Facebook

1 Treffer sortiert nach

  • Pfalz-Neuburg, Herzogtum: Territorium und Verwaltung
     Textstellen 
    [...] Regierung und Verwaltung Das erste Jahrhundert nach der Gründung Pfalz-Neuburgs ist geprägt von intensiven Bemühungen der Landesherren, aber auch der Landstände, durch Rechtssetzung und durch den Auf- und Ausbau einer effizienten Landesverwaltung den neuen Staat zu etablieren. Bereits die ersten Pfalz-Neuburger Fürsten Ottheinrich und Philipp beriefen für die Regierungsgeschäfte einen fürstlichen Rat (Hofrat), dem unter anderem der Hofmeister (bzw. Statthalter), der Kanzler, der Kammersekretär und der Marschall angehörten. Ab 1620 kam ein Geheimer Rat hinzu. Eine erste Räteordnung erließ Ottheinrich 1523, weitere Kanzlei- und Räteordnungen in den folgenden Jahrzehnten. Die erste Hofordnung datiert [...]
    [...] praktisch einer Regierungsübernahme gleichkam (bis 1546). Die Rechte der Pfalz-Neuburger Landstände (Landesfreiheiten) standen ganz in der Tradition der bayerischen Freiheitsbriefe. Auch die jüngere bayerische Edelmannsfreiheit von 1557 wurde in Pfalz-Neuburg durch den Grünauer Abschied von 1562 und seine Erweiterung von 1607 gewährt. Die Unabhängigkeit der Pfalz-Neuburger Rechtsprechung war durch das Evokations- und das Appellationsprivileg (1510/21) garantiert. Appellationsgericht war das Hofgericht in Neuburg. Weitere oberste Verwaltungsorgane waren das Jäger- und Münzmeisteramt. Andere Regalien wie das Zoll- und Geleitwesen wurden dezentral von den Pflegern und Kastnern verwaltet. Eine mittlere [...]
    [...] de In langjährigen Verhandlungen wurde das 1505 im Kölner Schiedsspruch begründete Fürstentum Pfalz-Neuburg mit Territorien an der Donau, auf dem bayerischen Nordgau, in der Oberpfalz sowie auf der fränkischen Alb ausgestattet. Sie stammten größtenteils vom Herzogtum Bayern-Landshut, teils auch vom Herzogtum Bayern-München. Der Kernbestand, das "Oberland" an der Donau, sowie andere Ämter rührten aus der Erbmasse der 1447 erloschenen Ingolstädter Herzogslinie her. Nach der Zersplitterung des Territoriums im 16. Jahrhundert konsolidierten und erweiterten Philipp Ludwig (reg. 1569-1614) und Wolfgang Wilhelm (reg. 1614-1653) das Fürstentum. Lediglich das 1614 abgetrennte Pfalz-Sulzbach [...]
    [...] 121583287 Philipp Das Territorium nach dem Ingolstädter Vertrag von 1509 Der Ingolstädter Vertrag von 1509 sprach Pfalz-Neuburg sechs nicht zusammenhängende Landesteile zu, die selbst wiederum keine geschlossenen Flächen bildeten. Der neue Staat erstreckte sich auf ca. 60 Quadratmeilen (3300 qkm) im heutigen Oberbayern, in Schwaben, Franken und der Oberpfalz. 10522 Neuburg a. d. Donau 44967 Graisbach 45002 Monheim 10961 Reichertshofen 10560 Rennertshofen 10435 Burgheim 42517 Höchstädt 42497 Gundelfingen 42540 Lauingen 42587 Staufen 42542 Faimingen 42624 Dattenhausen 38843 Allersberg 38930 Heideck 38948 Hilpoltstein 27282 Regensburg 31414 Burglengenfeld 30737 Hemau 29703 Velburg 31955 Schwandorf [...]