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  • Küßwetter, Hans (1909 – 1965), Landrat, Gymnasiallehrer
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    [...] de 1919-1925 Progymnasium St. Anna in Augsburg; Geschichts-, Politik-, Altphilologie- und Germanistikstudium in München und Berlin; 1937-1941 und 1947-1948 Studienassistent und -rat am Wittelsbacher Gymnasium München; 1941-1945 Kriegsdienst; 1946 Wahl zum Landrat des (ehem.) Landkreises Dinkelsbühl von der Amerikanischen Militärregierung abgelehnt; 1948-1965 Landrat (CSU) des (ehem.) Landkreises Dinkelsbühl; 1952 Mitglied, 1958 Vizepräsident, 1962-1965 Präsident des Bezirkstags von Mittelfranken; Diss.: Studien zu Fürst Bülows Denkwürdigkeiten, Speyer 1936. de Weitere Angaben Konfession: evangelisch. Wohnort: Dinkelsbühl, Lkr. Ansbach Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Steinberger, Walter (1924 – 1997), Versicherungskaufmann
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    [...] de Besuch der St.-Anna-Volksschule und des Wittelsbacher Gymnasiums in München; Abitur; Nach Kriegsende Studium der Geschichte, der Germanistik und der Staatswissenschaft; 1951 Promotion zum Doktor der Philosophie; Anschließend mehrere Jahre Mitarbeiter der „Arbeitsgemeinschaft der Hochschulen für politische Wissenschaften“; daneben Verbandstätigkeit; 1959 Übernahme der Vertretung einer größeren Versicherungsgesellschaft; Gründungsmitglied der CSU und der Jungen Union; Mitglied des Landesausschusses der CSU; Kreisvorsitzender des Kreisverbands München X (Neuhausen-Nymphenburg-Gern) der CSU; Bezirksvorsitzender der Jungen Union München; 1958-1962 Mitglied des Bezirkstags Oberbayern; Mitglied des Bayerischen Landtags: 25.11.1962-22.11.1970. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burgruine Hals
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    [...] de Ein edelfreies Adelsgeschlecht ist für Hals erstmals 1072 bezeugt. Ende des 12. Jahrhunderts kam Hals durch Heirat an Adalbert II. de Chambe, der hier eine neue Linie gründete, die stetig an Bedeutung und Macht gewann. Hierzu trug auch bei, dass Albert III. im Jahr 1280 in den Grafenstand erhoben wurde. 1375 ererbte Landgraf Johann von Leuchtenberg, Statthalter von Niederbayern, die Besitzungen des ausgestorbenen Geschlechts, zu denen auch die Nachbarburg Reschenstein gehörte. 1486 erwarben Wilhelm und Johann von Aichberg die Grafschaft Haag, die 1511 an Freiherrn Johann von Degenberg kam, der sie aber bereits 1517 an die Wittelsbacher verkaufte. Diesen diente die 1622 brandbeschädigte Burg bis 1662 als Pfleggericht. Noch 1742, als man während des Österreichischen Erbfolgekriegs ihre Dächer abtrug, um sie für Gesindel unbrauchbar zu machen, standen die Baulichkeiten intakt. Ein Großeinsturz infolge eines Brands ist für 1810 überliefert. Heute sind die Mauerreste saniert. de Bau Die Baugeschichte der offenbar sehr komplex gewachsenen Burganlage ist kaum erforscht. Zu den ältesten Bauten dürften Ringmauer, Palas und Bergfried der Hauptburg gehören. Die lang gestreckte Vorburg wurde offenbar im 15./16. Jahrhundert durch Rondelle und Bastionen artilleriegerecht verstärkt. Die 1383 geweihte Burgkapelle St. Georg wurde nach dem Brand von 1810 profaniert. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burgschloss Kronwinkel
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    [...] de Ursprünglich trug die auf dem Grund und Boden des Klosters Tegernsee mit dessen Zustimmung erbaute Burg den Namen Altenpreysing. Sie stellt den Stammsitz der Herren von Preysing, die mit „Gerunch de Prisingan“ 1093 erstmals erscheinen, nach 1200 in Diensten der Wittelsbacher standen und 1465 in den Freiherrenstand aufstiegen. Im 17. Jahrhundert ging Kronwinkel an die Linie der Preysing-Hohenaschau, die 1664 in den Reichsgrafenstand aufrückten. 1679 wurde die kurz zuvor erbaute Schlosskapelle St. Antonius von Padua geweiht. 1830 erwarben die Grafen Preysing-Moos Kronwinkel, das sie aber bereits 1836 an die Grafen Preysing-Lichtenegg veräußerten. Das Burgschloss befindet sich bis heute im Besitz der Grafen von Preysing. de Bau Älteste Bauteile sind der runde Bergfried und die umlaufende, bis zu 1,4 Meter starke Ringmauer, die beide noch ins 12. oder 13. Jahrhundert gehören sollen. Freiherr Albrecht errichtete 1578, nach der Auflösung des Lehensverhältnisses mit dem Kloster Tegernsee, den „Lehenstock“, der 1860 um ein Geschoss reduziert wurde. Die restlichen Gebäude entstanden erst im 16. und 17. Jahrhundert. So wurde 1673 die Turmkapelle St. Antonius von Padua eingebaut. 1860 und 1880 überformte man einige Bauten, darunter Lehenstock und Torbau, im damals beliebten Stil der Neugotik. Zugleich erhielt das Burgschloss seine malerischen Zinnengiebel. Weitere kleinere Eingriffe erfolgten in Zusammenhang mit der kontinuierlichen Wohnnutzung. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burgruine Neunussberg
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    [...] de Gegen 1309 gab Konrad von Nußberg seinen Stammsitz Altnußberg (s.) auf und errichtete in günstigerer Position die Burg N., nach der er sich fortan Konrad der Nußberger von Neuennußberg nannte. Die Verwicklung des Hans von Nußberg in den fehlgeschlagenen Aufstand gegen Herzog Albrecht IV. (siehe auch Altnußberg) hatte zur Folge, dass Hans 1469 eine Hälfte seiner Burg an den Herzog abtreten, die andere Hälfte gegen die Burg Linden vertauschen musste. 1564 legte ein Blitzschlag die Burg ein, die als Burgruine mit dem Aussterben der Nußberger 1569 an die Wittelsbacher kam. Diese zeigten kein Interesse an ihr und ließen sie verfallen. 1889/95 erwarb die Bayerische Wald-Vereins-Sektion Viechtach die Burgruine und setzte sie 1949 instand. Seit 1968 finden auf dem Burganger alljährlich Burgfestspiele statt, die seit 1971 der Verein „Burgfestspiele e.V.“ veranstaltet. de Bau Der Gründungszeit um 1310 gehört der mächtige Wohnturm an, der im 16. und 17. Jhdt. neue Durchfensterungen sowie im 19. Jhdt. einen historisierenden Zackenabschluss erhielt. Aus dem frühen 14. Jhdt. soll auch die Ringmauer mit ihrem Eckturm stammen. Die südlich des Turms gelegene Burgkapelle entstand nach 1351 und erfuhr 1716 einen Ausbau Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burgruine Alt-Falkenstein
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    [...] de Die auch als Rachelburg bekannte Burgruine Alt-Falkenstein steht in einem geschichtsträchtigem Kleinraum, denn die südlich vorgelagerte „Burgau“ war bronzezeitlich, der die Burg überragende Petersberg vorgeschichtlich, auch römisch, besiedelt, trägt weiterhin ein Kloster, das baulich ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg Falkenstein wird erstmals 1115 mit einem Reginolt de Valchensteine indirekt, 1166 dann als „urbs“, 1188 als „castrum“ und 1287 als „burg“ erwähnt. Sie war Stammsitz der mächtigen Grafen von Falkenstein, die ab dem frühen 12. Jahrhundert den Inn-Mangfall-Winkel beherrschten und die Vögte des Stiftes Herrenchiemsee sowie ihres eigenen Hausklosters St. Peter stellten. Sie gerieten nach 1230 in den Machtkampf zwischen den Wittelsbachern und den Andechs-Meraniern und konnten ihre Güter 1245 nur durch Überschreibung an das Hochstift Freising retten. Mit dem Tod des letzten Falkensteiners Konrad 1260 konfiszierte das Herzogtum dessen Besitzungen. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Burg von den Söhnen Graf Meinhards II. von Tirol zerstört und durch Neu-Falkenstein ersetzt. de Bau Ohne umfangreiche archäologische Grabungen lassen sich weder Bauphasen noch Baugestalt der lediglich knapp 200 Jahre existenten Burg ermitteln. Das verbleibende Mauerwerk mit seinen fein geschichteten Handquadern stammt aus der Zeit um 1110. Die Burg existierte sicherlich um 1120, als ein englischer Reisender hier mehrere Münzen hinterließ (verlor?). Putzfragmenten zufolge war sie bunt ausgemalt, darunter ein Falkenwappen.Alt-Falkenstein zählt somit zu den ältesten erhaltenen Steinburgen Bayerns. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burg Traunstein
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    [...] de Die dem Erzbistum Salzburg und dem Kloster Baumburg nahe stehenden, für Ort und Burg namensgebenden Herren von Truna (= Traun) werden 1120 erstmals erwähnt und erbauten gegen Ende des 12. Jhdts, die Burganlage. Diese kontrollierte eine wichtige Brücke über die Traun. Mitte des 13. Jhdts. starben sie aus, 1254 fiel T. an Salzburg, 1273 an das Herzogtum Bayern. Beide installierten auf der Burg ein Pflegamt. 1361 erscheint die Veste erstmals urkundlich. 1346 überquerte die neu geschaffene „Güldene Salzstraße“ hier die Traun, was T. einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Der Aufstieg der Stadt ab dem 16. Jhdt. führte jedoch zu einem Bedeutungsniedergang der herzoglichen Burg. 1618 erwarben die Grafen von Törring die Herrschaft und bauten die Burg aus. 1704 zerstörte der große Stadtbrand auch die Burg, deren Ruine danach beim Wiederaufbau der Stadt als Steinbruch diente. 2006 erfolgte eine Überbauung des Burghofes, der eine archäologische Grabung vorausging. de Bau Den archäologischen Befunden und Funden zufolge erfolgte die Gründung der Burg bereits Ende des 12. Jhdts., als u. a. ein Wallgraben mit Palisade und hölzerne Binnebauten erstellt wurden. Nach 1273 erfolgte ein Ausbau durch die Wittelsbacher Herzöge von Bayern, die eine 1,6 m starke Ringmauer errichteten. In der stadtseitigen Frontmauer entstand ein trutziger quadratischer Turm von 11 m Seitenlänge und 3,0 m Mauerstärke, daneben ein Torbau und am südlichen Hofrand ein massives Gebäude. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burgruine Kirnstein
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    [...] de Kirnstein wird indirekt um 1130 mit Leoprant de Churne als Ministeriale der Grafen von Falkenstein und Neuburg erwähnt. 1247 ging die Burg an die Wittelsbacher Herzöge, von denen die Preysing von Wolznach sie 1361 als Lehen hielten. 1405 kam K. an das Herzogtum Bayern-Ingolstadt. In der Fehde zwischen Herzog Ludwig von Ingolstadt und Herzog Heinrich von Landshut wurde die Burg 1430 zerstört und durch das Herzogtum Niederbayern-Landshut instand gesetzt, das die Burg fortan als Lehen vergab. Lehenshalter war u. a. 1468 Erasmus Waltenhofer. ,1504 erfuhr die Burg im Wittelsbacher Erbfolgekrieg eine derart graiverende Zerstörung, dass sie danach im Verfall blieb. Wenngleich sie Philipp Apian in seiner Bairischen Landtafeln (Ingolstadt 1568) als arx in monte sita, als „Burg in den Bergen“ beschrieb, bezeichnete sie W. Hundt (Bayerisches Stammbuch) 1585 als ein zerprochenes Schloss. Infolge einer unsinnigen modernen Aufforstung des Burghügels wurde die Westwand 2002 durch Baumbruch schwer so beschädigt, dass eine Notsicherung durchgeführt werden musste. Die Ruine ist frei zugänglich. de Bau Die Baugeschichte dieser kleinen, kompakten Burganlage ist leider ungeklärt. Die einzigen bekannten Baudaten beziehen sie auf die Wiederherstellung nach den Zerstörung von 1430. Das Mauerwerk mag in Teilen noch auf das 12. Jhdt. zurückgehen, stammt aber mit seinen stark ausgezwickten Bruchsteinen weitgehend auf der Zeit des Wiederaufbaus nach 1430. Die strategisch bedeutende Lage der Burg wird klar, wenn man berücksichtigt, dass hier das Inntal sehr eng wird und der Inn stark mäanderte. Befahr- und begehbar waren damals nur die Seitenränder. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Müller, Werner (1910 – 1996), Prokurist
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    [...] de Volksschule und Wittelsbacher Gymnasium in München; Ab 1931 in einem Münchner Elektrohandwerksbetrieb tätig, zuletzt als Prokurist; November 1944-April 1945 in KZ-Haft; 1945 Mitbegründer der CSU in München-Neuhausen, dort Orts- und Kreisvorsitzender; Stellv. CSU-Bezirksvorsitzender, 1960 Vorsitzender des CSU-Bezirksverbands München; Langjähriger Landesschatzmeister und Präsidiumsmitglied der CSU; 13.09.1965-07.11.1974 Abgeordneter des Bayerischen Landtags (nachgerückt für den verstorbenen Abgeordneten Gretschmann, Josef). de Weitere Angaben Konfession: evangelisch. Wohnort: Puchheim Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Burg Burghausen
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    [...] de Burghausen wird namentlich erstmals 1025 erwähnt, wenig später erscheinen die gleichnamigen Grafen urkundlich, die Burghausen bis 1164 hielten. Bereits 1130 existiert ein befestigter Platz (urbs). Burghausen bezog seine Bedeutung durch seine Lage an einem Übergang über die Salzach, der zugleich zur Mauterhebung diente. Nachdem Burghausen gegen 1180 an die bayerischen Herzöge bzw. Wittelsbacher gegangen war, baute Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern (1255-1290) ab 1255 die Burg zur Zweitresidenz nach Landshut aus. Den zweiten maßgeblichen Großausbau bewerkstelligte Herzog Georg der Reiche (1479-1503) ab den frühen 1480er-Jahren. Auf Burghausen wurde bis 1504 den Schatz der Reichen Herzöge aufbewahrt, dann degradierte man Burghausen zur östlichen Grenzveste. In den Jahren 1800 inspizierte Kaiser Franz II., 1809 dann Napoleon die seit dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zur Festung ausgebaute Wehranlage. Im 19. Jahrhundert erfolgten wiederholt Abbruch- und Erneuerungsmaßnahmen, wobei 1800/01 das große Artilleriewerk („Schütt“) am nördlichen Burgende abgetragen wurde. Ab 1949 erfolgte die Instandsetzung der Riesenburg, die heute zum Teil privat bewohnt wird; die Hauptburg beherbergt eine staatliche Gemäldegalerie und das Städtische Museum.Eine Diashow mit über 100 Fotos finden Sie hierIm Jahr 2012 wird auf der Burg Burghausen die bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung gezeigt: „Verbündet - Verfeindet - Verschwägert. Bayern und Österreich“. Informationen finden Sie hier de Bau Über einer bronzezeitlichen Siedlung (1500-1300 v. Chr.) erbauten die Grafen von Burghausen eine erste Steinburg samt Friedhof, die man 2001 unter der Dürnitz archäologisch tangierte. Im frühen 12. Jahrhundert erhielt die Kernburg die heutige Orientierung. Ab 1255 erfolgte der Großausbau mit rundem Bergfried, Dürnitz, Palas, Kemenatenbau und Burgkirche St. Elisabeth. Zugleich wurde die Gesamtlänge der Burganlage von über 1 km Länge geschaffen. Zwischen 1305 und 1335 wurde die Stadt durch Traversen und eine eigene Ummauerung befestigt. 1421 erhielt die Kernburg einen neuen Zwinger („Törring-Zwinger“, erbaut aus den Steinen der zuvor gebrochenen Burg Törring), 1427 entstanden in den Vorburgen das Zeughaus und der Haberkasten, 1430/40 baute man die Dürnitz vornehm aus. Georg der Reiche bewehrte den langen Sporn ab 1480 durch etliche Artillerietürme, sicherte die exponierte Nordfront durch ein mächtiges Artilleriebollwerk („Schütt“) und schuf die Unterteilung in fünf Vorburgen als eigenständige Wehrabschnitte. Auf dem westlich vorgelagerten Eggersberg ließ er ein gewaltiges Artillerierondell errichten. Die äußeren Vorburgen dienten den zahlreichen Verwaltungsbeamten als Amts-, Arbeits- und Wohnsitze, die innerste Vorburg nahm das Brau- und Backhaus sowie den herzoglichen Marstall [...]