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  • Formbacher Missale
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    [...] de Beschreibung Die nach der Formbacher Bibel bedeutendste große Pergamenthandschrift im Besitz der Staatlichen Bibliothek Passau ist das Formbacher Missale. Es ist mit Lombarden in Blau und Rot reich geschmückt, ab und an begegnen Deckfarbeninitialen auf Goldgrund mit ebenfalls goldgeschmücktem Fleuronné, die in ihrem Stil entfernt an den Buchschmuck der Formbacher Bibel erinnern. Deren leuchtende Kontraste sind im Formbacher Missale jedoch aufgegeben zugunsten einer dezenteren Farbgebung in blassen Pastellschattierungen, auch der Goldschmuck ist zurückhaltender aufgetragen und weniger intensiv durch Punzierungen und Linien akzentuiert. Höhepunkt der Handschrift ist naturgemäß das seitenfüllende Kanonbild (Bl. 101v), ebenso wie das gegenüberliegende Te igitur an drei Seiten von reichem Fleuronné umrahmt. Anders als die pralle, detailverliebte Lebensnähe der Formbacher Bibel ist die Bildsprache hier dem Sujet gemäß stark zurückgenommen: Das Inkarnat von Christus, Maria und Johannes ist fahl, die Gliedmaßen in ihrer Anatomie nur angedeutet, schlank und unnatürlich langgestreckt. Die Gewänder werden kaum räumlich vertieft, wirken in ihren Falten beinahe geometrisch abstrahiert. Auch die angedeutete Landschaft mit Fels und Wiese wirkt stilisiert und ist von der Perspektivenlehre unberührt. Datum: 2016 Staatliche Bibliothek Passau CC0 Ausstattung: Lombarden in Blau und Rot sowie Deckfarbeninitialen auf Goldgrund mit ebenfalls goldgeschmücktem Fleuronné. - Einband: Schweinsledereinband von 1710 mit teilweise gekappten Fleuronnéranken. - Literatur: Jörg Kastner: Kostbare Handschriften aus Passau. Passau 1980. S. 34. - SPA-Provenienz: Vornbach, Benediktiner. [...]
  • Benediktinerabtei Vornbach am Inn
  • Benediktinerabtei Vornbach am Inn
  • Formbacher Bibel
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    [...] de Beschreibung Maßgeblich als Schreiber, Redaktor und Illuminator an der Entstehung der Formbacher Bibel beteiligt war der im Schreibervermerk erwähnte Heinrich von Gloggnitz. Im Text sind jedoch mehrere Händewechsel feststellbar, ebenso war mit den Illuminationen mindestens ein weiterer Künstler betraut. Die sorgfältige Textura des Bibeltextes wird geschmückt durch reiche Initialornamentik, Lombarden und Rubrizierungen; Verwendung finden neben Purpur und Goldtinte auch qualitätvolle Goldauflagen, die teils aufwendig punziert sind. Die eigentlichen Illuminationen sind von kleinem bis mittleren Format, niemals seitenfüllend, doch gehören sie in künstlerischer Auffassung, Bildanlage und vor allem der lebensnahen Individualität der Dargestellten zum Besten, das in dieser Kunst überliefert ist. Vertreten sind unter anderen die Titelfiguren der wichtigsten Bibelbücher sowie die Autoren der Bücher des Neuen Testaments. Das Einfühlungsvermögen und die präzise Sicherheit, mit der selbst winzigste Details aufs Pergament gebannt sind, können nicht anders als staunenswert genannt werden, zumal sie einhergehen mit gelungenster, einfallsreicher Bildkomposition und effektvoller, bei aller Liebe zum leuchtenden Kontrast nie plakativ wirkender Farbwahl. Datum: 2016 Staatliche Bibliothek Passau CC0 Ausstattung: reiche Initialornamentik, Lombarden und Rubrizierungen. Verwendung finden Purpur, Goldtinte und Goldauflagen. Die Illuminationen sind von kleinem bis mittleren Format, niemals seitenfüllend und zeigen die Titelfiguren der wichtigsten Bibelbücher sowie die Autoren der Bücher des Neuen Testaments. - Einband: Schweinsledereinband mit massiven Messingbeschlägen. - Literatur: Jörg Kastner: Die Bibel und ihre Welt mit besonderer Berücksichtigung Niederbayerns. Passau 1992. S. 30–33; Ludwig Heinrich Krick: Die ehemaligen stabilen Klöster des Bistums Passau. Passau 1923. S. 177, 185. - SPA-Provenienz: Vornbach, Benediktiner. [...]
  • [...] de Lenz, Joseph: Die Grafen von Schärding, Vornbach und Neuburg am Inn. Historisch-romantische Erzählung aus der Vorzeit Passau 1828: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
    [...] Lebensende vier Söhne nämlich Eckbert den Erſten Grafen von Neuburg am Inn Vornbach und Pütten Heinrich II Grafen von Vornbach Gebhard Grafen von Viechtenſtein und Eberhard Dieſe Sprößlinge waren noch [...]
    [...] Begebenheiten der mächtigen Dynaſten welche unter dem Namen der Grafen von Schär ding Vornbach und Neuburg am Inn in der Ge ſchichte denkwürdig erſcheinen in ein helleres Licht zu ſetzen wird [...]
    [...] henden Häuſern des bayriſchen Adels zeichneten ſich die Grafen zu Vornbach aus denen auch die Herr ſchaft Schärding und Neuburg am Inn gehörten Der erſte Beſitzer den die Geſchichtſchreiber mit 13 [...]
    [...] den Burgen als Heinrichs Krieger anrückten es ward das große Schloß zu Neuburg am Inn die Burg zu Vornbach und das Burgſtall zu Griesbach erobert und angezündet Eckbert ſelbſt mit ſeiner Gattin [...]
  • Jorhan (Johrhan, Jordan, fälschl. auch G(J)orhauer), Wenzeslaus Johannes: * um 1695 Bilin/ Böhmen; Bildhauer
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    [...] de Wanderschaft, zuletzt in Vornbach a. Inn. Um 1720 Bildhauer in Griesbach im Rottal. Hier 1725 Hauserwerb und Gründung einer Bildhauerwerkstätte. Sein Stil beeinflußt durch die Künstler des Innviertels. de Genealogisches V Augustin, Bildhauer; M Magdalena N. N.; (verh.) 1718 Maria Franziska, verw. Kynast. Werke u. a. Schildthurn/Kr. Pfarrkirchen, 1730; Eggenfelden, Spitalkirche u. ehem. Brückenfigur d. Hl. Johann v. Ncpomuk, 1731; Landshut-Seligenthal, 1734-1739; Verz. s. NDB 10, 608. Literatur NDB 10; Th.-B. 19; BLGBLII;J. Haushofer, Ein wiederentdecktes Werk d. W. J. in Eggenfelden, in: 0G12,1970. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schrank, Franz von Paula: 21. 8. 1747 Vornbach a. Inn — 22. 12. 1835 München; Naturforscher
  • Autorenporträt zu Amand Weninger
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    [...] de Beschreibung Über die Lebensdaten des aus Donauwörth stammenden Pater Amand Weninger (1753-1815), Pfarrvikar zum Heiligen Kreuz in Donauwörth, ist nicht viel bekannt. Für die Benediktinerabtei legt er eine sehr seltene Schmetterlingssammlung an, die sich großer Berühmtheit erfreut. Ein „vorzügliches Dichtertalent“ (Pirmin Lindner), schreibt Weninger nach Aufhebung des Klosters Das Opfer des Melchisedech, Cantate zur Feier der Jubelmesse des P. Ulrich Schluderer, letzten Priors von hl. Kreuz in Donauwörth, 5. Juli 1812. Der Domorganist in Augsburg Franz Bühler vertont das Stück. Das Opfer des Melchisedek, eines alttestamentarischen Königs von Salem und Priester Gottes aus Genesis 14, 18-20, der für sein Opfer erstmals Brot und Wein statt Fleisch von Opfertieren verwendet, steht für das Opfer der Eucharistie. Bereits 1766 setzt Matthias Crudeli (1714-1770), Organist und Komponist im Kloster Vornbach am Inn im Landkreis Passau, den Stoff durch ein geistliches Schauspiel in Szene. [...]
  • Formbach, von; niederbayerisches Hochadels-Geschlecht
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    [...] de Der Ahnherr der Familie, Meginhard, hatte die Grafschaft im Traungau im 10. Jahrhundert inne; im Laufe des 11. Jahrhunderts als Grafen im Schweinachgau, Künziggau und als Vögte des Hochstiftes Regensburg und der Klöster Göttweig und St. Nikola bei Passau nachweisbar. Die mit den Wels-Lambachern, Markgrafen der karantanischen Mark (Steiermark), verwandten Formbacher stifteten auf ihrem Stammsitz das Benediktinerkloster Vornbach am Inn (1094). Errichteten Neuburg, nach dem sie sich fortan nannten. Einzelne Mitglieder der Familie nannten sich seit dem Ende des 11. Jahrhunderts auch nach ihren Burgen Radiberg, Windberg, Kreuzenstein und Pitten (Wachau, Umgebung von Wien und Pittener Gebiet). Erlöschen der Familie 1158; ihr Erbe traten im wesentlichen die Ottokare und die Babenberger an. de Literatur O. v. Dungern, Handbuch zur baier.-österr. Gesch., 1931; K. Lechner, Die Babenberger, 1976; Lexikon d. dt. Gesch., hrsg. v. G. Taddey, 1979. F. Jungmann-Stadler, Beitrr. z. Genealogie u. Besitzgeschichte d. Formbacher, in: ZBL 641, 1978. Pa Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Peisser, Konrad II (OSB): Neuburg am Inn — 24. 2. 1410 Vornbach; Abt von Vornbach (1387-1410)
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    [...] de Studium und Promotion. 1387 Abt von Vornbach; 1392 infuliert. 1402 Hofkaplan Herzog Albrechts von Österreich. Galt als großer Kenner des Kirchenrechts. Häufige Abwesenheit vom Kloster forderte den Verfall von dessen Verwaltung. de Literatur Lindner P. 1908; Krick; Hemmerle. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]