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  • Wilderei
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    [...] " entgegenzutreten. b) "Berühmte" Wilderer 118818988 Mathias Klostermayer 41576 Augsburg 41587 Kaufbeuren 42478 Dillingen 120913410 Johann Adam Hasenstab c) Reform der Jagd- und Wildereigesetzgebung 118586408 Napoleons Der Druck der Revolution von 1848 führte schließlich zur vollständigen Abschaffung der Jagdgerechtigkeit auf fremdem Boden. Das Jagdrecht wurde nun zu einem Bestandteil des Grundeigentums, seine selbständige Ausübung allerdings erst ab einer Mindestreviergröße gestattet. Für kleinere Flächen wurde die genossenschaftliche Jagdverpachtung vorgeschrieben. Mit der Umwandlung und schließlichen Abschaffung des Jagdregals einher ging eine veränderte Bewertung der Wilderei. An der Wende zum 19 [...]
    [...] de Die Jagd entwickelte sich im Verlauf des Mittelalters weitgehend zu einem Privileg des Adels. Niederwild konnte die bäuerliche Bevölkerung weiter bejagen. Wilderei spielte erst eine größere Rolle, als im 15. Jahrhundert die bayerischen Herzöge das Jagdrecht als Regal beanspruchten und seit dem 16. Jahrhundert Wilderei als Schwerverbrechen ahndeten und mit der Todesstrafe belegten. Der Landesherr monopolisierte die Jagd. Sie wurde zu einem zentralen Element barocken höfischen Lebens. Wilderer gingen allerdings kein großes Risiko ein. Wenn es überhaupt gelang, sie aufzuspüren, waren die Strafen selten hart. Manche Wilderer wurden zu Volkshelden stilisiert und fanden über Wildschützenlieder Eingang in die Volkskultur (Bayerischer Hiasl, Jennerwein). Nach 1800 wurden die Jagdgesetze gelockert, das Jagdregal abgeschafft und die Strafen gemildert. Seit den 1830er Jahren verschärften sich die Konflikte allerdings wieder, denn die von der Grundherrschaft befreiten Bauern lehnten sich dagegen auf, dass die Jagd im Grunde Vorrecht der privilegierten Bevölkerungsschichten blieb. Im 20. Jahrhundert flammte die Wilderei vor allem zu Krisenzeiten (Erster Weltkrieg, Nachkriegszeit und Inflation) wieder auf, um schließlich ein Gelegenheits- und Freizeitdelikt zu werden. de Wilderei ist nur dann möglich, wenn es Rechte oder Privilegien gibt, die andere von der Jagd ausschließen und die somit verletzt werden können. Ihre Strafbarkeit hängt von der Art dieser Rechte und dem Wert ab, den die gesellschaftlich maßgeblichen Gruppen ihnen jeweils beimessen. Das Delikt Wilderei ist ein dem historischen Wandel unterworfenes gesellschaftliches Konstrukt. Mittelalter Die Antike kannte weder Jagdrecht noch Wilderei. Das frei lebende Wild war eine herrenlose Sache, die sich jedermann aneignen konnte. Auch die germanischen Volksrechte gehen vom freien Tierfang aus. In der Lex Baiuvariorum sind alle Freien dazu berechtigt. a) Einschränkung der freien Jagd Im Laufe des Mittelalters wurde das allgemeine Jagen allerdings von zwei Seiten her stark eingeengt: Zum einen nahmen die Waldflächen [...]
  • [...] Anleit S 106 Anzeige des unerlaubten Beſitzes von Schießgewehren Ueberwachung der wegen Verdachts der Wilderei unter Polizei Aufſicht Geſtellten ſo wie der unter Polizei Aufſicht Ge ſtellten überhaupt Wildpret [...]
    [...] Ausfertigung von Lizenzſcheinen zum Beſitze vom Schießgewehren und wegen polizeilicher Beaufſichtigung der der Wilderei Verdächtigen wegen Beaufſichtigung herumziehender Seiltänzer Gaukler Muſikanten wegen Ueberwachung der Theater öffentlichen [...]
  • [...] der im Laufe der letzten ſechs Jahre wegen Vagirens oder Aſotie oder wegen wiederholter Wilderei mit irgend einer Sträfe belegt worden iſt d jedem der zur Zeit der Anbringung ſeines [...]
  • [...] Selbſtmördern 9 Brandſtiftung 10 Meineid und Brechen der Urphede 11 Majeſtäts Verbre chen Münzfälſcherei Wilderei 12 Landfriedensbruch Ver giftung gefährliche Verwundung Wo es auf die Hand d h auf Geldbuße [...]
  • Riehl, Wilhelm Heinrich: Die Pfälzer
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    [...] faſt nur die vollendete bittere Armuth zu dieſem Frevel verführt Jene mittelalterliche Romantik der Wilderei die den Wilddieb der mit Hörnern und Hunden zur Jagd auszieht faſt als einen ritterlichen [...]
  • Riehl, Wilhelm Heinrich: Die Pfälzer
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    [...] faſt nur die vollendete bittere Armuth zu dieſem Frevel verführt Jene mittelalterliche Romantik der Wilderei die den Wilddieb der mit Hörnern und Hunden zur Jagd auszieht faſt als einen ritterlichen [...]
  • [...] Art 39 und 39 der fahrlässigen Verbreitung einer Viehseuche Art 389 letzter Absatz der Wilderei und der Verletzung des Jagdrechtes insofern weder Widersetzlichkeit Lannt zusammentrifft noch polizeiliche Ahndung [...]
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    [...] am Rhein hin machte sich in der jüngsten Zeit ein beklagenswer this Ueberhandnehmen der Wilderei bemerklich es scheint dieselbe Menschen klaffe welche früher als dort noch eine Mauthgränze war [...]
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    [...] Corneille Advocat geblieben So dankt Europa der Frömmigkeit einer Mutter dem Tode Eromwells der Wilderei dem Ausrufe eines 103 z r fä ſ n te a en ſ l f h [...]
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    [...] deren Ver übung alsdann gegründeter Verdacht wider ihn vorlag waren 1 gewerbsmäßiger Diebſtahl 2 Wilderei 3 Landſtreicherei und 4 Unbotmäßigkeit Allein ſelbſt nicht die Konkurrenz dieſer Verbre chen wird [...]