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  • Herzogswürde, fränkische
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    [...] de Die fränkische Herzogswürde ist erst seit dem Spätmittelalter förmlich in der Verfassungsterminologie des römisch-deutschen Reiches verankert. In der wissenschaftlichen Forschung ist sie für die Zeit des Früh- und Hochmittelalters, für die nur wenige Quellenzeugnisse vorliegen, ein äußerst vielfältig diskutiertes Phänomen, mit dem sich zahlreiche führende Mediävisten beschäftigt haben. Im Ergebnis lässt sich pauschal festhalten, dass es ein weltliches Herzogtum Franken nie als dauerhafte Einrichtung gab, und dass die 1168 formell begründete Herzogswürde der Bischöfe von Würzburg keinen gesamtfränkischen Anspruch behaupten konnte. Erst die bayerischen Könige haben den in ihrem Nebentitel als Herzöge von Franken formulierten Herrschaftsanspruch in die politische Wirklichkeit umsetzen können. de Ansätze fränkischer Herzogsherrschaft im Früh- und Hochmittelalter bis zum 12. Jahrhundert 46274 Spessart 46272 Rhön 46269 Frankenwald 46276 Fränkischer Alb 46270 Frankenhöhe 39544 Würzburg 133875938 Heden II. 119308339 Konrad 133573400 Eberhard 118590758 Otto I. 11850052X Adam von Bremen 118688529 Ekkehard von Aura 118713892 Konrad Die fränkische Herzogswürde der Würzburger Bischöfe 118535757 Friedrich Barbarossa Aber selbst in diesem Raum waren die Würzburger Ansprüche nicht vollständig durchsetzbar. Im späten 13. Jahrhundert wurden sie zunehmend von Fürsten und Adeligen angefochten [...]
    [...] Herzogswürde als Symbol fränkischer Identität im 19. und 20. Jahrhundert Bereits im Januar 1803 nahm der bayerische Kurfürst den Titel "Herzog von Franken" in seine Titulatur auf, um seine Gebietsansprüche im Gefolge der Säkularisation zu untermauern. Dies löste sofort Proteste aus den zollerischen Markgraftümern Ansbach und Bayreuth aus. In der Rechtsnachfolge der Würzburger Bischöfe war diese Titelführung freilich korrekt. Im Gegensatz zur Zeit des Alten Reiches wurde sie schließlich in allen fränkischen Landesteilen Bayerns integrativ verstanden. So konnten sich die beiden wichtigsten Symbole der fränkischen Herzogswürde – das Wappenzeichen des würzburgischen Rechens (heute allgemein: "fränkischer Rechen") und das Würzburger Herzogsschwert (heute allgemein: "fränkisches Herzogsschwert") als bedeutende Identifikationspunkte in allen fränkischen Regierungsbezirken etablieren. Und bis heute wird der Titel des "Herzogs von Franken" vom Chef des Hauses Wittelsbach geführt. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
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    [...] Adalbert von Babenberg bei Frizlar erſchla genen heſſiſchen Grafen dieſes Namens dem bisher die fränkiſche Herzogswürde verliehen war In Bayern und Kärnthen waltete Arnulf der Sohn Luitpolds welcher 907 gegen [...]
    [...] ſie 924 einen neuen verheerenden Zug nach Franken unternom men bei Merſeburg erleiden Die fränkiſche Herzogswürde war Eberhard verblieben als ſich dieſer aber im Verein mit Herzog Gieſelbert von Lothringern [...]
    [...] Herzog von Kärnthen und Markgraf von Verona ſtarb 1004 Von ſeinen Söhnen folgte in der fränkiſchen Herzogswürde jedoch meiſt nur auf das rheiniſche Franzien bezüglich ſo wie in Kärnthen ſein Sohn [...]
    [...] Böhmerwalde begränzt der es auch von dieſem Königreiche ſondert der fränkiſche Jura bei Dietfurt von der Altmühl durchbrochen ſcheidet es von den fränkiſchen Provinzen im Süden bildet die Kette der Alpen gegen Tyrol [...]
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    [...] von Adalbert von Babenberg bei Frizlar erſchlagenen heſſiſchen Grafen dieſes Namens der bisher die fränkiſche Herzogswürde begleitet hatte In Bayern und Kärnthen waltete Arnulf der Sohn Luitpolds welcher 907 gegen [...]
    [...] nachdem ſie 933 einen neuen verheerenden Zug nach Franken unternommen bei Merſeburg erleiden Die fränkiſche Herzogswürde war Eberhard ver blieben als ſich dieſer aber im Verein mit Herzog Giſelbert von Lothringen [...]
    [...] Herzog von Kärnthen und Markgraf von Verona ſtarb 1004 Von ſeinen Söhnen folgte in der fränkiſchen Herzogswürde je doch meiſt nur auf das rheiniſche Franzien bezüglich ſo wie in Kärnthen ſein Sohn [...]
    [...] gränzt der es auch von dieſem Königreiche ſondert der fränkiſche Jura bei Dietfurt von der Altmühl durchbrochen ſcheidet es von den fränkiſchen Provinzen im Süden liegen in der Kette der Alpen [...]
  • Häusser, Ludwig: Geschichte der rheinischen Pfalz
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    [...] mag Das Wich tigere blieb aber die fränkiſche Herzogswürde Franken und Sachſen hatten ſeit unſrer älteſten Geſchichte um die Hegemonie gerungen zwiſchen fränkiſchen und ſächſiſchen Geſchlechtern hatte vom achten [...]
    [...] der Umgebung des Kö nigs zu verſehen hatte des Erztruchſeſſen auch daran hat die fränkiſche Herzogswürde den weſentlichſten Antheil gehabt Es war Vorrecht der Fürſten als Vertreter ihrer Stämme [...]
    [...] Lage der rhein fränkiſchen Länder erklärt hier mehr als die meiſt vagen Ausſagen ſpäte rer Chroniſten zudem ſprechen genug Thatſachen der folgenden Zeit gegen eine eigne Herzogswürde in Franken wenn [...]
    [...] dreizehnten Jahrhunderts immer häufiger Wir tragen kein Bedenken die Entſtehung dieſes Verweſerrechts der fränkiſchen Herzogswürde zuzuſchreiben läugnen aber damit nicht daß die urſprüngliche Idee des Pfalzgrafenthums zu ſolcher [...]
  • Häusser, Ludwig: Geschichte der rheinischen Pfalz
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    [...] mag Das Wich tigere blieb aber die fränkiſche Herzogswürde Franken und Sachſen hatten ſeit unſrer älteſten Geſchichte um die Hegemonie gerungen zwiſchen fränkiſchen und ſächſiſchen Geſchlechtern hatte vom achten [...]
    [...] der Umgebung des Kö nigs zu verſehen hatte des Erztruchſeſſen auch daran hat die fränkiſche Herzogswürde den weſentlichſten Antheil gehabt Es war Vorrecht der Fürſten als Vertreter ihrer Stämme [...]
    [...] Lage der rhein fränkiſchen Länder erklärt hier mehr als die meiſt vagen Ausſagen ſpäte rer Chroniſten zudem ſprechen genug Thatſachen der folgenden Zeit gegen eine eigne Herzogswürde in Franken wenn [...]
    [...] dreizehnten Jahrhunderts immer häufiger Wir tragen kein Bedenken die Entſtehung dieſes Verweſerrechts der fränkiſchen Herzogswürde zuzuſchreiben läugnen aber damit nicht daß die urſprüngliche Idee des Pfalzgrafenthums zu ſolcher [...]
  • Häusser, Ludwig: Geschichte der rheinischen Pfalz
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    [...] mag Das Wich tigere blieb aber die fränkische Herzogswürde Franken und Sachsen hatten seit unsrer ältesten Geschichte um die Hegemonie gerungen zwischen fränkischen und sächsischen Geschlechtern hatte vom achten [...]
    [...] der Umgebung des Kö nigs zu versehen hatte des Erztruchsessen auch daran hat die fränkische Herzogswürde den wesentlichsten Antheil gehabt Es war Vorrecht der Fürsten als Vertreter ihrer Stämme [...]
    [...] Lage der rhein fränkischen Länder erklärt hier mehr als die meist vagen Aussagen späte rer Chronisten zudem sprechen genug Thatsachen der folgenden Zeit gegen eine eigne Herzogswürde in Franken wenn [...]
    [...] dreizehnten Jahrhunderts immer häufiger Wir tragen kein Bedenken die Entstehung dieses Verweserrechts der fränkischen Herzogswürde zuzuschreiben läugnen aber damit nicht daß die ursprüngliche Idee des Pfalzgrafenthums zu solcher [...]
  • [...] des fränkiſchen Reiches zum Tode verurtheilt von Karl aber zur lebens länglichen Einſperrung in ein Kloſter ſammt ſeiner Familie begna digt wurde Bayern ward nun eine fränkiſche Provinz die Herzogswürde abgeſchafft [...]
    [...] die Rodatz Jtz und fränkiſche Saale von Süden die Regnitz welche aus Vereinigung der Rednitz mit der Pegnitz entſteht Die Rednitz bildet ſich durch Zuſammen fluß der fränkiſchen und ſchwäbiſchen Rezat [...]
    [...] verſehens das fränkiſche Lager und eilte nach Bayern wo er von ſernem Volke mit Jubel begrüßt wurde Von nun an war ſein Streben ſich von der Oberhoheit der fränkiſchen Könige zu [...]
    [...] zu befreien aber es gelang ihm nicht Nach Pipin war Karl der G fränkiſcher König geworden und hatte Thaßilo wiederholt zur Ablegung des Le henseides gezwungen Thaßilo ſuchte ſich aber trotzdem [...]
  • [...] Heinrich II der Hei lige das Bisthum Bamberg gründete Kaiſer Heinrich III ließ die fränkiſche Herzogswürde wieder eingehen und das Land neuerdings durch Kammerboten regieren Aber ſchon unter ſeinem [...]
    [...] Heilige Zwiſt und Verſöhnung mit dem bayeriſchen Herzog Heinrich V C Das fränkiſche Haus 1026 1070 Herzoge fränkiſcher Abkunft Ungarnſchlacht bei Raab Bayerns Erhebung für die Schyren D Die Welfen [...]
    [...] später heilig ge sprochen wurde Aebtissin in einem Kloster 42 Das fränkische Haus I 2 7 s Herzoge fränkischer Abkunft Angarn Schlacht bei Naab Kaiser Heinrich der Heilige und ebenso [...]
    [...] bei Zülpich 496 und brachte die nördlichen Bezirke ihres Landes unter fränkische Herrschaft Nach dem Untergange der fränkischen Königsfamilie der Merovinger kamen auch diese Gegenden mit dem übrigen Franken [...]
  • [...] zu geben allein der fränkiſche Kaiſer ſo lange es nämlich einen fränkiſchen Geſammtſtaat gab be fugt ſeyn konnte Selbſt nachdem Ludwig I alle dem fränkiſchen Geſammtſtaat zugehörige und die [...]
    [...] tratt erſt im Jahr 1o7o auf ſondern erſt das ſächſiſche und dann das fränkiſche Haus zur Herzogswürde von Baiern gekommen So iſt ad 3 ganz unrichtig daß die heutigen Landſtände [...]
    [...] Königs der Franken ob er gleich ein königlich fränkiſcher Prinz war ſich beyzule gen weil ein Pater ſelbſt um ſeine ganze fränkiſche Mo archie auszudrücken dieſen Titel ſich vorbehielt der [...]
    [...] Din golfingiſchen An 772 und dem Regensburgiſchen An 792 en Baviere geſetzet haben 45 Der fränkiſche König Konrad der dieſer von dem maynziſchen Erzbiſchofe zuſammen berufenen Verſammlung M S 4 Zur [...]
  • [...] Titel zu geben allein der fränkiſche Kaiſer ſolange es nämlich einen fränkiſchen Geſammtſtaat gab be fugt ſeyn konnte Selbſt nachdem Ludwig I alle dem fränkiſchen Geſammtſtaat zugehörige und die [...]
    [...] tratt erſt im Jahr 1o7o auf ſondern erſt das ſächſiſche und dann das fränkiſche Haus zur Herzogswürde von Baiern gekommen So iſt ad 3 ganz unrichtig daß die heutigen Landſtände [...]
    [...] eines Königs der Franken ob er gei eii königlich fränkiſcher Prinz war ſich beizule giwei ſein ater ſelbſt um ſeine ganze fränkiſche Mo märchie äuszudricken dieſen Titel ſich vorbehielt der [...]
    [...] Din golfingiſchen An 772 und dem Regensburgiſchen An 792 en Baviere geſetzet haben 45 Der fränkiſche König Konrad der dieſer von dem maynziſchen Erzbiſchofe zuſammen berufenen Verſammlung M S 54 Zur [...]