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  • 149 Vocal pieces - BSB Cgm 810 : [cover title, on label:] Liber musi // calis
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    [...] de Beschreibung Vom Kompilator der berühmten "Weltchronik" (1493, Rar. 287), vom Nürnberger Arzt und Humanisten Hartmann Schedel (1440-1514), stammt auch sein aus den Studienjahren 1461-67 herrührendes Liederbuch, das sogenannte "Münchener Liederbuch". Die Handschrift kam als Teil von Schedels Bibliothek nach München, das kleine Format und die Bastardaschrift deuten auf eine schmucklose Gestaltung zum persönlichen Gebrauch hin. Die Sammlung umfasst etwa 126 Stücke: deutsche Lieder, französische Chansons und lateinische Motetten, alle in meist dreistimmigem Satz in Chorbuchnotation. Text und Noten wurden von Schedel größtenteils selbst geschrieben, der Duktuswechsel der Schrift zeigt, dass die Lieder über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden. 26 Lieder sind ohne Melodie, fast zwei Drittel der Texte sind nur in dieser Handschrift überliefert. Neben dem "Augsburger Liederbuch", dem "Lochamer Liederbuch" und dem "Liederbuch der Clara Hätzlerin" ist das "Münchener Liederbuch" eines der wichtigsten Zeugnisse seiner Gattung, eine bedeutende Quelle für das deutsche Tenorlied der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Provenienz: Hofbibliothek, München. - Schedel, Hartmann. - Fugger, Johann Jakob. - Albrecht V., Herzog von Bayern // Abschrift. - 14 Lagen: Sexternionen, Lage 13 (f.145-158) ein Septernio. ; Originale Lagenbezeichnung 1, 2, 4, 6, 8, Reste von 3 und 7 erhalten (jeweils Rückseite des letzten Blatts unten rechts). ; Originale Foliierung 1-170 (zuzüglich zwei fliegende Blätter am vorderen Deckel, das zweite Pergament, ferner ein ursprünglich lose eingelegtes Blatt, jetzt f.28a). ; Nummerierung der Stücke modern (gegenüber Maier ab f.22 abweichend). ; Unbeschriebene Seiten: f.13r (rastriert), 145v, 157v-158r, 159r, 161r, 162v-163r, 166v. [...]
  • Gedächtniskunst - BSB Cgm 4413
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    [...] to his home town Nördlingen, where he was a scribe from 1473 to 1481. In 1482 he moved to Nuremberg as a master scribe and private teacher. He is one of the few school masters of the 15th century who taught their lessons in the vernacular. His "Ars memorativa, Ein kurtzer Tractat Der edlen vnd hochgeopten kunst der gedechtnus" was owned by Hartmann Schedel and was written between 1470 and 1475 in Nördlingen. The work, compiled largely from Latin sources, is a summary of mnemonics, a special branch of rhetoric since the Middle Ages, in which pictorial and diagrammatic representations play a prominent role. Models for the association of signs and the drawn subjects are, among others, antonymy (wise [...]
    [...] (Bernhart bear), phonetic similarity (Empeticles – am bett ein klerus), concreteness for abstraction (justice judge) as well as the characters themselves. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Unbeschrieben: I, 1r, 14v - 15r, 16v, 28v - 30v, 37v - 38v, 41v. Zwischen 38 und 39 Schaltblättchen 38a eingeheftet. - 160 Federzeichnungen. - BSB-Provenienz: Hartmann Schedel [...]
    [...] Nördlingen zurück, wo er von 1473 bis 1481 Schreiber war. 1482 siedelte er als Schreibmeister und Privatlehrer nach Nürnberg über. Er gehört zu den wenigen Schulmeistern des 15. Jahrhunderts, die ihren Unterricht in der Volkssprache gehalten haben. Seine "Ars memorativa, Ein kurtzer Tractat Der edlen vnd hochgelopten kunst der gedechtnus", war im Besitz Hartmann Schedels und entstand zwischen 1470 und 1475 in Nördlingen. Das großenteils aus lateinischen Quellen kompilierte Werk stellt eine Zusammenfassung über die Gedächtniskunst, einen seit dem Mittelalter besonderen Zweig der Rhetorik, dar, in welcher bildliche und diagrammatische Darstellungen eine herausragende Funktion innehaben. Modelle zur Assoziation [...]
  • Alberti Magni libri V mineralium - BSB Clm 540 a
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    [...] de Beschreibung Die Sammelhandschrift stammt aus dem Jahr 1298. In ihr ist das Traktat "De mineralibus" von Albertus Magnus überliefert. Albertus Magnus, der vielleicht größte deutsche Universalgelehrte des Mittelalters, studierte in Padua, trat dort 1223 in den Dominikanerorden ein, lebte in Köln, wurde 1245 in Paris zum Doktor der Theologie promoviert und begann, nach Köln zurückgekehrt, mit dem Aufbau eines für den Orden wichtigen Generalstudiums. Sein Wirken ging einher mit einem vielfältigen wissenschaftlichen Werk, das alle wichtigen Themengebiete seiner Zeit berührte. Albertus war so angesehen, dass man ihm den Ehrentitel "Doctor universalis" gab und "den Großen" (Magnus) nannte; noch 1931 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben. In seiner Schrift "De mineralibus" (1250) entwickelte er seine Vorstellungen über die Vorgänge im Erdinneren bei der Bildung der Mineralien und zog einen Vergleich zwischen Alchemie und Medizin: Unedle Metalle werden durch Säuberung in edlere umgewandelt - so, wie Medikamente den Körper bei dessen Reinigung unterstützen. Unterschieden wird zwischen oberflächlichen Umwandlungen (Farbe, Gewicht) und tatsächlichen Transmutationen. Die Bemühungen der Alchemisten sah Albertus allerdings sehr kritisch. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Sammelhandschrift. - BSB-Provenienz: Hartmann Schedel, Liber H. Schedelii. München, alte kurfürstliche Hofbibliothek vor 1803. - Halm: CCMSBM III,1 [...]
  • Sammlung astronomisch-komputistischer und naturwissenschaftlicher Texte - BSB Clm 210
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    [...] de Beschreibung Clm 210 enthält eine Sammlung astronomisch-komputistischer und naturwissenschaftlicher Texte, die als "Liber calculationis" (Buch der Berechnung) bezeichnet wird - die umfangreichste Kompilation derartiger Texte in der Karolingerzeit. Sie entstand um 818 im Salzburger Raum, wahrscheinlich auf Anregung des Erzbischofs Arn von Salzburg (Bischof seit 785). Die meisten Texte stützen sich auf die "Aachener Enzyklopädie". Gelehrte hatten sich im Zusammenhang mit der Aachener Reichssynode von 809 mit Fragen der Zeitrechnung auseinandergesetzt. Die Kompilation enthält neben einem Kalender und Abschnitten mit Tabellen und Anleitungen zu Berechnungen z.B. für das Osterdatum auch Kapitel über die zwölf Tierkreiszeichen, den Lauf des Mondes durch die Sternbilder, die vier Jahreszeiten, die Sterne und ihre Ordnung, Positionen und Bahnen der Planeten, Ausführungen zu meteorologischen Fragen, zu Maßen und Gewichten und dergleichen. Die ganze Handschrift ist von Zeichnungen und Miniaturen durchzogen, die für die Kunstgeschichte von höchstem Interesse sind. Die prächtigste Miniatur zeigt eine Himmelskarte mit den zwölf Tierkreiszeichen und 25 Sternbildern. Außerdem sind zwölf Monatsbilder mit bäuerlichen Monatsarbeiten in kolorierter Federzeichnung zu sehen. Die Münchener Handschrift befand sich schon im 9. Jahrhundert im Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg; 1488 ist sie in den Besitz Hartmann Schedels und mit dessen Bibliothek 1571 in die Münchener Hofbibliothek gelangt. Datum: 2016 Karl-Georg Pfändtner, Elisabeth Wunderle CC0 Sammelhandschrift. - BSB-Provenienz: Entstanden wohl im Raum Salzburg, nach einer Vorlage aus Nordfrankreich. Später Hartmann Schedel, Johann Jakob Fugger und München, Herzogliche Bibliothek, 1558-1623. Aus der Bibliothek Hartmann Schedels an Johann Jakob Fugger. - Ausstattung: Reiche Miniaturen. - Altsignatur: Cim. 309 - Halm: CCMSBM III,1. - Bierbrauer: KatillHssBSB I [...]
  • Versbearbeitung einzelner Prosastellen aus "Ehebüchlein" und "Spiegel der Sitten", je 30 Verse - BSB Cgm 5185
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    [...] of Eichstätt and Bamberg, is considered the founder of this literary genre with his "Ehebüchlein". The work, first printed in 1472, speaks of love and chastity, child rearing and all sorts of ups and downs in everyday married life and became a favourite book of the late 15th and early 16th centuries. Cgm 5185 is a paper manuscript owned by Hartmann Schedel (see also Cgm 810 and 2 Inc.c.a. 2921) and contains verse adaptations from the "Ehebüchlein" as well as the "Spiegel der Sitten" also by Eyb. There are 24 poems with 30 verses each on the following topics: Virtue (leaf 2r); Planets and planets in astrology (leaf 2v-6v); Signs of the zodiac with regimina (leaf 7v-14v); Happiness (leaf 15v-16v); [...]
    [...] provided with 26 coloured pen drawings, possibly copies of wall paintings from the canon's court of Albrecht von Eyb and is of North Bavarian-Eastern Franconian origin. It was originally part of Clm 351 and was removed from this corpus in 1867. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Unbeschrieben: 1r, 7r. - 26 kolorierte Federzeichnungen. - BSB-Provenienz: Hartmann Schedel [...]
    [...] Bamberg, gilt mit seinem "Ehebüchlein" als Begründer dieser Literaturgattung. Das 1472 erstmals gedruckte Werk spricht von Liebe und Keuschheit, über Kindererziehung sowie allerlei Höhen und Tiefen des Ehealltags und wurde zu einem Lieblingsbuch des ausgehenden 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts. Cgm 5185 ist eine Papierhandschrift aus dem Besitz Hartmann Schedels (s.a. Cgm 810 und 2 Inc.c.a. 2921) und enthält Versbearbeitungen aus dem "Ehebüchlein" sowie dem ebenfalls von Eyb stammenden "Spiegel der Sitten". Es sind 24 Gedichte mit je 30 Versen zu folgenden Themen: Die Tugend (Bl. 2r); Planeten und Planetenkinder (Bl. 2v-6v); Tierkreiszeichen mit Regimina (Bl. 7v-14v); Das Glück (Bl. 15v-16v); [...]