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  • Autorenporträt zu Rolf Stemmle
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    [...] de Beschreibung Rolf Stemmle wird in Regensburg geboren. Der Spaß, sich schriftstellerisch zu betätigen, führt schon in der Kindheit zu ersten Schlagertexten, Gedichten, Geschichten, Comics und Hörspielen. Schließlich wecken Marionettenspiele der „Augsburger Puppenkiste“ – Stemmle verbringt einige Jugendjahre in Augsburg – sowie Schultheateraufführungen sein Interesse am Theater. Bald drängt es ihn zur Praxis. In der Theatergruppe der Realschule am Judenstein in Regensburg findet er Gleichgesinnte, mit denen er 1984 die Gruppe Der Würfel gründet. Mit diesem Ensemble kann er endlich eigene Stücke zur Aufführung bringen. 118566962 Kroetz Nach Auflösung der Gruppe führt er seine schriftstellerische [...]
  • Autorenporträt zu Michael Ende
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    [...] de Beschreibung Michael Ende kommt am 12. November 1929 als einziges Kind des Hamburger Kunstmalers Edgar Ende und der aus Saarbrücken stammenden Pretiosenhändlerin Luise Bartholomä in Garmisch-Partenkirchen zur Welt. Seine Kindheit verbringt er zunächst in München-Obermenzing. Die Familie zieht 1931 in die Villa des Bildhauers Joseph Floßmann in die Marsopstraße 19. Hier wächst er unter Schaustellern, Zirkusakrobaten und Künstlern auf. Diese Begegnungen – ebenso wie die Besuche bei „Fanti“, dem benachbarten Maler und Geschichtenerzähler – hinterlassen bei Michael Ende einen bleibenden Eindruck. 1935 zieht die Familie dann nach Schwabing, in eine kleine zu einem Atelier umfunktionierte Dachgeschosswohnung in der Kaulbachstraße 90. Schon früh vermittelt ihm der Vater die Fähigkeit, in Bildern zu denken und die Grenzenlosigkeit der Phantasie auszuschöpfen. Die magischen Landschaften und märchenhaften Visionen seiner Gemälde entfesseln Michael Endes ganzes metaphysisch-phantastisches Kunst- und Weltverständnis und kommen auch später in seinen literarischen Motiven und Figuren zum Ausdruck. Die Jahre des Familienglücks finden jedoch mit der nationalsozialistischen Machtergreifung ein jähes Ende: Die Werke des Vaters werden als „entartet“ eingestuft und dürfen nicht mehr verkauft werden. Die Entbehrungen des Krieges, das angespannte Eheverhältnis der Eltern und nicht zuletzt die verhasste Schulzeit auf dem humanistischen Maximiliansgymnasium hinterlassen bei Michael Ende bleibende Spuren. Kurz vor Kriegsende soll er eingezogen werden. Der 15-Jährige kann sich dem entziehen und schließt sich der antifaschistischen „Freiheitsfraktion Bayern“ an, für die er bis zur Kapitulation als Kurier tätig ist. 1948 beginnt Michael Ende eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. Es folgen erste Engagements, u.a. an der Schleswig-Holsteinischen Landesbühne in Rendsburg. Als Schauspieler hat er allerdings nur mäßigen Erfolg. Er beschließt deshalb nach München zurückzukehren, wo er in einer Silvesternacht des Jahres 1952 seine spätere Ehefrau, die Theaterschauspielerin und Lektorin Ingeborg Hoffmann, kennenlernt. Sie bestärkt ihn in seinem literarischen Schaffen und vermittelt ihm wichtige Kontakte, so etwa zu politisch-literarischen Kabaretts wie der Lach- und Schießgesellschaft oder zum Bayerischen Rundfunk. Mit Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer gelingt Michael Endes literarischer Durchbruch. Nachdem das Manuskript zunächst von einigen Verlagen abgelehnt wird, erscheint es 1960 beim Thienemann-Verlag und wird ein Jahr später mit dem Deutschen Kinderbuchpreis ausgezeichnet. Populär wird die Geschichte durch die Inszenierung der Augsburger Puppenkiste für den Hessischen Rundfunk. Trotz seines Erfolgs fühlt sich Michael Ende von den Literaturkritikern, die seine Werke [...]
  • Autorenporträt zu Otfried Preußler
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    [...] . Königlich böhmischer Teil erscheint 1978 Preußlers erstes explizit an erwachsene Leser gerichtetes Buch. Viele der folgenden Bücher siedelt der Autor ebenfalls in seiner böhmischen Heimat an und lässt sie in den Wäldern und Bergen seiner Kindheit spielen. Für die meisten seiner Kinderbücher schreibt Otfried Preußler selbst Bühnen- und Hörspielfassungen und arbeitet eng mit den Kindertheatern in ganz Deutschland zusammen. Es folgen Verfilmungen, u.a. von Kater Mikesch, inszeniert von der Augsburger Puppenkiste (1964). Später werden auch die Räubergeschichten um Hotzenplotz verfilmt, und die kleine Hexe und das kleine Gespenst werden zu Zeichentrickfiguren. Auch hierfür wird der Autor vielfach [...]