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  • Münchner Sicherheitskonferenz
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    [...] de 1962 von Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin (1922-2013) als Münchner Wehrkundetagung gegründet. Sie findet unter wechselnden Namen jährlich in München statt. Als Tagung zu außen- und sicherheitspolitischen Themen wird die Münchner Sicherheitskonferenz inzwischen weltweit wahrgenommen. Allerdings wird sie auch regelmäßig von Protesten begleitet und seit 2003 organisieren Gegner als Parallelveranstaltung eine Internationale Münchner Friedenskonferenz. de Gründung und Organisation Die Münchner Sicherheitskonferenz, Munich Security Conference (MSC), hat ihre Wurzeln in der 1962 vom einstigen Widerstandskämpfer (Stauffenberg-Kreis) und Verleger Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin (1922-2013) ins Leben gerufenen Münchner Wehrkundetagung, die seit 1991 unter dem Titel Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik (MSK), und seit 2008 als Münchner Sicherheitskonferenz zu einer der wichtigsten europäischen Konferenzen für außen- und sicherheitspolitische Fragen wurde. 2215 München 119025574 Horst Teltschik 120715813 Wolfgang Ischinger Im Jahr 2009 wurde das Advisory Council gegründet. Hierbei handelt es sich um ein Beratergremium zur konstruktiven Begleitung der strategischen Ausrichtung der Münchner Sicherheitskonferenz. Ebenfalls führte die Konferenz in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung seit 2009 parallel den Munich Young Leaders Round Table on Security Policy durch, um damit die nächste Generation an Entscheidungsträgern in das Umfeld der Konferenz einzubeziehen. Ergänzend zur Hauptveranstaltung in München fand ebenfalls 2009 zum ersten Mal das MSC Core Group Meeting statt. Dies ist eine informelle, im Teilnehmerumfang reduzierte und neben einigen hochrangigen Regierungsmitgliedern und Wirtschaftsvertretern vornehmlich auf die operative Ebene politischer Entscheidungsträger (wie z. B. Staatssekretäre oder politische Direktoren) abgestimmte Veranstaltung. Sie legt den Fokus auf eine vertiefte Diskussion von außenpolitischen Themen, um so die Gründungsideen der Sicherheitskonferenz erneut aufzugreifen. Der Tagungsort des Core Group Meetings wird von den Veranstaltern jährlich neu ausgesucht – 2009 war dies Washington D.C., 2010 Moskau. Charakter Die Münchner Sicherheitskonferenz ist eine internationale, nicht-regierungsamtliche und unabhängige Veranstaltung, auf der hochrangige Persönlichkeiten und Experten aus politischen, militärischen sowie wirtschaftlichen Bereichen, außerhalb diplomatischer und protokollarischer Vorgaben, sicherheitsrelevante Themen besprechen können. Dieser informelle Rahmen dient der Diskussion von Ideen jenseits staatlicher Mandate, Verträge und Abschluss-Kommuniqués. Der Tagungsort München ermöglicht den außerprotokollarischen Umgang höchster internationaler Staatsvertreter auch dadurch, dass er eben nicht Sitz der Bundesregierung [...]
  • Autorenporträt zu Georg M. Oswald
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    [...] de Beschreibung Georg M. Oswald wächst in Weßling, Oberbayern auf. Von 1985 bis 1990 studiert er Rechtswissenschaft in München, wo er heute als Anwalt lebt und arbeitet. Seine Spezialgebiete sind Arbeits- und Gesellschaftsrecht. Als Schriftsteller widmet er sich dem Zustand des deutschen Justizsystems, zum Beispiel in den Romanen Lichtenbergs Fall  und Party-Boy. Sein literarisches Debüt, der Erzählband Das Loch. Neun Romane aus der Nachbarschaft erscheint 1995. Darin skizziert er auf skurrile Weise das Leben in seiner bayerischen Heimat am Ende des Zweiten Weltkriegs: Beim Anrücken der Amerikaner wird von Onkel Otto im Vorgarten eine Grube ausgehoben, um SA-Uniform und Parteiabzeichen verschwinden zu lassen. 118629387 Jakob Wassermann Der in mehrere Sprachen übersetzte Roman Alles, was zählt  (2000) hat das Scheitern eines Karrieristen in einer von der Ökonomie bestimmten Gesellschaft zum Inhalt. Der Banker Thomas Schwarz offenbart in einem zynischen inneren Monolog seinen Werte- und Identitätsverlust. Unter Feinden (2012) spielt im Vorfeld der alljährlich in München stattfindenden Sicherheitskonferenz, auf die ein Attentat geplant ist. Der Roman vermittelt ein differenziertes Bild der Stadt. Nicht dem „leuchtenden München“, der saturierten Metropole, sondern der Großstadt, die mit den gleichen Konflikten konfrontiert ist wie alle anderen Großstädte, gilt sein Interesse. „Sie reichen von der kleinen Drogenkriminalität bis zum internationalen Terrorismus, dazwischen liegen die soziale Hochspannung in Münchner Problembezirken und ein normal maroder Polizeialltag voller Missgunst, immer politisch-medial unter Druck“, schreibt Gustav Seibt in der Süddeutschen Zeitung über den „Roman, den man auch mit Google-Streetview lesen kann“. Oswalds Essays erscheinen in mehreren überregionalen Zeitungen und Zeitschriften. Eine Sammlung seiner Kolumnen ist 2010 unter dem Titel Wie war dein Tag, Schatz? herausgekommen. Für sein literarisches Werk wird er vielfach ausgezeichnet: 1993 erhält er ein Literaturstipendium der Stadt München, 1995 den Förderpreis des Freistaats Bayern für Literatur, 2000 das Arno Schmidt-Stipendium und 2010 die Tübinger Poetik-Dozentur.  Seit 2013 ist Georg M. Oswald Verlagsleiter des Berlin Verlags. [...]