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  • Bayerische Bischofskonferenz
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    [...] de Regelmäßige Konferenz der bayerischen Bischöfe, hervorgegangen aus der Institutionalisierung der 1848 begonnenen Versammlungen des Episkopats im Königreich Bayern. Auch nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 wahrte sich die Bayerische Bischofskonferenz ihre Selbständigkeit gegenüber der Fuldaer Bischofskonferenz, die für das übrige Deutschland zuständig war. Eine engere Kooperation beider Bischofskonferenzen begann 1919/20, seit 1933 sind die bayerischen Bischöfe auch Mitglieder der Fuldaer Bischofskonferenz. Die fortbestehende bayerische Konferenz gab sich 1968 den Namen Freisinger Bischofskonferenz, nachdem die mit dem Bistum Speyer deckungsgleiche Pfalz seit 1945 staatsrechtlich nicht mehr zu Bayern gehört. Vorsitzender der Konferenz ist traditionell der Erzbischof von München und Freising. de Definition 32732 Bamberg 2215 München 6871 Freising 5429 Eichstätt 39544 Würzburg 41576 Augsburg 15754 Passau 27282 Regensburg Anfänge seit 1848 Die Bischofskonferenz ist ein kirchenrechtliches Novum, etabliert erst seit der Revolution von 1848. Sie löste die bis dahin üblichen Provinzialsynoden ab. 118955403 Karl August Graf von Reisach Die Bischöfe lernten schnell die Vorzüge dieser sich neu entwickelnden Einrichtung schätzen, obwohl es anfängliche Eingewöhnungschwierigkeiten mit diesem inoffiziellen Beratungsgremium gab, das keine kirchenrechtlich bindenden Beschlüsse fassen konnte. Schon für die zweite Bayerische Bischofskonferenz in Augsburg 1854 war kein Anstoß aus Rom mehr erforderlich, vielmehr drängten die bayerischen Bischöfe selbst auf diese Zusammenkunft. Bei der dritten Bayerischen Bischofskonferenz in Bamberg 1864 beschlossen sie, sich alljährlich zu treffen. Eigenständigkeit und Kooperation mit der Fuldaer Bischofskonferenz Nach einigen gesamtdeutschen Bischofskonferenzen in den Jahren 1848 (in Würzburg), 1867, 1869, 1870 und 1872 (jeweils in Fulda) beschlossen die bayerischen Bischöfe, ab dem Jahr 1873 nur noch eine eigenständige Bayerische Bischofskonferenz einzuberufen. Das Bewusstsein kirchlicher Selbständigkeit in Bayern, das nicht zuletzt durch die bayerische Monarchie geprägt worden war, war hierfür ebenso förderlich wie das eigene Konkordat Bayerns mit dem Vatikan. Neben Freising waren in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg auch Eichstätt und München Tagungsort. An den Konferenzen, die sich ab 1893 nur noch alle drei Jahre versammelten, nahmen nur die Diözesan-, nicht die Weihbischöfe teil. Anlässlich des Bonifatiusjubiläums 1905 trafen sich die Freisinger Konferenzteilnehmer gemeinsam mit denen der Fuldaer Bischofskonferenz wieder am Grab des Apostels der Deutschen. 118532073 Michael von Faulhaber 118510134 Adolf Kardinal Bertram 118594737 Pius’ X. Die Bayerische Bischofskonferenz im "Dritten Reich" 118667874 Michael Buchberger [...]
  • Döpfner, Julius: 26. 8. 1913 Hausen bei Bad Kissingen — 24. 7. 1976 München; Kardinal
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    [...] de 1933 Abitur im Neuen Gymnasium Würzburg, Studium an der Gregoriana in Rom. 1939 Priesterweihe in Rom. 1941-1944 Kaplansjahre in Großwallstadt, Schweinfurt und Gochsheim. 1948 Bischof von Würzburg. 1957 Bischof von Berlin. 1958 kreierte Papst Johannes XXIII. D. zum Kardinal. 1961 Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Bayerischen Bischofskonferenz. 1965 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Rückkehr vom 2. Vatikanischen Konzil. de Genealogisches V Hausdiener (f 1923); M (f 1934). Werke u. a. Das Verhältnis von Natur und Übernatur beij. H. Newman, Rom, 1941; Der katholische Arbeitnehmer im Umbruch der Zeit, Freising, 1964; Deutscher Katholizismus und konziliare Erneuerung, Würzburg, 1965. Literatur F. Bauer - K. Wagner, Kardinal Döpfner, Leben und Werk 1913-1976,1976. MM Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Hauck, Johannes Jakobus von: 22. 12. 1861 Miltenberg/M — 20. 1. 1943 Bamberg; Erzbischof von Bamberg
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    [...] de 1880-1884 Theologiestudium in Würzburg, 1884 Priesterweihe, Kaplan in Obertheres, Mellrichstadt und Eltmann. 1886 Präfekt am theologischen Studienseminar in Aschaffenburg, 1893 Religionslehrer am Alten Gymnasium in Bamberg. 1898 Pfarrer von St. Elisabeth in Nürnberg, der größten Pfarrei in Bayern. Auf Anraten ? G. v. Hertlings 1912 von Prinzregent ? Luitpold zum Erzbischof von Bamberg nominiert. Mitglied des Reichsrats der Krone Bayerns. Während seiner Amtszeit Bau des Priesterund Knabenseminars Ottonianum in Bamberg (1926/28), Errichtung zahlreicher Pfarreien. Finanzund Schulreferent der bayerischen Bischofskonferenz, Mitwirkung am Einheitskatechismus für Deutschland. Einer der beiden Vertreter des deutschen Episkopats in der „Reichsschulkonferenz" zur Beratung des Reichsschulgesetzes. Betont national gesinnt, von entschiedener Haltung gegen den Nationalsozialismus . de Genealogisches V Karl, Stadtkämmerer; M Johanna Lang (1834-1866). Literatur NDB 8; Lebensläufe Franken 6. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Penzkofer, Ludwig (1909 – 1999), Theologe, Priester, Landescaritasdirektor
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    [...] de Volksschule in Obernzell, Humanistisches Gymnasium in Passau, 1928 Abitur; Theologie-Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Passau (1931-1932 Vorsitzender der Studentenschaft); 1933 Priesterweihe, dann Kooperator in Winhöring undWegscheid; 1935 Sekretär, 1936-1945 stellv. Leiter, 1945 Direktor des Diözesancaritasverbands Passau; 1946 Aufnahme in das Passauer Domkapitel als Domvikar; 1956 Leiter der Ostkirchlichen Hilfe des Deutschen Caritasverbands; 1973-1986 Leiter der Hauptvertretung München des Deutschen Caritasverbands, 1. Vorsitzender des Landescaritasverbands Bayern und Mitglied des Landesbeirats des Malteser Hilfsdiensts, Mitglied des Landesgesundheitsrats, Leiter des Kirchlichen Suchdiensts in der Bundesrepublik Deutschland, Beratendes Mitglied der Kommission VI der Deutschen Bischofskonferenz; 1960 Ehrenkonventualkaplan des Souveränen Malteser-Ritterordens; 1952 Bischöflicher Geistlicher Rat; 1961 Päpstlicher Ehrenprälat; 1946 Päpstlicher Geheimkämmerer; 1968-1972 Rundfunkrat; 1974-28.1.1988 Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: Passau Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
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    [...] Recht Zuweilen trifft es prächtig zu Von Köln wird dem Vaterland über die Ful daer Biſchofskonferenz geſchrieben In bayriſchen Blättern iſt der Fuldaer Conferenz eine Auffaſſung gegeben worden welche [...]
    [...] das Mitgehen erlaubt Heſſen Fulda 29 Auguſt Bis geſtern Abend hatten ſich zu der Biſchofskonferenz angemeldet die Erz biſchöfe Dr Paulus Melchers in Köln der den Vorſitz führen wird [...]
    [...] und ſind voll ſtändig geheime Oeſterreich Der Wiener Neuen Freien Judenpreſſe gibt die Fuldaer Biſchofskonferenz und daß dabei die Ver handlungen ganz geheim ſind Anlaß zu einem höchſt anmuthigen [...]
    [...] beigewohnt hat Wie ſoll da das Wohl des modernen Staates geſichert ſein wenn der Biſchofskonferenz in Fulda nicht wenigſtens ein preu ßiſcher Gendarm beiwohnt Preußen In Berlin erfährt die [...]
  • Stahl, Georg Anton: 29. 3. 1805 Stadtprozelten/Main — 13. 7. 1870 Rom; Bischof
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    [...] de Studium der Philosophie und Theologie Lyzeum Aschaffenburg (1821-25), Universität Würzburg (1825-26), Collegium Germanicum Rom (1827-30). 1830 Priester. 1830 Promotion zum Dr. theol., 1838 zum Dr. phil. 1834 ao., 1838 o. Professor für Dogmatik. Mußte 1838 einen Ruf nach Gießen ausschlagen. 1839-40 Rektor der Universität Würzburg. 1838 Subregens, 1839 Regens des Würzburgers Priesterseminars, 1839Domkapitular. 1840 Bischof von Würzburg, auf Empfehlung des damaligen Eichstätter Bischofs ? Reisach; erster Würzburger Bischof nichtadeliger Herkunft. Förderer von Denzinger, ? Fr. Hettinger und ? Ph. Hergenröther. Setzte 1851 die Quieszierung des Würzburger Kirchenhistorikers ? J. B. Schwab durch. Eintreten für asketische Prägung des Klerus. Förderer weiblicher Ordensgemeinschaften und des katholischen Vereinswesens. Unter seiner Regierung Anfänge einer katholischen Tagespresse in Würzburg (seit 1838; 1868 „Fränkisches Volksblatt"). 1841 „Salzburgfest". 18431100 jähriges Bistumsjubiläum. 1848 Würzburger Bischofskonferenz. Enge Kontakte zur Kurie. Wiederholt Romaufenthalte (1854,1862,1867,1869-70); schloß sich 1870 nicht den Bedenken gegen das Unfehlbarkeitsdogma an. de Genealogisches V Franz Michael, Schiffer; M Clara Firmbach. Literatur Lebensläufe Franken 1; Wendehorst, Bistum Würzburg 44-50; Scherg, 3. Ch Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Ingolstädter Tagblatt
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    [...] Miniſteriums Neu mayr nach Stuttgart Fulda 29 Aug Bis geſtern Abend hatten ſich zu der Biſchofskonferenz angemeldet Ezbiſchöfe Dr Paulinus Melchers in Köln den Vorſitz führen wird Michael von in [...]
    [...] kurz vor der Fuldaer Verſammlung beim Erzbiſchof von Köln zu Gaſt Fulda 8 Sept Die Biſchofskonferenz hat ihre Arbeiten in weit kürzerer Friſt beendet als wohl Anfangs feſtgeſetzt worden ſein [...]
    [...] nicht vor Man glaubt all gemein daß die Haltung des Dr Häfele auf der Fuldaer Biſchofskonferenz die Urſache zu dieſem Verhalten der Curie ſei Paris 25 Okt Eine Ankündigung des Polizeipräfekten [...]
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    [...] Angelegenheit nicht zu einem eigentlichen Beſchluſſe Der Wiener Neuen Freien Judenpreſſe gibt die Fuldaer Biſchofskonferenz und daß dabei die Verhandlungen ganz geheim ſind Anlaß zu einem höchſt anmuthigen und höchſt [...]
    [...] Preußen eine die Stellung der deutſchen Biſchöfe beim Konzil betreffendes Promemoria unter Zuſtimmung der Biſchofskonferenz abgefaßt Stuttgart 11 Sept Der Staatsanzeiger dementirt gewiſſe in Umlauf geſetzte Mittheilungen über angebliche [...]
  • Katholische Kirche in Bayern (Weimarer Republik)
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    [...] de Durch die Revolution von 1918 staatlicher Bevormundung entledigt, konnte sich die katholische Kirche in Bayern im Konkordat von 1924 große Freiheiten sichern. Gleichzeitig behauptete sie mit dem Münchner Erzbischof Michael v. Faulhaber (1869-1952) als führender Persönlichkeit innerhalb des deutschen Katholizismus eine eigenständige Stellung. Große Bedeutung für den geistigen Aufbruch des Katholizismus der 1920er Jahre hatten in Bayern ansässige katholische Schriftsteller und Kulturzeitschriften. de Ausgangslage Das Ende der Monarchie bedeutete für die katholische Kirche in Bayern die Umstellung von der durch Konkordat und Religionsedikt von 1817/18 begründeten engen und einengenden Verbindung mit dem Staat zu einer staatsrechtlichen Position, die den Normen der zur Trennung beider Gewalten tendierenden Weimarer Verfassung entsprach. Unbeschadet der Andauer oder gar Neubildung von aus der alten Eigenstaatlichkeit Bayerns zu erklärenden Sonderformen und manchen nostalgischen Erinnerungen an die Vergangenheit nahm der bayerische Katholizismus in den 1920er Jahren gewichtigen Anteil an der zeitgerechten Umgestaltung des kirchlichen Lebens. Kardinal Faulhaber als führende Gestalt 118532073 Michael Faulhaber 41256 Klosterheidenfeld 2215 München 6871 Freising Gegen die Tendenzen der Regierung Eisner in Richtung einer vollständigen Trennung von Staat und Kirche vertrat er kraftvoll den Anspruch von Kirche und Eltern auf die katholische Bekenntnisschule. Seine Anhänglichkeit an die Monarchie, mit der er bei der Überführung des toten Königspaares in die Frauenkirche 1921 und auf dem Katholikentag 1922 in München großes Aufsehen erregte, und seine konsequente Ablehnung jeder Minderung bayerischer Eigenständigkeit führten ihn aufgrund seiner zutiefst religiös geprägten Denkweise trotzdem nicht zu den Kräften politischer Reaktion. Seit dem gescheiterten Hitlerputsch von 1923 feindeten ihn die Nationalsozialisten heftig an. Seine lehramtlichen Äußerungen gegen den Nationalsozialismus von 1930 an wurden vielfach übernommen, seine entsprechenden Predigten vom Advent 1933 erregten weltweites Aufsehen. Weitgehende Autonomie der katholischen Kirche in Bayern Auch dachte Faulhaber streng föderalistisch, so dass er den Ausdruck "deutscher Katholizismus" ablehnte (obwohl er zugab, dass erst die Weimarer Reichsverfassung die Kirche in Bayern hinreichend gesichert hatte). Vorherrschender Orientierungsrahmen der kirchlichen Organisation blieb auch weiterhin das Land Bayern (außer der mit dem Bistum Speyer deckungsgleichen Rheinpfalz). Die seit 1850 bestehende Bayerische Bischofskonferenz blieb erhalten und wurde lediglich durch wechselseitige Einladung der Vorsitzenden mit der die übrigen Diözesen Deutschlands repräsentierenden Fuldaer Bischofskonferenz in Verbindung gebracht [...]
  • Schmitz, Heribert ( * 1929), Theologe, Priester, o.Universitätsprofessor
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    [...] de Volksschule und humanistisches Gymnasium in Koblenz, 1949 Abitur; 1949-1955 philosophisch-theologisches Studium in Trier und München; 1955 Priesterweihe in Trier; 1955-1958 Kaplan in Saarbrücken, anschließend Studium des kanonischen Rechts am Kanonistischen Institut der Universität München; 1966 Habilitation, Lehrbefähigung und Lehrbefugnis für Kirchenrecht; 1959-1965 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kanonistischen Institut; 1965 Vertretung des Fachs Kirchenrecht in Passau, 1967 a.o. Professor in Passau; 1967 o. Professor für Kirchenrecht an der Theologische Fakultät in Trier; 1971-1996 o. Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München und Vorstand des Kanonistischen Instituts; 1983-1985 Dekan, 1981-1983 und 1985-1986 Prodekan, 1996 Emeritierung; 1975-1995 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Fachvertreter Kirchenrecht; 1978-1982 und 1990-1995 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der theologischen Disziplinen („Mainzer Gespräche“ zwischen Bischöfen und Theologen); Ab 1975 Mitglied und Berater in Gremien der Deutschen Bischofskonferenz; 1979-1983 Mitwirkung in der Päpstlichen Kommission zur Reform des kirchlichen Gesetzbuchs (Codex Iuris Canonici), ab 1984 Konsultor des Päpstlichen Rats für die authentische Interpretation von Gesetzen; 1986 Päpstlicher Ehrenprälat; 31.10.1996-31.12.1999 stellv. Mitglied der Bayerischen Forschungsstiftung; 17.12.1998-31.12.1999 Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien; Umfangreiches Schriftenverzeichnis, zusammengestellt von Franz Kalde, liegt im Senatsarchiv vor (Stand 1997). de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: Neukeferloh§Grasbrunn, Lkr. München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]