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  • Achsnagel mit Eulenkopf
  • Jochaufsatz mit Zügelführungsring
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    [...] de Beschreibung Der singuläre Jochaufsatz, der als Zügelführungsring diente, gehörte einst zu einem Prunkwagen im Oppidum von Manching. Über einem kurzen Ständer mit Standplatte sitzt ein U-förmiger Aufsatz, dessen Enden als Köpfe von Wasservögeln gebildet sind. Im rechten Winkel ist darauf ein etwas größerer U-förmiger Aufsatz gelötet, dessen Enden mit Stierköpfen verziert sind. Ihre Augen sind kugelig, ebenfalls die Spitzen der Hörner. Letztere sind typisch für die Darstellungsweise von spätkeltischen Stieren. Außergewöhnlich ist für die spätkeltische Zeit die Kombination von Stier und Wasservogel. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Achsnagel mit Eulenkopf
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    [...] de Beschreibung Zwei Achsnägel aus Manching stammen von einem prunkvollen zweirädrigen Streitwagen. Wiedergegeben sind die Köpfe von Eulen, nachtaktiven Raubvögeln. Die Bronzeköpfe wurden über die eisernen Stifte gegossen. Auf der Stirn eines Kopfes befinden sich rote Emaileinlagen. Raubvogeldarstellungen erscheinen bereits auf Fibeln der frühen Latènezeit (5. Jh. v. Chr.), besonders zahlreich aber auf keltischen Münzen des 2. bis 1. Jh.s v. Chr. Raubvögel lassen sich mit keltischen Totenritualen verbinden, bei denen die Toten oder Teile von ihnen dem Tierfraß ausgesetzt worden sind. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Beschlag mit Maske
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    [...] de Beschreibung Der Beschlag mit plastischer Maske kam 1984 als Einzelfund im großen keltischen Oppidum von Manching, einer stadtähnlichen Siedlung, zutage. Beschlagplatte und Maske sind aus Bronzeblech getrieben. Aufgrund einer leichten Krümmung der Platte in vertikaler wie horizontaler Richtung und Eisenresten an den beiden noch erhaltenen Bronzenieten muß sie auf einem Eisenkessel von mindestens 30 cm Durchmesser gesessen haben. Die Maske gehört zu einer vielgestaltigen Gruppe von gesichtsförmigen Beschlägen, die an Kesseln, Kannen, Wagen und anderen Objektträgern zu finden sind. Eine rituelle Funktion ist vielfach gesichert oder wahrscheinlich, da Kopf- und Gesichtsdarstellungen bei den Kelten im ganzen Feld zwischen Götterbild und magischem Abwehrzauber abgebildet wurden. Zudem besteht wohl ein Zusammenhang mit dem ausgeprägten Schädelkult der Kelten. Die Doppelspirale unter dem Kinn der Manchinger Maske läßt sich auf etruskische Palmettenornamente zurückführen. Die sog. Hathor-Locken, die beiderseits der Schläfen herabhängen, sind über das pontische Kunsthandwerk schon früh aus der Haartracht orientalischer Göttinnen abzuleiten. Ob sie in ihrer Simplifizierung an der Manchinger Maske noch einen übernatürlichen Status markieren sollen, steht dahin. Aus den nach unten gezogenen Mundwinkeln und den scheinbar geschlossenen Augen ist keineswegs auf eine Totenmaske zu schließen. Das Gesicht ist kein persönliches Porträt. Die keltischen Masken bleiben vieldeutig. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
  • Hippokamp
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    [...] de Beschreibung Der kleine Hippokamp (Seepferdchen), der in der Nähe eines Heiligtums im Oppidum von Manching gefunden wurde, ist eine Rarität. Der Oberkörper ist in Gestalt eines Pferdchens, der Rumpf fischartig mit palmettenförmigem Fischschwanz ausgebildet. Die Stirn ziert ein Kreisauge. Die Augen sind ebenfalls als Kreisaugen angegeben. Der Hippokamp, der nur an der Außenseite detailliert ausgearbeitet ist, ist ursprünglich an einem Gegenstand aus Holz befestigt gewesen, wie organische Reste und die ovale, plane Auflagefläche auf der Bauchseite und die drei eisernen Befestigungsstifte zeigen. Er war also Teil eines Ensembles, das wohl mit kultischem Gerät zu verbinden ist. Für eine bewußte Deponierung dieses Objektes gibt es keine Anhaltspunkte. Es handelt sich um eine keltische, von hellenistischen Vorbildern beeinflußte Arbeit. Hippokampen waren in der Antike bei Griechen, Etruskern und Römern Begleiter von Wassergottheiten, sie galten als Symbol für das Meer. Auch geleiteten sie die Toten auf ihrer Reise ins Jenseits. Archäologische Staatssammlung München CC BY-NC-SA 4.0 [...]
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    [...] "Gräberfelder und Bestattungen aus Bayern" des Bestandes "Archäologische Funde" der Archäologischen Staatssammlung München. de Das latènezeitliche Gräberfeld am Hundsrucken bei Manching, Gde. Manching, Lkr. Pfaffenhofen a.d. Ilm, Oberbayern (Ende 4.-2. Jh. v. Chr.) Nahe dem Gräberfeld am Steinbichl wurde gegen Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. im Bereich des heutigen Hundsrucken ein weiterer Bestattungsplatz angelegt. Er befand sich im Nordosten, im Innenraum des späteren Oppidums von Manching. Aufgrund der raschen Ausdehnung der Siedlung gab man die Nekropole aber wohl früher auf als das Gräberfeld Steinbichl. Beide Friedhöfe wurden nicht vollständig aufgedeckt und nur unsystematisch [...]
    [...] Steinbichl fand man hier keine Glasarmringe und kaum Waffen. Nach wie vor zählen die beiden Gräberfelder zu den größten latènezeitlichen Bestattungsplätzen in Südbayern, was die Bedeutung der Manchinger Siedlung bereits in ihrer Frühzeit unterstreicht. Alle Funde aus dem "latènezeitlichen Gräberfeld am Steinbichl bei Manching, Gde. Manching, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm, Oberbayern (Ende 4.-2. Jh. v. Chr.)" in bavarikon [...]
  • Gürtelkette
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  • Schwertscheide