkonsistoriums gebildetes Leitungsorgan der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Der Landeskirchenrat steht gleichberechtigt neben den weiteren Leitungsgremien (Kirchenpräsident/Landesbischof, Landessynode, Landessynodalausschuss). Landeskirchenräte entstanden nach dem Ende des landesherrlichen Kirchenregiments in zahlreichen deutschen Landeskirchen, so auch in Thüringen und der Pfalz. de Entwicklung Der Landeskirchenrat ist seit der Kirchenverfassung vom 10. September 1920 neben der Landessynode, dem Landessynodalausschuss und dem Kirchenpräsidenten (seit 1933: Landesbischof) eines der vier Leitungsorgane der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Diese vier Organe stehen nach dem Prinzip der Gewaltenteilung in der evangelischen Kirche ohne hierarchisches Gefälle gleichberechtigt nebeneinander. Der Landeskirchenrat trat an die Stelle des bisherigen Oberkonsistoriums, das dem Kultusministerium untergeordnet war. Das Kollegialorgan, das in der Regel monatlich tagt, ist insbesondere für die Verwaltung der Landeskirche zuständig. Nach der neuen Kirchenverfassung vom 20. November 1971 ist dem Landeskirchenrat zur Führung seiner Geschäfte das Landeskirchenamt zugeordnet. Der Landeskirchenrat gibt sich selbst eine Geschäftsordnung. Zusammensetzung Die Zahl der Mitglieder des Landeskirchenrats unterliegt dem eigenen Organisationsrecht dieses Gremiums. Zur Zeit gehören ihm neben dem Landesbischof (bis 1933: Kirchenpräsident) sämtliche Kreisdekane (seit 1999: Regionalbischöfe, vgl. Kirchenkreise) und weitere sechs geistliche und weltliche Mitglieder an. Sie sind Kirchenbeamte und tragen den Titel "Oberkirchenrat". Sie werden von einem Berufungsausschuss ernannt, dem neben dem Landesbischof und weiteren Mitgliedern des Landeskirchenrats und des Landessynodalausschusses seit 1971 (neue Kirchenverfassung) auch der Präsident der Landessynode angehört. Vorsitzender des Landeskirchenrats war bis 1933 der Kirchenpräsident, seitdem der Landesbischof. Aufgaben Die Kirchenverfassung von 1920 hatte als Aufgabe des Landeskirchenrats lediglich die oberste Verwaltung der Landeskirche und den Vollzug der kirchlichen Gesetze und Verordnungen genannt; nach der Kirchenverfassung von 1971 obliegen ihm weitere konkrete Aufgaben wie: Entwicklung von Programmen für die kirchliche Arbeit,Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung der Pfarrer sowie für die Zusammenarbeit der kirchlichen Kräfte in allen Bereichen,Aufsicht über die Kirchengemeinden,Mitverantwortung für die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen,gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der Kirche sowieWahrnehmung der Aufgaben, die nicht anderen kirchenleitenden Organen vorbehalten sind. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Landessynode
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    [...] de 1920 geschaffenes Leitungsorgan der Evanglisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Landessynode und der aus ihr gebildete Landessynodalausschuss stehen gleichberechtigt neben den weiteren Leitungsgremien (Kirchenpräsident/Landesbischof, Landeskirchenrat) der Landeskirche. Vorläufer der Landessynoden im rechtsrheinischen Bayern waren die 1823 gebildeten Synoden der Konsistorialbezirke Ansbach und Bayreuth, die gemeinsam ab 1848 als verfassungsmäßige Repräsentation der protestantischen Kirche galten. Die Kirchenverfassung von 1920 stärkte die Rolle der Synode. 1933 übertrug die Landessynode ihr Gesetzgebungsrecht dem Landesbischof, was nach 1945 wieder rückgängig gemacht wurde. de Bedeutung und Aufgaben Die Landessynode ist seit der Kirchenverfassung vom 10. September 1920 neben dem Landessynodalausschuss, dem Kirchenpräsidenten (seit 1933: Landesbischof) und dem Landeskirchenrat eines der vier Leitungsorgane der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Diese Organe stehen nach dem Prinzip der Gewaltenteilung in der evangelischen Kirche ohne hierarchisches Gefälle gleichberechtigt nebeneinander. Der Verfassungsauftrag lautet, die Kirche "in arbeitsteiliger Gemeinschaft und gegenseitiger Verantwortung" zu leiten (Art. 40 der Verfassung vom 20. November 1971). In der Landessynode und dem Landessynodalausschuss repräsentiert sich zum einen die Bedeutung, die den Gemeinden in der Beteiligung am Kirchenregiment zukommt, zum andern das starke Gewicht der Laien im Gegenüber zum geistlichen Amt. Entsprechend verkörpert die Landessynode die "Einheit und Mannigfaltigkeit der Gemeinden, Werke und Dienste" (Art. 41; ebd.). Ihr steht insbesondere das kirchliche Gesetzgebungsrecht, die Wahl des Landesbischofs und die Aufstellung des Haushaltsplans zu. Der Landessynodalausschuss ist die ständige Vertretung der Landessynode. Geschichtliche Entwicklung Nachdem es bis zur Reformationszeit nur Bischofssynoden (Konzilien) gegeben hatte, tauchte der Gedanke einer Synodalverfassung, nach der neben den Geistlichen auch Abgeordnete aus den Gemeinden kirchenleitende Aufgaben hatten, erstmalig 1526 in Hessen auf. Unter dem Einfluss der konfessionellen Unionen und der politischen Verfassungsgestaltung des 19. Jahrhunderts gewann die im Wesentlichen von reformierten Territorien ausgehende synodale Bewegung auch in lutherischen Gebieten an Einfluss. Den evangelischen Christen in Bayern, die dem Landesherrlichen Kirchenregiment (Summepiskopat) des Königs unterstanden, wurde erstmals durch das "Protestantenedikt" von 1818 die Durchführung von Synoden gestattet. 2215 Münchner 36512 Ansbach 32741 Bayreuth Nach der Revolution von 1848 galt die Vereinigte Generalsynode der beiden Konsistorialbezirke als verfassungsmäßige Repräsentation der protestantischen Kirche im rechtsrheinischen Bayern. 1887 wurde [...]