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  • Lithografiestein - Blatt München
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    [...] de Beschreibung Die bayerischen Flurkarten wurden im Steindruckverfahren (Lithographie) hergestellt. Die Drucksteine aus Solnhofener Plattenkalk wurden bis 1960 laufend aktualisiert. Die Stadt München wurde seit 1809 vermessen, im Maßstab 1:2500 kartiert und auf Stein gezeichnet. Der vorliegende Stein NW I.1. zeigt den nordwestlichen Teil der Münchner Altstadt mit der Herzog-Max-Burg sowie Teile der Max-Vorstadt zum Stand 1849. Er diente zur Herstellung einer Übersichtskarte im Maßstab 1:5000. Für München hat man sich seit 1876 für den Maßstab 1:1000 zur Fortführung des Katasters entschieden. Der Stein wurde als Druckvorlage nicht aktualisiert und präsentiert sich heute noch vom Stand des Jahres 1849. [...]
  • Sakramentar Heinrichs II. - BSB Clm 4456
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    [...] de Heinrich 〈Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, II.〉; Heinrich II. Römisch-Deutsches Reich, Kaiser: Sakramentar Heinrichs II. - BSB Clm 4456 Regensburg (St. Emmeram) 1002: BSB Handschriften. de Beschreibung Das Sakramentar Heinrichs II. (1002-1024 römisch-deutscher König, seit 1014 römischer Kaiser) ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der ottonischen Buchkunst. Sakramentare sind Gebetssammlungen für den Gottesdienst. Die Handschrift ist im Auftrag Heinrichs im Regensburger Kloster St. Emmeram gefertigt worden. Ihre genaue Datierung ist umstritten: Meist wird ihre Entstehung in Zusammenhang mit der Königskrönung Heinrichs 1002 gebracht, ein Bezug auf seine Erhebung zum Kaiser 1014 ist allerdings nicht auszuschließen. Ursprünglich wohl für Regensburg bestimmt, kam die Handschrift noch unter Heinrich II. in das Bistum Bamberg. 1803 gelangte sie im Zuge der Säkularisation in die damalige kurfürstliche Hofbibliothek, die heutige Bayerische Staatsbibliothek. In der Handschrift ist das sogenannte Krönungsbild Heinrichs II. von besonders herausragender Bedeutung – es handelt sich dabei um die bekannteste Darstellung des Herrschers. Hier wird der Einband der Faksimile-Ausgabe präsentiert. Auf seiner Vorderseite befindet sich ein vielleicht um 980/990 in Metz entstandenes Elfenbeinrelief, das die Kreuzigung Christi und den Ostermorgen zeigt. Auf der Rückseite ist eine Silberplatte mit einer Darstellung Papst Gregor des Großen (590-604) angebracht, die aus Bamberg oder Lothringen stammt. 3D-Reproduktion nach dem 2010 veröffentlichten Faksimile des Sakramentars Heinrichs II. - Handschrift Clm 4456 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Gütersloh/München: Faksimile-Verlag in der wissenmedia GmbH, mit freundlicher Genehmigung des Verlags. [...]
  • Sessel aus dem Salon der Königin Therese nach einem Entwurf von Leo von Klenze
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    [...] de Beschreibung Berühmt ist Leo von Klenze (1784-1864) heute vor allem für seine klassizistischen Bauwerke. Viele davon schuf er im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. (1786-1868) für dessen städtebauliche Projekte in München, z.B. die Glyptothek und die Ruhmeshalle. Klenze war aber - wie viele Architekten früherer Jahrhunderte - auch als Innenarchitekt und "Designer", wie wir heute sagen würden, äußerst rührig. Zum Mobiliar des Salons von Königin Therese (1792-1854), zu dem dieser Sessel gehört, haben sich zwei Entwurfszeichnungen Klenzes in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München erhalten. Eines der beiden Blätter zeigt die Sitzmöbel-Entwürfe. Die vollständige erhaltene Garnitur umfasst ein Kanapee sowie sechs Sessel und 20 Stühle. Die hölzernen Möbel mit Zinngussappliken sind vergoldet. Die Rosshaarpolster sind mit einem (mittlerweile erneuerten) roten Seidendamast bezogen. An antike Formen erinnernde Ornamente zieren das Mobiliar. Das Kanapee besitzt Armlehnen in Form von Schwänen. Schwäne waren als Dekorationsmotiv in dieser Zeit gerade in Räumlichkeiten der Damen sehr beliebt, stehen sie doch für lebenslange Treue. Für die Rückenbretter der Sessel und Stühle plante Klenze ebenfalls ein Schwanenmotiv, in der Ausführung wurde der Schwan auf ein ausgestrecktes Flügelpaar reduziert. In Entwurf und Ausführung durch eine Vielzahl hochspezialisierter Kunsthandwerker steht dieser Sessel für die Spitzenleistungen der Münchner Möbelkunst in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Cordula Mauß CC BY-NC-SA 4.0 en Description Today, Leo von Klenze (1784-1864) is mainly famous for his classicist buildings. Many of these were commissioned by the Bavarian King Louis I (1786-1868) for his urban development projects in Munich, e.g. the Glyptothek and the Ruhmeshalle (Hall of Fame). As many other architects of earlier centuries, Klenze was, however, also extremely active as an interior architect and as a "designer". The furnishings of the salon of Queen Therese (1792-1854) to which this armchair belonged, are preserved by two of Klenze's sketches extant in the Staatliche [...]
    [...] stretched-out pair of wings. Designed and executed by a large number of highly specialised artisans, this armchair represents the outstanding achievements of the art of furniture in Munich during the first half of the nineteenth century. Cordula Mauß CC BY-NC-SA 4.0 Residenzmuseum München [...]
  • Kaminschirm aus dem Kabinett der Königin Karoline
  • Widderstatuette
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    [...] de Beschreibung Die Bronzefigur wurde 1893 beim Pflügen gefunden und später von einem Beamten des Antiquariums der Münchner Residenz erworben. Den kleinen Widder zeichnen ein schlanker taillierter Leib, ein durch Kerben angegebener Schwanz und abstehende Ohren aus. Ein weiteres Stilmerkmal wie das kunstvoll gedrehte, mit Voluten verzierte Gehörn weisen ihn als keltisch aus. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Jochaufsatz mit Zügelführungsring
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    [...] de Beschreibung Der singuläre Jochaufsatz, der als Zügelführungsring diente, gehörte einst zu einem Prunkwagen im Oppidum von Manching. Über einem kurzen Ständer mit Standplatte sitzt ein U-förmiger Aufsatz, dessen Enden als Köpfe von Wasservögeln gebildet sind. Im rechten Winkel ist darauf ein etwas größerer U-förmiger Aufsatz gelötet, dessen Enden mit Stierköpfen verziert sind. Ihre Augen sind kugelig, ebenfalls die Spitzen der Hörner. Letztere sind typisch für die Darstellungsweise von spätkeltischen Stieren. Außergewöhnlich ist für die spätkeltische Zeit die Kombination von Stier und Wasservogel. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Eberstatuette
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    [...] de Beschreibung Der Fundort der prächtigen Eberstatuette aus Bronze ist unbekannt. Möglicherweise stammt sie aus Südosteuropa, wie Vergleichsbeispiele zeigen. Der Eber hat einen durchbrochenen hohen Rückenkamm aus Silber sowie Augen, die mit einer kreisförmigen Silbereinlage umrandet sind und ehemals vielleicht mit Glas eingelegt gewesen sind. Charakteristisch ist, daß das Tier in Angriffshaltung wiedergegeben ist: mit nach vorne gestreckten Beinen und leicht gesenktem Kopf sowie mit nach vorne gestellten Ohren und gesträubtem Kamm. Das Bildmotiv läßt sich auf griechische Bildtraditionen zurückführen. Der Eber gilt als Sinnbild der Kraft und der Unbezwingbarkeit. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Achsnagel mit Eulenkopf
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    [...] de Beschreibung Zwei Achsnägel stammen von einem prunkvollen zweirädrigen Streitwagen. Wiedergegeben sind die Köpfe von Eulen, nachtaktiven Raubvögeln. Die Bronzeköpfe wurden über die eisernen Stifte gegossen. Auf der Stirn eines Kopfes befinden sich rote Emaileinlagen. Raubvogeldarstellungen erscheinen bereits auf Fibeln der frühen Latènezeit (5. Jh. v.Chr.), besonders zahlreich aber dann auf keltischen Münzen des 2. bis 1. Jh.s v. Chr. Raubvögel lassen sich mit keltischen Totenritualen verbinden, bei denen die Toten oder Teile von ihnen dem Tierfraß ausgesetzt wurden. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Glaskelch mit Königsnamen
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    [...] de Beschreibung Der kleine Kelch in Gestalt einer Lotosblüte ist das berühmteste Glasgefäß aus dem alten Ägypten: Er trägt den Thronnamen von Thutmosis III. in einer Kartusche und gehört aufgrund dieser Namensaufschrift zu den ältesten sicher zu datierenden Glasgefäßen überhaupt. Die Technologie der Glasherstellung war erst kurz zuvor in Vorderasien entwickelt worden, vermutlich hatte der König sie von einem seiner Kriegszüge gegen das Mitanni-Reich mitgebracht. Der Kelch besteht aus hellblauem Glas mit ein- und aufgeschmolzenen dunkelblauen und gelben Glasfäden und –tropfen. Wie die Reste einer schwarzen Substanz im Inneren zeigen, wurde dieses kostbare Gefäß nicht als Trinkbecher, sondern zur Aufbewahrung eines kosmetischen Produkts, vermutlich Augenschminke, verwendet: Zu allen Zeiten wurden Salben, Öle und Schminke in Gefäßen aus kostbaren Materialien, oft in figürlicher Gestalt, aufbewahrt. Besondere Wertschätzung erfuhren dabei Importe aus dem Ausland, aus Syrien, Kreta oder Mykene, wie Gefäße aus diesen Ländern belegen, die in Ägypten gefunden wurden. Das neue Material Glas war am Königshof besonders begehrt, wie Schmuckstücke, Amulette und kleine Gefäße mit königlichen Namen zeigen. Dieser Lotuskelch ist 1834 von Ippolito Rosellini, der den Entzifferer der Hieroglyphen, J.-F. Champollion auf seiner Ägyptenexpedition begleitet hatte, in seinen „Monumenti“ abgebildet worden. Über den britischen Sammler Dodwell kam das Stück bereits 1830 nach Europa und wurde von Ludwig I. für München erworben. Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München (SMAEK) RR-F [...]
  • Stierstatuette
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    [...] de Beschreibung In den Bereich des keltischen Kultes führen Statuetten von Tieren, die als sinnbildliche Darstellungen oder als Begleittiere keltischer Götter verehrt wurden. Tierstatuetten gehören zu den seltenen religionsgeschichtlichen Zeugnissen der keltischen Götterwelt. Ein Kind fand 1949 auf dem väterlichen Acker in der Nähe des beim Kloster Weltenburg gelegenen Frauenberges die kleine Stierfigur. Eine überschlanke Taille, gekerbte und plastisch hervorgehobene Augen sowie der tordierte Schweif sprechen für die Einordnung in spätkeltische Zeit. Dem Stier schrieben die Kelten außergewöhnliche Kraft zu. Bei Plutarch (Marius 23) kann man lesen, dass die Kimbern Verträge bei einem Bronzestier beschworen haben sollen. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]