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  • Roter Terror, 1919
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    [...] de Als "Roter Terror" werden die Gewaltakte von Anhängern der Zweiten Münchner Räterepublik (13. April-1. Mai 1919) bezeichnet. Als Inbegriff dieser Maßnahmen gelten die Erschießungen von zehn Gefangenen im Münchner Luitpoldgymnasium am 30. April 1919. Von der Gegenpropaganda massiv überzeichnet, wirkten die Verbrechen der Räterepublik auf die bayerische Republik traumatisierender als der "Weiße Terror" der Regierungstruppen. de Vorgeschichte 118529706 Kurt Eisners 2215 München 32732 Bamberg Gewaltmaßnahmen der Räteregierung Die Münchner Räteregierung verfügte nur über eine vergleichsweise schwache Basis und über beschränkte Machtmittel. Die Abschnürung der Stadt führte zudem zu einem Mangel an Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen. Um den Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, kam es zu Konfiskationen sowie zur Öffnung von Banksafes und zur Beschlagnahme von Bargeldbeständen, wobei allerdings vielfach Empfangsbescheinigungen ausgestellt wurden. Auch Waffenbestände wurden eingezogen, um damit die im Aufbau befindliche Rote Armee auszustatten. Diese diente nicht nur der Verteidigung gegen Angriffe von außen, sondern fungierte zugleich als Drohkulisse nach innen. Die nahezu vollständige Unterdrückung der Presse bezweckte die Ausschaltung der gegnerischen Propaganda. 133694720 Ernst Lacher 140195130 Wilhelm Weinberger Die Morde im Luitpoldgymnasium Als Inbegriff des Roten Terrors gelten die "Geiselerschießungen" im Luitpold-Gymnasium, das besonders radikalen Räterepublikanern als Stützpunkt diente. Die dort untergebrachten Gefangenen waren zum Teil bei der Zerschlagung der gegenrevolutionären Thule-Gesellschaft festgenommen worden. Unter den Häftlingen befanden sich aber auch Angehörige der Regierungstruppen sowie Zivilisten, die wegen Waffenbesitzes oder aufgrund von Denunziationen aufgegriffen worden waren. 123563739 Rudolf Egelhofer 133669009 Haila Gräfin von Westarp 139979328 Friedrich Wilhelm Freiherr von Seydlitz 116130865 Ernst Berger Fazit Die in der Phase der zweiten Räterepublik feststellbaren Übergriffe gegen die Bevölkerung waren oft unkoordinierte [...]
    [...] Gewalttaten werden als "Weißer Terror" bezeichnet. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • „Roter Terror“, Generalstreik und Truppenschau, April 1919
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    [...] de „Roter Terror“, Generalstreik und Truppenschau, April 1919 zweite Münchner Räteregierung Roten Armee Zum Digitalisat des Fotos der Truppenschau in der Münchner Ludwigstraße [...]
  • Weißer Terror, 1919
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    [...] de Im öffentlichen Schlagabtausch der nachrevolutionären Kämpfe in Deutschland kennzeichneten die Formulierungen "roter/weißer Terror" die wechselseitigen Schuldzuweisungen zwischen revolutionären und gegenrevolutionären Kräften. Mit "weißem Terror" waren hier in erster Linie die Vorgänge in München nach der Niederschlagung der Räterepublik durch Regierungstruppen und Freikorps gemeint, die durch Gewaltakte und Willkür gegen echte wie vermeintliche Unterstützer der Linken geprägt waren. de Revolution-Gegenrevolution-Terror Die nachrevolutionären Kämpfe in Deutschland waren seit der Niederschlagung des Spartakusaufstandes in Berlin im Januar 1919 von schweren Gewaltexzessen begleitet. Dabei reichten Terrormaßnahmen von Affekthandlungen im unmittelbaren Gefolge der Kampfhandlungen bis zur gezielten Einschüchterung ganzer Gruppen des jeweiligen Gegners. Im öffentlichen Schlagabtausch wurden die Begriffe "roter/weißer Terror" bzw. "rote/weiße Garden" synonym für die Bedeutungsinhalte revolutionär/gegenrevolutionär verwendet. Die in den jeweiligen Lagern gebrauchten Kampfformen lehnten sich an die Erfahrungen aus dem seit 1918 in voller Schärfe entbrannten russischen Bürgerkrieg an, gingen in ihren historischen Wurzeln jedoch bis auf die Französische Revolution zurück. Wie in den Jahren 1793/95 schöpften auch in den folgenden Revolutionen die jeweiligen Bürgerkriegsparteien ihre Rechtfertigung für den Einsatz von Individual- und Gruppenterror nicht nur aus dem Bedürfnis nach Revanche für selbst erlittenes Unrecht. Terror wurde geradezu zur unverzichtbaren Notwendigkeit erhoben, wenn im Gegenspiel von Revolution und Gegenrevolution positive Gewinnungsstrategien zur Befriedung des Gegners nicht ausreichten. 118657593 Max Bauer Revolution und Rätezeit in Bayern 2215 München 118529706 Kurt Eisner 116376961 Erhard Auer 117151130 Heinrich Osel Besetzung und gegenrevolutionärer Umbau Münchens Schon in den Kämpfen gegen die "Rote Armee" hatten die mit den Regierungstruppen vorgehenden Freikorps verschiedentlich Gewaltakte im Umland Münchens begangen. Gelegentlich konnten sie sich dabei auf Rachebedürfnisse in der Bevölkerung stützen. Mit dem Eindringen in die Landeshauptstadt verschärften sich nicht nur die Kampfhandlungen, sondern auch individuelle wie kollektive Gewaltmaßnahmen. 123563739 Rudolf Egelhofer 118569074 Gustav Landauer 10257 Gräfelfing 128022949 Hermann Ewinger 119055201 Wilhelm Frick 129409979 Karl Mayr 2172 Ingolstadt Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Literaturhinweise
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    [...] de Literaturhinweise Franz J. Bauer, Kabinett Eisner, 1918/19, in: Historisches Lexikon Bayerns. Karl Bosl (Hg.), Bayern im Umbruch. Die Revolution von 1918, ihre Voraussetzungen, ihr Verlauf und ihre Folgen, München 1969. Bernhard Grau, Revolution, 1918/1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Roter Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Bernhard Grau, Kurt Eisner 1867-1919. Eine Biographie, München 2001. Diethard Henning, Johannes Hoffmann. Sozialdemokrat und Bayerischer Ministerpräsident. Biographie (Schriftenreihe der Georg-von-Vollmar-Akademie 3), München u. a. 1992. Rudolf Herz/Dirk Halfbrodt, Revolution und Fotografie. München 1918/19, Berlin 1988. Georg Köglmeier, Die Zentralen Rätegremien in Bayern 1918/19. Legitimation - Organisation - Funktion (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 135), München 2001. Johannes Merz, Kabinett Hoffmann I, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Johannes Merz, Freistaat Bayern, in: Historisches Lexikon Bayerns. Alan Mitchell, Revolution in Bayern 1918/1919, München 1967. Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.), Revolution! Bayern 1918/19 [eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte und des Instituts für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, der Monacensia, Literaturarchiv und Bibliothek München und der Stiftung Literaturhaus München ; 25.11.08-22.02.09, Literaturhaus München], München 2008. Markus Schmalzl, Erhard Auer. Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie in Bayern (Münchener historische Studien 20), Kallmünz 2013. Markus Schmalzl, Zweite Revolution, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. Michael Seligmann, Aufstand der Räte. Die erste bayerische Räterepublik vom 7. April 1919, Grafenau-Döffingen 1989. Bruno Thoß, Weißer Terror, 1919, in: Historisches Lexikon Bayerns. [...]
  • Zeitgenössische Quellen und Quellensammlungen
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    [...] publizistische Aufmerksamkeit fand der sog. Geiselmord im Luitpold-Gymnasium. Kurz vor Ende der Räterepublik wurden am 30. April 1919 zehn Gefangene erschossen, größtenteils Mitglieder der Thule-Gesellschaft, die wenige Tage zuvor festgenommen worden waren. Noch 1919 erschien eine Reihe von Darstellungen zum "Geiselmord", von denen hier eine dokumentiert wird. Sie basiert u. a. auf der Anklageschrift der Münchner Staatsanwaltschaft aus dem Prozess gegen die Täter vor dem Münchner Volksgericht im September 1919. Literatur: Hermann Gilbhard, Thule-Gesellschaft, 1918-1933, publiziert am 17.07.2006; in: Historisches Lexikon Bayerns (27.06.2018). Bernhard Grau, Roter Terror, publiziert am 16.08.2006 [...]
  • Politische Morde (Weimarer Republik)
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    [...] de Politisch motivierte Ermordung führender Protagonisten des öffentlichen Lebens durch links- bzw. rechtsextremistische Gruppen oder Einzeltäter. Ziel ist die Veränderung bzw. der Umsturz des bestehenden Staatswesens. Während der Weimarer Republik starben u. a. Außenminister Walther Rathenau (1867-1922) und Finanzminister Matthias Erzberger (1875-1921) bei Attentaten rechtsradikaler Vereinigungen, in Bayern kamen der provisorische Ministerpräsident Kurt Eisner (1867-1919) und der Führer der rheinpfälzischen Separatisten, Franz Josef Heinz (1884-1924), ums Leben. Der SPD-Politiker Erhard Auer (1874-1945) überlebte zwei Mordanschläge. Für die Aburteilung politischer Morde waren die bayerischen Volksgerichte zuständig. de Der Terminus „politischer Mord“ Der Begriff „politischer Mord“ bezeichnet zum einen den politisch, ethnisch oder religiös motivierten Völkermord in Kriegszeiten. In Friedenszeiten meint er zum anderen die Tötung von Menschen mit dem Ziel, die staatliche Ordnung zu verändern, wie etwa durch die gezielte Beseitigung von politischen Repräsentanten, Rache- oder Geiselmorde. Die politischen Morde der Jahre zwischen 1919 und 1923 lassen sich nochmals differenzieren in willkürliche Tötungen während der Revolutions- und Rätezeit und geplante Anschläge auf Repräsentanten der Republik. Die Beseitigung von Mitwissern oder Verrätern von Waffenlagern oder anderer Geheimnisse meist rechtsgerichteter Organisationen firmiert unter dem Begriff Fememord. Die Fälle Während der Weimarer Republik erschütterten zahlreiche politisch motivierte Morde das öffentliche Leben. Neben den Verbrechen während der Revolutions- und Rätezeit sind hier vor allem die gezielten Anschläge auf Vertreter der neuen staatlichen Ordnung zu nennen. "Roter" und "weißer Terror" 2215 Münchner Anschläge auf Repräsentanten der Republik 118529706 Kurt Eisner 118833952 Anton Graf von Arco-Valley 116376961 Erhard Auer 116439386 Karl Gareis Eindeutig auf das Konto der O.C., die durch ihre Verbrechen Übergriffe von links provozieren und durch deren Niederschlagung die Demokratie in Deutschland beseitigen wollte, gehen 11853100X Matthias Erzberger 118754351 Philipp Scheidemann 118598430 Walter Rathenau zurück. 118545892 Maximilian Harden Der Reichspräsident erließ nach den Attentaten auf Erzberger und Rathenau Notverordnungen "zum Schutze der Republik". Die bayerische Regierung verweigerte anfangs deren Umsetzung im Gebiet des Freistaates und verschärfte damit den Dauerkonflikt mit dem Reich, der aus der massiven Unterstützung der bayerischen Regierung für die Einwohnerwehren bzw. den aus ihr hervorgegangenen nationalistischen Gruppen entstanden war. Beseitigung eines Pfälzer Separatisten 1924 116674180 Franz Josef Heinz Die bayerische Abwehr der separatistischen Bestrebungen erfolgte nicht immer [...]
  • [Sammlung von Flugblättern betreffend die Münchener Räterepublik 1919] : [Drucksachen in Oktav]
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    [...] sie läßt Euch nicht im Stich Kopf hoch und Mut Hilfe naht die Euch vom russischen Terror und den Schrecken des Bolschewismus befreien wird Oer Ministerpräsident yossnramr Der Militärminister Schneppeuhorft Für [...]
    [...] haben Aas Eksamtlllinißkriam es Freistaates Kayer Zander Bayern Landsleute In München herrscht ein wahnsinniger Terror Biele unserer Kameraden Arbeiter und Bürger wurde erschossen In Rosenheim das sich auf Seite der [...]
    [...] zidkiltt Hiii M kslim Hi Mst ütiiilkiileii ÜS lülüteil k Udt ill W D t Der Terror in tünchen hat seinen Höhepunkt erreicht In Irrsinn und Niedertracht haben die Kommunisten fast in [...]
    [...] an sich gerissen und beschwören den Brudermord herauf Kultur Heimat Weib und Kind ist dem Terror preisgegeben Darum auf zögert nicht meldet Euch insgesamt auS allen Parteien Wir wollen eine wirklich [...]
  • Petrarca, Francesco: Francisci Petrarcae Aretini Carmina incognita
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    [...] silargo frutto la sancta fede colse nonda uostro thesoro o uiuer brutto 119 Cosi sanza terror diritta corse per uirtu dei rettor fra gran tempeste la sacrosancta inuiolabil barcha ne [...]
    [...] la mia vita stancha in mentem reArocant Waltheri nostri ed Haupt pag 27 din munt ist roeter danne ein liehtiu rose in towes flilete vel in PAG 82 pulcerrima stropha Io staua attento [...]
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    [...] 2 Mukus es Bzoui in recenfendis Pontificiis с Imperatoriis rebus nec aliu m auetorem laudas rœter Regeftrum Iohannis quod cum alij non vi erint ego tuisoculis parum fido in aliis exper [...]
    [...] fiiuerunty cum Pontifice in gratiam redieru wtLt quédeos 1 longa odiosáque dtfcordia f atigaffet terror confeientiar um ftper e docutßet f benignitas Pontificia ad reuertendum inuitaffet taque non атрИш [...]
    [...] 2S Cjermania pecunia corrupit Multos redegitin gra t tarn cum Tontifice longa odioßa dißordia terror conßientiarumquoque efficaxfuit ad commouendos quo flam quibus rebus comes Gerlacus de Naffaufre tus conuocat [...]
  • Meichelbeck, Carl: Chronicon Benedictoburanum Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria
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    [...] zu Vnſ ze ainer peſſern gewisheit und zu gewern herrn Chunrat von Haldenperch Chunrat den Röter meinen pruder Dietrichen Franzen den ſcheyringer mit ſogetaner beſchaidenhait ob daſ vor genannt gutyemant [...]
    [...] ich im diſen offen brief verſgelt mit meiner gewern Inſgel herrn Cunrat von Haldenperch chunrat Röter dietrich Tuleinhauſer die ſial drey durch mein fleiſſige pet darane gehenckt haben t ze ainer [...]
    [...] nibus vifitatorum conventus diligenter obfervare curent Etcum Regula fan a noftra dicat quod divitum terror honorem fibi exigat qua propter circa pauperes peregrinos diligentiam fummam exhiberi mandet flatuimus ordi [...]