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  • Tetradrachmon aus Syrakus
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    [...] der Rückseite in außerordentlicher Weise gelungen, die Lebendigkeit und Bewegung des sich in voller Fahrt befindenden Gespanns einzufangen. Die Nymphe Arethusa, die Stadtgöttin von Syrakus, wurde nach der Mythologie von dem Flussgott Alpheios in der Peloponnes verfolgt. Sie floh unter dem Meer und tauchte in der den Kern von Syrakus bildenden Insel Ortygia als Süßwasserquelle wieder auf. Das Viergespann erinnert an die mächtigen Adeligen, die in der Kolonialzeit (8.-6. Jahrhundert v. Chr.) eine führende Rolle in Syrakus gespielt hatten. Sie übten den teuren und prestigeträchtigen Sport der Wagenrennen aus. Literatur: Herbert A. Cahn, Arethusa Soteira, in: Martin Price, Andrew Burnett, Roger Bland [...]
    [...] de Beschreibung Vorderseite: Dreiviertelportrait der Quellnymphe Arethusa, im Feld vier Delphine. Rückseite: Viergespann mit Wagenlenker nach links galoppierend, darüber fliegende Nike, die den Wagenlenker bekränzt. Syrakus hat seine Münzbilder zwei Jahrhunderte lang beibehalten, aber immer dem aktuellen Kunststil angepasst. Diese um 413-399 v. Chr. entstandene Tetradrachme stellt einen Höhepunkt der künstlerischen Gestaltung von Münzbildern dar. Die Prägestempel wurden von dem Künstler Kimon gefertigt, der seine Arbeit auch signierte. Das Bildnis der Nymphe Arethusa mit dem wilden, offenen Haar zeichnet sich durch eine große Lebendigkeit aus, wie sie auch bei Skulpturen der griechischen Antike [...]
  • 100 Litren aus Syrakus
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    [...] Rückseite: Kniender Herakles nach rechts, mit Löwe ringend. Die Stücke zu 100 Litren (20-fache Drachme) waren das größte Goldnominal in Syrakus während der hochklassischen Periode. Sie ersetzte wertmäßig zwei Dekadrachmen, die zusammen über 85g in Silber gewogen hätten. Damit war die Münze zu 100 Litren, mit 5,8g in Gold, das deutlich handlichere Zahlungsmittel für sehr große Zahlungen. Die Nymphe Arethusa, die Stadtgöttin von Syrakus, wurde nach der Mythologie von dem Flussgott Alpheios in der Peloponnes verfolgt. Sie floh unter dem Meer und tauchte in der den Kern von Syrakus bildenden Insel Ortygia als Süßwasserquelle wieder auf. Das Bild der Arethusa folgte in weiten Teilen den Darstellungen auf den [...]
  • 100 Litren aus Syrakus
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    [...] Rückseite: Kniender Herakles nach rechts, mit Löwe ringend. Die Stücke zu 100 Litren (20-fache Drachme) waren das größte Goldnominal in Syrakus während der hochklassischen Periode. Sie ersetzte wertmäßig zwei Dekadrachmen, die zusammen über 85g in Silber gewogen hätten. Damit war die Münze zu 100 Litren, mit 5,8g in Gold, das deutlich handlichere Zahlungsmittel für sehr große Zahlungen. Die Nymphe Arethusa, die Stadtgöttin von Syrakus, wurde nach der Mythologie von dem Flussgott Alpheios in der Peloponnes verfolgt. Sie floh unter dem Meer und tauchte in der den Kern von Syrakus bildenden Insel Ortygia als Süßwasserquelle wieder auf. Das Bild der Arethusa folgte in weiten Teilen den Darstellungen auf den [...]
  • Dekadrachme aus Syrakus
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    [...] Antike die größte und schwerste Silbermünze. Syrakus hat seine Münzbilder zwei Jahrhunderte lang beibehalten, aber immer dem aktuellen Kunststil angepasst. Diese um 413-399 v. Chr. entstandene Tetradrachme stellt einen Höhepunkt der künstlerischen Gestaltung von Münzbildern dar. Die Prägestempel wurden mit der Künstlersignatur Eyaineto versehen. Es ist dem Stempelschneider auf der Rückseite in außerordentlicher Weise gelungen, die Lebendigkeit und Bewegung des sich in voller Fahrt befindenden Gespanns einzufangen. Im Abschnitt ergänzte er noch Waffen und Rüstungsteile, die auf militärische Erfolge hinwiesen. Die Nymphe Arethusa, die Stadtgöttin von Syrakus, wurde nach der Mythologie von dem Flussgott [...]
    [...] Flussgott Alpheios in der Peloponnes verfolgt. Sie floh unter dem Meer und tauchte in der den Kern von Syrakus bildenden Insel Ortygia als Süßwasserquelle wieder auf. Standardzitierwerk: „Sikelia: Nr. 873 - 1670, Punier in Sizilien: Nr. 1589 - 1662, Lipara: Nr. 1671 - 1694, Sardinia: Nr. 1695 - 1755, Punier in Sardinien: Nr. 1695 - 1749, Nachträge: Nr. 1756 - 1774. Sylloge nummorum Graecorum / Deutschland ; [2]“. Mann, Berlin, 1980. Seite/Nr.: 1075 [...]
  • Dekadrachme aus Syrakus
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    [...] voller Fahrt befindenden Gespanns einzufangen. Im Abschnitt ergänzte er noch Waffen und Rüstungsteile, die auf militärische Erfolge hinwiesen. Verstärkt wurde dies noch durch die Hinzufügung des Wortes ΑΘΛΑ, das Siegespreise bedeutet. Die Nymphe Arethusa, die Stadtgöttin von Syrakus, wurde nach der Mythologie von dem Flussgott Alpheios in der Peloponnes verfolgt. Sie floh unter dem Meer und tauchte in der den Kern von Syrakus bildenden Insel Ortygia als Süßwasserquelle wieder auf. Ihr Portrait ist umgeben von vier Delfinen, die sie als Wassergottheit kenntlich machen sollten. Literatur zum Stück: „Sikelia: Nr. 873 - 1670, Punier in Sizilien: Nr. 1589 - 1662, Lipara: Nr. 1671 - 1694, Sardinia: Nr [...]
    [...] Schrift und Rüstungsteile. Rückseite: Aufschrift "Oben: ΣΥΡΑΚΟΣΙΩΝ Unten: ΕΥΑΙΝΕ"; Kopf der Arethusa nach links mit Amphyx und Sphendone, Ohrschmuck und Halskette, umgeben von vier Delfinen, über ihrem Kopf und darunter Schrift. Die Dekadrachme (10-fache Drachme) war in der Handelswelt der griechischen Antike die größte und schwerste Silbermünze. Syrakus hat seine Münzbilder zwei Jahrhunderte lang beibehalten, aber immer dem aktuellen Kunststil angepasst. Diese um 413-399 v. Chr. entstandene Tetradrachme stellt einen Höhepunkt der künstlerischen Gestaltung von Münzbildern dar. Die Prägestempel wurden mit der Künstlersignatur Eyaine versehen. Es ist dem Stempelschneider auf der Rückseite in außerordentlicher [...]
  • Dekadrachme aus Syrakus
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    [...] Rückseite in außerordentlicher Weise gelungen, die Lebendigkeit und Bewegung des sich in voller Fahrt befindenden Gespanns einzufangen. Im Abschnitt ergänzte er noch Waffen und Rüstungsteile, die auf militärische Erfolge hinwiesen. Die Nymphe Arethusa, die Stadtgöttin von Syrakus, wurde nach der Mythologie von dem Flussgott Alpheios in der Peloponnes verfolgt. Sie floh unter dem Meer und tauchte in der den Kern von Syrakus bildenden Insel Ortygia als Süßwasserquelle wieder auf. Standardzitierwerk: „Sikelia: Nr. 873 - 1670, Punier in Sizilien: Nr. 1589 - 1662, Lipara: Nr. 1671 - 1694, Sardinia: Nr. 1695 - 1755, Punier in Sardinien: Nr. 1695 - 1749, Nachträge: Nr. 1756 - 1774. Sylloge nummorum [...]
    [...] Schrift und Rüstungsteile. Rückseite: Aufschrift "Oben: ΣΥΡΑΚΟΣΙΩΝ Unten: ΕΥΑΙΝΕ"; Kopf der Arethusa nach links mit Amphyx und Sphendone, Ohrschmuck und Halskette, umgeben von vier Delfinen, über ihrem Kopf und darunter Schrift. Die Dekadrachme (10-fache Drachme) war in der Handelswelt der griechischen Antike die größte und schwerste Silbermünze. Syrakus hat seine Münzbilder zwei Jahrhunderte lang beibehalten, aber immer dem aktuellen Kunststil angepasst. Diese um 413-399 v. Chr. entstandene Tetradrachme stellt einen Höhepunkt der künstlerischen Gestaltung von Münzbildern dar. Die Prägestempel für dieses Stück wurden im Gegensatz zu anderen Stempeln nicht signiert. Dadurch ist es nicht sicher, welchem [...]
  • Platen-Hallermünde, August Graf von: 24. 10. 1796 Ansbach — 5. 12. 1835 Syrakus/Sizilien (Siracusa); Schriftsteller
  • Didrachme der Stadt Elea
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    [...] Polis zu einer relativ bedeutenden Handelsstadt in Unteritalien entwickeln. In ihrer Münzprägung folgte Hyele dem gleichen Gewichtsstandard wie die Handelsstädte Syrakus und Tarent. Deswegen ließ man auch in größerem Umfang Didrachmen ausprägen. Bei der Gestaltung dieser Stücke orientierte man sich jedoch stärker an den Münzen von Syrakus als an denen von Tarent. Dies zeigte sich unter anderem in der Wahl der fast frontalen Darstellungsform auf der Vorderseite. Allerdings entschied man sich für die behelmte Athena um sich von Syrakus abzugrenzen und die eigene Stadt in den Vordergrund zu stellen. Dieser Vorderseitenstempel wurde sogar vom Stempelschneider Kleidoros signiert. Die Rückseite war [...]
  • Sikulo-punische Tetradrachme aus unbekannter Prägestätte
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    [...] dieser bei den angeworbenen Söldnern bekannt und beliebt war und somit die Besoldung unkomplizierter erfolgen konnte. Bei diesem Tetradrachmentyp stand das Bild der Fruchtbarkeitsgöttin Tanit im Mittelpunkt. Die Gestaltung des Kopfes der Tanit war eng an die Darstellung der Arethusa in Syrakus angelehnt. Dies erscheint aus heutiger Sicht zunächst erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sich die Punier im Krieg mit Syrakus befanden. Allerdings konnte durch die Angleichung auch die Akzeptanz der eigenen Münzen in einem größeren Währungsraum gesteigert werden. Interessanter als der Pferdekopf auf der Rückseite ist jedoch die dort zu findende punische Legende, die soviel bedeutet wie "Leute des Feldlagers" [...]
  • Tetradrachme aus Gela mit Gelasdarstellung
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    [...] nach rechts, darüber Schrift. Die Stadt Gela auf Sizilien lag am Fluss Gelas. Dieser Fluss und sein gleichnamiger Flussgott waren namensgebend. Unten den Tyrannen Hippokrates, Gelon und Hieron war Gela sogar die bedeundste Macht auf Sizilien und konnte weite Teile der Insel beherrschen. Im Jahr 485 gelang Gelon sogar die Unterwerfung der Stadt Syrakus, wodurch einer der größten Konkurrenten ausgeschaltet werden konnte. Auf der Rückseite wurde der Flussgott als menschenköpfiger Stier gezeigt und auch sein Name als Legende wiedergegeben. Diese Darstellungsform war für Flussgötter in der frühen Klassik die gewöhnliche Abbildungsart. Über diese Kombination aus Bild und Schrift war die Stadt eindeutig [...]