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  • Urfehden
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    [...] de Die Urfehde, der Verzicht auf Fehde oder Rache am Gegner, begegnet im Mittelalter als Streiturfehde und als Hafturfehde. Die Streiturfehde beendete eine begonnene oder angedrohte Fehde, während im Zuge einer Hafturfehde ein freigelassener Häftling eidlich versprach, sich nicht an den für seine Verhaftung Verantwortlichen zu rächen. Im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit war vor allem die Hafturfehde von Bedeutung. de Definition Urfehde (lat.: iuramentum pacis) bedeutet den eidlich bekräftigten Verzicht auf Fehde bzw. Rache am Gegner (zur etymologischen Deutung des Wortes siehe Saar, Urfehde, 562f.). Die Urfehde begegnet in der älteren Form der Streiturfehde und der jüngeren Form der Hafturfehde. Streiturfehde Durch die Urfehde wurde eine bereits begonnene oder angedrohte Fehde mit einem Friedensgelöbnis beendet; sie war damit integrierender Bestandteil des mittelalterlichen Fehdewesens. Mit dem Zurückdrängen des Fehdewesens im Spätmittelalter und der Durchsetzung landesherrlicher Gerichtsbarkeit verlor die Streiturfehde an Bedeutung und verschwand schließlich ganz. Hafturfehde 27282 Regensburg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Öffnungsrecht
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    [...] und gewährte im Gegenzug die Öffnung seiner Burg. Ferner konnten auch die Dienstbestallungen von Adeligen zum "Diener von Haus aus" für einen genau festgelegten Zeitraum die Verpflichtung zur Öffnung einer Burg gegen ein Entgelt enthalten; zusätzlich zur Öffnung war hierbei noch eine gewisse Anzahl von Raisigen zu stellen. Derartige Verpflichtungen sind vor allem aus dem 15. Jahrhundert überliefert. Zahlreiche Öffnungsrechte bei Fremdburgen wurden jedoch unter mehr oder weniger starkem politischen bzw. militärischen Druck erworben. Das war vor allem bei Fehden der Fall, in welchen der Landesherr die Oberhand behielt und als Urfehdeleistung die Öffnung der Burg(en), von der/denen die Fehde ausgegangen [...]
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    [...] Gränzen liefern zu laſ ſen im Wiederbetretungs Fall hin gegen ihnen zugleich nach abgeſchwor ner Urfehde die Bedrohung zum Proto koll zu machen daß es ihnen auf noch maliges Betreten an Leib [...]
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    [...] seine Ansprüche auf dem Rechtswege zu verfolgen keinem andern Herrn als den Herzogen zu dienen und Urfehde zu schwören Breche er diese seine Versprechungen so solle seine Feste Weickertshofen im Dachauergerichte verfallen [...]
    [...] begehrte den Jahressold welchen aber Albert nicht vollständig entrichten wollte Sie kamen darüber in Urfehde Feind schaft und Krieg während dessen Graf Johann dem Herzoge Albert namentlich zu Vohburg großen [...]
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    [...] Schwerin die beiden Länder Boitzenburg und Schwerin wieder überlaſſen und zu deſſen Sicherheit Orvede Urfehde leiſten ſollte Graf Albrecht und die däniſchen Großen verwarfen den Vertrag beſtiegen unwillig die [...]
    [...] ſchrieb er an den Papſt Honorius III und bat daß er ihn vom Eide der Urfehde den er gezwungen habe ſchwö ren müſſen befreien möchte Doch hatte ſeine nord albingiſche [...]
  • [...] Herzog welcher ſich er weichen ließ ſchenkte ihm die Freiheit mit abgenommenem Verſprechen eine Urfehde zu leiſten daß er ſeine Gefan genſchaft nicht rächen wolle und den Proceß am Kam [...]
  • Ersch, Johann Samuel, Gruber, Johann Gottfried, Meier, Moritz Hermann Eduard: Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste Section 1, A - G…
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    [...] Dietrich Dietrich iſt derjenige Dietrich von Daun Kanonike zum Dume zu Trire der in der Urfehde vom 3 Jun 1356 bekennt daz ich vmb ſolich miſſehel vnd vbergriff die ich in [...]
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    [...] zahllosen Fahnen geschmückten Schrott gaffe an deren Ende die mit großem Aufwand überaus Berlichingen Urfehde schwur Dies merkwürdige Pergament ist mehr als 3 Fuß lang Eine Stadtchronik vom Jahre [...]
  • [...] Nüremberg Ritter Hansen von Sparneck z d Z Amtmann zum Hoffe und allen deren Angehörigen Urfehde wegen der Venk nüsse die Hans von Sparneck über ihn verhängte Mitsiegler Gerhart Murringer [...]
    [...] getödtet wurde Die Thäter kamen in Haft nach Kulmbach wurden beſtraft und mußten in der Urfehde eidlich geloben dieſes an dem Markgrafen und ſeinen Erben noch an dem Hauptmann Landſchreiber [...]
  • [...] erklärter Feind des Biſchofs Johann IV von Freiſing hatte allen Geiſtlichen Klöſtern Stiftleuten c deſſelben Urfehde auf Mord Brand und Raub geſchworen und insbeſondere die Gegend am Jr ſchenberge in den [...]