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  • Nobelpreisträger
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    [...] de Durch den Chemiker Alfred Nobel (1833-1896) gestifteter und nach ihm benannter Preis, der seit 1901 für herausragende Leistungen auf den Gebieten Physik, Chemie, Medizin, Literatur und für Bemühungen um den Frieden (seit 1969 auch Wirtschaftwissenschaften) verliehen wird. Die Auswahl der Preisträger erfolgt für die Bereiche Physik und Chemie durch die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, für Chemie und Medizin durch das Karolinska Institutet in Stockholm und für Literatur durch die Schwedische Akademie. Die Friedensnobelpreisträger bestimmt ein Ausschuss des norwegischen Parlaments. Die Nobelpreise sind in ihren Gebieten die weltweit höchste Auszeichnung. Rund 30 Nobelpreisträger stammen aus Bayern oder haben hier gewirkt, wobei Naturwissenschaftler dominieren. Wichtige Institutionen, an denen "bayerische" Nobelpreisträger wirkten, sind die Universitäten München und Würzburg, die Technische Universität München und die Max-Planck-Institute. Die prämierten Leistungen wurden in der Regel vor 1914 oder nach 1945 erbracht. de Nobelpreisträger in bzw. aus Bayern 118745743 Wilhelm Conrad Röntgen 39544 Würzburg 124109977 Theodor W. Hänsch 2215 München 10253 Garching "Bayerische Nobelpreisträger" Die Frage, wie viele Nobelpreisträger Bayern für sich in Anspruch nehmen kann, lässt sich nicht ganz eindeutig beantworten. Insgesamt sind über 30 Nobelpreise an Forscher [...]
    [...] Hans Fischer 118691155 Emil Hermann Fischer 36566 Erlangen 118594818 Max Planck 123361729 Wolfgang Ketterle 11858698X Walther Hermann Nernst 116042621 Peter Debye Eindeutiger Spitzenreiter bei den Institutionen, die im Zusammenhang mit den bayerischen Nobelpreisträgern genannt werden, sind aber die nach 1945 in Bayern gegründeten bzw. angesiedelten Max-Planck-Institute, wenngleich die dort tätigen Wissenschaftler in aller Regel zugleich Professoren an einer der großen bayerischen Universitäten waren bzw. sind - wie etwa der jüngste Preisträger Theodor W. Hänsch (Nobelpreis Physik 2005), Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und Professor für Physik in München. 43092 Lindau Nobelpreisträger, die in Bayern geboren wurden oder längere Zeit hier gewirkt haben 118745743 Wilhelm Conrad Röntgen 118691155 Emil Hermann Fischer 118646346 Adolf von Baeyer 116821337 Eduard Buchner 118550772 Paul Heyse 118767844 Wilhelm Wien 121192334 Max von Laue 118772066 Richard Willstätter 118798499 Johannes Stark 27479 Schickenhof 119469308 Heinrich Wieland 11874318X Ludwig Quidde 118577166 Thomas Mann 118691228 Hans Fischer 118548670 Werner Heisenberg 118616056 Hans Spemann 118935763 Adolf Butenandt 121192334 Rudolf Mößbauer 118575562 Feodor Lynen 116551453 Ernst Otto Fischer 118693670 Karl von Frisch 118574337 Konrad Lorenz 11856255X Henry Kissinger 124564127 Georges Köhler [...]
  • Heyse, Paul: 15. 3. 1830 Berlin — 2. 4. 1914 München; Dichter
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    [...] de Heyse, dem Zeit seines Lebens ein geselliges Talent eigen war, machte früh Bekanntschaft mit zahlreichen Personen des geistig-kulturellen Lebens 0. Burckhardt, Menzel, Eichendorff, Fontane). 1847 Studium der klassischen Philologie an der Universität Berlin, 1849-1851 der Romanistik und Kunstgeschichte in Bonn und Berlin. 1852 Promotion Dr. phil. und Italienreise (Stipendium des preußischen Kultusministeriums). Ab 1854 lebte er in München, wohin er auf Vermittlung ? E. Geibels einen Ruf durch König ? Max 11. erhielt (das Vorlesungsrecht an der Münchner Universität nahm er nicht wahr). In München Gründer der literarischen Gesellschaft ..Krokodil" und neben ? E. Geibel Haupt des sogenannten Münchner Dichterkreises um König ? Max 11., ein Mittelpunkt der geistigen Gesellschaft Münchens. Eine Distanz zum Münchner Hof trat jedoch seit dem Regierungsantritt ? Ludwigs 11. ein, und in den 1880er Jahren kam es auch zu einem abgekühlten Verhältnis zur damaligen Kulturpolitik in Bayern (und Preußen). Seit 1899 lebte er im Winter regelmäßig in seinem Haus in Gardone. Zu seiner Zeit hochberühmter Vertreter eines undogmatischen poetischen Realismus, der vom heraufkommenden Naturalismus lange Zeit bekämpft wurde. Herausgeber von Novellensammlungen des In- und Auslandes und Urheber einer nachhaltig wirksamen Theorie der Novelle. 1911 erster deutscher Nobelpreisträger für Literatur. de Genealogisches V Karl, Philologe (1797-1855); M Julie Saaling (17881863); (verh.) 1) 1854 Margaretha Kugler (1834-1862), 2) Anna Schubart (1850-1930). Werke Verz. s. NDB 9, 102 u. Wilpert, 714. Literatur NDB 9; Wilpert; M. Schunicht, P. H. (Diss.), Münster 1957. Mai Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Röntgen, Wilhelm Conrad: 27. 3.1845 Lennep/Rheinland — 10. 2. 1923 München; Physiker
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    [...] de Professor für Physik in Straßburg 1876, Gießen 1879, von 1888-1900 in Würzburg, danach in München. Untersuchung des Kerr-Effektes, der Wärmeabsorption des Wasserdampfes, der physikalischen Eigenschaften der Kristalle. Nachweis der elektromagnetischen Wirkung der dielektrischen Polarisation (Röntgen-Strom) 1885. Entdeckung der Röntgenstrahlen in Würzburg 1895, von ihm X-Strahlen genannt, Klärung in seinen Abhandlungen 1895, 1896 und 1897, weiterer Fortschritt durch Ch. G. Barkla. Röntgen war erster Nobelpreisträger für Physik 1901. Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep seit 1932, Stiftung einer Röntgenplakette. de Werke Briefe an L. Zehnder, 1935. Literatur Lebensläufe Franken 4; H. Otremba/W. Gerlach, W. C. R., 1970; W. Beier, W. C. R., 1965. Fr Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Julius Grosse (1828-1902) Nachlass: Zum siebzigsten Geburtstag von Bodenstedt - BSB Grosseana Suppl. A.VII.1
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    [...] de Beschreibung Julius Waldemar Grosse (1828-1902) kam 1852 zum Kunststudium nach München. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Dichter und Nobelpreisträger Paul Heyse (1830-1914, Heyse-Archiv), gründete er 1856 die "Krokodile" (vgl. Cgm 6539), einen Münchner Dichterkreis, der sich einer klassizistisch-idealistischen Poetik verschrieben und bis 1883 Bestand hatte. Seit 1855 war Grosse Redakteur und Kunstkritiker bei diversen Zeitungen, seit 1890 wirkte er als Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung in Weimar. Literarisch trat er am erfolgreichsten mit Versepen, Novellen und Romanen hervor, z.B. "Der Wasunger Not" (1872), "Der getreue Ekkart" (1885). Aufschlussreich ist auch seine Autobiografie "Ursachen und Wirkungen" (1896). Als angesehener Hofrat und Professor verstarb Grosse 1902 am Gardasee. Das vorliegende Dokument stellt eine gedruckte Rezension Grosses zu einer literarischen Persönlichkeit im Umfeld der "Krokodile" dar: Friedrich Bodenstedt (1819-1892). Weitere Rezensionen finden sich im Nachlass zu Emanuel Geibel (1815-1884, A.VII.3) und Hermann Lingg (1820-1905, A.VII.7, vgl. a. Grosseana Suppl. 22 A.VII.8). Während Bodenstedt und Lingg zu ihrem 70. Geburtstag als Dichter von Grosse gefeiert werden, ist das Gedenkblatt zu Geibel ein persönlicher Nachruf auf den Verstorbenen. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 Beilage zur allgemeinen Zeitung Nr. 111, München, den 21. April 1889 [...]
  • Julius Grosse (1828-1902) Nachlass: Auswahl der Gedichte aus den Jahren 1847-1851 mit Einlage von zwei frühen Gedichten - BSB Grosseana Suppl. A.II.2
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    [...] de Beschreibung Julius Waldemar Grosse (1828-1902) kam 1852 zum Kunststudium nach München. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Dichter und Nobelpreisträger Paul Heyse (1830-1914, Heyse-Archiv), gründete er 1856 die "Krokodile" (vgl. Cgm 6539), einen Münchner Dichterkreis, der sich einer klassizistisch-idealistischen Poetik verschrieben und bis 1883 Bestand hatte. Seit 1855 war Grosse Redakteur und Kunstkritiker bei diversen Zeitungen, seit 1890 wirkte er als Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung in Weimar. Literarisch trat er am erfolgreichsten mit Versepen, Novellen und Romanen hervor, z.B. "Der Wasunger Not" (1872), "Der getreue Ekkart" (1885). Aufschlussreich ist auch seine Autobiografie "Ursachen und Wirkungen" (1896). Als angesehener Hofrat und Professor verstarb Grosse 1902 am Gardasee. Seine Lyrik besticht durch Formenvielfalt und imaginative Gestaltung. Die vorliegende gebundene Auswahl von Gedichten aus den Jahren 1847-1851 mit Einlage von zwei frühen Gedichten stammt wie das zweiteilige "Album für die Freunde" (1847/48, A.II.1.1 und A.II.1.2) aus der Frühzeit seiner lyrischen Schaffensphase. 21 Nummern sind darin dem Themenbereich der Natur gewidmet. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 [...]
  • Julius Grosse (1828-1902) Nachlass: Felsblumen und Epheuranken. Band 2 - BSB Grosseana Suppl. A.II.1.5
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    [...] de Beschreibung Julius Waldemar Grosse (1828-1902) kam 1852 zum Kunststudium nach München. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Dichter und Nobelpreisträger Paul Heyse (1830-1914, Heyse-Archiv), gründete er 1856 die "Krokodile" (vgl. Cgm 6539), einen Münchner Dichterkreis, der sich einer klassizistisch-idealistischen Poetik verschrieben und bis 1883 Bestand hatte. Seit 1855 war Grosse Redakteur und Kunstkritiker bei diversen Zeitungen, seit 1890 wirkte er als Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung in Weimar. Literarisch trat er am erfolgreichsten mit Versepen, Novellen und Romanen hervor, z.B. "Der Wasunger Not" (1872), "Der getreue Ekkart" (1885). Aufschlussreich ist auch seine Autobiografie "Ursachen und Wirkungen" (1896). Als angesehener Hofrat und Professor verstarb Grosse 1902 am Gardasee. Seine Lyrik besticht durch Formenvielfalt und imaginative Gestaltung. Die vorliegende zweibändige Gedichtfolge "Felsblumen und Epheuranken" von 1847 (Grosseana Suppl. 6 A.II.1.4 und 6 A.II.1.5) stammt wie das zweiteilige "Album für die Freunde" (1847/48, A.II.1.1 und A.II.1.2) aus der Frühzeit seiner lyrischen Schaffensphase. Sie enthält eigenhändige Korrekturen und Randverzierungen Grosses. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 [...]
  • Julius Grosse (1828-1902) Nachlass: Felsblumen und Epheuranken. Band 1 - BSB Grosseana Suppl. A.II.1.4
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    [...] de Beschreibung Julius Waldemar Grosse (1828-1902) kam 1852 zum Kunststudium nach München. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Dichter und Nobelpreisträger Paul Heyse (1830-1914, Heyse-Archiv), gründete er 1856 die "Krokodile" (vgl. Cgm 6539), einen Münchner Dichterkreis, der sich einer klassizistisch-idealistischen Poetik verschrieben und bis 1883 Bestand hatte. Seit 1855 war Grosse Redakteur und Kunstkritiker bei diversen Zeitungen, seit 1890 wirkte er als Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung in Weimar. Literarisch trat er am erfolgreichsten mit Versepen, Novellen und Romanen hervor, z.B. "Der Wasunger Not" (1872), "Der getreue Ekkart" (1885). Aufschlussreich ist auch seine Autobiografie "Ursachen und Wirkungen" (1896). Als angesehener Hofrat und Professor verstarb Grosse 1902 am Gardasee. Seine Lyrik besticht durch Formenvielfalt und imaginative Gestaltung. Die vorliegende zweibändige Gedichtfolge "Felsblumen und Epheuranken" von 1847 (Grosseana Suppl. 6 A.II.1.4 und 6 A.II.1.5) stammt wie das zweiteilige "Album für die Freunde" (1847/48, A.II.1.1 und A.II.1.2) aus der Frühzeit seiner lyrischen Schaffensphase. Sie enthält eigenhändige Korrekturen und Randverzierungen Grosses. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 [...]
  • Nachlass Ludwig Laistner (1845-1896) - Cgm 7065-7069
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    [...] diagnostiziertes Herzleiden wurde er wunschgemäß vom Vikariat befreit und konnte 1870 als Hauslehrer nach München gehen. Dort wurde er Mitglied im Dichterkreis „Die Krokodile“, der zwischen 1856 und 1883 bestand und sich einer klassizistisch-idealistischen Poetik verschrieben hatte (vgl. Cgm 6539). Mit einem der Gründer der „Krokodile“, dem späteren Nobelpreisträger Paul Heyse (1830–1914, Heyse-Archiv), gab er von 1884-1887 den „Neuen Deutschen Novellenschatz“ in 24 Bänden heraus. In Band 4 (1884) ist eine Novelle von Laistner selbst, „Bezauberte Welt“, enthalten. Für den „Novellenschatz des Auslandes“, den Paul Heyse mit Hermann Kurz von 1872–1876 herausgab, fertigte Laistner einige Übersetzungen aus [...]
  • Stark, Johannes: 15. 4. 1874 Schickenhof-Thannsüß b. Amberg/Opf — 21. 6. 1957 Gut Eppenstadt b. Traunstein; Physiker
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    [...] de In Regensburg Gymnasium. In München Studium der Mathematik und Physik. Professor für Experimentalphysik 1900 in Hannover, 1909 in Aachen, 1917 in Greifswald. Nobelpreis 1919. In Berlin 1933-1939 Präsident der „Physikalisch-Technischen Reichsanstalt" und der „Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft". Bahnbrechende Entdeckung des „Starkeffektes", 1813, daß die Spektrallinien von Atomen durch ein elektrisches Feld in mehrere Linien aufgespalten werden. de Genealogisches V Georg, Landwirt. Werke Literatur H. Schiekofer, Vom Oberpfälzer Dorfbuben zum Nobelpreisträger in: O 45, 1957; G. Benker, Heimat Oberpfalz, 1965. Ra Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Heinz Piontek (1925-2003) Nachlass: Der übereinstimmende Grund. Poesie auf den Spuren der Physiker - BSB Ana 465 A.11a.6
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    [...] de Beschreibung Der in Oberschlesien geborene und in München lebende, mehrfach ausgezeichnete Autor Heinz Piontek (1925-2003) prägte mit seinem fast alle Literaturgattungen umspannenden Werk nicht nur die deutsche Nachkriegsliteratur, sondern machte sich auch als Übersetzer und Herausgeber einen Namen. Seine Gedichte wurden in 24 Sprachen übersetzt und fanden Eingang in Schulbücher sowie in- und ausländische Anthologien. Das vorliegende Typoskript beinhaltet poetologische Überlegungen Pionteks zur modernen Physik, u.a. zum Astrophysiker und Kosmologen Stephen W. Hawking (geb. 1942), der Papst Johannes Paul II. (1920-2005) 1981 bei einem Kongress für Physiker und Kosmologen begegnet war. Vorangestellt ist das Gedicht "An die Schüler Heisenbergs", ein Anfang der 1960er-Jahre entstandener Beitrag zum "großen Schisma" (Enzensberger) zwischen Poesie und Naturwissenschaft. Für den Physiker und Nobelpreisträger Werner Karl Heisenberg (1901-1976) galt, dass auch die mathematischen Formeln "nicht mehr die Natur, sondern unsere Kenntnis von der Natur ab[bilden]". Natur sei das, was wir als Natur sehen. Pionteks Rede vom "übereinstimmenden Grund" stellt eine Annäherung der naturwissenschaftlichen und der poetischen Seite insofern dar, als in der Beschreibung bzw. Interpretation des Gegenstands der gemeinsame Grund bestehen würde. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 Manuskript [...]