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  • Nachlass von Friedrich Rückert (Landesbibliothek Coburg)
  • Nachlass von Friedrich Rückert (Bayerische Staatsbibliothek)
  • Rückert, Friedrich: 16. 5. 1788 Schweinfurt — 31. 1. 1866 Neuses; Orientalist und Dichter
  • Nachlass von Friedrich Rückert (Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg)
  • Nachlass von Friedrich Rückert (Stadtarchiv und Stadtbibliothek Schweinfurt)
  • Autorenporträt zu Friedrich Rückert
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    [...] de Beschreibung Rückerts Familie zieht 1792 nach Oberlauringen, wo der Vater als Amtmann am freiherrlich Truchseßschen Justiz- und Kameralamt tätig ist. Friedrich Rückert erhält in der Dorfschule bzw. beim Ortsgeistlichen Unterricht und wird ab 1802 Schüler am Schweinfurter Gymnasium, das er drei Jahre später mit sehr gutem Abschluss verlässt. Auf väterlichen Wunsch studiert er in Würzburg ein Semester Jura, bevor er zur Philologie und Philosophie wechselt und u.a. durch Heinrich Voß dem Jüngeren entscheidende Anregungen für seine Sprachstudien erhält. 118557211 Jean Paul Rückert bereist Italien, wo er im Kreise deutscher Künstler verkehrt; im Frühjahr 1818 trifft er in Rom auch mit dem späteren bayrischen König Ludwig I. zusammen. Bevor er aber nach Ebern zurückkehrt, begegnet er dem Wiener Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall, der ihn für Dichtung und Sprache des Orients begeistert. In der Folgezeit entstehen so zahlreiche Übersetzungen – Rückert zieht nach Coburg, um die dortige herzogliche Hofbibliothek zu konsultieren, und gibt in der Anthologie Östliche Rosen (1822) der persischen Poesie nachempfundene Gedichte heraus. Durch seine Übertragung von Gedichten des größten persisch schreibenden mystischen Dichters des Islam, Dschelāladdīn Rūmī, macht er die bereits von Friedrich von Schlegel nachempfundene, vorherrschende orientalische Gedichtform der Ghasele populär. Rückert wird ab 1826 Professor für Orientalistik in Erlangen, wo er fortan mit seiner Frau, mit der er 10 Kinder hat, lebt. Zwei von ihnen sterben relativ früh, weshalb er 1834 mit der Abfassung von über 400 Kindertotenliedern beginnt, von denen einige später Gustav Mahler vertonen wird. Ab 1836 erscheinen die Gesammelten Gedichte in vier Bänden, ebenso Rückerts großes sechsbändiges Lehrgedicht Die Weisheit des Brahmanen, eine in klassischen Alexandrinern gehaltene Ansammlung östlicher Gottes- und Lebensweisheit in Sprüchen, Fabeln und Erzählungen. Rückert kann von seiner verwitweten Schwiegermutter das Gut Neuses bei Coburg erwerben und bekommt im März 1841 ein attraktives Lehrangebot aus Berlin. Zum Geheimen Regierungsrat und Professor der orientalischen Sprachen ernannt, kann sich Rückert allerdings nicht mit dem Leben in Berlin anfreunden – er verbringt die meiste Zeit auf dem Gut in Neuses, wohin er 1848 endgültig übersiedelt. [...]
  • Friedrich Rückert (1788-1866); Orientalist, Dichter
  • Autorenporträt zu Ludwig Laistner
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    [...] de Beschreibung 11853811X Emanuel Geibel 118550772 Paul Heyse Besonders hervorzuheben sind seine Übertragungen mittellateinischer Vagantenlieder unter dem Titel Golias (1879) sowie seine Erforschungen zur Sagendichtung: Aufsteigende Nebel z.B. werden von ihm als das Kochen der Zwerge interpretiert (Nebelsagen, 1879). Zu seinen eigenen Schöpfungen sind u.a. sein episches Gedicht Barbarossas Brautwerber. Eine Wirtemberger Sage (1875) und die Novellen aus alter Zeit (1882) zu nennen. 118603817 Friedrich Rückert [...]
  • Autorenporträt zu Friedrich Gottlob Wetzel
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    [...] de Beschreibung 118610937 Gotthilf Heinrich Schubert Nach Jahren unsteten Wanderns durch Sachsen, finanziell unterstützt von seinem Freund Schubert und dem Theologen Conrad Benjamin Meißner, wird Wetzel 1805 in Erfurt zum Dr. med. promoviert. Er verheiratet sich mit der Schwester eines Studienfreundes und nimmt seinen Wohnsitz in Dresden. Schriftstellerische Lohnarbeit steht dabei neben ärztlichem Praktizieren: Wetzel liefert sowohl kritisch-polemische Beiträge zur Dresdner Abendzeitung als auch zahlreiche satirische Gedichte für Adam Müllers und Heinrich von Kleists Zeitschrift Phöbus (1808); an Leo von Seckendorffs und J. L. Stolls herausgegebenen Prometheus wirkt er ebenso mit und bleibt noch Kleists späteren publizistischen Unternehmungen verbunden (Mitarbeiterschaft an seinen Berliner Abendblättern, 1810). Zur Besserung seiner äußeren Notlage tragen diese gering honorierten Arbeiten allerdings kaum bei, so dass er sich mehrmals gezwungen sieht, sich als Arzt zu verdingen. Am 4. Dezember 1809 reist Wetzel schließlich nach Nürnberg ab, um eine durch Schubert vermittelte Stelle bei der Redaktion des Nürnberger Allgemeinen Correspondenten von und für Deutschland anzutreten. 118552465 E. T. A. Hoffmann 118603817 Friedrich Rückert 118557211 Jean Paul In die Literaturgeschichte ist Friedrich Gottlob Wetzel als mutmaßlicher Verfasser der pseudonym veröffentlichten Nachtwachen des Bonaventura (1804) eingegangen. Sein Grab liegt auf dem ehemaligen Friedhof am Oberen Stephansberg in Bamberg. [...]