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  • Zentrale Infanterieschule der Reichswehr, München
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    [...] de Die Zentrale Infanterieschule in München, eröffnet am 27. Mai 1920, gehörte zu den Waffenschulen, an denen die Reichswehr während der Weimarer Republik ihre Offizieranwärter ausbildete, hier für die Infanterie-, Kraftfahr- und Pioniertruppe. Wegen ihrer Beteilung am Hitlerputsch wurde sie 1924 nach Ohrdruf in Thüringen, schließlich 1926 nach Dresden verlegt. In München verblieb als nunmehr eigenständige Waffenschule die Pionierschule (bis 1936). de Die Offizierausbildung in der Reichswehr Die Bestimmungen des Versailler Vertrages ließen nach 1919 in Deutschland nur noch eine Ausbildung von Truppenoffizieren zu. Eine Generalstabsausbildung war ausdrücklich untersagt. Die Waffenschulen waren deshalb die höchsten Ausbildungseinrichtungen der Reichswehr. Die Auswahl und Einstellung von Offizieranwärtern mit der Voraussetzung Abitur oder einem vergleichbaren Bildungsabschluss lag in den Händen der Regimentskommandeure. Damit war auch in der Weimarer Republik weitgehend sichergestellt, dass der Offiziernachwuchs aus den sog. "erwünschten Kreisen" rekrutiert werden konnte. Nach 15-18 Monaten Dienst bei ihren Stammtruppenteilen und bestandener Offizieranwärterprüfung folgte die zweijährige Ausbildung an der Schule der jeweiligen Waffengattung. Das erste Ausbildungsjahr wurde mit der Fähnrichsprüfung, das zweite Jahr mit der Offizierprüfung abgeschlossen. Die Zentrale Infanterieschule in München 2215 München Beteiligung am Hitlerputsch und Verlegung der Schule 1923/24 118574841 Erich Ludendorff 118551655 Adolf Hitler 121476162 Gerhard Roßbach 118612603 Hans von Seeckt 118619268 Gustav Stresemann In einer gut vorbereiteten Überrumpelungsaktion gelang es den Putschisten am Abend des 8. November 1923, den Schulkommandeur festzusetzen und 20 Stammoffiziere sowie 80 anwesende Offizieranwärter als "Sturmkolonne Ludendorff" aktiv für ihren Umsturzversuch in Marsch zu setzen. Nach der Niederschlagung des Putsches wurden die Lehrgänge deshalb unterbrochen, der Schulkommandeur wie die beteiligten Stammoffiziere entlassen. In einem Seitenflügel der Schule fand 1924 der sog. Hitler-Ludendorff-Prozess gegen die Führer des Hitlerputsches statt. Nach zeitweiliger Verlegung auf den thüringischen Truppenübungsplatz Ohrdruf verurteilte Seeckt bei seinem ersten Besuch nach dem Putschversuch am 2. Mai 1924 in einem Strafappell das Verhalten der Beteiligten nochmals scharf. 1926 wurde die Infanterieschule endgültig nach Dresden verlegt. In München verblieb eine davon abgekoppelte Pionierschule. Am 1. Mai 1935 in Pionierschule I umbenannt, wurde sie am 1. Oktober 1936 nach Berlin-Karlshorst verlegt. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Geßler, Otto Karl: 6. 2.1875 Ludwigsburg/Württ — 24. 3.1955 All- Lindenberg/AUgäu; Reichswehrminister
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    [...] de Nach Jurastudium, verschiedene Stellungen im bayerischen Justizdienst. 1904 Dritter Staatsanwalt in Straubing. 1905 Gewerberichter in München. 1910 Erster rechtskundiger Bürgermeister in Regensburg. 1913 Oberbürgermeister in Nürnberg. 1918 Mitbegründer der „Deutschen Demokratischen Partei" in Nürnberg. 1920-1928 Reichs wehr minister. Mit Seeckt maßgeblich am Aufbau der Reichswehr beteiligt. 1928 Rücktritt, da Eigenmächtigkeiten untergebener Organe („Phoebus-Affäre") bei ihm keine Billigung fanden. Seit 1927 parteilos. Bis 1933 mehrere öffentliche Ämter. Während der Ereignisse um den 20. Juli 1944 Verhaftung und KZ (Ravensbrück). 1949-1955 Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, 1950-1952 auch des Deutschen Roten Kreuzes. de Genealogisches V Liberat, württ, Berufsoffizier (* 1844); M Karoline Späth; (verh.) 1903 Maria Helmschrott (†  1954). Werke u. a. „Der Aufbau d. neuen Wehrmacht, in: Zehn Jahre dt. Gesch. 1918-28"; „Die Träger d. Reichsgewalt", 1931; „Auf d. Nürnberger Bürgermeisterstuhl im Weltkrieg 1914-1918", in: Festgabe f. S.K.H. Kronprinz Rupprecht, 1954; „Reichswehrpolitik in d. Weimarer Zeit", hrsg. v. K. Sendtner, 1958. Literatur NDB 6; BWB 1; H. J. Gordon, Die Reichswehr und d. Weimarer Republik 1919-26, 1959; GNM-FS, 1978. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Einnahme Münchens durch Reichswehr- und Freikorpseinheiten, Anfang Mai 1919
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    [...] de Einnahme Münchens durch Reichswehr- und Freikorpseinheiten, Anfang Mai 1919 Morden im Luitpoldgymnasium am 30. April Freikorpseinheiten Rote Armee Ministerpräsident Hoffmann Zum Digitalisat [...]
  • Feurjo! 1919
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    [...] de Beschreibung Zwischen Juli und Oktober 1919 erschien in einer Auflage von bis zu 100.000 Stück das antibolschewistische Wochenblatt "Feurjo". Ihr Herausgeber war der "Heimatdienst Bayern für Ordnung, Recht und Aufbau", der von der bayerischen Abteilung der Reichswehr, dem Aktionsauschuss der bürgerlichen politischen Parteien, dem regionalen "Bürgerrat" und verschiedenen Wirtschaftsverbänden getragen wurde. Sie warben für den Eintritt in die Einwohnerwehren und eine Organisation des Bürgertums in Bürgerräten. Wie ihr Titel bereits andeutet, sah "Feurjo" seine Hauptaufgabe darin, vor der Gefahr eines von "landfremden Elementen" verursachten bolschewistischen Flächenbrandes zu warnen. Als abschreckendes Beispiel wurde dabei in einer ihrer ersten Ausgaben die Münchener Räterepublik angeführt, wobei dem Leser vorrangig die Folgen der von dieser verursachten Misswirtschaft vor Augen geführt werden. Diese belief sich nach Angaben des Blattes auf einen finanziellen Schaden von 200 Millionen Mark, die von der Lebensmittelversorgung abgeschnittene Stadt München sei nur knapp einer Hungerkrise entgangen. Langfristig sei die bayerische Wirtschaft durch von Mitgliedern der Räterepublik angefertigte Geldscheinfälschungen und den Vertrauensverlust auswärtiger Handelspartner in den Geschäftsstandort München geschädigt worden. Ausgeklammert in dieser Darstellung werden freilich die verheerenden Auswirkungen, die der Erste Weltkrieg auf das Wirtschaftsleben der Stadt hatte. Datum: 2018 Daniel Rittenauer CC0 [...]
    [...] neue Wehrmacht da ja die Reichswehr als Schutzmacht der Qrönuna Vorbedingung zur Entwicklung eines erfolgreichen Wirtschaftslebens ist Und gerade deshalb geVkN sich ReichSseinde und Reichswehrfeinde die Hand im Kampfe gegen [...]
    [...] Um die Reichswehr inem Mitarbeiter des Pariser Matin gegenüber hat sich Noske der Reichswehr minister folgendermasten geäustert Ich brauche die ganze heute noch unter Waffen stehende Reichswehr um den [...]
    [...] Weg zu Deutschlands Zukunft ist daher nur gangbar unter dem Schilde der Reichswehr Meldungen bei allen Werbestellen der Reichswehr NWMIWI Sie veepsl W1als Empfänger W1der Zeitschrift zu ns W1Sie sollen nur [...]
    [...] Weg zu Deutschlands Zukunft ist daher nur gangbar unter dem Schilde der Reichswehr Meldungen bei allen Werbestellen der Reichswehr HÄmat tenjKöayrm MSM wenn der innere Aufbau unserer Heimat nicht gelingt [...]
  • Reichswehr-Gruppenkommando 4, 1919-1921
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    [...] de Nach dem Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr (6. März 1919) am 11. Mai 1919 in Bayern entstandene höchste Kommandobehörde, der alle in Bayern stationierten Einheiten der vorläufigen Reichswehr unterstellt waren. Das Reichswehrgruppenkommando löste das bayerische Armeekommando ab. Oberbefehlshaber wurde Generalmajor Ritter Arnold von Möhl (1867-1944), Sitz war das ehemalige Kriegsministerium in der Münchner Ludwig-/Schönfeldstraße. Das Kommando ging 1921 auf den Wehrkreis VII der Reichswehr in Bayern über. de Entstehung des Reichswehrgruppenkommandos 4 2215 Münchens Gliederung 117080764 Arnold von Möhl Reduzierung und Verteilung der Brigaden Um die endgültige Heeresstärke zu erreichen, wurde am 30. September 1919 die 1. bayer. Reichswehrbrigade 22 aufgelöst und ihr Personal auf die verbliebenen drei Brigaden aufgeteilt. Für die bayerischen Reichswehrbrigaden hatte dies zudem zur Folge, dass die Unterscheidung zwischen großer und kleiner Brigade wegfiel und die etatmäßige Stärke der drei bayerischen Reichswehrbrigaden nun mit je 8.987 Mann angegeben wurde. Dem gegenüber betrugen die Iststärken der bayerischen Brigaden am 1. Oktober 1919 11.039 Mann bei der Schützenbrigade 21, 5.786 Mann bei der Reichswehrbrigade 23 und 6.409 Mann bei der Reichswehrbrigade 24. Es war damit möglich, die Schützenbrigade 21 durch Abgabe von Truppen an die beiden anderen bayerischen Reichswehrbrigaden auf die erforderliche Etatstärke zu bringen und damit die gewünschten Anforderungen zu erfüllen. Umbenennung des Reichswehrgruppenkommandos 4 in Wehrkreiskommando VII Mit Ablauf des Gesetzes zur Bildung einer vorläufigen Reichswehr am 31. März 1920 trat an dessen Stelle ab dem 1. April das so genannte Übergangsheer, welches eine Truppenstärke von 200.000 Mann hatte. Technisch wurde diese Truppenreduzierung so gehandhabt, dass zwei bis drei bisherige Reichswehrbrigaden zu einer Brigade gleichen Typs verschmolzen wurden. Grundsätzlich waren für jede Brigade vorgesehen: Zwei Infanterie-Regimenter zu je 3 Bataillonen, ein Kavallerie-Regiment zu 3 Eskadrons und eine Kavallerie-Maschinengewehrabteilung, ein Artillerie-Regiment zu 3 Abteilungen, ein Pionierbataillon, je eine Nachrichten- und Kraftfahrabteilung, eine Sanitätskompanie und ein Staffelstab mit 4 Feldkolonnen. Ein teilweises Abweichen von dieser normalen Brigadegliederung wurde jedoch nötig, um Bayern (und einige andere Länder) bei dieser Heeresverminderung nicht zu benachteiligen. Aufgrund dieses Plans wurden aus den bestehenden 43 Reichswehrbrigaden nun 20 Brigaden gebildet, von denen auf Bayern drei entfielen. Das "Reichswehrgruppenkommando 4" wurde zeitgleich in "Wehrkreiskommando VII" umbenannt. Es blieb weiterhin dem Reichswehrministerium unmittelbar unterstellt. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim [...]
  • Reichswehr in Bayern
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    [...] de Nach der Auflösung der Truppen bei Kriegsende 1918 entstand im Frühjahr 1919 zunächst die vorläufige Reichswehr mit 420.000 Mann. Erst der Versailler Vertrag schuf die endgültigen Rahmenbedingungen für die zukünftige Berufsarmee mit einer Höchststärke von 100.000 Mann. Die Weimarer Reichsverfassung und das Wehrgesetz vom 23. März 1921 setzten diese Bedingungen um und beendeten zugleich die Militärhoheit der Länder. Sachsen, Württemberg, Baden und Bayern behielten jedoch gemäß Wehrgesetz eine gewisse Selbständigkeit, und da der Wehrkreis VII das Gebiet des Freistaats (ohne die Pfalz) umfasste, sprach man bei der landsmannschaftlich geschlossenen 7. (bayerischen) Division weiterhin von der "bayerischen Reichswehr". Sie ging erst 1924 endgültig in der Reichswehr auf. de Die Bayerische Armee am Ende des Ersten Weltkrieges 2215 München Besonderheiten der "Bayerischen" Reichswehr in der "Deutschen" Reichswehr 119495279 Franz Xaver Ritter von Epp 117080764 Arnold von Möhl Der Abbau der Truppen vollzog sich analog zur Heeresverminderung im übrigen Reich. Bis zum 1. April 1920 wurde die "vorläufige Reichswehr" auf 200.000 Mann reduziert. Über den Zwischenschritt 150.000 im Oktober 1920 wurde bis 1. Januar 1921 die endgültige Heeresstärke von 100.000 Mann erreicht. Die Bildung der "Deutschen" Reichswehr war damit immer unmittelbar auch mit der Entstehung der "Bayerischen" Reichswehr verknüpft [...]
    [...] in den Landesfarben an Mütze und Stahlhelm sowie in ebensolchen Wimpeln an den Lanzen der Reiter-Regimenter deutlich. Die Kleidung der Reichswehr war, von geringfügigen Änderungen abgesehen, die gleiche wie die der "vorläufigen Reichswehr". Die Uniform des Reichsheeres blieb so im Wesentlichen bis zur Einführung der Feldbluse 1933 unverändert. Bedeutung der "Bayerischen" Reichswehr für die bayerische Innenpolitik der frühen 1920er Jahre 119446901 Gustav von Kahr Machtprobe mit Berlin 1923 Dies kam deutlich in der Herbstkrise des Jahres 1923 zum Ausdruck, als die bayerische Regierung durch die Verpflichtung ihrer 7. (bayer.) Division besonderen innenpolitischen Druck auf die Reichsregierung ausübte. Dabei nahm sie billigend die Gefahr einer Spaltung der Reichswehr oder sogar eines Bürgerkrieges in Kauf. 128549769 Otto von Lossow 118612603 Hans von Seeckt Integration der "Bayerischen" Reichswehr 116652004 Friedrich Kreß von Kressenstein Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Will, Paul
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    [...] de Will, Paul - * 16. 08. 1888 Neuhaus an der Pegnitz/BAEschenbach (Mittelfranken), † 29. 09. 1968 Nürnberg. de * 16. 08. 1888 Neuhaus an der Pegnitz/BAEschenbach (Mittelfranken), † 29. 09. 1968 Nürnberg. 1895 – 1897 Volksschule in Kulmbach, 1897 – 1899 Volksschule in Nürnberg, 1899 – 1902 Humanistisches Gymnasium in Nürnberg, 1902 – 1908 Realgymnasium in Nürnberg, 1908 Abitur, 03. 08. 1908 Eintritt in das 14. bayerische Infanterie-Regiment "Hartmann" (Nürnberg) als Zweijährig-Freiwilliger und Fahnenjunker, 21. 12. 1908 Unteroffizier, 26. 03. 1909 Fähnrich, 1909 – 30. 09. 1910 kommandiert zur Kriegsschule München, 23. 10. 1910 Leutnant. Ab 03. 08. 1914 mit dem Regiment im Feld, 01. 06. 1915 Oberleutnant, 04. 01. 1916 nach Erkrankung als (vorübergehend) garnisonsdienstfähig (g. v.) aus dem Reservelazarett Amberg entlassen, dann bei dem I. Ersatz-Bataillons des 14. bayerischen Infanterie-Regiments versetzt, 07. 07. 1916 mit dem 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment ins Feld, Febr. – Mai 1917 zur Armeeausbildungsgruppe V bzw. als Nachrichtenoffizier (1. Ordonnanzoffizier) zum Stab der 20. Bayerischen Infanterie-Brigade kommandiert, dann Kompanie- und beauftr. Bataillonsführer im 6., 8. und ab Aug. 1918 im 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. 13. 12. 1918 als Adjutant zur Linienkommandantur K 2 (Nürnberg) versetzt, 17. 03. 1919 zur Linienkommandantur K 2 kommandiert im Etat des 14. Bayerischen Infanterie-Regiments, 17. 06. 1919 auf telefonische Anweisung des Generalkommandos des III. Armeekorps zu diesem rücküberwiesen und mit der Aufstellung einer Wehrkompanie in Fürth beauftragt, 24. 06. 1919 Führer der 1. Kompanie des Wehrbataillons Nürnberg-Fürth, 22. 08. 1919 Hauptmann (überzählig mit Patent vom 18. 08. 1918, 11. 10. 1919 Patent vom 27. 01. 1918 erhalten), 25. 10. 1919 durch Verfügung der Reichswehrbrigade 24 zum 5. bayerischen Reichswehr-Infanterie-Regiment 47 versetzt, 29. 10. 1919 dort und mit den Geschäften des Hauptmanns bei dem Stabe beauftragt, zeitweise auch Bataillonsadjutant und Kompanieführer. 23. 08. 1920 Übertritt zur staatlichen Polizeiwehr (spätere Landespolizei) Nürnberg-Fürth als Polizeihauptmann (mit Patent vom 27. 01. 1918), zeitweise Hundertschaftsführer, 1929 – 31. 01. 1933 als Abschnittsführer kommandiert zur Schutzpolizei Nürnberg-Fürth, 01. 02. 1933 Chef der Schutzpolizei (Bereitschaftspolizei) Zweibrücken (ab 19. 05. 1933 Landespolizei), 01. 04. 1933 Polizeimajor (später umernannt zum Major der Landespolizei), 1933 nach Auflösung der Landespolizeikommandantur Zweibrücken zur Gendarmerie- und Polizeischule (später Polizeihauptschule) Fürstenfeldbruck versetzt, dort Lehrabteilungsführer und Major bei dem Stabe. 01. 04. 1935 – 01. 05. 1938 (bis 10. 12. 1935 m. W. d. G. b.) Kommandeur der Schutzpolizei Nürnberg-Fürth, 11. 12 [...]
  • Michaelis, Rudolf
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    [...] de Michaelis, Rudolf - * 12. 03. 1902 Magdeburg, † 22. 01. 1945 München (gefallen); evang., 1938 gottgl. de * 12. 03. 1902 Magdeburg, † 22. 01. 1945 München (gefallen); evang., 1938 gottgl. 1908 – 1913 Bürgerschule in Magdeburg, 1913 – März 1916 Mittelschule in Hecklingen (Anhalt), April 1916 – Mai 1918 kaufmännische Lehre bei den Elektrizitätswerken Staßfurt mit gleichzeitigem Besuch einer kaufmännischen Fachschule, 1917 – Herbst 1923 führendes Mitglied der Deutschen Pfadfinder-Bewegung, Mai – Dez. 1918 freiwillig als Pfadfinder in den besetzten Gebieten Brüssel und Antwerpen, 1919/20 Unteroffiziersschule in Marienwerder und Angehöriger der Marinebrigade Ehrhardt, 1921 – 1925 Besuch einer Maschinenbauschule und Praktikant in der Elektrobranche, Juli 1925 – Aug. 1927 als Ingenieur in der Industrie tätig, Aug. 1927 Inhaber eines Ingenieurbüros in Staßfurt. 01. 07. – 01. 09. 1933 mit der Führung der SA-Untergruppe Magdeburg-Anhalt beauftragt, 01. 09. 1933 SA-Oberführer, 01. 09. – 14. 09. 1933 Führer der SA-Brigade Magdeburg-Süd-Anhalt, 15. 09. 1933 – 01. 08. 1934 Führer der SA-Brigade 39 "Magdeburg-Süd-Anhalt", 01. 10. 1934 – 31. 10. 1937 Abteilungschef der Abteilung "Körperliche Ertüchtigung" im Amt Kampfspiele der Obersten SA-Führung (München), 09. 11. 1934 SA-Brigadeführer, 01. 11. 1937 – 30. 06. 1938 Chef des Amts für körperliche Ertüchtigung der Obersten SA-Führung (München), 01. 07. 1938 – 22. 01. 1945 Stabsführer der SA-Gruppe Hochland (München), 09. 11. 1938 SA-Gruppenführer, Sept. 1939 – April 1940 zugleich vertrw. Führer der SA-Gruppe Franken, ab 1940 Kriegsdienst (Frankreich, Serbien, Rußland), Oberleutnant d. R. in einem Gebirgsjäger-Regiment. Aug. 1923 NSDAP, Sept. – Dez. 1923 Schwarze Reichswehr, 1924 Führer des nationalsozialistischen Kampfbundes Treuschar Lützow, 1925 Wiedereintritt in die NSDAP, 1925 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Staßfurt, Jan. 1929 SA-Sturmführer, Febr. 1930 – Juli 1931 Stadtverordneter in Staßfurt, April 1930 – Aug. 1934 Führer der SA in Anhalt, 01. 07. 1932 SA-Standartenführer, 01. 07. 1932 – 30. 06. 1933 Führer der SA-Standarte 93, Juli 1932 – 22. 01. 1945 MdR. Q.: Lilla, Statisten Nr. 708.Bildnachweis: Reichstagshandbuch 1932, S. 294 (-❭ Digitalisat) Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Klein, Emil
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    [...] für die NSDAP aktiv, 1921/22 kurzzeitig Mitglied des Bundes Oberland, Zeitfreiwilliger bei der "Schwarzen Reichswehr" (Infanterie-Regiment 19), 28. 09. 1922 SA (Nr. 4.631), bis Nov. 1923 Angehöriger der 1. Kompanie des SA-Regiments "München", 1924/25 Kassenwart der GVG, 24.9.1925 Wiedereintritt in die NSDAP (Nr. 47.014), 1927 HJ, 1928 – Nov. 1932 Führer der HJ München bzw. Südbayern, von Reichsjugendführer Baldur v. Schirach vorübergehend der Stellung enthoben, 03. 01. 1933 HJ-Gebietsführer z. b. V. der Reichsjugendführung, 1934/35 Leiter des HJ-Aufmarschs bei dem Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg, 1935 Gründer der HJ-Hochlandlager, 1934 – 1945 Herausgeber der Jugendzeitschrift [...]
  • Reichenau, Walther v.
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    [...] de Reichenau, Walther v. - * 08. 10. 1884 Karlsruhe, † 17. 01. 1942 Poltawa (Ukraine). de * 08. 10. 1884 Karlsruhe, † 17. 01. 1942 Poltawa (Ukraine). 1903 Abitur, 1903 Eintritt in das preußische 1. Garde-Feldartillerie-Regiment (Berlin), 1904 Leutnant (mit Patent vom 19. 08. 1903), Besuch der Kriegsakademie, 1910 Reise nach Südamerika, 18. 08. 1912 Oberleutnant, 1913 Studienreise in die USA, 1914 – 1915 Regimentsadjutant des 1. Garde-Reserve-Feldartillerie-Regiments (Ostfront), 28. 11. 1914 Hauptmann, 1915 Kommandierung in den Generalstab des Feldheeres, danach 2. Generalstabsoffizier der 47. Reservedivision und 1. Generalstabsoffizier der 7. Kavallerie-Schützendivision (Galizien, Litauen, Flandern, Frankreich). 25. 11. 1918 – 1919 Generalstabsoffizier des Grenzschutzkommandos bei dem VI. Armeekorps (Breslau), 1919 Übernahme in die Reichswehr, 1919 – 1921 im Generalstab des Grenzschutzkommandos IV (Kolberg), 1921 – 1923 Führer einer Maschinengewehr-Kompanie in Münster, 01. 07. 1923 Major, 1923 – 1926 im Stab der 3. Division (Berlin), 1926 – 1927 im Stab des Heeresgruppenkommandos 1 (Berlin), 1927 – 1929 Kommandeur der 5. Nachrichtenabteilung (Cannstadt b. Stuttgart), 01. 04. 1929 Oberstleutnant, 1929 – 1931 Chef des Stabes der Inspektion der Nachrichtentruppen im Reichswehrministerium (Berlin), 1931 – 1933 Chef des Stabes der 1. Division und des Befehlshabers im Wehrkreis I (Königsberg), 01. 02. 1932 Oberst. 01. 02. 1933 – 30. 09. 1935 Chef des Ministeramtes (ab 13. 02. 1934 Wehrmachtsamt) im Reichswehrministerium (1935 Reichskriegsministerium) und Mitglied des Reichsverteidigungsausschusses, 01. 02. 1934 Generalmajor, 01.10.1935 Generalleutnant, 01. 10. 1935 – 04. 02. 1938 Kommandierender General des VII. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis VII (München), 01. 10. 1936 General der Artillerie, 04. 02. 1938 – 1939 Oberbefehlshaber der Gruppe 4 (Leipzig). März – Okt. 1939 Oberbefehlshaber der 10. Armee (in der CSR/Protektorat und Polen), 01. 10. 1939 Generaloberst, 10. 10. 1939 – 05. 01. 1942 Oberbefehlshaber der 6. Armee (Belgien, Frankreich, UdSSR), 19. 07. 1940 Generalfeldmarschall, 03. 12. 1941 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd (UdSSR), Berufung zum Oberbefehlshaber des Heeres abgelehnt, nach einem am 15. 01. 1942 erlittenen Schlaganfall auf dem Rückflug in die Heimat verstorben. 1934 – 1936 Mitglied des Präsidiums des Organisationskomitees der IV. Olympischen Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen, 02. – 07. 07. 1935 Führer der deutschen Mannschaft bei dem internationalen Wettbewerb im modernen Fünfkampf in Budapest, 03. 02. 1938 – 17. 01. 1942 Mitglied des IOC, 07. 02. 1939 Mitglied des Deutschen Olympischen Ausschusses (zur Vorbereitung Deutschlands an den Olympischen Spielen 1940 in St. Moritz und Helsinki). Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim [...]