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  • Süßkind von Trimberg: * 2. Hälfte des 13. Jh., aus Trimberg bei Würzburg; Spruchdichter
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    [...] de Wegen seines Namens und einer Selbstaussage in einem seiner Sprüche der Manessischen Handschrift als Jude bezeichnet und in jüdischer Tracht dargestellt. Als jüdischer Dichter wäre er eine Ausnahmeerscheinung unter den mittelhochdeutschen Lyrikern, seine Zugehörigkeit zum Judentum ist umstritten. de Werke Kommentar hrsg. vonH. Kuhn, 1958; Ausgaben in C. v. Kraus, Dt. Liederdichter des 13. Jh., 2 Bde., 1952, und F. H. v. d. Hagen, Minnesinger 2, 1858, 258-260, 4, 536-538. Literatur ADB 37; F. Torberg, S. v. Trimberg, Roman 1972; L. Rosenthal, S. v. T., derjüd. Spruchdichter ... in: Hanauer Geschichtsbl. 4,1969; Stammler, Verfasserlex. 4,1953. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Amman, Erasmus: † um 1556 wahrscheinlich Augsburg; Spruchdichter
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    [...] weſentlich unſer Vierkampf hervor Nur einige Beiſpiele noch Im fünfzehnten Jahrhundert ſagt der öſterreichiſche Spruchdichter Suchenwirth VI 80 man ſach vil manigen ſtolzen degen auf ſeinem hofe ſunder main ſpringen [...]
  • [...] Erziehungsanſtalt umſchuf und mit tüchtigen Lehrern der griechiſchen und lateiniſchen Sprache beſetzte Der gleichzeitige Spruchdichter und Verfaſſer der älteſten gedruckten Chronik von Amberg Bürgermeiſter Michael Schwaiger äuſſert ſich hierüber [...]
  • [...] Erziehungsanſtalt umſchuf und mit tüchtigen Lehrern der griechiſchen und lateiniſchen Sprache beſetzte Der gleichzeitige Spruchdichter und Verfaſſer der älteſten gedruckten Chronik von Amberg Bürgermeiſter Michael Schwaiger äuſſert ſich hierüber wie [...]
  • [...] lang nicht mehr So wechseln Ernst und hohe Freude Am Feste der Erinn rung heute Der Spruchdichter gedachte wohl der frohen Tage als die junge Studentenwelt noch mit klingendem Spiele zu ihren [...]
  • Rixner, Thaddä Anselm: Geschichte der Studien-Anstalt zu Amberg
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    [...] umſchuf und mit tüchtigen Lehrern der griechiſchen und lateiniſchen Sprache beſetzte Der gleichzei tige Spruchdichter und Verfaſſer der älteſten gedruckten Chro nik von Amberg Bürgermeiſter Michael Schwaiger äußert ſich [...]
  • Gedichte - BSB Cgm 291
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    [...] de Beschreibung Einer der bedeutendsten oberdeutschen Berufssänger und Spruchdichter war der 1416 bzw. 1421 in Sülzbach bei Weinsberg geborene Michel Beheim (1474/78 ermordet). Er erlernte zunächst wie sein Vater das Weberhandwerk, um dann als Sänger und Dichter in den Dienst Konrads von Weinsberg zu treten und nach dessen Tod an fast allen großen Höfen des Reichsgebiets als Berufsdichter aufzutreten. Neben drei strophischen Chroniken stammen von Beheim rund 450 in elf erhaltenen Melodien gedichtete Lieder, die zwischen 1449 und 1474 datierbar sind: religiöse Lieder, Lieder zu allgemeinen Moral- und Ethikfragen, politische und autobiografische Lieder, Liebeslieder, Lieder zur Kunstauffassung und -ausübung. Eine Besonderheit sind ihre Überschriften, die Einblicke in die Entstehungs- und Aufführungsumstände geben. Die Lieder sind u.a. überliefert in drei Gesamthandschriften, von denen die Heidelberger Handschriften Autographe Beheims sind. Die Münchner Handschrift Cgm 291 wurde dagegen von dem Berufsschreiber Jörg von Clein geschrieben und von Beheim durchkorrigiert. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Neue Blattzählung 1 - 422; eine alte Foliierung 1 - 416 auf Bl. 2 - 412, springt von 61 auf 67. Bl. II Pergament. - 1 kolorierter Holzschnitt. - BSB-Provenienz: Nürnberg, Stadtarchiv. - Altsignatur: Cim. 343 - Schmeller: CCMSBM V. - Schneider: CCMSBM V,2 [...]
  • Autorenporträt zu Süßkind von Trimberg
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    [...] de Beschreibung Im Codex Manesse ist zu erkennen, wie ein vornehmer Jude (sichtbar durch den spitzen, gelben „Judenhut“) vor einem thronenden Amtsträger mit Bischofsstab und Bundhut parliert, rezitiert oder intoniert. Es handelt sich um Süßkind, den Juden von Trimberg. Nach neueren Erkenntnissen könnte es sich um eine Szene in Köln handeln, seinerzeit eines der großen Judenzentren am Rhein; vor geraumer Zeit wurde auch im Wappen der Bischof von Konstanz, Heinrich von Klingenberg, angenommen. Der Betrachter von heute erblickt einen Juden, der bewusst in seinem Auftreten, in seiner Haltung und Kleidung den visuellen Rang der idealen Gleichberechtigung dokumentiert. Peter Wapnewski im ZEITmagazin 35 (1988) hierzu: „Wahrlich ein Dokument von großem Seltenheitswert in der Geschichte der europäischen Kultur.“ Biographische Daten sind kaum erhalten, jedoch wird die Herkunft mit Trimberg (Gde. Elfershausen/Lkr. Bad Kissingen) lokalisiert. Auch erwirbt um 1218 in Würzburg der Jude Süßkind ein Grundstück in der Nachbarschaft des Dietrichspitals, wo er einige Jahre als „medicus“ im Hospital arbeitet. So wird auch bei dem Minnedichter Süßkind von Trimberg ein Aufenthalt am Hofe des Bischofs von Würzburg vermutet. 118628976 Walther von der Vogelweide (Nachdichtung von Dr. Lothar Jahn) Vermutlich ist Süßkind von Trimberg in Schlüchtern (Hessen) verstorben, wie Paul Arnsberg in seinem Zweiten Band von Die jüdischen Gemeinden in Hessen nachzuweisen versucht. Angeblich war Süßkind öfters in Schlüchtern zu Gast, wo er auch hochbetagt starb und begraben ist. Der Autor Paul Arnsberg beruft sich dabei auf ein „Memorbuch“ aus Schlüchtern. In „Memorbüchern“ halten Juden das Gedenken an ihre Toten wach. Süßkind von Trimberg ist in der Geschichte der deutschen Dichtung des Mittelalters der einzig bezeugte jüdische Autor. Im gleichnamigen Roman Süsskind von Trimberg (1972; 1981) des österreichischen Dichters Friedrich Torberg (1908-1979) erlebt der markante Spruchdichter der Manessischen Liederhandschrift – als Jude in einer Welt der Nichtjuden – eine wahre Renaissance, ja er wird für den interessierten Leser trotz fehlender Fakten greifbar: „Die vielfältigen Anfechtungen und Gefahren, denen ein fahrender Sänger allgemein und ein jüdischer fahrender Sänger im Besonderen ausgesetzt waren, werden hier auf lebendige Art geschildert. Ein sprachgewaltiges Buch von großer Klarheit und Einfühlungsvermögen in die Epoche.“ (Dr. Lothar Jahn) [...]
  • [...] weſentlich unſer Vierkampf hervor Nur einige Beiſpiele Im funfzehenten Jahrhundert ſagt der öſterreichiſche Spruchdichter Suchen wirth V1 80 naan sach vil manigen stolzen degen Auf seinem hofe sunder main [...]