Facebook

von 1397 Treffern sortiert nach

  • Staatsvertrag zwischen den Freistaaten Bayern und Coburg über die Vereinigung Coburgs mit Bayern
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der Staatsvertrag zwischen den Freistaaten Coburg und Bayern ist Dokument einer Zeitenwende. Im Zuge der Revolution von 1918 dankte Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha (reg. 1900-1918) als deutscher Reichsfürst ab. Knapp 90 Prozent der Wähler im Freistaat Coburg brachten Ende November 1919 per Volksabstimmung ihr Votum für eine Vereinigung mit Bayern zum Ausdruck. Nach mehr als zweiwöchigen Verhandlungen schlossen die Bevollmächtigten beider Staaten ein Vertragswerk, das die Vertreter des Freistaats Coburg noch mit dem alten Staatssiegel des Herzogtums Sachsen-Coburg siegelten. Nachdem der Bayerische Landtag und das Coburger Parlament (die sog. Landesversammlung) zugestimmt hatten und ein Reichsgesetz erlassen war, trat die Vereinigung zum 1. Juli 1920 in Kraft. Der Vertrag wurde dank der nachhaltig wirksamen Sonderregelungen zum Kern des modernen Coburger Selbstbewusstseins. Erstmals in der deutschen Geschichte hatte sich ein Territorium auf Grundlage des Selbstbestimmungsrechts freiwillig für die Vereinigung mit einem anderen Staat entschieden. Die für den Freistaat Coburg bestimmte Ausfertigung des bis heute geltenden Vertrags verwahrt das Staatsarchiv Coburg. CC BY-NC-ND 4.0 [...]
  • Königsberg in Franken, Stadt und Städtische Sparkasse: Gutschein über 1 Mark von 1918
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: im Unterdruck Wappen der Stadt Königsberg: Ein zweigeschwänzter Löwe Rückseite: in der Mitte Blick auf die Stadt Königsberg in Franken (ab 1920 Königsberg in Bayern) Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.404.d [...]
  • Vereinigung Coburgs mit Bayern, 1. Juli 1920
     Textstellen 
    [...] . Nach Thüringen hin brach der Freistaat Coburg die offiziellen Kontakte sofort ab, während er sich mit Bayern über den raschen Abschluss eines Staatsvertrags verständigte, um Anschlussgegner an befürchteten Störaktionen zu hindern. Der Staatsvertrag zwischen den Freistaaten Coburg und Bayern 2215 München 132270900 Ernst Fritsch 40407 Königsberg 39536 Aschaffenburg 36063 Lichtenfels 35110 Kronach 35208 Ludwigsstadt 35258 Nordhalben 36157 Weismain Die Vereinigung des Freistaats Coburg mit Bayern Voraussetzung für die Vollziehung des Anschlusses war nach Art. 18 der Weimarer Verfassung ein Reichsgesetz. Ein entsprechender Gesetzentwurf fand nach gemeinsamer Vorberatung zusammen mit dem über die Bildung des Landes Thüringen im Reichsrat (20. April 1920) am 23. April die Zustimmung der Nationalversammlung (Verkündung am 30. April 1920). Über die Tatsache, dass der Freistaat Coburg bis zu seiner Vereinigung mit Bayern nach der Bildung des Landes Thüringen (am 1. Mai) nicht mehr im Reichsrat vertreten und damit reichsrechtlich nicht existent sein würde, setzte man sich bewusst hinweg. 118528610 Friedrich Ebert 119446901 Gustav Ritter von Kahr 140256008 Otto Ritter v. Strößenreuther Das schrittweise Aufgehen Coburgs in Bayern 119037521 Christian Roth Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] de Der Freistaat Coburg wurde nach einer Volksabstimmung unter der Coburger Bevölkerung (30. November 1919) am 1. Juli 1920 mit Bayern vereinigt. Diese territoriale Erweiterung stellte nach der Staatskrise der Rätezeit einen beachtlichen Prestigegewinn dar, für den Bayern große Zugeständnisse zu erbringen bereit war. de Erste Anschlusssondierungen Unmittelbar nach der Revolution tendierte im November/Dezember 1918 die öffentliche Meinung im neu entstandenen Freistaat Coburg eindeutig nach Bayern. Zur Diskussion stand außerdem ein Anschluss an das Land Thüringen, das aus den insgesamt acht thüringischen Fürstentümern erst noch zubilden war, oder an Preußen, das mit dem Regierungsbezirk Erfurt gleichfalls nach Thüringen ausgriff. Entsprechende Sondierungen konnten erst ein halbes Jahr später beginnen, da in Bayern wie in Thüringen zunächst die Verhandlungspartner gefehlt hatten. 2215 Münchner 1101 Bamberg 32816 Coburg Von der thüringischen Seite, einem losen Staatenverbund, waren dagegen nur Appelle und Absichtserklärungen, aber keine garantierten Zusagen zu erhalten; Preußen zeigte sich gänzlich desinteressiert. Gesetz über eine Volksbefragung: Bayern oder Thüringen? Damit war im August 1919 die Voraussetzung für das noch in Revolutionstagen zugesagte Referendum unter der Coburger Bevölkerung erfüllt. Nachdem man zunächst einhellig eine Abstimmung über die Frage "Bayern [...]
  • Königsberg in Franken, Stadt und Städtische Sparkasse: Gutschein über 20 Mark von 1918
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: links und rechts Wappen der Stadt Königsberg: Ein zweigeschwänzter Löwe Rückseite: Aufschrift "Nach starkem Wetterschlag scheint doppelt hell die Sonne. Auch ich will helfen mit, daß diese Zeit bald komme."; in der Mitte Blick auf die Stadt Königsberg in Franken (ab 1920 Königsberg in Bayern) Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.404.d [...]
  • Königsberg in Bayern, Stadt: Anweisung über 100 Milliarden Mark von 1923
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: einfache Gestaltung Rückseite: einseitig Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.404.h [...]
  • Königsberg in Bayern, Stadt: Anweisung über 1 Milliarde Mark von 1923
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: im Unterdruck Wappen der Stadt Coburg: Ein zweischwänziger Löwe Rückseite: einseitig Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.404.g [...]
  • Königsberg in Franken,Städtische Sparkasse: Sparmarke über 10 Pfennig von 1920
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: runder Karton, einfache Gestaltung Rückseite: runder Karton, in der Mitte Wappen der Stadt Coburg: Ein zweischwänziger Löwe Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.404.e [...]
  • Königsberg in Bayern, Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner: Gutschein über 10 Millionen Mark von 1923
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: links Logo der Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner und Silhouette der Fabrikanlagen Rückseite: Ungültigkeitsvermerk Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.405.c [...]
  • Königsberg in Franken, Stadt und Städtische Sparkasse: Gutschein über 50 Pfennig von 1918
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vorderseite: oben links Wappen der Stadt Königsberg: Ein zweigeschwänzter Löwe Rückseite: in der Mitte Wertzahl auf Ornament Bis 1920 gehörte Königsberg in Franken zum Freistaat Coburg. Nach der durch eine Volksabstimmung beschlossenen Vereinigung von Coburg und Bayern heißt es seit 01.07.1920 Königsberg in Bayern. Die Stadt und die Städtische Sparkasse gaben 1918 gemeinsam Gutscheine zu 50 Pfennig, 1 Mark und 20 Mark aus. Die Scheine zeigen Königsberger Motive wie das Wappen oder die Stadtansicht. Die Herstellung besorgte Blasius & Lauers Nachf., Schweinfurt. Die Städtische Sparkasse gab 1920 Sparmarken über 10, 20 und 25 Pfennig aus. Die Scheine sind rund und aus Karton gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Stadt gab 1923 Anweisungen zu 20 Millionen bis 1 Billion Mark aus. Die Scheine sind einfach gestaltet, sie zeigen das Wappen der Stadt. Die Herstellung übernahm die Buchdruckerei Josef Holl aus Hofheim in Unterfranken. Das Königsberger Unternehmen Fränkische Isolierrohr- und Metallwarenwerke Gebr. Kirchner gab 1923 Gutscheine mit inflationsbedingt hohen Werten von 1 Million bis 50 Millionen Mark aus. Die Scheine zeigen das Firmenlogo und eine Abbildung der Fabrikanlagen. Das Unternehmen existiert bis heute. Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.404.a [...]
  • Neugliederung des Reiches (1919-1945)
     Textstellen 
    [...] des Reichsrechts, sondern seien vielmehr Gegenstand bilateraler Regelungen zwischen den Ländern; zum Beleg verwies man auf Coburg. Dass Art. 18 die Möglichkeit der Neugliederung sogar gegen den Willen der betroffenen Länder eröffnete, war für Bayern vollkommen inakzeptabel, da dies die territoriale Integrität der Einzelstaaten grundsätzlich in Frage stellte. Realisierte Neugliederungen zwischen 1919 und 1933 Tatsächlich kam es zwischen 1919 und 1933 nur in vier Fällen zu Neugliederungen. Grundlage hierfür waren neben der erwähnten zweiten Möglichkeit (Beschluss durch einfaches Reichsgesetz) entsprechende Vereinbarungen zwischen den beteiligten Ländern. Bildung des Freistaates Thüringen am 1. Mai 1920 aus den sieben thüringischen Staaten: Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Gotha, Reuß (durch Reichsgesetz vom 30.4.1920, RGBl. S. 841). Nach Häupel (Gründung des Landes Thüringen, 105) bedeutete der politische Zusammenschluss allenfalls einen Teilerfolg für die Unitaristen. Eine Einbeziehung des preußischen Regierungsbezirks Erfurt war an der Haltung Preußens gescheitert. Ebenso war anfangs die Bildung eines mitteldeutschen Staates Sachsen-Thüringen im Gespräch gewesen. Auch die letztlich verwirklichte kleinthüringische Territorialreform gelang nur mit Abstrichen, da sich Sachsen-Coburg Bayern anschloss. Weil das Reich die Thüringer Einigungsbestrebungen nur ungenügend unterstützte und die Länderinteressen überwogen, wurde die Thüringische Länderneugliederung nicht zur Initialzündung für eine umfassende territoriale Reichsreform. Im Jahre 1928 konnten in einem Gebietstausch mit Sachsen die gegenseitigen Exklaven aufgelöst werden (Reichsgesetz 30.3.1928, RGBl. I S. 115). Nach dem Zusammenschluss zum Freistaat Thüringen gab es im Deutschen Reich 18 Länder mit 81 En- und Exklaven.Vereinigung von (Sachsen-)Coburg mit dem Freistaat Bayern am 1. Juli 1920 (Reichsgesetz 1.7.1920 RGBl. S. 842). Das bayerische Staatsgebiet vergrößerte sich um 561 qkm, die Bevölkerung um 74.344 Personen.Vereinigung des Landkreises Pyrmont [...]
    [...] ). Hintergrund der Auflösung war, dass nunmehr der Verfassungsausschuss der Länderkonferenz als die gegebene Einrichtung galt, eine Territorialreform vorzubereiten, die sich am Leitbild "leistungsfähiger Länder" orientierte. Länderkonferenz und Unterausschüsse 118673645 Arnold Brecht 116436506 Adam Remmele 116990147 Johannes Horion 118710060 Heinrich Held 13374924X Georg Schätzel Bayern spielte in den 1920er Jahren in den Neugliederungsüberlegungen auch als Objekt eine Rolle: so die bayerische Pfalz in den Erwägungen interessierter Kreise in Baden (Kurpfalz), Württemberg und Hessen (Fenske, Pfalz) sowie der bayerische Regierungsbezirk Schwaben (Bertele: Reichsland Groß-Schwaben mit Stuttgart und Augsburg [...]